Sendeanlagenabgabegesetz kaum mehr zu stoppen

Gast, (vor 7654 Tagen)

Österreichs Bundeskanzler Dr. Schüssel hält Einführung der Handymastensteuer für zweckmäßig, um den Mastenwildwuchs einzudämmen.

Die niederösterreichische Handymastensteuer tritt wie geplant am 1.1.2006 in Kraft. Die Regierung hat beim Sonderministerrat am 9. August 2005 keinen Einspruch gegen das Gesetz erhoben und wird die Einspruchsfrist - sie läuft bis 17. August - ungenutzt verstreichen lassen. Vizekanzler Infrastrukturminister Hubert Gorbach betont weiter seine Bedenken gegen das Gesetz. Er ist überzeugt, dass spätestens EU Recht das Gesetz zum Kippen bringt.

Infrastrukturminister Gorbach hat seine Regierungskollegen nicht überzeugen können, sich gegen die niederösterreichische Handymastensteuer auszusprechen. Das Gesetz hat es nicht einmal auf die Tagesordnung des Sonderministerrates geschafft.

Quelle: Ö1 Abendjounal vom 9. August 2005

Eine Information der Tricotel GmbH, Österreich

Hintergrundinfos zum Sendeanlagenabgabegesetz
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&id=4220&page=2&category=all&order=last_answer&descasc=DESC

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Sendeanlagenabgabegesetz kaum mehr zu stoppen

Schutti, (vor 7651 Tagen) @ Gast

Die EU wird es kippen wenn die Bundesregierung zu blöd ist solchen Unfug zu verhindern.
Leider ist der Schaden für den Standort NÖ und leider auch Österreich bereits vorhanden.
Was denkt sich denn ein Investor wenn er von dieser Steuer erfährt?

Schutti

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Steuereinnahmen über Mobilfunk für die Forschung

Karl, (vor 7651 Tagen) @ Schutti

Jeder Staat sollte selbst bestimmen können auf was er Steuern erhebt. Wenn nun die EU dies kippt, bin ich auf die Begründung gespannt.
In Deutschland gibt es eine Sektsteuer, die man dann auch mal in Frage stellen könnte.
Ich bin eh dafür, eine Elektrosmogsteuer einzuführen, ähnlich der Ökosteuer. Aus diesen Mitteln könnte man dann die Forschung bezahlen und könnte sich von der Abhängigkeit der Industrie ein wenig lösen.

Leider ist der Schaden für den Standort NÖ und leider auch Österreich bereits vorhanden.

Wie sieht der Schaden aus?

Was denkt sich denn ein Investor wenn er von dieser Steuer erfährt?

Er wird sich ausrechnen ob die Investition sich noch lohn und die Kosten auf die Nutzer umlegen. Ist doch ok, läuft in anderen Sparten genauso.

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Steuereinnahmen über Mobilfunk für die Forschung

Schutti, (vor 7651 Tagen) @ Karl

Jeder Staat sollte selbst bestimmen können auf was er Steuern erhebt. Wenn nun die EU dies kippt, bin ich auf die Begründung gespannt. In Deutschland gibt es eine Sektsteuer, die man dann auch mal in Frage stellen könnte. Ich bin eh dafür, eine Elektrosmogsteuer einzuführen, ähnlich der Ökosteuer. Aus diesen Mitteln könnte man dann die Forschung bezahlen und könnte sich von der Abhängigkeit der Industrie ein wenig lösen.

Kennzeichenpflicht für Fahrräder mit einer gesalzenen Versicherungssteuer?
Würde sicherlich auch eine Menge Kohle einbringen.

Leider ist der Schaden für den Standort NÖ und leider auch Österreich bereits vorhanden.

Wie sieht der Schaden aus?

Investitionen in die Netze in NÖ wurden auf Eis gelegt.
Wer also auf Versorgung gehofft hat von zum Beispiel DREI muss sich noch mehr gedulden.

