Tomatenquäler: Geheimprojekt Glaubensterror (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.02.2010, 14:03 (vor 5877 Tagen)

Scientology-Film in der ARD:

Geheimprojekt Glaubensterror

Unter größter Geheimhaltung hat sich die ARD an einen brisanten Stoff gewagt: Der Spielfilm "Bis nichts mehr bleibt" schildert die wahre Geschichte eines Scientology-Aussteigers. Das TV-Team fürchtete schon während des Drehs Ärger - und bekam ihn auch. Von Martin U. Müller mehr...

Kommentar: Mal schauen, vielleicht finden sich stellenweise Parallelen zur Szene der Hardcore-Sendemastengegner. Übrigens: Scientology-Gründer Ron Hubbard hatte keine Tomaten auf den Augen, vielmehr untersuchte er schon 1968 die "Schmerzfähigkeit" dieser Gewächse mit einem selbst konstruierten "Electrometer", das man sich samt Hubbard hier ansehen kann. Fast 40 Jahre später wurden in Frankreich Tomaten abermals gequält, diesmal mit Funkfeldern.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Hardcore-Kritiker, Sekte, Scientology, Aussteiger, Geheimhaltung

Pflanzen Kommunikationen

charles ⌂ @, Dienstag, 02.02.2010, 14:59 (vor 5877 Tagen) @ H. Lamarr

Dies ist ein bekanntes Thema.

Pflanzen kommunizieren miteinander. Und das haben unterschiedliche Wissenschaftler bewiesen.
Z.B. http://www.youtube.com/watch?v=TAiLlekKWP4&feature=player_embedded#

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Die W-Welle: Bäume sprechen miteinander auf waldisch

H. Lamarr @, München, Dienstag, 02.02.2010, 19:41 (vor 5877 Tagen) @ charles

Pflanzen kommunizieren miteinander. Und das haben unterschiedliche Wissenschaftler bewiesen.
Z.B. http://www.youtube.com/watch?v=TAiLlekKWP4&feature=player_embedded#

Wissenschaftlich bewiesen? Das Video startet mit dem Text: "In Oregon glaubt der Arzt Ed Wagner eine neue Energieform entdeckt zu haben ...". Das ist zwar journalistisch handwerklich astreine Arbeit, davon können sich besagte Studenten der "Hamburg Media School" eine Scheibe abschneiden, glaubhafter wird Ed Wagner aber selbst dadurch nicht. Alle meine Sensoren melden mir: Vorsicht, Alarm, Betrug, pseudowissenschaftlicher Humbug, Abzocker in Sicht.

Fragt sich halt was der schwindelfreie Ed da eigentlich genau getrieben hat, zwei Nägel als "Messsonden" in zwei 20 Meter voneinander entfernt stehende Kiefern zu klopfen (wieso eigentlich oben?) und dann prompt die mysteriöse Wagnerwelle zu messen, das empfinde ich als ebenso professionell wie z.B. die Eger-Studie in Hennen. Im Vergleich zu der mit mehr als Lichtgeschwindigkeit dahineilenden Skalarwelle hat die W-Welle aber nichts zu tun, die breitet sich nämlich im Schneckentempo aus.

Nein, ich sehe es so, dass das Video eine Werbesendung ist, es dauert ja auch nicht lange, dann kommt Professorin Dr. Valerie V. Hunt zu Wort, nicht etwa eine scheue kreuzbrave und emeritierte Forscherin der alten Schule, nein, sie hat eine Website und fabriziert allem Anschein nach Bücher für die Eso-Szene. Da ist wieder einmal das Kartell der Eso-Rentner am Werk, um sich einen Platz in einem schönen Seniorenstift zu verdienen.

Anscheinend genügt es, Ihnen ein Video aus der Munkeln-und-Raunen-Ecke vorzuführen - und schon sind Sie Feuer und Flamme. Wenn das so ist, dann hätte ich noch was Nettes für Sie - hat sich alles genauso abgespielt wie zu sehen ...

Und - mal unter uns "charles": Was meinen Sie, kann eine Nordmanntanne eine Birke verstehen oder gibt es auch beim waldischen Dialekte wie tannisch und birkisch?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
, Baum, Nadelgehölz, Laubbaum

Die W-Welle: Bäume sprechen miteinander auf waldisch

Ex-Mobilfunker, Mittwoch, 03.02.2010, 09:29 (vor 5876 Tagen) @ H. Lamarr

Fragt sich halt was der schwindelfreie Ed da eigentlich genau getrieben hat, zwei Nägel als "Messsonden" in zwei 20 Meter voneinander entfernt stehende Kiefern zu klopfen (wieso eigentlich oben?)

