Tetra-Funk in Bayern: Starker Widerstand in 40 Gemeinden (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 21.10.2011, 02:34 (vor 2972 Tagen)

Beim Aufbau des Digitalfunknetzes für Polizei und Rettungskräfte verliert das [Bayerische] Innenministerium offenbar langsam die Geduld mit jenen Gemeinden, die sich mit allen Kräften gegen das Aufstellen neuer Sendemasten wehren. Nach Angaben der Behörde setzten diese Kommunen aufs Spiel, bei der Anschaffung der neuen Funkgeräte mit 80 Prozent der Kosten vom Freistaat unterstützt zu werden. Vertraglich, so erinnerte ein Sprecher, könne das Ministerium die Förderung verweigern, wenn sich Gemeinden partout quer stellten und damit den Aufbau des Netzes erschwerten.

Dies war in einigen Kommunen als Drohung aufgefasst worden. Ein neues digitales Funkgerät kostet etwa 800 Euro. Auf die Zuschüsse verzichtet niemand gerne. Damit das Netz von 2013 an in Betrieb gehen kann, müssen landesweit etwas 950 Sendeanlagen aufgebaut werden. Das Innenministerium verlangt von den Kommunen Flächen, die es mietfrei nutzen kann. Wenn es die Technik nicht anders zulässt, geht die Behörde auch auf Privatleute zu. Für 760 Standorte lägen bereits konkrete Vereinbarungen mit Städten und Gemeinden über Standorte vor, in knapp 200 Fällen werde noch verhandelt. Besonders schwierig gestalteten sich die Gespräche derzeit mit 40 Gemeinden, erklärte der Sprecher.

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Kommentar: Der Verein Diagnose-Funk will eigenen Angaben zufolge (mindestens) 100 Gemeinden in Bayern zum Widerstand gegen Tetra mobilisiert haben.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
TETRA, Diagnose-Funk, Digitalfunk, Tetra-Gegner


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