Studie zu Ohrspeicheldrüsentumoren aus China: andere Sicht (Forschung)

Gast, Montag, 16.05.2011, 11:08 (vor 3135 Tagen) @ Doris

Chinesische Forscher in Beijing sehen eine der höchsten Raten an Krebs die je in einer Mobiltelefon-Studie berichtet wurden.

Und so sieht das IZMF diese Studie (Quelle: E-Mail-Newsletter des Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) | Ausgabe 86 | Mai 2011):

Kein signifikanter Zusammenhang zwischen Handynutzung und Ohrspeicheldrüsentumoren

Chinesische Wissenschaftler haben die Ergebnisse einer aktuellen epidemiologischen Studie zum Auftreten von sogenannten epithelialen Ohrspeicheldrüsentumoren unter Vielnutzern von Handys veröffentlicht. In der Gesamtauswertung konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Mobiltelefon-Nutzung und dem Auftreten von bösartigen epithelialen Ohrspeicheldrüsentumoren festgestellt werden. Allerdings stellten die Wissenschaftler statistisch signifikante Zusammenhänge in Untergruppen mit langjähriger erhöhter Handynutzung fest. Dies könnte, so die Autoren der Studie, auf eine mögliche Dosis-Wirkungs-Beziehung hindeuten. Die Autoren empfehlen, den Zusammenhang zwischen Handynutzung und dem Auftreten von bösartigen epithelialen Ohrspeicheldrüsentumoren und Mucoepidermoid-Karzinomen in weiteren großen Studien zu untersuchen.

Weitere Infos: http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=19180&l=g

Tags:
Ohrspeicheldrüsentumor, Dosis-Wirkungs-Beziehung


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