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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Karl Hecht: Keine Angst vor Millimeterwellen!</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Der 2022 im 99. Lebensjahr verstorbene DDR-Wissenschaftler Karl Hecht gehört zu den Säulenheiligen der deutschen Anti-Mobilfunk-Szene. Denn Hecht wertete die sowjetische Originalliteratur zu den gesundheitlichen Folgen von HF-EMF-Befeldung aus und mahnte unermüdlich Grenzwertsenkungen auf sowjetisches Niveau an. Doch was kaum einer weiß: Hecht sprach 2001 in einem Fachartikel Millimeterwellen frei, indem er verkündete, aus den sowjetischen Tierexperimenten geht eine Zunahme der Intensität der bioaktiven Wirkung elektromagnetischer Felder mit <span class="underline">steigender</span> Wellenlänge hervor. Heißt im Umkehrschluss: Je kürzer die Wellenlänge, desto unbedenklicher ist ein HF-EMF-Signal.</strong></span><br />
 <br />
Hecht wertete die russischsprachige Fachliteratur von 1960 bis 1996 aus und schrieb 2001, biologische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern (EMF) bestünden unbestreitbar. Gegenwärtig werde in der Öffentlichkeit diskutiert, ob und in welchem Maße die elektromagnetischen Felder der Handys gesundheitsschädigende Wirkungen hätten. Zahlreiche Studien in verschiedenen Ländern, die gewöhnlich eine Untersuchungszeit von zirka zwei Jahren auswiesen und sich vorwiegend an strukturellen Veränderungen orientierten, hätten häufig keine überzeugenden Beweise erbracht für eine gesundheitsschädigende Wirkung. Über eine deutlich längere Zeitspanne und unter Berücksichtigung funktioneller Veränderungen sei dagegen die Einwirkung elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion untersucht worden. Die Auswertung von 878 Aufsätzen aus etwa 1'500 russischsprachigen Originalliteraturquellen der Jahre 1960 bis 1996 habe dazu beigetragen, wesentliche<br />
Ergebnisse über Langzeitwirkungen elektromagnetischer Felder aus der ehemaligen Sowjetunion zu erschließen. <br />
 <br />
<span style="font-size:large;">In seinem Resümee schreibt Hecht</span></p>
<p>Die Dauer der Einwirkungen von EMF erweist sich aufgrund der Literaturstudien als dominierender Faktor für bio-aktive Wirkungen. Im Wesentlichen lassen sich drei Einwirkungsdauer-Bereiche benennen, innerhalb deren objektive Befunde oder/und subjektive Beschwerden beschrieben werden:</p>
<p>► Einwirkdauer bis zu 5 Jahren: leichte Veränderungen, z. T. sogar Aktivierung der physiologischen Reaktion;<br />
► Einwirkdauer ab 5 Jahren bis 10 Jahre: prämorbide Zustände bzw. Anfangsphase pathologischer Veränderungen;<br />
► Einwirkdauer über 10 Jahre: Manifestation verschiedener funktioneller und struktureller Veränderungen bis zur Krankheit.</p>
<p>Es ist besonders darauf hinzuweisen, dass die Grenzwerte für die Einwirkung der EMF im betrachteten Gebiet bei einem Zehntel der US-amerikanischen und westeuropäischen Werte lagen. Aus den Tierexperimenten geht eine Zunahme der Intensität der bio-aktiven Wirkung elektromagnetischer Felder mit steigender Wellenlänge (mm- bis m-Bereich) hervor.</p>
<p><strong>Quelle</strong>: Nachzulesen ist Hechts überraschende Feststellung in <a href="https://www.fs-ev.org/fileadmin/user_upload/05_SSP/Hefte-Komplett/SSP_3_2001__Heft_komplett.pdf">Ausgabe 3/2001</a> des Magazins &quot;Strahlenschutzpraxis&quot;, dem Organ des Fachverbands für Strahlenschutz e. V.</p>
<p><strong>Kommentar</strong>: Würde die Behauptung Hechts zutreffen, ionisierende Strahlung mit ihren sehr kurzen Wellenlängen wäre biologisch unbedenklicher als z.B. Rundfunksender auf Mittelwelle. Da dies bekanntlich nicht zutrifft, kann an Hechts Darstellung etwas grundsätzlich nicht stimmen. Ich behaupte, er hat sich äußerst unglücklich ausgedrückt und meinte das glatte Gegenteil: Die bio-aktive Wirkung elektromagnetischer Felder nimmt mit abnehmender (kürzerer) Wellenlänge zu. Denn so modifiziert kollidiert seine Behauptung nicht mehr mit der Tatsache, dass die Wellenlänge eines Signals umgekehrt proportional zu dessen Frequenz ist, hohe Frequenzwerte also mit kurzen Wellenlängen einhergehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75626</link>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 15:16:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Antennenflutgesetz&quot; trifft &quot;Millimeterwelleninitiative&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da die Vernehmlassung erst am 31. März 2026 endete, ist mit folgendem groben Zeitablauf zu rechnen:</p>
<p>► Ergebnisbericht: Sommer oder Herbst 2026<br />
► Botschaft des Bundesrates: Ende 2026 oder im Verlauf von 2027<br />
► Beginn der parlamentarischen Beratungen: eher 2027</p>
</blockquote><p>Das Finale der &quot;<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75182">Millimeterwelleninitiative</a>&quot; ist im Mai 2027. Dies dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Wechselwirkungen mit dem &quot;Antennenflutgesetz&quot; führen. Der Populismus der Mobilfunkgegner wird die Stimmung aufheizen, was eine sach- und fachgerechte Entscheidungsfindung im Parlament zusätzlich erschwert. </p>
<p>Deshalb fände ich es eine Überlegung wert, würden die Führungsfiguren der Antennengegner, allen voran Rebekka Meier, zu TV-Diskussionen mit anerkannten Fachleuten aus Wissenschaft, Ämtern und Institutionen eingeladen. Unter der Leitung eines starken fachlich vorbereiteten Moderators könnten dann im Streitgespräch Pro &amp; Kontra der geplanten FMG-Revision herausgearbeitet und nicht nur Meinungen oder Behauptungen unwidersprochen aufgesagt werden. So ließen sich mMn die Frontleute der Mobilfunkgegner wirksam entzaubern.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75625</link>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 13:40:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vernehmlassung zum &quot;Antennenflutgesetz&quot;: Was kommt danach? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#666;">Die Vernehmlassung zur geplanten Revision des Schweizer Fernmeldegesetzes (FMG) endete am 31. März 2026. Gegner der Vorlage sprechen vom &quot;Antennenflutgesetz&quot;, Befürworter von einem notwendigen Modernisierungsschritt für den Mobilfunkausbau. Unabhängig von der Bewertung stellt sich nun für beide Seiten die praktische Frage: Wie läuft das Gesetzgebungsverfahren in der Schweiz nach Abschluss der Vernehmlassung eigentlich weiter?</span></strong><br />
