Oberösterreich will Wildwuchs bei Sendemasten eindämmen

Gast, (vor 7686 Tagen)

Auch in Oberösterreich gibt es politische Bestrebungen, dem Wildwuchs bei Handymasten ein Ende zu setzen.

2200 Handymasten stehen zur Zeit in Oberösterreich und es werden noch viele weitere hinzukommen. Momentan haben Anrainer, Bürgermeister und selbst das Land kein Mitspracherecht. "Das soll sich ändern. Wir fordern Parteistellung für Anrainer und geben dieses Anliegen in Form einer Resolution an den Infrastrukturminister Hubert Gorbach weiter", sagen Umweltlandesrat Rudi Anschober und Gunther Trübswasser von den Grünen. Für die Grünen liegt die Verantwortung beim Problemfall Handymasten bei Gorbach: "Er könnte mit einer Verschärfung des Telekommunikationsgesetzes seriöse Grenzwerte verordnen und die Mobilfunkbetreiber dazu verpflichten, Sendeanlagen gemeinsam zu nutzen." Bisher sei in diese Richtung überhaupt nichts geschehen.

Nachricht von Michael Meyer
michael_meyer@aon.at

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