Ginkgo-Leugner haben wieder zugeschlagen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 01.01.2010, 13:37 (vor 4229 Tagen)

Am 29.12.2009 schreibt die Süddeutsche...

Ginkgo ist eines der beliebtesten Naturheilmitteln in Europa und den USA. Glaubt man der Werbung, sind Extrakte aus Blättern oder Samen des ostasiatischen Baums eine Wunderwaffe gegen die verschiedensten Gebrechen. Besonders stark beworben wird Ginkgo als Mittel gegen den "Niedergang von Nervenzellen" und zur Stärkung der "Konzentration und Merkfähigkeit im Alter". Beweise für diese Behauptungen gibt es keine. Im Gegenteil. Wissenschaftler der University of Pittsburgh haben gezeigt, "dass Ginkgo biloba den geistigen Abbau bei älteren Menschen nicht verlangsamt" (Jama, Bd. 302, S. 2663, 2009). In einer früheren Veröffentlichung hatte das selbe Forscherteam bereits bewiesen, dass Ginkgo der Alzheimerkrankheit nicht vorbeugen kann.

Wie könnte so ein Sachverhalt z.B. bei Gigaherz, Bürgerwelle oder Diagnose-Funk umgedeutet werden? Ich probier's mal:

Eine Bande gewissenloser verbrecherischer Ginkgo-Leugner an der Universität Pittsburgh behauptet Ginkgo sei wirkungslos. Dabei ist die Wirksamkeit von Ginkgo längst bewiesen und steht außer Frage, Millionen Menschen auf aller Welt lösen nach Ginkgo-Einnahme selbst schwierigste Kreuzworträtsel. Von CIA, KGB und dem WVdR (Weltverband der Rentenversicherer) bezahlte Ginkgo-Leugner bestreiten diesen eindeutigen Fakt seit Jahren. In einer groß angelegten Kampagne soll Ginkgo aus dem Bewusstsein der Bevölkerung ausradiert werden, damit die lebensverlängernde Heilkraft dieses Naturprodukts nicht länger die Haushalte korrupter Regierungen und Krankenkassen belastet. Mögen diese Ginkgo-Leugner an ihrem Judaslohn ersticken. Freie Arzneimittelwahl für freie Bürger! Demonstration zur Rettung von Ginkgo am 6. Januar 2010 vor dem Gesundheitsministerium in Stuttgart. Wir treffen uns zum Formieren des Demonstrationszuges um 10:30 Uhr am Hauptbahnhof. Und: Vergesst das Spenden nicht!

Euer

Bulli


Was ich mit dieser Persiflage bezwecke? Elektrosensiblen (EHS) verdeutlichen, was für eine schlimme weil peinliche Außenwirkung sie haben. Wobei dafür in erster Linie nur eine Handvoll öffentlich wahrgenommene EHS und ihre "Fürsprecher" verantwortlich sind.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Leugner, SZ, Wundermittel, Pittsburgh


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