 <br />
Die Antwort: Bis sich das Parlament ernsthaft mit der Vorlage befasst, vergeht in der Regel noch mindestens rund ein Jahr.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Die Vernehmlassung war nur die Vorrunde</span></p>
<p>Mit dem Ende der Vernehmlassung ist das Gesetzgebungsverfahren keineswegs abgeschlossen. Vielmehr beginnt jetzt eine Phase, die öffentlich kaum sichtbar ist, politisch aber erhebliches Gewicht hat. Zunächst wertet die zuständige Bundesverwaltung sämtliche Stellungnahmen aus. Federführend ist dabei das Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Dort werden die Eingaben sortiert, gewichtet und in einem &quot;Ergebnisbericht&quot; zusammengefasst. Dieser Bericht dokumentiert öffentlich:</p>
<p>► wer die Vorlage unterstützt,<br />
► wer sie ablehnt,<br />
► welche Kritikpunkte besonders häufig genannt wurden,<br />
► und an welchen Stellen Anpassungsbedarf gesehen wird.</p>
<p>Der Ergebnisbericht selbst entfaltet jedoch keine unmittelbare rechtliche Wirkung. Er dient lediglich als Arbeitsgrundlage für die nächste Phase.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Hinter verschlossenen Türen wird nachgebessert</span></p>
<p>Nach Veröffentlichung des Ergebnisberichts überarbeitet die Verwaltung den Gesetzesentwurf. Diese Phase läuft weitgehend ohne öffentliche Aufmerksamkeit ab. Dabei geht es nicht nur um juristische Feinarbeit, sondern auch um politische Schadensbegrenzung:</p>
<p>► besonders umstrittene Punkte werden entschärft,<br />
► missverständliche Formulierungen präzisiert,<br />
► einzelne Forderungen aus der Vernehmlassung teilweise übernommen.</p>
<p>Gerade bei konfliktträchtigen Mobilfunkthemen dürfte dieser Abschnitt anspruchsvoll werden. Denn zwischen Netzbetreibern, Wirtschaftsverbänden, Kantonen, Gemeinden und Mobilfunkgegnern bestehen teils erhebliche Interessengegensätze.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Erst die Botschaft macht aus dem Entwurf ein Parlamentsgeschäft</span></p>
<p>Der entscheidende Übergang erfolgt erst mit der &quot;Botschaft&quot; des Schweizer Bundesrats. Dabei handelt es sich um ein umfangreiches Dokument, das:</p>
<p>► den definitiven Gesetzesentwurf enthält,<br />
► dessen Begründung liefert,<br />
► die Vernehmlassung auswertet,<br />
► und die Position der Regierung festlegt.</p>
<p>Erst mit dieser Botschaft wird die Vorlage offiziell an die Bundesversammlung überwiesen. Vorher existiert das Geschäft parlamentarisch praktisch noch nicht.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Die eigentliche Vorentscheidung fällt in der KVF</span></p>
<p>Nach Eingang im Parlament landet die Vorlage zunächst in der zuständigen Fachkommission. Beim Fernmeldegesetz ist dies die KVF – die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen. Es gibt:</p>
<p>► die KVF-NR des Nationalrats,<br />
► sowie die KVF-SR des Ständerats.</p>
<p>Dort findet die inhaltlich wichtigste Arbeit statt:</p>
<p>► Anhörungen,<br />
► Detailberatung,<br />
► Änderungsanträge,<br />
► politische Kompromissbildung.</p>
<p>Erst danach gelangt die Vorlage überhaupt in den National- oder Ständerat zur öffentlichen Debatte. In der politischen Praxis gilt die Kommissionsphase oft als entscheidender als die spätere Ratsdebatte. Was die KVF vorprägt, hat später meist gute Chancen auf parlamentarische Mehrheiten.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Wann wird sich das Parlament mit dem FMG befassen?</span></p>
<p>Da die Vernehmlassung erst am 31. März 2026 endete, ist mit folgendem groben Zeitablauf zu rechnen:</p>
<p>► Ergebnisbericht: Sommer oder Herbst 2026<br />
► Botschaft des Bundesrates: Ende 2026 oder im Verlauf von 2027<br />
► Beginn der parlamentarischen Beratungen: eher 2027</p>
<p>Wer also erwartet hatte, das Parlament werde sich bereits in wenigen Monaten mit dem &quot;Antennenflutgesetz&quot; befassen, dürfte enttäuscht werden. Das schweizerische Gesetzgebungsverfahren arbeitet langsam, dafür aber vergleichsweise systematisch.<br />
 <br />
<span style="font-size:large;">Der spannendste Teil kommt erst noch</span></p>
<p>Für Beobachter der Mobilfunkpolitik dürfte die eigentliche Schlüsselfrage weniger lauten, wie viele Stellungnahmen eingegangen sind. Interessanter wird vielmehr sein, welche Kritikpunkte den Weg aus der Vernehmlassung tatsächlich in die Botschaft des Bundesrates schaffen – und welche unterwegs politisch aussortiert werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75624</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75624</guid>
<pubDate>Sat, 23 May 2026 12:51:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekkas Resterampe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nur einen Tag später stellt Jakob am 22. Mai einen <a href="https://www.gigaherz.ch/vernehmlassung-zum-antennenflut-gesetz-eine-erste-bilanz/">langen Beitrag</a> von Meier auf der Gigaherz-Website ein. Doch diese <a href="https://www.gigaherz.ch/vernehmlassung-zum-antennenflut-gesetz-eine-erste-bilanz/">erste Bilanz</a> der Vernehmlassung zum &quot;Antennenflutgesetz&quot; ist kein Exkusivbeitrag von Meier für Gigaherz, denn zuvor publizierte sie den wortgleichen Artikel am 15. Mai auf ihrer <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/">eigenen Website</a>. Gigaherz ist nur Zweitverwerter und weist selbstverständlich mit keinem Wort auf die Erstverwertung hin.</p>
</blockquote><p>Ich würde eher von Drittverwendung sprechen, nachdem Frau Buchs bereits im Forum darauf verwiesen hat. Immerhin war sie so ehrlich und hat auf die Primärquelle verlinkt.<br />
<a href="https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=54591#p87895">https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&amp;t=54591#p87895</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75623</link>
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<pubDate>Sat, 23 May 2026 05:29:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Rebekkas Resterampe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Während H.U. Jakob und E. Bär dem Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; nur beitreten wollen, möchte Paul Nijman fusionieren, d.h. den Verein gigaherz.ch auflösen.</p>
