Neu am Markt: Erdung für elektrosmogempfindliche Rinder (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.08.2013, 21:26 (vor 3406 Tagen)

Als in der Schweiz der Landessender Beromünster stillgelegt wurde, klappte es danach nicht nur bei Hans-Ueli wieder besser, auch die Milchbauern der Gegend jubelten, ihre Kühe würden mehr Milch geben.

Doch was tun, wenn da ein Sendemast in der Landschaft steht, den man nicht so einfach stilllegen kann, weil er noch gebraucht wird? Für solche Fälle gibt es, wie ich heute gelernt habe, eine Erdung für Rinder! Wie genau das funktionieren soll weiß ich nicht, vermutlich sind es Netzstrümpfe aus Metallgeflecht. Ein damit ausgestattetes Rind hat niederohmigen Kontakt zum Boden und kann sich daher nicht mit Elektrosmog aufladen. Trotz unmittelbarer Nähe zu einem Sendemasten geben diese Netzstrumpfkühe dann angeblich Milch ohne Ende.

Das mag jetzt alles ein wenig seltsam klingen, ist aber die reine Wahrheit. Nur eines habe ich nicht so ganz kapiert. Diese Rind-Erdung, von der ich hier berichte, die habe ich in einem Baumarkt gesehen. Das muss man sich mal vorstellen - im Baumarkt! Das Problem mit den elektrosensiblen Kühen muss Dimensionen haben, von denen wir alle bislang keine Ahnung hatten.

Also, wer in der Nähe zu einem Sendemasten wohnt und ein paar Kühe im Garten stehen hat, deren Milchleistung zu wünschen übrig lässt: Schnell zum Baumarkt H....ach und diese ominöse Erdung besorgen. Zum leichteren Auffinden hier ein Foto der Verpackung:

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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