MiniWatt: Forschung nach strahlungsarmer
Sendetechnik für Mobilfunk, W-Lan & Co.

Im Zusammenhang mit Mobilfunk ist Forschung beileibe nicht allein auf die Erforschung gesundheitlicher Folgen begrenzt. So förderte das Bundesforschungsministerium (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunkts HyperNet zwischen Januar 2002 und März 2003 das Projekt MiniWatt (Alternative Funksysteme zur Verminderung der Strahlungsdichte im digitalen Rundfunk, Mobilfunk und bei drahtlosen LANs). Das Projekt dient als Vorbereitung für die Erforschung neuer Funktechniken und untersucht, welches Potenzial alternative Techniken zur Verringerung der elektromagnetischen Belastung überhaupt haben können. Ziel sei es, so das BMBF, die spektralen Leistungsflussdichten emittierter Funkwellen soweit abzusenken, dass sie möglichst in die Größenordnung der natürlichen Umgebungsstrahlung kommen. Untersucht wurden z. B. “standardkonforme Verfahren beim Mobilfunk", das heißt, es wurde analysiert wie die Strahlungsbelastung der Umwelt durch existierende Mobilfunksysteme reduziert werden kann, ohne diese wesentlich zu verändern. Der 526 Seiten umfassende Abschlussbericht (PDF) steht hier zum Download bereit (Vorsicht, 27,7 MByte!). Am 29. April 2004 ist das MiniWatt-Projekt auch Thema auf dem Mobilfunk-Symphosium der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. An dem vom BMBF mit 1 Mio € geförderten Projekt waren beteiligt: Universität Karlsruhe, Universität Kaiserslautern, HHI Berlin, Daimler Chrysler Forschungszentrum Ulm, LStelcom AG, Lichtenau, IQ Wireless, Berlin, Lucent Technologies GmbH, Nürnberg, Universität Ulm, TU München, IHP Frankfurt/O., Nanotron GmbH Berlin, Siemens AG, TU Ilmenau,
T-Systems Nova Darmstadt, RWTH Aachen, TU Berlin und Ericsson Eurolab GmbH, Nürnberg (12.4.04-ll).

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