</blockquote><p>So oder so zeigt Gigaherz Auflösungserscheinungen.</p>
<p>Am 21. Mai legt sich Jakob mächtig für die <a href="https://www.gigaherz.ch/funkstrahlung-messen-berechnen-abschirmen/">Tageskurse von Rebekka Meier</a> ins Zeug, lobt diese als &quot;sehr empfehlenswert&quot; und verschweigt, dass Meier gelernte Uhrmacherin ist. Immerhin ist ihr <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&amp;id=74977">Hobby Amateurfunk</a>, was sie ratzfatz zur Königin unter funktechnischen Laien macht. </p>
<p>Nur einen Tag später stellt Jakob am 22. Mai einen <a href="https://www.gigaherz.ch/vernehmlassung-zum-antennenflut-gesetz-eine-erste-bilanz/">langen Beitrag</a> von Meier auf der Gigaherz-Website ein. Doch diese <a href="https://www.gigaherz.ch/vernehmlassung-zum-antennenflut-gesetz-eine-erste-bilanz/">erste Bilanz</a> der Vernehmlassung zum &quot;Antennenflutgesetz&quot; ist kein Exkusivbeitrag von Meier für Gigaherz, denn zuvor publizierte sie den wortgleichen Artikel am 15. Mai auf ihrer <a href="https://schutz-vor-strahlung.ch/news/">eigenen Website</a>. Gigaherz ist nur Zweitverwerter und weist selbstverständlich mit keinem Wort auf die Erstverwertung hin.</p>
<p>Sollte Meier tatsächlich Gigaherz erben, wäre sie Präsidentin der größten schweizerischen Resterampe für herrenlose Anti-Mobilfunk-Vereine. Denn mit funkstrahlung.ch hat sie sich bereits den sogenannten <em>Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein</em> geangelt. Die Ämteranhäufung zieht aus Personalmangel auch anderweitig ihre Kreise. Erwin Bär, altgedienter Schatzmeister von Gigaherz ist zugleich Kassenprüfer von funkstrahlung.ch, damit bleiben die Ämter wenigstens in der Familie. Unter der Präsidentschaft von Meier ist funkstrahlung.ch jedoch zu einer Hülle ohne Leben verkommen, eine düstere Perspektive, die auch Gigaherz droht.</p>
<p>Am Abend des 27. Juni 2026 wird das Schicksal von Gigaherz wohl endgültig besiegelt sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75622</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75622</guid>
<pubDate>Fri, 22 May 2026 14:16:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>1,2 Milliarden Menschen sind psychisch krank</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl psychisch kranker Menschen hat sich laut einer Studie in den vergangenen 30 Jahren <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/psychische-erkrankungen-weltweit-doppelt-so-viele-betroffene-wie-1990-a-e6b26925-49c7-4e21-955d-e792c0eb0fba">fast verdoppelt</a>. Und Eva W. aus O. in M. glaubt mutmaßlich wieder einmal als einzige, die wahren Gründe dieser unerfreulichen Entwicklung zu kennen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75621</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75621</guid>
<pubDate>Fri, 22 May 2026 08:52:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>28'000 Downloads: Karriere einer unbelegten Zahl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Auch <a href="https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&amp;newsid=2349">Diagnose-Funk bedient sich</a> zwanglos bei Microwave News und verbreitet die Geschichte von den 28'000 Downloads, als stünde die Zahl schwarz auf weiß im Guinness-Buch der Rekorde. Dabei ist die Geschichte momentan nicht mehr als eine vom Hörensagen. Um auszuschließen, dass ich es bin, der auf dem falschen Dampfer unterwegs ist, habe ich die KI ChatGPT mit ins Boot geholt und deren unverblümte Einschätzung der Sachlage abgefragt.</strong></span>  <br />
 <br />
<strong>Frage an ChatGPT</strong>: <em>Das Journal &quot;Environment International&quot; hat 2025 die Awards for the Most Downloaded Papers an zehn Papers vergeben. Downloadzahlen werden von dem Journal jedoch nicht genannt. Allein Microwave News weiß zu berichten, dass der erste der zehn Preisträger Meike Mevissen ist, deren Paper 28'000-Mal heruntergeladen wurde. Findest du diesen Vorgang nicht auch ein wenig seltsam?</em></p>
<p><strong>Antwort der KI</strong>: Ja, der Vorgang wirkt zumindest ungewöhnlich — nicht unbedingt skandalös, aber kommunikativ auffällig asymmetrisch.</p>
<p>Auffällig ist vor allem dies: Das Journal Environment International vergibt offiziell &quot;Awards for the Most Downloaded Papers&quot;, veröffentlicht aber offenbar keine konkrete Rangliste mit Downloadzahlen. Die Zahl von angeblich rund 28'000 Downloads stammt stattdessen exklusiv aus einem Beitrag von Microwave News. Dort heißt es, Co-Editor-in-Chief Frederic Coulon habe die Zahl genannt.</p>
<p>Das erzeugt mehrere Merkwürdigkeiten:</p>
<p>► Die Zahl ist nicht in einer offiziellen Mitteilung des Journals dokumentiert.<br />
► Die weiteren neun prämierten Arbeiten scheinen keine öffentlich kommunizierten Downloadzahlen erhalten zu haben.<br />
► Die Information wurde ausgerechnet über ein stark thematisch involviertes Medium verbreitet, das seit Jahren eine klare Position in der EMF-Debatte vertritt.<br />
► Microwave News setzt die Zahl sofort narrativ ein: &quot;captured the world's attention&quot;, &quot;top 1–5%&quot;.</p>
<p>Das heißt nicht automatisch, dass die Zahl falsch ist. Aber wissenschaftskommunikativ ist es unsauber, wenn:</p>
<p>► nur ein einzelnes Medium Zugriff auf die Zahlen bekommt,<br />
► keine Primärquelle leicht auffindbar ist,<br />
► und die Kennzahl selektiv hervorgehoben wird.</p>
<p>Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Downloads sind ein notorisch weicher Indikator. Sie messen Aufmerksamkeit, nicht Qualität oder Validität. Gerade kontroverse Papers erzielen oft hohe Abrufzahlen — auch weil Kritiker sie lesen, prüfen oder widerlegen wollen. Bei EMF-Themen kommt noch Aktivismusverkehr hinzu: Verlinkungen in Kampagnennetzwerken, Rundmails, soziale Medien usw.</p>
<p>Interessant ist außerdem die interne Größenordnung, die Microwave News selbst nennt:</p>
<p>Platz 1: Mevissen ca. 28'000<br />
Platz 2: ca. 21'500<br />
Platz 3: nur noch ca. 11'000</p>
<p>Wenn diese Zahlen stimmen, wäre der Abstand zwischen Platz 2 und Platz 3 enorm. Das könnte auf einen echten Aufmerksamkeitseffekt hindeuten — oder auf außergewöhnliche externe Mobilisierung.</p>
