Bei der Vogelgrippe ist die Gefahr für Tier und eventuell Mensch recht deutlich nachgewiesen worden. Das rechtfertigt schon gewisse vorbeugende Massnahmen. bevor hier das böse Erwachen kommt. Beim Mobilfunk sehen das bisher nur ein paar wenige Menschen die sich den Kampf gegen den Mobilfung auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Schutti
Nennen Sie die vielen Tausenden europa-, ja weltweit, die sich gegen die Erstellung von Mobilfunkantennen vor ihrer Haustür wehren, ein "paar wenige Menschen"? Sie scheinen über eine etwas merkwürdige Zählfähigkeit zu verfügen. Wer schreibt sich denn überhaupt einen Kampf auf seine Fahnen gegen etwas, was ihn gar nicht betreffen sollte?
Ein paar wenige Menschen? Lügen dann die Ärzte alle, die sich mit den gesundheitlichen Beschwerden ihrer Patienten auseinander setzen müssen? Erst vor kurzem hat die österreichische Ärztegesellschaft Alarm
geschlagen, 67% der Schweizer Ärzte hat mit Patienten zu tun, die unter Elektrosmog leiden.
Hier kommt einfach das zum Tragen was sie ja auch Ärzten vorwerfen die ES nicht anerkennen. Den Ärzten sind die Kunden näher wie die Mobilfunkindustrie. Und Kunden vergrämt man nicht. diese Kunden reagieren recht eigenwillig auf Behauptungen dass es ihre eingebildete Krankheit nicht gibt. Also lässt man das und behandelt sie eben. Auch Ärzte müssen an sich denken.
Auch das ist ganz verkehrt: Bisher haben viele Ärzte (nicht alle!) ihren Patienten viel lieber Schmerz- oder Schlafmittel verschrieben. Das füllte ihre Wartezimmer auch.
Man muss den Ärzten aber auch zugute halten, dass sie nach einem anstrengenden Tag in ihren Praxen oftmals nicht die Zeit gefunden haben, wissenschaftliche Berichte und Fachartikel zu lesen. Dies aber tun sie nun vermehrt, nachdem sie festgestellt haben, dass es sich bei den Leiden ihrer Patienten nicht um eingebildete Krankheiten handelt. Wer schon lange zu seinem Hausarzt als Patient kommt, den kennt dieser gut genug, um einen plötzlich krankhaft angestiegenen Blutdruck, einen Hörsturz, Klagen über extreme Schlafstörungen nicht - wie Sie - als Einbildung, sondern als reale Gesundheitsschädigung zu beurteilen.
Hören Sie also auf, jetzt den schwarzen Peter den Ärzten zuzuschieben, wie Sie es mit Elektrosmog-Geschädigten laufend tun. Es ist gut, dass sich in Ärztekreisen jetzt das Bewusstsein, die Elektrosensibilität als reale Gefährdung der Gesundheit zu erkennen, endlich durchsetzt.
Evi
Woher haben Sie denn Ihre Weisheit? Leben Sie auf dem Mond, Schutti? Wenn Sie niemanden kennen (wollen), der nicht vom Elektrosmog betroffen ist, zeigt das nur die ganze Ignoranz der Handyfreaks & Co, die die wahre Sachlage einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen. Ich kenne viele, z.T. sehr schwer Betroffene - leider!
Deffinieren sie "betroffen".
Welche Fälle von ES wurden bisher bestätigt?
Oder handelt es sich immer um Fälle die aufgrund von Schilderungen der Betroffenen diagnostiziert wurden?
Ich könnte mir vorstellen, dass Menschen was Besseres zu tun haben, als ihre Zeit im Wartezimmer des Arztes zu verbringen. Und noch was: aufgrund von was sollen wohl Ärzte ihre Diagnosen stellen, wenn nicht aufgrund von Schilderungen und Beschreibungen der Befindlichkeit von Patienten? Das gilt doch für alle Krankheiten oder nicht? Wenn einer kommt und sagt, er habe dauernd Magenschmerzen, muss ich dann auch definieren, ob das nur seinen Schilderungen entspricht? Komische Logik!
Evi