Damals: Johannes Spittler widerlegt Lebrecht von Klitzing (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 28.09.2010, 02:15 (vor 3602 Tagen)

1995 stellte Lebrecht von Klitzing (LvK) bei Versuchen mit 1 mW/m² fest, dass ein gepulste Mikrowellensignal (150 MHz) sich aufs EEG von Probanden auswirkt. Er legte damit einen Grundstein der Mobilfunkkritik, auf dem noch heute viele Mobilfunkgegner stehen, sogar gegen Tetra-Sendemasten wird diese Studie ins Feld geführt. Und LvK beteuert bis heute, seine Experimente seien mehrfach erfolgreich repliziert worden, genaue Angaben dazu gibt es jedoch nicht. Dagegen gibt es aus dem Jahr 1997 eine gut dokumentierte Arbeit von Dr. Johannes Spittler 1), die als frühe Widerlegung von LvK gilt. Im EMF-Portal ist die Arbeit von Spittler schnell zu finden, die von LvK dagegen nicht. Dahinter steckt jedoch keine böse Absicht, sondern eine Tücke des Adels. Unter "Klitzing" kennt das EMF-Portal LvK nicht, unter "von Klitzing" dagegen schon. Also, kein Grund zur Aufregung, kein Anlass zur Mythenbildung.


1) Nachtrag vom 1. Juni 2013: Da der Link zur FGF derzeit tot ist hier ein Ersatzlink: http://deposit.ddb.de/ep/netpub/51/34/51/975513451/_data_dyna/_snap_stand_1997_03_15/newsletter01-97d.pdf

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mythen, Klitzing


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