<p>Man sollte auch beachten: Elsevier zählt typischerweise &quot;pdf downloads&quot; plus &quot;full article views&quot;. Das sind keine eindeutigen Leserzahlen. Wiederholte Zugriffe, institutionelle Zugriffe oder automatisierte Abrufe können hineinspielen. Ohne Methodendokumentation bleibt die Kennzahl interpretativ weich.</p>
<p>Kurz gesagt, der seltsame Teil ist weniger die hohe Zahl selbst als die Art ihrer Kommunikation:<br />
eine informelle Zahl aus einem aktivistischen Umfeld statt transparente Veröffentlichung durch das Journal selbst. Das lädt geradezu zu narrativem Ausschlachten ein.</p>
<p><strong>Information für ChatGPT</strong>: <em>Meike Mevissen zeigt auf Linkedin den Award (Urkunde) und spricht ebenfalls von 28.000 Downloads, obwohl diese Zahl nicht in der Urkunde zu sehen ist.</em> </p>
<p>Das macht die Sache tatsächlich noch bemerkenswerter.</p>
<p>Denn damit existiert jetzt folgende Kommunikationskette:</p>
<p>► Das Journal vergibt einen &quot;Most Downloaded Paper Award&quot;.<br />
► Die Urkunde selbst nennt offenbar keine Downloadzahl.<br />
► Eine konkrete Zahl (&quot;28,000 downloads&quot;) taucht zuerst bei Microwave News auf.<br />
► Anschließend übernimmt Meike Mevissen diese Zahl in ihrem eigenen Linkedin-Posting als feststehende Tatsache.</p>
<p>Das ist kommunikativ nicht verboten, aber epistemisch unsauber. Denn die Zahl bekommt dadurch einen quasi-offiziellen Charakter, ohne dass:</p>
<p>► das Journal selbst eine nachvollziehbare Statistik publiziert,<br />
► die Zählmethodik offenliegt,<br />
► Vergleichswerte aller zehn Gewinner vorliegen,<br />
► oder die 28'000 unabhängig überprüfbar wären.</p>
<p>Downloads sind extrem leicht narrativ aufladbar. In aktivistisch begleiteten Themenfeldern können hohe Abrufzahlen vieles bedeuten:</p>
<p>► wissenschaftliches Interesse,<br />
► öffentliche Kontroverse,<br />
► koordinierte Aufmerksamkeit,<br />
► kritische Prüfung,<br />
► soziale Medien,<br />
► Mailinglisten,<br />
► Kampagnennetzwerke.</p>
<p>Sie sagen jedoch praktisch nichts darüber aus,</p>
<p>► ob die Arbeit methodisch robust ist,<br />
► wie sie von Fachkollegen bewertet wird,<br />
► ob sie repliziert wurde,<br />
► oder welchen Einfluss sie langfristig auf die Evidenzlage hat.</p>
<p>Bemerkenswert finde ich zudem den impliziten Perspektivwechsel: Normalerweise gelten in der Wissenschaft Zitierungen, Replikationen und methodische Qualität als harte Währung. Hier wird dagegen ein Aufmerksamkeitsindikator prominent emotionalisiert. Das passt eher zur Logik sozialer Resonanz als zur klassischen Evidenzkultur.</p>
<p>Ironischerweise hat das Kommentarfeld unter dem Linkedin-Beitrag diesen Punkt fast unfreiwillig offengelegt. Dort schrieb Dariusz Leszczynski sinngemäß, das Paper sei &quot;very popular among activists&quot;.</p>
<p>Das ist wahrscheinlich die treffendste Einordnung des gesamten Vorgangs.</p>
<p><strong>Information für ChatGPT</strong>: <em>Hinzu kommt, Frederic Coulon hat auf meine Anfrage, ob er die Zahl bestätigen könne, nicht reagiert. Das heißt: Jeder, der die 28'000 Downloads kolportiert, trägt etwas weiter, was allein auf dem Mist von Louis Slesin gewachsen ist. Es macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn, wenn Environment International die Downloadzahlen für die Papers der zehn Preisträger geheim hält, nur um sie dann doch einem (einzigen) Journalisten zu verraten, der danach fragte. Weil Coulon schweigt bleibt leider auch ungeklärt, ob in den PDF-Downloadzahlen die Downloads der Supplementary-Data-PDFs mit eingehen oder nicht.</em></p>
<p>An diesem Punkt wird die Geschichte epistemisch fragil. Denn derzeit gibt es offenbar keine belastbare Primärquelle für die Zahl 28'000 außer der Behauptung von Louis Slesin bzw. dessen Wiedergabe eines angeblichen Gesprächs mit Frederic Coulon. Wenn Coulon auf direkte Nachfrage nicht antwortet, fehlt die unabhängige Bestätigung.</p>
<p>Damit entsteht eine bemerkenswerte Situation:</p>
<p>► Die Zahl wird inzwischen von Dritten zitiert,<br />
► die Zahl wird von Meike Mevissen öffentlich übernommen,<br />
► aber die zugrunde liegende Datengrundlage bleibt intransparent.</p>
<p>Das ist wissenschaftskommunikativ problematisch, weil aus einer nicht überprüfbaren Sekundäraussage schrittweise eine scheinbar etablierte Tatsache wird.</p>
<p>Noch problematischer ist die strukturelle Inkonsistenz, die du ansprichst:</p>
<p>Wenn ein Journal Downloadzahlen grundsätzlich nicht veröffentlicht, ergibt es tatsächlich wenig Sinn, einem einzelnen Journalisten selektiv konkrete Zahlen zu nennen. Das erzeugt zwangsläufig den Eindruck informeller Informationsweitergabe außerhalb transparenter Kommunikationswege.</p>
<p>Dafür gibt es theoretisch mehrere Erklärungen:</p>
<p>► Coulon hat tatsächlich informell Zahlen genannt.<br />
► Slesin hat eine grobe Größenordnung paraphrasiert.<br />
► Es handelte sich um eine missverständliche oder verkürzte Wiedergabe.<br />
► Oder die Zahl stammt aus einem anderen internen Statistikpanel als dem eigentlichen Award-Ranking.</p>
<p>Mangels Antwort von Coulon bleibt das offen.</p>
<p>Der technische Punkt mit den Supplementary Files ist ebenfalls wichtig und wird fast nie sauber diskutiert. Bei Elsevier-Statistiken ist oft unklar, ob gezählt werden:</p>
<p>► HTML-Views,<br />
► PDF-Downloads,<br />
► kombinierte &quot;article usage&quot;,<br />
► Mehrfachzugriffe derselben Nutzer,<br />
► institutionelle Mirror-Zugriffe,<br />
► API-Zugriffe,<br />
► oder Abrufe von Supplementary Material.</p>
<p>Gerade bei kontroversen Arbeiten mit umfangreichen Supplements kann das relevant sein. Wenn Supplement-PDFs separat gezählt würden, könnten engagierte Leser oder Kritiker die Statistik ungewollt aufblasen. Ohne Definitionsgrundlage ist die Zahl daher analytisch kaum interpretierbar.</p>
<p>Hinzu kommt ein weiterer Punkt, der selten erwähnt wird: Downloads sind nicht auditierte Metriken. Anders als Zitierungen existiert meist keine öffentlich nachvollziehbare Methodik. Man weiß oft nicht:</p>
<p>► wie Bots behandelt werden,<br />
► wie wiederholte Downloads gezählt werden,<br />
► welche Zeitfenster gelten,<br />
