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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Vier Expositions-Apparaturen</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Vier Expositions-Apparaturen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>War die Apparuatur bei allen Arbeitsgruppen und bei GSM / UMTS jeweils die selbe?</p>
</blockquote><p>Zu GSM sagt der Final-Report:</p>
<p>&quot;A novel RF setup (GSM) was developed, and <strong>four copies</strong> were installed in the laboratories of Participants 2, 5, 6, and 8.&quot;</p>
<p>Bei GSM hatten also alle Forscher die gleiche Expo-Apparatur. Ob Rüdiger den Kasten behalten und später für UMTS noch einmal verwendet hat, weiß ich nicht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37852</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:20:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schmankerl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Das deutsche Vortragsmanuskript (PDF, 607 KByte) von Projektkoordinator Prof. Franz Prof. A. aus der <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html">IZgMF-Meldung von 2004</a> beschreibt folgende RF-Studien.</p>
</blockquote></blockquote><p>
...</p>
<blockquote><p>Ein Schmankerl habe ich noch gefunden (auf Seite 5):</p>
</blockquote><p>
...</p>
<blockquote><p>Aber: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-59403083.html">&quot;Jüngste Erkenntnis: Die angeblich fälschungssicheren Apparate waren nicht schwerer zu überwinden als eine angelehnte Tür. Es genügte, einen Schaltknopf zu drehen, und schon ließen sich die Daten nach Belieben manipulieren.&quot;</a></p>
</blockquote><p>War die Apparuatur bei allen Arbeitsgruppen und bei GSM / UMTS jeweils die selbe?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37850</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 17:11:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schmankerl (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das deutsche Vortragsmanuskript (PDF, 607 KByte) von Projektkoordinator Prof. Franz Prof. A. aus der <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html">IZgMF-Meldung von 2004</a> beschreibt folgende RF-Studien.</p>
<p>Prof. A.s Vortragsmanuskript:<br />
<em>&quot;Für die Forschungsergebnisse sind insbesondere 2 der 12 Arbeitsgruppen verantwortlich, die von Prof. Tauber an der Freien Universität Berlin und die von Prof. Rüdiger an der Universität in Wien.&quot;</em></p>
</blockquote><p>
Ein Schmankerl habe ich noch gefunden (auf Seite 5):</p>
<p>&quot;Die Expositionskammer von Prof. Kuster erlaubte Doppelblinduntersuchungen. Was heißt das? Nicht der Untersucher, sondern der Computer bestimmt, welche von zwei Kammern, die sich in dem hier gezeigten Inkubator befinden, bestrahlt wird. Unmittelbar nach der Exposition wird der Code für die einzelnen Proben nach Zürich geschickt. Danach werden ohne zu wissen, welche der beiden Kammern die exponierten Proben enthielt, die vorgesehenen Messungen durchgeführt. Erst wenn dies geschehen ist, wird der Code, der für die Auswertung der Daten erforderlich war, in Zürich abgerufen.<br />
<strong>Sinn dieses Vorgehens ist, den Einfluss subjektiver Erwartungen des Untersuchers von vorne herein auszuschalten. Untersuchungen im EMF-Bereich ohne Blindauswertung wären m.E. wertlos. Leider hat sich diese Selbstverständlichkeit in der EMF-Forschung bis heute nicht allgemein durchgesetzt.&quot;</strong> <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Aber: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-59403083.html">&quot;Jüngste Erkenntnis: Die angeblich fälschungssicheren Apparate waren nicht schwerer zu überwinden als eine angelehnte Tür. Es genügte, einen Schaltknopf zu drehen, und schon ließen sich die Daten nach Belieben manipulieren.&quot;</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37847</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37847</guid>
<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 15:01:11 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Ich bin ein Berliner (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Vortragsmanuskript (PDF, 607 KByte) von Projektkoordinator Prof. A. aus der <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html">IZgMF-Meldung von 2004</a> beschreibt folgende RF-Studien.</p>
<p>Prof. A.s Fortragsmanuskript:<br />
