Funkfeld reduziert Schmerzempfinden bei Schnecken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.09.2012, 23:33 (vor 5021 Tagen) @ Kuddel

Ich frage mich, ob die Dosimetrie stimmt und ob nicht doch thermische Effekte aufgetreten sind.

Salford gibt den SAR bei einer Leistungsflußdichte von 680mW/m² mit 48mW/kg (Ganzkörper) an.
Ich glaube, der Lokale SAR Wert könnte deutlich höher als 2 Watt/kg gewesen sein.

Diese technischen Beiträge mag ich besonders gern. Während des Studiums haben wir z.B. stundenlang die Ladekurve eines Kondensators berechnet, Mensch war das langweilig. Ihre SAR-Betrachtungen zu Weinbergschnecken sind dagegen der reinste Harry Potter.

Ihr Beitrag ist jetzt schon der dritte in diesem Jahr (erster und zweiter), der substanzielle Zweifel an der praktizierten Dosimetrie formuliert. Allmählich frage ich mich, was die Pro- und Kontraseite sich da wohl in der Vergangenheit "zusammendimetriert" und in Gestalt einer Studie publiziert hat. Oder anders gesagt: Gibt es überhaupt Studien, deren Dosimetrie über jeden Zweifel erhaben ist? Ist nur eine rhetorische Frage ...

Sie und Dr. Bornkessel sollten sich mal per Los zehn Befeldungsstudien angeln und deren Dosimetrie einer Schnellprüfung unterziehen. Ich könnte mir denken, dass dabei etwas Spektakuläres herauskommt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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