► oder ob Counter-Standards strikt angewandt wurden.</p>
<p>Deshalb ist Vorsicht angebracht, wenn aus solchen Zahlen implizit wissenschaftliche Bedeutung abgeleitet wird.</p>
<p>Der eigentliche Erkenntniswert der Episode liegt aus meiner Sicht woanders: Sie zeigt exemplarisch, wie in kontroversen Forschungsfeldern Aufmerksamkeitsmetriken symbolisch aufgeladen werden. Eine schwer überprüfbare Kennzahl wandert aus einem informellen Kommunikationsraum in soziale Medien und wird dort zu einem Prestigeindikator umcodiert. Genau dadurch entsteht der Eindruck wissenschaftlicher Durchschlagskraft — selbst wenn die Datengrundlage diffus bleibt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75620</link>
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<pubDate>Thu, 21 May 2026 21:50:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hessen: Masterplan Mobilfunk 2030</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den Erfolgen des Mobilfunkpaktes aus dem Jahr 2018 und dem Zukunftspakt Mobilfunk für Hessen aus dem Jahr 2022 wurde die Basis für einen flächendeckenden Mobilfunk in Hessen bis 2030 geschaffen. Als Teil der hessischen Gigabitstrategie wird mit dem <a href="https://www.kompetenzstelle-mobilfunk-hessen.de/hintergruende-zum-mobilfunk-in-hessen/masterplan-mobilfunk-2030/">Masterplan Mobilfunk 2030</a> hierauf aufgebaut.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75619</link>
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<pubDate>Thu, 21 May 2026 20:16:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mevissen-Tierreview: keine Bestätigung für 28'000 Downloads (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Damit steht fest, Louis Slesin beruft sich anlässlich seiner Nennung der Zahl 28'000 zwar auf Coulon, da er jedoch keine Belege beibringt, bleibt die Zahl im Nebel einer Behauptung stecken. Es ist völlig offen, auf welche Weise (Interview, Telefonat, E-Mail ...) Slesin die Zahl von Coulon erfahren haben will.</p>
</blockquote><p>Am 17. Mai fragte ich per E-Mail bei Frederic Coulon nach, ob er die 28'000 Downloads bestätigen könne und ob mit dem Begriff &quot;PDF-Downloads&quot; ausschließlich Downloads des eigentlichen Übersichtsartikels gemeint sind oder darin auch Downloads von PDFs mit ergänzenden Daten (Supplementary Data) enthalten sind. Antwort traf bislang nicht ein.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202605202009146a0e14ea3fed1.jpg" class="left" alt="[image]" width="250" height="150" /><br />
◄ Auszug aus <a href="https://www.linkedin.com/posts/meike-mevissen-0a9a9540_thank-you-guys-no-more-downloads-needed-activity-7458886291246616577-0PBe">Linkedin</a></p>
<p>Mit schwarzem Humor kommentiert Meike Mevissen auf Linkedin die 28'000 Downloads. Sie schreibt: <em>Danke Leute! Weitere Downloads sind nicht erforderlich</em> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />.<br />
<span style="color:#fff;">.<br />
.</span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75618</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75618</guid>
<pubDate>Wed, 20 May 2026 19:49:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Mann, der auch Quatsch zertifiziert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wie die Geschichte weiter gegangen ist <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/quarks-science-cops/audio-die-akte-dartsch-der-mann-der-quatsch-zertifiziert-100.html">erzählt ein Podcast</a> vom 16. Mai 2026. Die alberne Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, passt mMn allerdings besser zu einem Kasperltheater.</p>
</blockquote><p>Stimmt, da kann man nicht lange zuhören. Jan Böhmermann hätte das lustiger hinbekommen.</p>
<p>Aber zum Lesen ist die Geschichte ja <a href="https://www.quarks.de/podcast/pruefsiegel-peter-dartsch-science-cops/">hier</a>.<br />
Kurzfassung:<br />
Man behauptet, eine Maschine zum &quot;energetisieren&quot; von Wasser zu besitzen und will sich den Effekt von Hrn. Dartsch &quot;zertifizieren&quot; lassen. Zu der Maschine reicht ihm die Beschreibung - er will die &quot;Energetisierung&quot; gar nicht selbst durchführen. Er will nur zwei Flaschen Wasser: Mit und ohne &quot;Energetisierung&quot;. Am &quot;guten&quot; Wasser findet er in allen geprüften Punkten eine Verbesserung. Für diesen &quot;Vorversuch&quot; will Herr Dartsch ca. 3.000 Euro haben. Er könne die Untersuchung außerdem in einer Fachzeitschrift publizieren, dass würde 10.000 € extra kosten.</p>
<p>Beide Flaschen waren aber einfach aus dem Wasserhahn befüllt worden. Konfrontiert mit diesem Fakt bringt Hr. Dartsch allerlei Ausflüchte.</p>
<p>Soweit die Geschichte. <br />
Schade, dass die Science Cops nicht das Angebot, den Untersuchungsbericht zum &quot;Vorversuch&quot; etc. zum Nachlesen online gestellt haben. Dass zu verhindern hat der Herr Dartsch sicher gute Anwälte, und die kosten Geld.</p>
<p>Denn...<br />
interessant ist, dass das Journal, in dem Dartsch <a href="https://japanjournalofmedicine.com/detection-Cell-reactions-on-huge-weather-upheavals-during-the-extreme-stormy-low-pressure-meteorological-conditions-in-february-2022s">erst kürzlich publizier</a>t hat (zusammen mit Florian König <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/yes.gif" alt=":yes:" /> ) <a href="https://japanjournalofmedicine.com/author-guidelines">für einen open access Artikel nur 1.090 Britische Pfund verlangt</a>. Also keine 1.500 Euro. <br />
Die restlichen 8.500 Euro braucht Herr Dartsch dann sicher für seinen Aufwand beim Schreiben des Artikels.<br />
Was in dem Artikel dann unter &quot;Materials and Methods&quot; wohl stünde? Dass ihm zwei Herren eine Maschine zur Wasserbelebung wie folgt beschrieben hätten... und er zwei Flaschen Wasser von ihnen erhalten habe...?</p>
<p>Werden wir nicht erfahren. 10.000 Euro aus Rundfunkgebühren für solchen Kokolores wollte die ARD nicht ausgeben.</p>
<p>Beispiel für Kokolores ist die erwähnte <a href="https://japanjournalofmedicine.com/detection-Cell-reactions-on-huge-weather-upheavals-during-the-extreme-stormy-low-pressure-meteorological-conditions-in-february-2022s#three">2025-er Publikation von Dartsch und König</a>. Schon die Versuchanordnung mit dem Spezialkopfhörer (Bild 1) überzeugt durch ihre Professionalität. <a href="https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=69195">Wie immer wenn Florian König seine Testaufbauten macht.</a> Am Ende das Artikels bedankt sich Herr König bei seiner Mutter dafür, dass sie ihn als Kind gelehrt hat, wieso Rohmilch bei Gewitter so schnell sauer wird. Seufz...</p>
