Elektrosmog: Stoff für Bühnenstück (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 14.05.2012, 01:21 (vor 3922 Tagen)

Jetzt ist das Theater um Elektrosmog tatsächlich im Theater angekommen, genauer gesagt in der vollbesetzten Stadthalle Gündelwangen.

Mit Witz und Augenzwinkern die Probleme der Bauern ansprechen

Die Theatergruppe "Bure zum Alange" brachte Sorgen der Landwirte auf den Punkt und ihr Publikum in Gündelwangen zum Lachen.

In dem Stück bietet Bauer König seinem Gast Herrn Schwaderlapp ein Zimmer ohne Elektrosmog, die alte Gangkammer der Knechte über dem Stall, durch dessen Bodenritzen er auch das Vieh beobachten kann. Das kostet allerdings extra. Denn der "Duft", vom Stall und Heu nebendran, in dem (Aromatherapie) Zimmer wirke zudem wie eine Schutzimpfung, und härtet ab. Kurgast Schwaderlapp möchte auch sehr gerne am Heugeißfest dabei sein, bringt aber ein Attest wegen seiner Holzstielallergie, so dass er nicht mithelfen kann.

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Kommentar: Wenn auch die "Betroffenen" in dem Stück vielleicht wieder eine dramatische Diffamierung und Psychiatrisierung sehen werden, ich finde es bringt einfach nur das pointiert zum Ausdruck, was einem bei Zeitgenossen wie Herrn Schwaderlapp so ab und an durch den Kopf geht.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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