Neues Herz-Radar der TU Hamburg kann Leben retten (Technik)

Gast, Sonntag, 21.02.2021, 01:45 (vor 1874 Tagen)

Hamburger Forscher können mittels Radar frühzeitig und kabellos Schlaganfälle und Herzinfarkte erkennen.

Die Idee von Professor Alexander Kölpin von der Technischen Universität Hamburg ist bestechend einfach: Wenn man mit Radar Schiffe orten, Flughöhen berechnen und Raser auf der Autobahn blitzen kann, dann lässt sich diese kontaktlose Technik doch sicherlich auch in der Medizin sinnvoll einsetzen: "Dabei hätten Funksensoren ein großes Potential, medizinische Untersuchungen komfortabler, sicherer und effizienter zu gestalten", so Köplin.

Zwar ist die Idee, etwa verschüttete Menschen per Radar durch ihre Atmung und ihren Herzschlag zu orten , nicht ganz neu, aber Kölpin und sein Forschungsteam sind europaweit die Ersten, die Radarsysteme für den medizinischen Einsatz entwickeln und schon klinische Patiententests vorweisen können.

Am Institut für Hochfrequenztechnik hat das Team hochsensible Sensorsysteme für das medizinische Monitoring von Patientinnen und Patienten entwickelt. Mit der neuen Radartechnik kann sowohl der Herzschlag als auch die Atmung kontaktlos und kontinuierlich analysiert werden. weiter ...

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Radar


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