Für die Wirtschaft ist es noch ärger.
Erstens baut die Wirtschaft auf eine gute Kommunikationsinfrastruktur.
Ausserdem ist diese Steuer und vor allem wie von Landesregierungsseite damit umgegangen wird ein Faustschlag ins Gesicht möglicher Investoren.
Wer solche Steuer auf Teufel komm raus durchdrischt dem ist alles zuzutrauen.
Das Misstrauen der Wirtschaft wird da sicherlich wachsen und leider wird der ganze Standort Österreich wird dadurch in Mitleidernschaft gezogen.

Was denkt sich denn ein Investor wenn er von dieser Steuer erfährt?

Er wird sich ausrechnen ob die Investition sich noch lohn und die Kosten auf die Nutzer umlegen. Ist doch ok, läuft in anderen Sparten genauso.

Naja, die Betreiber haben eine Kalkulation angestellt nach der sich die Investition die sie getätigt haben rechnen soll.
Jetzt wird quasi über Nacht eine sehr hohe Zusatzbelastung erfunden.
Im Prinzip muss das ganze Netz neu berechnet werden denn kein Investor verbrennt gerne Geld.
Das Netz steht aber bereits, die Milliardeninvestitionen wurden bereits getätigt.
Was würdest du sagen wenn du nachdem du ein Grundstück gekauft und ein Haus gebaut hast die Grundsteuer verzehnfacht würde, aber nur in dem Bezirk in dem deu gebaut hast?
Dein Lohn steigt aber natürlich nicht.


Schutti

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Österreich geht mit gutem Beispiel vorran

Karl, (vor 7650 Tagen) @ Schutti

Für die Wirtschaft ist es noch ärger. Erstens baut die Wirtschaft auf eine gute Kommunikationsinfrastruktur. Ausserdem ist diese Steuer und vor allem wie von Landesregierungsseite damit umgegangen wird ein Faustschlag ins Gesicht möglicher Investoren. Wer solche Steuer auf Teufel komm raus durchdrischt dem ist alles zuzutrauen. Das Misstrauen der Wirtschaft wird da sicherlich wachsen und leider wird der ganze Standort Österreich wird dadurch in Mitleidernschaft gezogen.

Nein, das sehe ich anders, die Wirtschaft wird lediglich neue Berechnungen anstellen und die Kosten auf die Nutzer umlegen. Für die Kunden wird es nur teuer. Ich würde es Begrüßen, wenn sich die Politik aus den Klauen der Wirtschaft ein wenig mehr befreit, wäre auch eine Vertrauensbildene Sache hin zum Bürger. Den wer wählt die Politiker? Die Bürger.

Wir Bürger haben den Faustschlag zuvorher ins Gesicht bekommen. Denk mal an die wenigen Mitmenschen die so stark bestrahlt werden, dass sie ihre Wohnung verlassen oder teure Investionen tätigen müssen damit sie dort noch leben können. Die Abschirmmassnahmen sind nicht mal steuerlich absetzbar. Diese Menschen haben keine Rechte, da nur die Grenzwerte massgebend sind, weil das Phänomen bis heute nicht zweifelsfrei, wissenschaftlich zu erklären ist.
Der Schaden bezieht sich hier auf die Gesundheit, und dem Privatvermögen "einzelner" Bürger.

Naja, die Betreiber haben eine Kalkulation angestellt nach der sich die
Investition die sie getätigt haben rechnen soll.
Jetzt wird quasi über Nacht eine sehr hohe Zusatzbelastung erfunden.
Im Prinzip muss das ganze Netz neu berechnet werden denn kein Investor
verbrennt gerne Geld.
Das Netz steht aber bereits, die Milliardeninvestitionen wurden bereits
getätigt.

Bei uns in Deutschland würde die Öko-Steuer eingeführt Strom wurde teurer, Benzin wurde teurer. Auf die Telefonrechungen wurde Mehrwertsteuer erhoben und was weiß ich wo noch Steuern erhoben worden. Kleine Firmen sind dabei drauf gegangen, die anderen haben neu gerechnet und den Kunden belastet. Der Kunde zahlt und der Staat braucht Geld.

