Risiko Elektrosmog: eine Website wechselt den Besitzer (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.05.2014, 16:23 (vor 1825 Tagen)

Reinhard Rückemann gibt Website risiko-elektrosmog endgültig auf

Wer als Insider heute die Website www.risiko-elektrosmog.de aufruft, reibt sich verwundert die Augen: Das ist nicht mehr die Website von Reinhard Rückemann, dem überzeugten "Elektrosensiblen" aus Wuppertal. Seit 2003 lag die Site mit dem auffälligen Layout (grüner Hintergrund mit knallgelber Navigation, siehe Screenshot unten) in einem Dornröschenschlaf.

Von dem ursprünglichen Layout ist bis auf wenige knallgelbe Hervorhebungen nichts mehr übrig geblieben. Neuer Besitzer der Domain ist Olaf. S. aus Wuppertal, er hat die Domain im März 2014 übernommen und betreibt sie jetzt als WordPress-Blog.

So weit, so gut.

Doch da stimmt etwas nicht, denn gleich auf der Homepage beantwortet Olaf S. die Frage "Warum gibt es diese Website?" folgendermaßen:

Mitte des Jahres 2001 nahm ein Mobilfunksender in der Nähe meines Hauses den Betrieb auf. Seit diesem Zeitpunkt bin ich elektrosensibel.

Nanu? Hat der eine "Elektrosensible" seine Website einem zweiten "Elektrosensiblen" vermacht, der sie nun nach langer Durststrecke zu neuen Ufern führen soll?

Nein, denn das Textfragment stammt nicht von Olaf S., sondern von Reinhard Rückemann, wie folgender Screenshot von der unter gegangenen Rückemann-Homepage zeigt:

[image]

Und Olaf S. ist auch kein "Elektrosensibler", sondern ein Geschäftsmann. Er betreibt Online-Marketing, sein Slogan: In wenigen Schritten gewinnen Sie mit meiner Hilfe neue Kunden für Ihr Unternehmen.

So wie es ausschaut, betreibt Herr S. die Website mit den Inhalten Rückemanns einfach unter seinem Namen weiter. Was genau der Zweck dieser Übernahme ist muss die Zukunft zeigen.

Mit Reinhard Rückemann hat sich jedenfalls ein weiterer früher Teilnehmer der Anti-Mobilfunk-Debatte endgültig aus dem Geschehen verabschiedet. Die Lücken in den Reihen der Mobilfunkgegner der 1. Generation sind unübersehbar und in den nächsten Jahren werden sie noch viel größer werden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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