Anti-Mobilfunker entdecken Enquete-Kommission (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 06.04.2012, 00:18 (vor 5196 Tagen) @ H. Lamarr

Schön zu sehen (anhand des Datums der Vorschläge) ist die Meldekette, mit der sich die "enquetebeteiligung" in der Szene ausgebreitet hat.

Stimmt nicht ganz, Bund Naturschutz und BUND haben sich beide am 17. Februar als Organisation bei "enquetebeteiligung" registrieren lassen, zwei Tage später folgte Diagnose Funk. Alle drei haben sich in der Projektgruppe "Bildung und Forschung" eingetragen (es gibt noch 13 andere Projektgruppen, z.B. "Demokratie und Staat"). Dort stellen sie jetzt die Mehrheit, denn insgesamt haben sich bei dieser Projektgruppe (bisher) nur vier Organisationen eingetragen.

Auffällig auch: In der Zeitspanne vom 17. Februar bis 19. Februar haben sich bei "enquetebeteiligung" knapp 40 neue Mitglieder eingetragen, ein ungewöhnlicher Schwall, üblich sind zwei, drei Neuanmeldungen pro Tag mit teilweise großen Lücken zwischen den Tagen. Momentan hat die Projektgruppe "Bildung und Forschung" 280 Mitglieder.

Da die Organisationen kein Stimmrecht haben, könnte ich mir vorstellen, dass die "lieben Mitstreiter" nicht rein zufällig zum richtigen Zeitpunkt ihr Interesse an "enquetebeteiligung" entdeckten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –


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