Dänemark: ein Mann, ein Komitee, ein Spendenkonto (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.12.2013, 13:01 (vor 2754 Tagen)

Im Oktober 2013 erst gegründet, bittet das Komitee zu Strahlenschutz (Bürgerinitiative zum Schutz gegen Strahlung von Wireless Technologien), bereits jetzt um Spenden für Anwaltskosten! Geld wollen sie schon, die Wikinger, nur wer sie sind, das wollen sie nicht sagen. So heißt es gleich zu Beginn der Statuten:

The Committee members have chosen to remain anonymous.

[Übersetzung: Die Mitglieder des Komitees möchten anonym bleiben]

Nee, Leute, das geht gar nicht!

Ich kenne die Details nicht, aber es sieht so aus, als ob hier jemand versucht, seine persönliche gerichtliche Auseinandersetzung mit Spendenmitteln zu finanzieren. Sogar Geldeingänge aus dem Ausland erhofft sich das Komittee. Dieses Modell der individuellen Risikoverlagerung auf die Allgemeinheit wurde im Fall "Kind" in Deutschland zur Perfektion gebracht, spielte tatsächlich üppige Mittel ein - führte jedoch vor Gericht in I. Instanz nur zu einer empfindlichen Niederlage. Anläufe, mit Spenden auch noch die II. Instanz zu finanzieren, scheiterten. Gewinner waren auch in der Niederlage Anwälte, die dort Erfolge versprachen, wo nichts zu holen war.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
BI, Unseriös, Spendenaufruf, Anonym, Stiftung, Ausland, Menschenrechte, Uebersetzung, Dänemark, Harlang


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