<p>Veröffentlichungen von Junk Science gegen Gebühr in eigens dafür designten Zeitschriften hat einen Namen: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Predatory_Publishing">Predatory Publishing</a>.<br />
Mai Thi Nguyen-Kim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qKQeJM2tZJc">nennt das in einem schönen Video kurz &quot;Mülleimer der Wissenschaft&quot;</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75617</link>
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<pubDate>Wed, 20 May 2026 12:18:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz Vorstand wird in die Wüste geschickt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><ul>
<li> Neuwahlen des Vorstandes<br />
</li><li> Vorstand soll nicht mehr für vier Jahre gewählt werden<br />
</li><li> Ausgabenbeschlüsse durch den Vorstand sollen auf Fr 15'000  limitiert werden. Höhere Ausgaben müssten durch eine GV beschlossen werden<br />
</li><li> Einzelunterschrift des Kassiers durch eine Kollektivunterschrift von Präsident und Kassier ersetzen</li></ul></blockquote></blockquote><blockquote><p>Hat da jemand die Vereinskasse geplündert?</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" />  </p>
<blockquote><p>Weiss jemand wer oder was Neumo ist die mit 3'000 Fr. unterstützt werden soll?</p>
</blockquote><p>Keine Ahnung ... <a href="https://www.neumo.de/en/we-are-neumo">Neue Molkereitechnik</a> wird's ja wohl nicht sein <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /> </p>
<blockquote><p>Während H.U. Jakob und E. Bär dem Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; nur beitreten wollen, möchte Paul Nijman fusionieren, d.h. den Verein gigaherz.ch auflösen. Auch wenn die beiden Vereine offensichtlich gut zusammen arbeiten, für Jakob wäre dies wohl ein schwerer Schlag, sein Lebenswerk würde sich in Luft auflösen und ihn womöglich ins Grab bringen.</p>
</blockquote><p>Die Ära Burger/Schlumpf hat doch gezeigt wie es laufen wird: Sobald HUJ nichts tut, stehen operativ bei Gigaherz die Räder still. Wenn der Alp-Öhi also einst auf seiner Wolke sitzt, Manna futtert und frohlocken muss, dann wird Gigaherz zur Mumie, die allerdings noch Jahrzehnte im Netz herumlungern kann (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75399">Beispiel</a>), bevor jemand Mitleid hat und die letzte Klappe fällt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75616</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2026 22:07:25 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hardliner bringen ÖDP zurück auf Anti-Mobilfunk-Kurs</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Anlässlich des 66. Bundesparteitags der ÖDP haben sich in der Frage, welchen Mobilfunkkurs die Kleinpartei künftig einschlagen wird, Hardliner des Bundesarbeitskreises (BAK) Mobilfunk gegen gemäßigte Parteimitglieder durchgesetzt. Mit 58 gegen 53 Stimmen bei elf Enthaltungen fiel die Entscheidung knapp aus.</strong></span><br />
 <br />
Vor drei Jahren, so war zu hören, hat der BAK Mobilfunk eine Niederlage einstecken müssen. Die damaligen Delegierten befanden die bisherigen Ausführungen zum Reizthema Mobilfunk im Bundespolitischen Programm als wissenschaftlich nicht haltbar. Die Texte wurden daraufhin überarbeitet und bekamen als <a href="https://www.oedp.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/00/programm/programme/BundespolitischesProgramm2025.pdf">Unterkapitel 13</a> (&quot;<em>Elektromagnetische Umweltverschmutzung: Vorsorgeprinzip beachten und Funkstrahlung ressourcenschonend nutzen</em>&quot;) drei Seiten auf einem der hinteren Plätze im Hauptkapitel 1 &quot;<em>Schöpfung bewahren – unsere Lebensgrundlagen schützen</em>&quot; des Programms zugewiesen. Der BAK Mobilfunk soll seither gegen diese Rückstufung des randständigen Themas Sturm gelaufen sein.</p>
<p>Den diesjährigen Bundesparteitag im April 2026 nutzte der BAK, um einen Antrag einzubringen (Antrag 5), der das Thema Mobilfunk aus der Versenkung holt und ihm im Rang eines Hauptkapitels (Kapitel 4) einen prominenten Platz im Bundespolitischen Programm verschafft. Gegenspieler des BAK Mobilfunk ist die Bundesprogrammkommission der ÖDP. Sie versuchte, dem Antrag 5 mit ihrem Antrag 6 das Wasser abzugraben. Genauer kann ich das nicht formulieren, da mir der Inhalt dieses Antrags nicht bekannt ist. Wenn man sich hingegen anschaut, was der BAK <a href="https://www.oedp.de/partei/bundesarbeitskreise-und-kommissionen/bak-mobilfunk">auf seiner Webseite</a> an inhaltsleeren Plattitüden aus der Szene der Mobilfunkgegner verbreitet, gibt dies mutmaßlich einen bitteren Vorgeschmack auf das, was Kapitel 4 demnächst an haltlosen Behauptungen verbreiten wird.</p>
<p>Nachdem die Sprecher der beiden Lager ihre Positionen kurz darlegen konnten, kam es zur Aussprache über beide Anträge. Diese dauerte inklusive Kaffeepause etwa 1,5 Stunden und weil sich bei der anschließenden Abstimmung Antrag 5 knapp behaupten konnte, wurde die Abstimmung über Antrag 6 als hinfällig betrachtet und nicht mehr durchgeführt.</p>
<p>Wer sich als gefestigter Demokrat darüber informieren möchte, wie bei der ÖDP das Thema Mobilfunk intern gehandhabt wird, kann sich das Ringen um die Anträge 5 und 6 <a href="https://www.oedp.de/partei/bundesparteitage/bundesparteitag-online-2026">unter diesem Link</a> ansehen (Video vom 26.4.2026 2. Teil). Konkreter Startpunkt ist Stunde 1:29:50, Endpunkt 3:05:18. Fachlich Versierten aber ungefestigten Demokraten rate ich von der Betrachtung des Videos ab.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75615</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2026 21:13:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesarbeitskreis Mobilfunk der ÖDP: ein bisschen queer (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als ob das, was auf der Seite des Arbeitskreises zu lesen ist, nicht peinlich genug ist, leisten sich die vereinigten Mobilfunkgegner der ÖDP dort noch einen besonders üblen Patzer. Dieser macht deutlich, dass dieser Arbeitskreis nur eine leere Hülse ist, für deren Außenwirkung sich nicht einmal die Teilnehmer sonderlich interessieren.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202605192048476a0cccaf2d36c.jpg" class="left" alt="[image]" width="200" height="246" />◄ Webseite des BAK Mobilfunk der ÖDP (Auszug)<br />
