Beckstein fordert Trittin auf, die Grenzwerte zu senken! (Allgemein)

KlaKla, (vor 7652 Tagen)

Der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein äußert sich zum Thema Mobilfunk.

Hier ein Auszug

... Auch das immer wieder für Zündstoff sorgende Thema "Mobilfunk" packte der Jurist an und stellte klar: "In einer modernen Gesellschaft brauchen wir auch Mobilfunk." Deshalb mahnte er zu mehr Kompromissbereitschaft der Mobilfunkbetreiber und der Bürger, damit die Standorte der Antennen so ausgewählt werden, dass sie möglichst wenig Gefahren verbreiten.
Becksteins Forderung: Bundesumweltminister Trittin soll die Grenzwerte auf das Niveau von Österreich und der Schweiz senken.

Ob Herr Beckstein hier die Vorsorgewerte von Österreich oder der Schweiz meint?
Denn die Grenzwerte in Österreich und der Schweiz sind doch gleichhoch wie in Deutschland oder irre ich mich?

Da bin ich aber gespannt, ob die CDU/CSU das Thema Grenzwertsenkung angeht, wenn sie in der Regierung sitzen.

Quelle: Fränkischer Tag
http://www.fraenkischer-tag.de/nachrichten/index.php?MappeCID=oqa*w4vu*$or88obmiexl&Hierarchie=yiigmne8dlqhnor7rpjua&Seite=Lokales&SeiteSub=Bamberg

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
, Grenzwert, Grenzwertsenkung, Beckstein, Tritin

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Beckstein fordert Trittin auf, die Grenzwerte zu senken!

Schutti, (vor 7652 Tagen) @ KlaKla

Da ergibt sich aber dann ein Problem mit der Versorgung der unbewohnten und dünn bewohnten Gebiete.
Wenn man auf Landstrassen statt alle 10km (jetzt mal rein als Diskussionsgrundlage)alle 2 km einen Masten aufstellen muss um die Landstraße zu versorgen eskalieren dabei nur die Kosten.

Wären unterschiedliche Grenzwerte für Wohngebiete und fürs offene Land machbar?

Schutti

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Besser Zeit statt Raum

H. Lamarr, München, (vor 7652 Tagen) @ Schutti

Wären unterschiedliche Grenzwerte für Wohngebiete und fürs offene Land machbar?

Meiner Meinung nach ist es durchaus ein Unterschied, ob ich jahrzehntelang ein Strahlen-Dauerbad an meinem Wohnsitz nehme - oder nur kurzzeitig beim Vorbeifahren oder Vorbeigehen eine Strahlendusche abbekomme. Ich hätte deshalb kein Problem damit, die ICNIRP-Grenzwerte dort zu akzeptieren, wo sich nach menschlichem Ermessen niemand dauerhaft aufhält. Dauerhaft wäre z. B. alles, was länger als 4 Stunden am Tag ist (Regelung in Italien). Kann dies nicht ausgeschlossen werden, müsste ein tiefer liegender Menschen-Grenzwert gelten, dessen genauer Wert noch mit einem großen Palaver auszudiskutieren wäre. Also: Statt raumabhängiger Grenzwertzuteilung besser eine zeitabhängige Zuteilung. Damit wären auch schwammige Definitionen von Orten mit empfindlicher Nutzung hinfällig. Kinderspielplätze z. B. sind auch eine empfindliche Region, die von den bisherigen Regelungen aber überhaupt nicht erfasst werden.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Besser Zeit statt Raum

Schutti, (vor 7652 Tagen) @ H. Lamarr

Also: Statt raumabhängiger Grenzwertzuteilung besser eine zeitabhängige Zuteilung.

Naja, das wird recht kompliziert.
Wohngebiete sind recht genau deffiniert.

Schutti

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Besser Zeit statt Raum

H. Lamarr, München, (vor 7652 Tagen) @ Schutti

Wohngebiete sind recht genau deffiniert.

Finden Sie? Ich wohne hier in München Freimann in einem allgemeinen Wohngebiet (kein reines Wohngebiet), das heißt, wir haben hier zum Bleistift einen Baumaschinenverleih, einen Getränkemarkt und dergleichen mehr. Nebenan ist ein reines Wohngebiet. Wenn jetzt alle Sender aus reinen Wohngebieten raus müssen, dort aber die Leute weiter mit dem Handy telefonieren möchten, dann kommen die Sender in die angrenzenden allgemeinen Wohngebiete - und durchleuchten hier - schön kräftig - die Leute. Damit sind wir Bürger 2. Klasse. Ist es nachvollziehbar, dass ich mich deshalb für raumorientierte Grenzwerte nur schwer begeistern kann?

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Besser Zeit statt Raum

Schutti, (vor 7652 Tagen) @ H. Lamarr

Wohngebiete sind recht genau deffiniert.