Die beiden Kiefern haben in dem Moment bestimmt "Aua" gesagt!!!:rotfl:

Pflanzen Kommunikationen

AnKa, Dienstag, 02.02.2010, 23:15 (vor 5877 Tagen) @ charles

Pflanzen kommunizieren miteinander. Und das haben unterschiedliche Wissenschaftler bewiesen.

Was haben sie sich denn zu sagen? Reden sie über das Wetter?

Oder machen sie Blondinenwitze über Gerstenähren?

[image]

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Pflanzen Kommunikationen

charles ⌂ @, Mittwoch, 03.02.2010, 10:22 (vor 5876 Tagen) @ AnKa

Pflanzen kommunizieren miteinander. Und das haben unterschiedliche Wissenschaftler bewiesen.

Was haben sie sich denn zu sagen? Reden sie über das Wetter?

Oder machen sie Blondinenwitze über Gerstenähren?

[image]

Angeblich sollten Sie auch ein Journalist sein.
Dann ist Ihre Allgemein-Entwicklung nicht substantiell.

Auch Sie sollten wissen das Pflanzen und Bäume unter eineander kommunizieren.
Wenn Bäume *Schmerzen* unterlegen, wird das auf irgendeine Weise an andere Weitergeleitet. Das ist mehrmals beschrieben worden.

Pflanzen und Bäume reagieren auch auf Frequenzen; sie sind richtige Antennen, und das kann man mit MessgerÄte gut feststellen. Im ersten Weltkrieg wurden Bäume als Antennen für Radioverkehr benützt.

Ich besitzte dieses amerikanisches RFI System.
Damit kann man bei menschen, aber auch bei Pflanzen entsprechende Frequenz-Felder um den Pflanzen herum messen.
Das System gibt dann an wie die Zustand der Pflanze ist; ob sie genügend Nahrung hat, ob sie zu trocken oder zu nass staht, ob sie krank ist oder heilend, usw.
Das habe ich mal erprobt, und das stimmte ganz ordentlich.

Nein, ich habe noch nicht versucht zu messen, als ich bei eine Pflanze ein Zweig abgebrochen habe, ob eine andere dann darauf reagiert hat.

Aber, wenn ich so ein Versuch machen würde, will Spatenpauli es trotzdem nicht glauben. Er behauptet dann, das dies nicht doppelblind war, das die Pflanze von mir erschrocken war oder Angst hatte, oder irgendeine andere Behauptung.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Pflanzen Kommunikationen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 03.02.2010, 11:03 (vor 5876 Tagen) @ charles

Aber, wenn ich so ein Versuch machen würde, will Spatenpauli es trotzdem nicht glauben. Er behauptet dann, das dies nicht doppelblind war, das die Pflanze von mir erschrocken war oder Angst hatte, oder irgendeine andere Behauptung.

Na Sie haben ja eine gute Meinung von mir!

Mein Problem sind stets die Bösen unter den Behauptungen, nämlich die Substanzlosen. Also das, was anscheinend auch Sie stört - aber nur, wenn es Ihrer Einschätzung nach andere machen. Füllen Sie "charles" Ihre Behauptungen mit Substanz und wir kommen prima miteinander aus. Nur, was genau ist Substanz? gar nicht so leicht zu finden! Im konkreten Fall würde ich sagen, eine saubere Beschreibung des Versuchsaufbaus, der Messgrößen, der Messmethode und der Messergebnisse. Nur so lassen sich zum Beispiel (von Ihnen) einer gespenstischen "Aura" zugeschriebene Pflanzen-Reaktionen auf weniger Aufregendes aber dafür Belastbareres zurückführen, etwa Wärmeeinwirkung, Schallwellen oder Widerstandsänderung.

Dass Pflanzen Erstaunliches leisten sehe ich z.B. an unserer Venus-Fliegenfalle, die bei Berührung eines der innen liegenden "Sensorelemente" mit unglaublicher Geschwindigkeit die Fangblätter zuklappt. Fast könnte man meinen, diese Pflanze habe einen Verstand, der das alles steuert. Wie es wirklich ist, weiß einmal mehr Wikipedia besser, zumal der letzte Stand der Erkenntnisse zur Funktion des Fangmechanismusses noch gar nicht so alt ist. Das enorme Tempo bekommen die Fangblätter durch mechanische Vorspannung wie bei einem Knackfrosch mit Gasdruckstoßdämpfer. Womit ich nur sagen will: es geht auch ganz ohne Mystik.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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