Kontroverse Dr. Runge ./. Dr. Weiss (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 04.08.2008, 01:47 (vor 4143 Tagen) @ H. Lamarr

Zur Veranstaltung eingeladen war auch ein Vertreter des BfS. Im Gegensatz zu früheren Veranstaltungen war diesmal jedoch kein BfS-Vertreter anwesend.

Und dies hatte noch ein Nachspiel ...

In der Einladung zu dieser Anhörung schrieb Dr. Runge am 2. Juli 2008 unter anderem:

Mario Jaritz (angefragt)
T-Mobile Deutschland GmbH
...
Bundesamt für Strahlenschutz, Berlin
(angefragt)

(Seit dem 30. Mai 2008 schriftlich und immer wieder fernmündlich angefragt, bislang liegt keine Antwort vor, angeblich gibt es einen Antwortbrief im Entwurf mit negativem Bescheid!!!)

Am 10. Juli reagierte darauf Dr. W. Weiss vom BfS:

Betr: Anhörung Mobilfunk im Bayerischen Landtag
Anfrage für einen Experten auf das Podium

Sehr geehrter Herr Dr. Runge,
in Ihrem Schreiben vom 30. Mai 2008 fragen Sie an, ob mein Haus wieder einen Experten für das Podium der diesjährigen Anhörung zum Thema Mobilfunk zur Verfügung stellen kann.

Leider erlauben es die personellen Kapazitäten in diesem Bereich nicht, um alle Anfragen aus den einzelnen Ländern abdecken zu können. Da wir bereits in den letzten 2 Jahren Ihrer Einladung gefolgt sind, sehe ich bei der derzeitigen Aufgabenfülle keine Möglichkeit Ihrem Wunsch auch diesmal nachzukommen.

Zudem legt die Art und Weise, wie die Kommunikation zwischen dem BfS und dem Veranstalter in der Einladung wiedergegeben wird, die Vermutung nahe, dass dem Veranstalter nicht an einer konstruktiven Zusammenarbeit gelegen ist. Von Seiten des BfS wurde in mehreren Telefonaten sowohl mit Herrn Dr. Runge, als auch mit seiner Mitarbeiterin, die personellen Rahmenbedingungen des BfS ausführlich erläutert. Warum im Gegensatz zur Anfrage an den Vertreter der T-Mobile ( in der Einladung steht hier nur "angefragt" ) beim BfS eine ausführliche und in der Sache falsche Darstellung in die Einladung aufgenommen wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar. Dies ist einer vertrauensvollen Zusammenatbeit nicht dienlich.

Im Auftrag

Dr. W. Weiss

Dem entgegnete am 25. Juli Dr. Runge:

Sehr geehrter Herr Dr. Weiss,
mit Interesse habe ich Ihr o.g. Schreiben gelesen. Wir bedauern die Absage und auch Ihre weiteren Ausführungen, schließlich haben wir im BfS immer einen neutralen Sachwalter der Interessen der Gesellschaft gesehen. Gestatten Sie mir einige Zeilen der Erwiderung. Zu Ihrer Kenntnis kurz die Abfolge unserer "Bemühungen": Wir haben unsere Anfrage mit Schreiben vom 30. Mai an das BfS gerichtet. Etwa zwei Wochen später ist es uns dann gelungen, telefonisch Kontakt mit jemanden, der im BfS für unser Anliegen zuständig war, herzustellen. Wir bekamen dann zu hören, es sei schwierig, einen Mitarbeiter des BfS für unsere Anhörung zu gewinnen. Überhaupt sei das BfS schon mehrere Male bei uns gewesen, es ginge doch immer um das Gleiche. Daraufhin habe ich mir erlaubt, auf die gerade erst in Berlin vorgestellten Ergebnisse aus dem Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramm zu verweisen, und nochmals unserem Wunsch nach Teilnahme des BfS Ausdruck gegeben. Es folgten gut zwei Wochen, in denen wir nahezu jeden Tag fernmündlich versuchten, Bescheid zu bekommen. Am 2. Juli hatten wir dann endlich Erfolg in unserem Bemühen, einen Ansprechpartner zu finden und von diesem auch Auskunft zu bekommen. Die Aussage lautete nun, es würde eher kein Mitarbeiter der BfS kommen, die Personaldecke sei zu dünn.

Zu Ihren Einlassungen bezüglich der Formulierung zum Vertreter der T-Mobile in unserem Einladungsschreiben: Herr Jaritz war weitaus kürzer als das BfS angefragt. Zum Zeitpunkt unserer Anfrage war Herr Jaritz für 14 Tage im Urlaub. Seine Vertreterin hatte uns jedoch signalisiert, dass der Auftritt vom Terminkalender her klappen müsste. Sofort nach Rückkehr aus dem Urlaub haben wir von Herrn Jaritz dann auch die Zusage bekommen. Anders als das BfS war das Büro von Herrn Jaritz auch immer für uns erreichbar.

Die Personalengpässe in Ihrem Haus sind bedauerlich und im Hinblick auf Bedeutung und Umfang Ihrer Aufgaben eigentlich nicht hinnehmbar. Für ebenso wenig hinnehmbar halten wir jedoch die Tatsache, vom BfS über so lange Zeit hinweg keinerlei Auskunft bekommen zu haben
über die Teilnahme oder eben die Nicht-Teilnahme eines Vertreters des BfS.
Mit freundlichen Grüßen

Martin Runge

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Landtag, Angriff, Anhörung, Runge, Verteidigung, Weiss


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