Cell masts affect cancer incidence (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.05.2011, 17:27 (vor 4789 Tagen) @ Sektor3

Die von Kritikern wie Carlo und Slesin verbreitete Botschaft, es bestünde ein Risiko an der Handy-Seite, ist mMn nur dumm-dreist. Somit bestünde ja ein Schutzmechanismus an der dem Handy abgewandten Seite, denn insgesamt gibt es keine Auswirkungen.

Ein ähnliches Phänomen zeigt die Naila-Studie von Dr. Eger. Die wurde mWn noch ziemlich ernst genommen, allerdings dauerte es auch ewig, bis Dr. Eger brauchbare Unterlagen für eine fachkundige Bewertung herausgab. Aber schon in der Vorabpräsentation (Bild) tut sich das heilbringende Phänomen auf:

[image]

Denn ebenso wie Sie es bei den Kopftumoren sehen, lässt sich auch aus dem Bild ein deutlicher heilender Effekt der Funkfelder ablesen - nämlich im Fernbereich um einen Sendemasten (weiter als 400 Meter vom Masten weg). Wer sich gegen Krebs schützen will, sollte in die Nähe von Sendemasten ziehen, näher als 400 Meter aber nicht, denn dann schlägt's um und der Krebs kommt mit deutlich größerer Wahrscheinlichkeit.

Eigentlich hätte dieser Widerspruch den Studienautoren sagen müssen, dass an ihrer Datenerhebung irgend etwas nicht stimmen kann. Gestört hat es jedoch anscheinend keinen, die Studie wurde so publiziert wie sie ist, an der verblüffenden Heilwirkung im Fernbereich hat mWn niemand Anstoß genommen, die hohe gelbe Säule hat alles andere überstrahlt. Vorgestellt wurde die Naila-Studie übrigens am 21. Juli 2004, das war in der Blütezeit der Sendemastengegner, als die Vorabveröffentlichungen zu "Reflex" viel Staub aufwirbelte und auch Salford mit seiner BHS-Studie (2003) noch kräftig mitmischte.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Naila-Studie, Eger


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