Die Technik belastet alle Bürger mit Elektrosmog und es scheint damit ein Problem zu geben. Daher ist ist es nur ok, dass man den Verursacher der Umweltverschmutzung mit Steuern belegt und diese Einnahme für z.B. Forschungszwecke und Aufklärung verwendet. Das ist in anderen Industriezweigen ähnlich also warum sollte man die Mobilfunkindustrie weiter pampern?

Wenn die Österreicher mit der Steuer durch kommen, werden andere Länder wie Deutschland hoffentlich nachziehen und das Ganze noch ein wenig ausbauen. Ich würde die Standortbündelung stärker besteuern, denn sie stellt für die Bürger eine stärkere Belastung da. Auch würde ich auf jedem Anwendungsdienst der mit dieser Technik getätigt wird eine Steuer erheben. DECT-Telefone, Baby-Phone, Mikrowellen und das Digitale Fernsehen würde ich auch kräftig besteuern. Wer die Umwelt belastet müss zur Kasse gebeten werden. Wer soll den deiner Meinung nach die anfallenden Kosten für Schadensbekämfung zahlen?

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Österreich geht mit gutem Beispiel vorran

shimra, (vor 7649 Tagen) @ Karl

Wir Bürger haben den Faustschlag zuvorher ins Gesicht bekommen. Denk mal an die wenigen Mitmenschen

Wenig ist etwas anderes . Ein Zwanzigstel der Bevölkerung ist nicht mehr als wenig Menchen zu bezeichnen!

die so stark bestrahlt werden, dass sie ihre Wohnung verlassen oder teure Investionen tätigen müssen damit sie dort noch leben können. Die Abschirmmassnahmen sind nicht mal steuerlich absetzbar.

Das ist der absolute Hohn und Gipfel an der Schweinerei , nicht mal steuerlich absetzbar , am liebsten würden die Krankenkassen auch noch jeglichen Beitrag verweigern wenn er irgendwie im Zusammenhang mit ES verdächtigt wäre. NATUERLICH , gäbe man irgendwo irgendeinen Zusammenhang zu, nur überhaupt schon die Existenz von Elektrosensibilität , wäre es der Anfang eines Skandals, also alles abwürgen .

Die Technik belastet alle Bürger mit Elektrosmog und es scheint damit ein Problem zu geben. Wenn die Österreicher mit der Steuer durch kommen, werden andere Länder wie Deutschland hoffentlich nachziehen und das Ganze noch ein wenig ausbauen.

Das ist schwer zu hoffen, obwohl die Schäden , wie Sie sagen wirtschaftlich vielleicht noch halbwegs , geundheitlich und lebensqualitativ niemals mehr mit Geld wieder gut zu machen sind. Da nützen den 5% allen Steuern nichts, wenn sie das Wichtigste, ihr Wohlbefinden verlieren!! Aber als Busse und für Forschungsunterstützung ist es angemessen.

[/b]Ich würde die Standortbündelung stärker besteuern, denn sie stellt für die Bürger eine stärkere Belastung da. Auch würde ich auf jedem Anwendungsdienst der mit dieser Technik getätigt wird eine Steuer erheben. DECT-Telefone, Baby-Phone, Mikrowellen und das Digitale Fernsehen würde ich auch kräftig besteuern. Wer die Umwelt belastet müss zur Kasse gebeten werden. Wer soll den deiner Meinung nach die anfallenden Kosten für Schadensbekämfung zahlen?

Ja wer wohl, der Geschädigte selber und alle anderen durch ihre Steuern und Krankenkassenprämien , auf alle Fälle die Bürger, nicht die Täter, nämlich Industrie und Politik !! Wenn die Bürger wüssten, das alles ziemlich schnell auf ihr eigenes Portmonnaie zurückfällt, würde sich vielleicht manch technik-ver-rückte ein wenig besinnen, denn letztlich bezahlt jeder für jeden, jeder Smogunempfindliche finanziert irgendwann die zunehmende Anzahl Elektromoggeschädigter, welche durch ihr Leid die Krankenkassen vermehrt beanspruchen, und wenns schlimmer wird Sozialamt und IV brauchen.
Jeder wird aufgefangen in unseren Breitengraden , aber es wird TEUER , für ALLE !!!

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