ESL und LED: Gesundheitsgefährdung im Blaulichtmilieu (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 16.03.2014, 13:21 (vor 2068 Tagen)

Die Schweizerische Nationalrätin Dr. Yvonne Gilli ist Komplementärmedizinerin in den Fächern Homöopathie und traditionelle chinesischer Medizin. Kein Wunder also, dass sie sich als Politikerin darauf spezialisiert hat, parlamentarische Institutionen ihres Landes mit regelmäßigen Anfragen nach Maßnahmen gegen Phantomrisiken zu traktieren.

Zuletzt geschehen am 17. April 2013 mit einer kleinen Anfrage an den Schweizerischen Nationalrat: Gesundheitsgefährdung durch Blaulichtanteil in energiesparenden Leuchtmitteln.

Herummäkeln an energieeinsparenden Leuchtmitteln gehört außerhalb des Schweizerischen Nationalrats zum Standardrepertoire baubiologischer/alternativmedizinischer Beratungsgespräche über Phantomrisiken.

Dabei ist Blau keineswegs als Krankmacher überführt, vielmehr werden dem Blaulicht statt einer Gesundheitsgefährdung auch durchaus positive Wirkungen nachgesagt. An einem Bayerischen Gymnasium läuft derzeit eine Studie, die die Auswirkungen des Lichts auf das Lernvermögen der Schüler untersucht. Voraussichtlich Mitte 2014 gibt es Ergebnisse. Ansprechpartner für wissenschaftliche Fragen ist der Osram-Mitarbeiter Dr. Andreas Wojtysiak. Den kennen wir. 2003 trat er auf dem 2. Münchener Mobilfunk-Hearing noch als Referent der Universität Witten/Herdecke auf. Er leitete seinerzeit aus der Widersprüchlichkeit der Forschungsergebnisse die These ab, dass beobachtete Effekte sich deshalb nicht reproduzieren ließen, weil die Effekte nur sehr schwach ausgeprägt seien. Starke Effekte könne man auch mit nicht 100-prozentig identischen Versuchsaufbauten reproduzieren.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Energiesparlampen, Alternativmedizin, Komplementärmedizin, Gilli


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