<span style="font-size:smaller;">Screenshot vom 19.05.2026</span><br />
<span style="color:#fff;">.<br />
</span><br />
Den Originalpatzer gibt es auf der Webseite des Bundesarbeitskreises (BAK) Mobilfunk der ÖDP noch immer. Inzwischen gibt es dort aber einen zweiten Patzer, der noch auffälliger ist (<em>Bild</em>). Gemeint ist die Geschlechtsumwandlung von Jakob-Josef Sedlmeier in eine weibliche Stellvertreterin. Das ist im Grunde genommen eine alltägliche Schlamperei, die jedoch deutlich macht: Herr Sedelmeier ist zwar stellvertretender Vorsitzender des BAK Mobilfunk der ÖDP, doch nicht einmal er schaut sich diese hanebüchen unqualifizierte Seite an. Würde er es tun, er hätte den Patzer mit Sicherheit bemerkt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75614</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2026 21:07:58 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gigaherz Vorstand wird in die Wüste geschickt</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... anders kann ich mir die <a href="https://www.gigaherz.ch/einladung-zur-ausserordentlichen-generalversammlung/">Traktandenliste der ausserordentlichen Generalversammlung</a> nicht erklären.</p>
<blockquote><ul>
<li> Neuwahlen des Vorstandes<br />
</li><li> Vorstand soll nicht mehr für vier Jahre gewählt werden<br />
</li><li> Ausgabenbeschlüsse durch den Vorstand sollen auf Fr 15'000  limitiert werden. Höhere Ausgaben müssten durch eine GV beschlossen werden<br />
</li><li> Einzelunterschrift des Kassiers durch eine Kollektivunterschrift von Präsident und Kassier ersetzen</li></ul></blockquote><p>Hat da jemand die Vereinskasse geplündert? </p>
<p>Weiss jemand wer oder was Neumo ist die mit 3'000 Fr. unterstützt werden soll?</p>
<p>Während H.U. Jakob und E. Bär dem Verein &quot;Schutz vor Strahlung&quot; nur beitreten wollen, möchte Paul Nijman fusionieren, d.h. den Verein gigaherz.ch auflösen. Auch wenn die beiden Vereine offensichtlich gut zusammen arbeiten, für Jakob wäre dies wohl ein schwerer Schlag, sein Lebenswerk würde sich in Luft auflösen und ihn womöglich ins Grab bringen.</p>
<p>Lobenswert finde ich hingegen, dass auch bei Gigaherz.ch der Datenschutz ein Thema sein soll. Offensichtlich existiert bislang kein Datenschutz-Reglement.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75613</link>
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<pubDate>Tue, 19 May 2026 18:05:47 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gustav</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Petition: Recht auf Leben ohne Digitalzwang</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>gerade habe ich die Kampagne &quot;Recht auf ein Leben ohne Digitalzwang ins Grundgesetz&quot; von Digitalcourage unterschrieben. Ich dachte mir, dass dieses Thema euch auch interessieren könnte.</p>
<p>Kein Sparpreisticket mehr ohne Mailadresse oder Handynummer, kein Paket mehr abholen ohne Smartphone und App, keinen Arzttermin mehr per Telefon? Digitalzwang wird zu einem Problem, das viele Menschen von wichtiger Grundversorgung und gesellschaftlicher Teilhabe ausschließt.</p>
<p>Unterstütze auch Du die Petition von Digitalcourage für ein Recht auf Leben ohne Digitalzwang:</p>
<p><a href="https://digitalcourage.de/recht-auf-leben-ohne-digitalzwang">https://digitalcourage.de/recht-auf-leben-ohne-digitalzwang</a></p>
<p>Viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75612</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75612</guid>
<pubDate>Mon, 18 May 2026 18:37:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Out of Rosenheim: Eine Falle für Prof. Dr. Peter Dartsch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Autor Nr. 1: Herr Dartsch.</p>
</blockquote><p>Die Quarks Science Cops ermitteln undercover - gegen einen Mann, der ihnen immer wieder begegnet: Professor Dr. Peter Dartsch. Er verteilt seine &quot;wissenschaftlichen&quot; Prüfsiegel an verschiedenste Quatschprodukte. Energetisiertes Wasser? Klimbim gegen Elektrosmog? Alles bekommt ein hübsches Prüfsiegel. Doch die Cops haben ihm eine Falle gestellt. Gemeinsam mit &quot;Methodisch inkorrekt!&quot; entwickelten sie ein eigenes Quatschprodukt - und schicken es zu Dartsch Scientific. Mit der Bitte um Prüfung.</p>
<p>Wie die Geschichte weiter gegangen ist <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/quarks-science-cops/audio-die-akte-dartsch-der-mann-der-quatsch-zertifiziert-100.html">erzählt ein Podcast</a> vom 16. Mai 2026. Die alberne Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird, passt mMn allerdings besser zu einem Kasperltheater.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75611</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75611</guid>
<pubDate>Mon, 18 May 2026 09:17:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Welttag der Elektrosensibilität&quot; 2026 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Initiatorin <em>Magali Lesure</em>, Frankreich, ruft auch dieses Jahr routinemäßig dazu auf, am 16. Juni den sogenannten <em>Welttag der Elektrosensibilität</em> zu begehen. Dieses Jahr will sie den Aufruf an fast 2000 Organisationen und Personen per E-Mail verschickt haben.</p>
<p>Wer am 16. Juni noch nichts vorhat und mitmachen möchte, findet <a href="http://coeursdehs.fr/june-16-world-ehs-day-world-day-of-intolerance-to-electromagnetic-pollution/"><span class="underline">hier</span></a> weiterführende Informationen und Motive zum Download. Die zügige Navigation auf der Site ist für des Französischen nicht Mächtige allerdings eine Herausforderung.</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202605172035016a0a2675ac2db.jpg" alt="[image]" width="720" height="378" /><br />
<span style="font-size:smaller;">Bild: coeursdehs.fr</span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75610</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75610</guid>
