Bürgerwelle: Streit um Mitgliederlisten und Finanzgebahren (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.04.2012, 00:35 (vor 2919 Tagen)

Weilheim-Schongau - Mobilfunkkritische Bürger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau taten sich vor 15 Jahren zusammen, jetzt trifft man sich vor Gericht wieder.

Geklagt hatten vier Mitglieder des rund 1550 Mitglieder zählenden Vereins vor dem Landgericht München II. Sie verlangten von dem langjährigen Vorsitzenden Siegfried Zwerenz aus Tirschenreuth die Herausgabe von Mitgliederlisten, um die Mitglieder anschreiben zu können und so eine außerordentliche Versammlung einberufen zu können. Das hatte Zwerenz verweigert und das Amtsgericht Weilheim hatte ihm Recht gegeben.

Die Mitgliederlisten einsehen und eine außerordentliche Versammlung einberufen wollen einige Mitglieder aus folgendem Grund: Sie werfen dem Vorsitzenden vor, zu wenig Einblick in das Finanzgebaren des Vereins zu gewähren. Einige befürchten auch finanzielle Unregelmäßigkeiten und werfen dem Vorsitzenden vor, alles an sich zu ziehen und den Verein, der sich als „Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog“ versteht, im Alleingang zu führen.

Von mangelnder Transpraenz und undemokratischen Strukturen innerhalb des Vereins spricht auch der Peitinger Hans Schütz. Der Grüne-Kreisrat war einst einer der Motoren der „Bürgerwelle“ und gehörte auch einige Jahre dem später aufgelösten Beirat des Vereins an, der am Amtsgericht Weilheim offiziell eingetragen ist. Vor zehn Jahren trat er dann aus - auch, um einem Ausschlussverfahren zuvorzukommen, wie er sagt. Schütze taten es viele Gründungsmitglieder gleich. Niemand wisse so genau, was mit dem Geld der Mitglieder passiere.

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Kommentar: Also, Hans-Ueli, sieh dich vor!

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Zwerenz, Bürgerwelle, Gründungsmitglied, Transparenz


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