Finden Sie? Ich wohne hier in München Freimann in einem allgemeinen
Wohngebiet (kein reines Wohngebiet), das heißt, wir haben hier zum
Bleistift einen Baumaschinenverleih, einen Getränkemarkt und dergleichen
mehr. Nebenan ist ein reines Wohngebiet. Wenn jetzt alle Sender aus reinen
Wohngebieten raus müssen, dort aber die Leute weiter mit dem Handy
telefonieren möchten, dann kommen die Sender in die angrenzenden
allgemeinen Wohngebiete - und durchleuchten hier - schön kräftig - die
Leute. Damit sind wir Bürger 2. Klasse. Ist es nachvollziehbar, dass ich
mich deshalb für raumorientierte Grenzwerte nur schwer begeistern kann?

Es gibt zumindest eine recht genaue Deffinition von Ortsgebiet und Freiland.
Auch reine Industriegebiete ohne Wohnungen sind genau abgegrenzt.
Kann natürlich sein dass das in DE weniger genau gemacht wurde.


Schutti

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Beckstein fordert Trittin auf, die Grenzwerte zu senken!

Evi, (vor 7652 Tagen) @ KlaKla

Denn die Grenzwerte in Österreich und der Schweiz sind doch gleichhoch wie in Deutschland oder irre ich mich?

Sie irren sich nicht! Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum hundertelfundachtzigsten Mal wiederhole:

Die Schweiz hat die gleichen Grenzwerte wie Deutschland. Denn die angeblich tieferen Grenzwerte gelten nur für Innenräume, wo sie aber auch in Deutschland eingehalten sind. Alles andere darf als Mogelei bezeichnet werden.

Evi

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Beckstein fordert Trittin auf, die Grenzwerte zu senken!

Karl, (vor 7651 Tagen) @ Evi

Na Evi,

wie wärs, schreiben Sie auch der Zeitung einen Leserbrief. :ok:
Beckstein verschaukelt hier die Bürger. Seine Forderung bringt er wahrscheinlich auch nur wegen der anstehenden Bundestagswahl.
Und ernst nehmen kann man so eine Forderung die wärend des Wahlkampfts gemacht wird eh nicht. Aber ein Leserbrief wird ja vielleicht doch noch geduckt, wenn er sachlich richtig stellt, was falsch ist.

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Beckstein verschauckelt die Bürger

helmut, Nürnberg, (vor 7651 Tagen) @ Karl

Na Evi,

wie wärs, schreiben Sie auch der Zeitung einen Leserbrief. :ok:
Beckstein verschaukelt hier die Bürger. Seine Forderung bringt er
wahrscheinlich auch nur wegen der anstehenden Bundestagswahl. <

So einen Unfug, falls er ihn wirklich gebracht hat, kann Beckstein doch nur Laien erzählen. Und die Zeitung bringt das schön brav ohne Kommentar.

Als Jurist und Politiker dürfte Beckstein wissen, daß nicht Trittin die Gesetze macht, bzw machen kann.

Glaubt Beckstein eigentlich an den Wahlsieg der "Schwarzen". Dann war´s wieder nur ein Gag. Soll Trittin das Gesetz in den nächsten 3 Wochen durchbringen? Ha, ha, ha, ha ......

Man sollte ihn wirklich mal "nach der Wahl" an seine Worte erinnern!

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


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Viele Grüße vom Volksbegehren

H. Lamarr, München, (vor 7651 Tagen) @ helmut

Man sollte ihn wirklich mal "nach der Wahl" an seine Worte erinnern!

... damit auch er sagen kann: Was schert mich mein Geschwätz von gestern?

Nein, wer Beckstein bei seinen Worten ins Auge geguckt hat, der hat dort gut 400 000 potenzielle Wähler pilgern gesehen, die mit den Sympathisanten in anderen Bundesländern das Zünglein an der Waage werden könnten. Nach der Wahl aber herrscht dann mit Sicherheit diese übliche partielle Amnesie. Oder Angie Merkel macht unseren Beckstone darauf aufmerksam, dass sie es war, die die 26. BImSchV samt Grenzwertfestlegung höchstpersönlich unterschrieben hat. Also:
KV - Kannste vergessen
VS - Völlig sinnlos
ANGC - Ab nach Grand Canaria

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Becky for Innenminister

H. Lamarr, München, (vor 7651 Tagen) @ KlaKla

Becksteins Forderung: Bundesumweltminister Trittin soll die Grenzwerte auf das Niveau von Österreich und der Schweiz senken.

Ja, ja unser Beckstein ist nicht blöd. Wenn wir seiner Forderung nachkommen landen wir wieder genau dort, wo wir abgehoben haben. Da bei Licht besehen in AUT und CH die gleichen Grenzwerte wie bei uns gelten, gewinnen wir keinen Millimeter an Boden. Das ist hohe Politik, und Becky kann dafür im Nachhinein noch nicht einmal abgewatscht werden. Der Mann hat ganz klar das Zeug zum Bundesinnenminister - oder?

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