Grenzwertsenkung für MBS fordern nur Dummies (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 19.10.2008, 10:18 (vor 4065 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 19.10.2008, 10:38

Also: Wenn Grenzwertsenkung, dann zuerst für Handys!

Die Diskussion dazu hatten wir in diesem Thread:SAR-Basiswert. Die Handyhersteller scheinen darauf schon zu reagieren. Sie hängen dies nicht an die große Glocke und der Gesetzgeber hat keine Vorschrift erlassen. Dennoch unterschreiten lt. BfS fast 90 % der auf dem Markt befindlichen Handys den zulässigen Teilkörper SAR-Wert (2 W/Kg).

Politische Mandatsträger sind überfordert mit der Forderungen "Senkung des Grenzwertes für Handys". Sie können gar nicht unterscheiden. Bequemer ist es für sie, auf der Welle profitierender Mobilfunkgegner mit zuschwimmen die ein Standortkonzept fordern. Ähnlich wie mit den ES lässt man arbeiten. Zahlen tut's der Steuerzahler.

Man muss nur mal die unterschiedlichen Ergebnisse der Messreihen des IZMF analysieren. Nicht zu vergessen, dass es sich um hoch gerechnete Messwerte handelt. Wie oft wird tatsächlich 1 mW/m2 in Wohnungen überschritten.
Davon abgeleitet kann man den Schritt in steuerlich absetzbare Abschirmmaßnahmen gehen (Metall bedampfte Fensterscheiben, Wand streichen mit Abschirmfarbe etc.). Begründung, persönliche Vorsorgemaßnahme da das Risiko der Langzeitgefahr nicht abschließend geklärt ist. Empfehle hier noch mal die Broschüre: Schirmung elektromagnetischer Wellen im persönlichem Umfeld

Mich ärgert das radikale ES und Geschäftemacher an politische Mandatsträger (Die Linke/Die Grünen/ödp) mit ihren teils unsinnigen Gedanken herantreten und dann der offensichtliche Unsinn genutzt wird um für sich selbst Profit daraus zu schlagen, der da lautet, WÄHLT MICH. Alles ohne Wirkung mangels zielorientierter Bewegung.

Beispiel:
Die LINKE
Wie kommt das BfS trotz der Erkenntnisse der Wissenschaftler der Benveneto-Resolution, trotz der Befunde der BioInitiative und vieler anderer Wissenschaftler zur Behauptung, dass die Notwendigkeit "sofortiger Vorortuntersuchungen wegen Gefahr im Verzug" nicht gegeben sei, weil das Auftreten schwerer Gesundheitsstörungen nach einhelliger Meinung nationaler und internationaler Fachgremien bei Hochfrequenzexpositionen unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte ausgeschlossen ist?

Die Grünen
Dr. Runge machte deutlich, dass die Veranstaltung auf sein persönliches Wirken zurückgeht. Kein Runge, keine weiteren Mobilfunk-Anhörungen der "Grünen" im Bayerischen Landtag. Der Abgeordnete forderte die Teilnehmer auf, diese Botschaft nach außen zu tragen, um seine Wiederwahl zu stützen.

Die öpd
Ich meine jedoch, dass auch das Telefonieren von Erwachsenen mit Handys und die Strahlung von DECT-Telefonen, WLAN, WIMAX und Funkmasten gefährlich sein kann. Hier kommt es auf die näheren Umstände an, ob tatsächlich ein Schaden auftritt.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Politik, Die Grünen, ödp, Grenzwert, Vorsorge, Landtag, Inkompetenz, Grenzwertsenkung, SAR-Wert, Profiteur, Grenzwertdiskussion, Die Linke


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