IZgMF-Forum: "wuff"-Postings für Suchmaschinen gesperrt (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 06.04.2014, 02:46 (vor 2394 Tagen)

Am 30. März 2014 wurde im IZgMF-Forum die neue Kategorie "Troll" eingeführt. Zugänglich ist diese ausschließlich für frei geschaltete registrierte Teilnehmer des Forums. Suchmaschinen haben keinen Zugang zu dieser Kategorie.

Während der vergangenen Tage wurden sämtliche 2626 Postings des gesperrten Teilnehmers "wuff", entstanden zwischen 20.09.2006 und 11.12.2009, in die neue Kategorie verschoben. Dort sind sie als Exponate für Berechtigte weiterhin uneingeschränkt zu sehen. Ich danke "Moderator X" fürs Abarbeiten dieser aufwendige Aktion.

Stränge gestartet von "wuff" wurden komplett verschoben (inklusive sämtlicher Antworten von Diskussionsgegnern). Alle übrigen Wortmeldungen von "wuff" wurden selektiv verschoben, das heißt, sie wurden inklusive möglicher Antworten von Diskussionsgegnern aus Strängen entfernt. Die Kategorie "Troll" enthält deshalb erheblich mehr als 2626 Postings. In begründeten Ausnahmefällen können Diskussionsgegner bei der Forumsleitung die Rückgängigmachung einer Verschiebung beantragen.

Für die Rückverfolgbarkeit der Maßnahmen wurde am Beginn eines verschobenen Teilstrangs der Link Absprung eingefügt, der den Rücksprung zur ursprünglichen Position des Teilstrangs zulässt (Beispiel, nur für registrierte Teilnehmer). Umgekehrt macht das neu eingefügte Zeichen ▼ in einem Postingtitel darauf aufmerksam: Hier stand ursprünglich mindestens eine Antwort von "wuff", die jetzt in der Kategorie "Troll" (Troll-Wiese) zu finden ist (Beispiel).

Hintergrund

Mit freundlicher Mitwirkung des Teilnehmers "user" im hese-Forum stießen wir in Stupidedia auf ein Beispiel (Verhalten von Trollen in Real Life), das sehr anschaulich die Methode von "wuff" verdeutlicht, einen unbequemen (überlegenen) Diskussionsgegner zu lähmen:

Vater: „Junge, kauf‘ mir bitte eine Cola.“
Sohn: „Pepsi Cola oder Coca Cola?“
Vater: „Coca Cola.“
Sohn: „Normal, Light oder Zero?“
Vater: „Normal.“
Sohn: „Dose oder Flasche?“
Vater: „Flasche!“
Sohn: „Glasflasche oder Plastikflasche?“
Vater: „Oh, mein Gott! Bring‘ mir einfach Wasser.“
Sohn: „Gespritzt oder ohne?“
Vater: „Gespritzt!“
Sohn: „Kalt oder warm?“
Vater: „Du bekommst einen Arschtritt.“
Sohn: „Mit dem rechten oder linken Bein?“
Vater: „Du Schwachkopf!!!“
Sohn: „Gutmütiger oder Böser?“
Vater: „Geh‘ mir aus den Augen.“
Sohn: „Heute oder morgen?“
Vater: „HEUTE!!!!!“
Sohn: „Soll ich links oder rechts von dir verschwinden?“
Vater: „Ich bring‘ dich um.“
Sohn: „Mit einer Schaufel oder mit einer Pistole?“
Vater: „Mit der Pistole.“
Sohn: „Schießt du mir in den Kopf oder ins Herz?“
Vater: „Du verdammte Ratte!!!!“
Sohn: „Schwarze oder Weiße?“ usw.

Der Teilnehmer "wuff" will andere Menschen zwingen, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Denn diese Auseinandersetzung ist Nahrung für ihn, ermöglicht ihm die Selbstdarstellung in zahllosen Varianten - wie oben gezeigt typisch für Trolle. Eine gängige Formel zur Bekämpfung von Trollen lautet deshalb: Don't feed the trolls! (Nicht füttern!).

Diese Formel wird inzwischen weitgehend in allen Foren befolgt, in den "wuff" noch schreiben darf. Das IZgMF geht jedoch noch einen Schritt weiter, denn die Selbstdarstellung von "wuff" ist untrennbar verbunden mit ungewöhnlich intensiver Desinformation, mit der er in der Mobilfunkdebatte als Meinungsmacher zugunsten eines "Risikos Mobilfunk" auftritt. Doch die eingesetzten Mittel disqualifizieren den Mann als Täuscher, der im Schutz seiner Anonymität keine Verantwortung für sein Tun übernehmen muss. Die Liste der Vergehen umfasst: Meinung als Fakt ausgeben, Hypothesen als gesichertes Wissen darstellen, Zusammenhänge ersinnen, die real nicht existieren, Personen verunglimpfen, Misstrauen säen gegenüber Ämtern und Behörden, Stalken von Wissenschaftlern der "Gegenseite" und anderes mehr. Irgendwelche fachlichen Qualifikationen, die "wuff" als qualifizieren Meinungsmacher für die Mobilfunkdebatte empfehlen, gibt es nicht.

Für "wuff" war das IZgMF eine Premium-Bühne, um seine Desinformation im gesamten deutschsprachigen Raum zu verbreiten. Dadurch, dass seine Postings für Suchmaschinen ab sofort nicht mehr erreichbar sind, sperren wir ihm gut vier Jahre nach seiner Sperre als Teilnehmer auch den bislang verbliebenen Verbreitungskanal für seine Dämagogie.


Und den unnützen Knecht werft hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein (Mt 25,30)

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Troll-Wiese, Ex-Teilnehmer, Instant-Experte, Troll, Psychopathie, Sockenpuppe, Narzissmus, Diskussionskultur, Phantomrisiko, Bühne


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