Fall Griebl: Kuppe verdeckt Sender in Haarbach (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 27.04.2014, 20:39 (vor 2099 Tagen)

Der Fall der Familie Griebl (2005) aus dem niederbayerischen Haarbach (bei Passau) ist im Internet sattsam dokumentiert, zum Beispiel hier.

Was mir bislang nicht klar war: Der Mobilfunkmast, der den Griebls angeblich so schwer zu schaffen macht, ist hinter einer Kuppe verdeckt, die Immission bei der Familie muss daher sehr schwach sein. Die Situation vor Ort sieht so aus, wie im Bild dargestellt.

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Foto: Google Earth


Da die drei Antennen des Sendemasten nur 8,5 Meter über Grund sind, verdeckt die 428 Meter über N.N. hohe Bergkuppe die Sicht vom Wohnhaus der Griebls auf den Sendemasten völlig.

Hinweis: Wo genau der Sender steht ist anhand der Karte der EMF-Datenbank nicht genau zu bestimmen. Google Earth zeigt schemenhaft einen alternativen Standort in rund 563 Meter Entfernung vom Wohnhaus etwa dort, wo die gelbe Linie die weiße Straße kreuzt. Dieser Standort läge allerdings jenseits der Kuppe und müsste daher vom Wohnhaus der Griebls zu sehen sein. Laut Aussage Griebl gibt es jedoch keine Sichtverbindung zu dem Sendemast.

Am 27. Juni 2013 hat die BNetzA bei den Griebls gemessen. Der Messwert bestätigt die Erwartungen, die Grenzwertausschöpfung durch Mobilfunk beträgt lediglich 0,00049 Prozent des zulässigen Werts. Das sind schlimmstenfalls 0,03 V/m oder rd. 3 µW/m².

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Kinder, Opfer, Fallanalyse, EHS-Geschichte, Sichtverbindung, Grenzwertausschöpfung, Erwartung


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