Großstudie: Augenkrebs & Handy (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 14.01.2009, 15:12 (vor 6274 Tagen)

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Universität Duisburg-Essen konnten keinen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und der Bildung von Augenkrebs erkennen.

In die bisher weltweit größte Studie zu dieser Fragestellung waren etwa 460 Augenkrebs-Patienten und ungefähr 1150 Kontrollteilnehmer nach ihrer Handynutzung befragt worden. Die Studienergebnisse sind gerade in der Fachzeitschrift "Journal of the National Cancer Institute" (USA) veröffentlicht worden.

"Wir konnten statistisch keinen Zusammenhang zwischen Augenkrebs und der Handynutzung von bis zu 10 Jahren feststellen", erklärte dazu Professor Andreas Stang vom halleschen Institut für Klinische Epidemiologie.

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Kommentar: Augen sind deshalb besonders gefährdet, weil der Glaskörper nicht durchblutet ist und von durchströmendem Blut folglich nicht "gekühlt" werden kann. Dies nährte den Verdacht, dass Funkfelder von Handys speziell den Augen Schäden durch punktuelle Erwärmung zufügen könnten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Krebs, Augenkrebs, Stang


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