<em>&quot;Für die Forschungsergebnisse sind insbesondere 2 der 12 Arbeitsgruppen verantwortlich, die von Prof. Tauber an der Freien Universität Berlin und die von Prof. Rüdiger an der Universität in Wien.&quot;</em></p>
<p><em>&quot;Zum Nachweis einer gentoxischen Wirkung von RF-EMF verwendete die Berliner Arbeitsgruppe den Micronucleus-Test und den Comet-Assay. Die Zellen, die RF-EMF ausgesetzt wurden, waren HL60-Zellen,...&quot;</em></p>
<p><em>&quot;Die Wiener Arbeitsgruppe verwendete zum Nachweis der gentoxischen Wirkung von EMF den Micronucleus-Test, den Comet-Assay und die Chromosomenanalyse.&quot;</em></p>
<p>Interessant ist, dass die Berliner bei Micronucleus und Comet-Assay auf unterschiedliches Zeitverhalten kommen (auf Seiten 2 und 6). Nach 24h passieren lustige Dinge. Einmal erhöht sich der Wert bei 72h stark, ein anderes mal fällt er stark im Vergleich zu 24h.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37845</link>
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<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 14:14:48 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Keine HF-Exposition in Wien? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bleibt weiterhin die Frage, weshalb Tauber nicht detaillierter im Bereich zwischen 0,05 W/kg und 0,2 W/kg geforscht hat, obwohl Rüdiger zuvor genau dort fündig gewesen sein will.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wie kommen Sie darauf, dass Rüdiger <span class="underline">vor</span> Tauber geforscht hat? Im <a href="http://www.verum-foundation.de.admin.excellent-ms.net/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_final%20report.pdf">Final-Report</a> von &quot;Reflex&quot; steht auf Seite 10, wer mit HF-Expositionskammern ausgestattet wurde:</p>
<p><span style="color:#366;"><strong>A novel RF setup (GSM) was developed, and four copies were installed in the laboratories of Participants 2, 5, 6, and 8.</strong></span></p>
<p>Die Nummern der Auftragnehmer sind auf Seite 5 so zugeordnet:</p>
</blockquote><p>Die Sache ist noch etwas verworrener:</p>
<p>Die erste Mobilfunkstudie aus Wien (Diem et al., 2005) wurde <strong>NICHT</strong> in Wien durchgeführt, sondern in <strong>BERLIN</strong> im Labor von Prof. Tauber (siehe <a href="http://www.izgmf.de/endbericht_wien.pdf">hier</a>, Seite 6), <em>[XXXXXXXXXXX Textpassage gelöscht am 02.06.2015 - <a href="index.php?id=60099" class="internal">Hintergrund</a> XXXXXXXXXXX]</em>.</p>
<p>Merkwürdig, um es mal vorsichtig zu formulieren, ist die Tatsache, dass Herr Tauber nicht in der Autorenliste erscheint, sondern nur in den Danksagungen erwähnt wird (für die &quot;fruchtbare&quot; Zusammenarbeit). Es wird auch nicht erwähnt, dass die Experimente in Berlin durchgeführt wurden.</p>
<p>Also: Experimente an HL60-Zellen in Berlin zeigen drastische Effekte, werden aber nicht veröffentlicht. Experimente an humanen Fibroblasten und Granulosazellen von Ratten (insgesamt wurden 96,000 Zellen in rekordverdächtiger Zeit von 2,5 Wochen mikroskopisch analysiert und manuell klassifiziert) wurden von der Wiener Mitarbeiterin ebenfalls in Berlin durchgeführt, aber nur von den Wienern veröffentlicht (sieht man mal von F.A. ab).</p>
<p>Also ganz klar:<span style="font-size:large;"><br />
Reflex - Keine (veröffentlichte) HF-Exposition in Wien!</span><br />
(UMTS war nicht mehr Reflex)</p>
<p>Die Frage ist jetzt, ob auch die HL-60 Experimente von der flinken Dame durchgeführt wurden. Da war mal was, aber ich kann mich jetzt nicht mehr im Detail erinnern ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37841</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37841</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:47:52 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Verwechslungen am Fließband (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Rüdiger bezieht sich auf die UMTS Studie ...</p>
</blockquote><p>Das Verwechslungspotenzial bei Prof. A.s EMF-Studien ist schon sehr hoch:</p>
<p>1) &quot;Reflex&quot;-Nachfolgestudie (UMTS, 2008) wird mit &quot;Reflex-Originalstudie&quot; (GSM1800, 2005) verwechselt.<br />
2) Der HF-Teil von &quot;Reflex&quot; wird mit dem NF-Teil von &quot;Reflex&quot; verwechselt.<br />
3) Die Ergebnisse von &quot;Reflex&quot; betreffen allein Handys, werden aber von Sendemastengegnern verwertet.</p>
<p>Und inzwischen kriege ich den Verdacht nicht mehr los, dass alle diese Verwechslungen, die allesamt zu einer ungerechtfertigten Dramatisierung der Studien-Erkenntnisse führen, billigend in kauf genommen oder sogar noch gefördert werden.</p>
