Anlässlich eines heimatfernen Aufenthalts wohne ich mangels frühzeitiger Reservierung seit 10 Tagen in 3 verschiedenen Unterkünften. Im ersten
Zimmer (1.OG.)hatte ich größere Schlafprobleme als eh schon zu Hause immer. Im Verdacht hatte ich sofort einen in der Nähe befindlichen Handysender. Am Wochenende wohnte ich dann 300 Meter weiter in einer separat stehenden Ferienwohnung im Erdgeschoss, eine großzügig ausgebaute Doppelgarage. Schlaf deutlich verbessert!
Aus persönlichen Gründen wollte ich danach wieder in die
erste Unterkunft, hatte aber wohlweislich ein bestimmtes Zimmer im EG erbeten, abseits von Straße und Handymasten, fast wie in einem Strahlenbunker, da eingefercht von den Nachbarhäusern. Dennoch: Schlaf miserabel und zusätzliche Beschwerden. Dann konnte es wohl nicht an Strahlen liegen. Jetzt bekam ich ein Hochfrequenzmessgerät an die Hand. Und siehe da, die Strahlung in meinem Zimmer ist deutlich höher als draußen im Strahlenkegel der Sendemasten!
Wie genau oder ungenau auch immer das Gerät messen mag, die Tendenz, d.h.
der höhere Wert im Rauminnern ist bezeichnend. Schnell hatte ich das ebenfalls im EG befindliche Büro als Hauptstrahlrichtung ausgemacht. Beim Näherkommen erhöhte sich der Messwert drastisch. Darin befindet sich
die Strahlenschleuder: eine DECT-Basisstation.
Soweit eine meiner persönlichen Erfahrungen mit einem DECT-Telefon.
Ist es evtl. eine Überlegung wert, Zeit und Porto zu investieren und das
Werbegeschenk mit entsprechendem Kommentar an eine kompetente Person der SZ zurückzuschicken? Evtl. sogar an die Leserbriefredaktion, auf dass die Gefahr mal wieder öffentlich erwähnt wird?
Schöne Grüße