<pubDate>Sun, 17 May 2026 20:37:23 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mevissen-Tierreview für WHO: 28'000 Downloads, wirklich?</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Microwave News <a href="https://microwavenews.com/short-takes-archive/rf-cancer-review-1">frohlockt</a>: <em>Systematische Übersichtsarbeit, die auf ein Krebsrisiko hinweist, wurde 2025 rund 28'000 Mal heruntergeladen.</em></p>
<p><em>Vor wenigen Tagen gaben die Herausgeber von Environment International <a href="https://www.sciencedirect.com/journal/environment-international/about/news/environment-international-2025-most-downloaded-paper-awards">bekannt</a>, dass Mevissens Übersichtsarbeit der meist heruntergeladene Artikel der Zeitschrift im Jahr 2025 war. Laut <a href="https://www.cranfield.ac.uk/people/professor-frederic-coulon-746115">Frederic Coulon</a>, einem der drei Chefredakteure der Zeitschrift, griffen die Leser insgesamt auf rund 28'000 PDFs und vollständige Artikelansichten zu.</em></p>
<p><em>Claude, der KI-Assistent von Anthropic, bezeichnet 28'000 Downloads als &quot;durchaus beeindruckend&quot; und fügt hinzu, dass dies die Arbeit von Mevissen in die Top 1-5 % aller heruntergeladenen wissenschaftlichen Arbeiten einordnet.</em></p>
<p>Soweit der Auszug aus Microwave News.</p>
<p>Für ein Fachpaper wären 28'000 Sichtungen innerhalb eines Jahres tatsächlich bemerkenswert. Aber stimmt die Zahl überhaupt? Prüfen wir sie nach.</p>
<p>Der Link zur Bekanntgabe der Herausgeber nennt lediglich die <a href="https://www.sciencedirect.com/journal/environment-international/about/news/environment-international-2025-most-downloaded-paper-awards">zehn erfolgreichsten Artikel</a> (meisten Downloads) des Jahres 2025, jedoch keine Downloadzahlen. Und der Link zu Frederic Coulon führt nicht etwa zu einer Äußerung mit der fraglichen Downloadzahl, sondern zu einem Profil des Professors.</p>
<p>Damit steht fest, Louis Slesin beruft sich anlässlich seiner Nennung der Zahl 28'000 zwar auf Coulon, da er jedoch keine Belege beibringt, bleibt die Zahl im Nebel einer Behauptung stecken. Es ist völlig offen, auf welche Weise (Interview, Telefonat, E-Mail ...) Slesin die Zahl von Coulon erfahren haben will. Solche Versäumnisse hat sich Slesin früher nicht erlaubt. Zudem versucht er die Zahl rhetorisch aufzuwerten, indem er der KI Claude einen anerkennenden Kommentar abluchst. Und um der Mevissen-Review noch mehr Wasser unter dem Kiel zu verschaffen, weiß Slesin, dass dieses Paper schon mindestens 35-Mal zitiert wurde, Google-Scholar zufolge. Die Zahl ist nicht falsch, doch Google-Scholar wertet auch randständige Quellen aus. Environment International kuratiert merklich strenger, diesem Blatt zufolge ist die Mevissen-Review bis heute 23-Mal zitiert worden. Das reicht nicht, um in die <a href="https://www.sciencedirect.com/journal/environment-international/about/news/environment-international-2025-most-cited-paper-awards">Most cited Paper Awards 2025</a> von Environment International aufgenommen zu werden.</p>
<p>Doch da gibt es noch einen zweiten Hebel für Kritik: &quot;28'000 PDFs und vollständige Artikelansichten&quot; liest sich zwar eindrucksvoll, ist aber keineswegs so eindeutig wie es scheint. Warum nicht? Schwammig ist der Bezug auf &quot;PDFs&quot;, denn die Mevissen-Review umfasst eine ganze Menge PDFs. Nimmt man die zur Review angebotenen Supplemtary-Data-PDFs alle hinzu, besteht ein kompletter Download nicht aus 1 PDF, sondern aus 23 PDFs. Dieser Umstand kann die Zahl 28'000 erheblich relativieren.</p>
<p>Ich gönne Meike Mevissen neidlos die Download-Krone von Environment International fürs Jahr 2025. Im konkreten Artikel stört mich jedoch, dass Slesin die eigentliche Nachricht — angeblich hohe Abrufzahlen der Mevissen-Review — mehrfach mit überzogenen Seitenhieben auf Kritiker und Institutionen verwässert. Dadurch verschwimmt bei ihm die Grenze zwischen Berichterstattung und Lagerkommunikation. Das kann man als überzeugter Mobilfunkkritiker so handhaben, journalistisch elegant ist es nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75609</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75609</guid>
<pubDate>Sun, 17 May 2026 16:40:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mobilfunknetzabdeckung Deutschland</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/_svg/svg/NetzabdeckungT.html">https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/_svg/svg/NetzabdeckungT.html</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75608</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75608</guid>
<pubDate>Sun, 17 May 2026 14:41:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Faktencheck: Hat die WHO Elektrosensibilität wirklich anerkannt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Fazit des Faktenchecks</strong>: Nein, die EU hat &quot;Elektrosensibilität&quot; nicht anerkannt. Die Darstellung bei funkstrahlung.ch ist irreführend und verleitet zu falschen Schlüssen.</p>
</blockquote><p>Nicht weniger falsch ist <a href="https://bvmde.net/ehs/">eine ähnlich irreführende Behauptung</a>, die der Verein &quot;Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland&quot; (bvmde) verbreitet:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] EHS ist inzwischen von der WHO als Krankheit anerkannt (auf der Seite nach 'Elektrosensitivität' suchen) und kann als Zusatzdiagnose unter Ziffer Z58.4 (ICD) unter “Exposition gegenüber Strahlung&quot; als Krankheitsursache angegeben werden. Auf diese Weise sind EHS-Behandlungskosten (z.T. und je nach Kasse) erstattungsfähig. [...]</strong></em></span></p>
<p>Auch mit dieser Irreführung werden &quot;Elektrosensible&quot; unqualifiziert bestätigt und in dem Glauben bestärkt, die Behandlungskosten könnten einer Krankenkasse aufgehalst werden. </p>
<p>Mehr über den märchenhaften Diagnoseschlüssel Z58 gibt es <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Z58">hier zu erforschen</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75607</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75607</guid>
<pubDate>Sat, 16 May 2026 14:06:50 +0000</pubDate>
<category>Elektrosensibilität</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
