Senderbau: Grüne Liste Brühl mit Krebsangst gescheitert (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.05.2012, 10:00 (vor 2604 Tagen)

Mal wieder die Grünen, die mit unsachlicher Argumentation beim Aufregerthema Elektrosmog auffallen, aber dennoch in der Steffi-Graf-Stadt Brühl nicht zum Zuge gekommen sind ...

Auszug aus morgenweb.de:

Die Grüne Liste Brühl brachte in der Sitzung gesundheitliche Bedenken gegen solch einen Sendemast vor, denn nach den von Klaus Triebskorn und Ulrike Grüning (beide GLB) vorgebrachten Studien könne ein Krebsrisiko mindestens nicht ausgeschlossen werden. Ihr Antrag, den Sendemast deswegen mindestens 500 Meter von der Rohrhofer Wohnbebauung im Naturschutzgebiet entfernt zu errichten, fand im Ratsgremium keine mehrheitliche Gegenliebe.

Gegen die Stimme der Grünen Liste Brühl wurde deshalb keine Vorgaben an die Betreiber gemacht, lediglich die dringende Bitte wurde ausgesprochen, sich mit den übrigen Mobilfunkanbietern hinsichtlich einer gemeinsamen Nutzung der Anlage abzusprechen.

Kommentar: Wahrscheinlich gibt es auch Studien, die Leben auf dem Mars verkünden. Mit gezielter Selektion von Studien wird ein verzerrtes Bild der Realität gewonnen. Fair wäre es, Pro & Kontra abzuwägen, und dann sich eine (fundierte) Meinung zu bilden. Die Wissenschaftler einer IARC-Arbeitsgruppe in Lyon haben das 2011 gemacht und elektromagnetische Felder als "möglicherweise krebserregend" eingestuft - jedoch gilt dies für die Funkfelder von Handys, nicht für die von Sendemasten. Die Ausschussmitglieder in Brühl haben deshalb richtig entschieden, streiten lässt sich ggf. noch über die Bitte, die Gemeinschaftsnutzung des kommenden Standorts voran zu treiben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Die Grünen, Populismus, Krebsrisiko, krebserregend, Funkfelder


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