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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Mobilfunkgegner &amp; Impfgegner: Gemeinsam sind wir schwach</title>
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<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
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<title>Mobilfunkgegner &amp; Impfgegner: Gemeinsam sind wir schwach</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#666;"><strong>Am 2. Mai 2026 veranstaltete ein Verein von Corona- und Impfkritikern (&quot;Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie&quot;, kurz MWGFD), in Niederbayern ein als &quot;Pressesymposium&quot; bezeichnetes <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GnSFo2_I2ww">Treffen zum Thema Mobilfunk</a>. Bemerkenswert war weniger das Vortragsprogramm als die Zusammensetzung der Beteiligten. Erstmals traten Mobilfunkgegner und ein prominenter Vertreter der Corona- und Impfkritik öffentlich und gut sichtbar gemeinsam auf. Was wie ein Schulterschluss aussieht, könnte sich allerdings auch als Zweckgemeinschaft zweier Milieus erweisen, die beide seit Jahren mit schwindender gesellschaftlicher Resonanz kämpfen.</strong></span><br />
 <br />
Die mehr als vier Stunden dauernde Veranstaltung markiert eine Entwicklung, die sich bereits seit einiger Zeit angedeutet hat: Mobilfunkgegner und Impfgegner entdecken ihre Gemeinsamkeiten. Beide Milieus eint ein tiefes Misstrauen gegenüber Behörden, Wissenschaft und etablierten Medien. Beide sehen sich als Opfer einer vermeintlich gleichgeschalteten Öffentlichkeit. Und beide warten seit Jahren auf die Bestätigung ihrer zentralen Warnungen.</p>
<p>Bei den Mobilfunkgegnern erinnert dies inzwischen ein wenig an die Zeugen Jehovas und ihre immer wieder verschobenen Weltuntergangserwartungen. Seit den 1990er-Jahren wird vor einer bevorstehenden gesundheitlichen Katastrophe durch Mobilfunk gewarnt. Doch die prophezeiten Massenkrankheiten blieben aus. Die Zahl der Mobilfunknutzer stieg weltweit auf Milliarden, ohne dass sich die Prognosen der Gegner erfüllten.</p>
<p>Die Corona- und Impfkritikszene steht vor einem anderen Problem. Mit dem Abklingen der Pandemie verlor sie ihr beherrschendes Thema. Viele Akteure, die während der Corona-Jahre große Aufmerksamkeit erzielten, mussten sich neu orientieren. Mobilfunk bietet sich als Anschlussprojekt an: Das Thema verfügt über eine lange Tradition, ein eingespieltes Netzwerk und ein Publikum, das für Warnungen vor unsichtbaren angeblichen Gefahren empfänglich ist.</p>
<p>So entsteht eine Allianz, die frei nach dem Motto &quot;gemeinsam sind wir schwach&quot; agiert. Denn beide Lager leiden unter ähnlichen Schwierigkeiten: mangelnde gesellschaftliche Resonanz, ausbleibende Bestätigung ihrer zentralen Narrative und ein stetiger Verlust an öffentlicher Aufmerksamkeit.</p>
<p>Aufschlussreich war bereits die Gästeliste. Zu Beginn des Symposiums begrüßte MWGFD-Vizechef Ronnie Weikl ausdrücklich die anwesenden Medienvertreter. Genannt wurden unter anderem Auf1, Report24, Transition News, Eventorium TV sowie weitere alternative Medien aus dem Umfeld der Corona- und Impfskeptikerszene. Vertreter etablierter Tageszeitungen, Rundfunksender, Nachrichtenagenturen oder Fachmedien wurden hingegen nicht genannt.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, für wen dieses &quot;Pressesymposium&quot; eigentlich veranstaltet wurde. Denn die eingeladenen Medien gehören überwiegend zum eigenen ideologischen Umfeld. Kritische Journalisten oder Vertreter klassischer Medien waren entweder nicht anwesend oder spielten keine erkennbare Rolle. Besonders bemerkenswert ist deshalb die mediale Resonanz der Veranstaltung. Eine umfassende Recherche ergab bislang keine nennenswerte Berichterstattung in etablierten Medien. Weder regionale Tageszeitungen noch Fachzeitschriften, Nachrichtenportale, Rundfunksender oder Presseagenturen griffen das Symposium auf. Sichtbar wurde die Veranstaltung hingegen auf den eigenen Kanälen der Veranstalter sowie in mobilfunkkritischen und coronakritischen Netzwerken.</p>
<p>Mit anderen Worten: Außerhalb der eigenen Echokammern hat das Pressesymposium praktisch nicht stattgefunden.</p>
<p>Auf dem Podium versammelte der Verein MWGFD eine Mischung aus mehrheitlich altgedienten Bekannten der Mobilfunkkritikerszene mit einem prominenten Vertreter der Corona- und Impfkritik. Es referierten Werner Bergholz, Klaus Buchner, Claus Scheingraber, Klaus Scheidsteger und Monika Krout. Durch die Veranstaltung führte Ronnie Weikl, Mitgründer und stellvertretender Vorsitzender der MWGFD. Der Passauer Arzt wurde während der Corona-Jahre zu einer bekannten Figur der Maßnahmen- und Impfkritik und verkörpert wie kein anderer den jüngsten Schulterschluss zwischen Corona- und Mobilfunkszene.</p>
<p>Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhalte der Reden. In den folgenden Postings werden die Vorträge der Referenten in aufbereiteter Textform dokumentiert. So kann sich jeder Leser selbst ein Bild davon machen, welche Argumente vorgetragen wurden und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.</p>
<p><em>Wird fortgesetzt ...</em></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75659</link>
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<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 20:09:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>KI</dc:creator>
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