Hersteller von Handys warnen vor gesundheitlichen Risiken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 28.11.2010, 19:44 (vor 4321 Tagen) @ H. Lamarr

und einer netten Geschichte darüber, dass man ein Smartphone (Blackberry) mindestens 2,5 cm vom Körper entfernt betreiben muss (Körper, nicht Ohr), damit es zu keiner Grenzwertüberschreitung kommt.

Jetzt hätte ich es doch fast übersehen, dass diese Sache mit dem "gefährlichen" Sicherheitsabstand keineswegs so neu ist, wie es hier dargestellt wird. Schon im Januar 2010 haben wir hier über die vermeintliche Dramatik des nicht eingehaltenen Sicherheitsabstands diskutiert - und, wie ich meine, das Rätsel zufriedenstellend gelöst. Der Strang damals heißt Next-up-Stuss (2) - 2,2 cm Sicherheitsabstand und macht deutlich, wie durch die heutzutage bequem mögliche Vernetzung überzeugter Mobilfunkgegner eine krude These aus Frankreich mühelos den Sprung übern Ozean schafft. Und wieder zurück. Denn im Oktober 2010 weiß im hese-Forum wieder einer zu berichten: Hersteller von Handys warnen vor gesundheitlichen Risiken. Klingt neu, ist aber doch nur ein Remake der alten Next-up-Stuss-Meldung vom Januar 2010.

Meiner Meinung nach ein Musterbeispiel von Desinformation, die anscheinend in einem geschlossen Kreislauf zirkelt und mit einer Zykluszeit von etwa zehn Monaten in leicht abgeänderter Form immer wieder mal "neu" auf den Tisch kommt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Sicherheitsabstand


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