<p>Wenn Prof. A. z.B. sagt, &quot;Reflex&quot; wurde erfolgreich repliziert, könnte er listigerweise NF meinen, während Sie diese Aussage (natürlich) auf HF beziehen. Tatsächlich passiert ist diese NF/HF-Verwechslung einem Gigaherz-Abgesandten bei einer Studienvorstellung von Primo Schärs Reflex-Replikation. Da ging es um NF, der Gigaherzler bezog die erfolgreiche Replikation jedoch ebenso dramatisch wie irrtümlich auf HF - und schon war wieder eine hübsche Falschmeldung in Umlauf und erregte Sendemastengegner. Und auch Prof. A. selbst drückte sich nach Reflex-Relikationen befragt stets so diffus aus, dass nie klar war, ob er von NF oder von HF redete. Er sagte z.B. schon um 2006/2007 herum, &quot;Reflex&quot; sei in China erfolgreich repliziert worden, Belege dafür aber gab es bis vor kurzem keine, die kamen erst 2009.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37840</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37840</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 18:19:56 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Keine HF-Exposition in Wien? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bleibt weiterhin die Frage, weshalb Tauber nicht detaillierter im Bereich zwischen 0,05 W/kg und 0,2 W/kg geforscht hat, obwohl Rüdiger zuvor genau dort fündig gewesen sein will.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wie kommen Sie darauf, dass Rüdiger <span class="underline">vor</span> Tauber geforscht hat? Im <a href="http://www.verum-foundation.de.admin.excellent-ms.net/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_final%20report.pdf">Final-Report</a> von &quot;Reflex&quot; steht auf Seite 10, wer mit HF-Expositionskammern ausgestattet wurde:</p>
<p><span style="color:#366;"><strong>A novel RF setup (GSM) was developed, and four copies were installed in the laboratories of Participants 2, 5, 6, and 8.</strong></span></p>
<p>Die Nummern der Auftragnehmer sind auf Seite 5 so zugeordnet:</p>
<p>LIST OF PARTICIPANTS<br />
<em><br />
2. Institut für Klinische Chemie, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Berlin, Germany (Scientific person in charge of the project: Prof. Rudolf Tauber)</em></p>
<p><em>5. Insalud, Ramon y Cajal Hospital, Madrid, Spain (Scientific person in charge of the project: Dr. Angeles Trillo)</em></p>
<p><em>6. STUK - Radiation and Nuclear Safety Authority, Helsinki, Finland (Scientific person in charge of the project: Prof. Dariusz Leszczynski)</em></p>
<p><em>8. Laboratoire PIOM, ENSCPB, Bordeaux, France (Scientific person in charge of the project: Dr. Isabelle Lagroye)</em></p>
<p>Aber da fehlt doch einer?! Stimmt, Nummer 3:</p>
<p><em>3. Abteilung für Arbeitsmedizin, Universitätsklinik für Innere Medizin, Wien, Austria (Scientific person in charge of the project: Prof. Hugo W. Rüdiger)</em></p>
<p>Diesem Abschnitt des Final-Reports zufolge haben die Wiener also gar keine HF-Expositionseinrichtung für die Hochfrequenzbefeldung gehabt, sondern gemäß Seite 9 eine NF-Expositionseinrichtung für die Niederfrequenzbefeldung. Wenn aber in Wien keine HF-Exposition praktiziert werden konnte, wie konnte dann Rüdiger Tauber bei der HF-Exposition sogar noch überholen?</p>
</blockquote><p>Stimmt<br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=34361">Rüdiger bezieht sich auf die UMTS Studie</a></p>
<p><em><span style="color:#f60;">&quot;Im Jahr 2008 wurde folgende Publikation der Wiener veröffentlicht:<br />
Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1,950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes.<br />
Autoren: Schwarz C, Kratochvil E, Pilger A, Kuster N, Prof. A. F, Rüdiger HW.<br />
Zeitschrift: Int Arch Occup Environ Health. 81: 755-67 (2008).<br />
...<br />
hat mir <a href="http://www.izgmf.de/Abstract-schwarz-et-al_EBEA07.doc">diese Datei</a> zugeschickt.<br />
...<br />
Wenn man die Datei anschaut (Word-Datei), dann ist es auf den ersten Blick ein normales Dokument (Eigenschaften: erstellt von „Kratochvil“ am 10.10.2006). Wenn man aber mit einem Rechtsklick auf die Grafik klickt, kann man die hinter dieser Grafik liegende Excel-Datei öffnen! (im Englischen Word ist es Chart Objekt -&gt; Open). (Eigenschaften: erstellt von „Claudia Schwarz“ am 13.7.2006).&quot;</span></em></p>
<p>Der IZgMF-<a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html">Artikel aus 2004</a> hat mich dann vollends verwirrt:<br />
<span style="color:#f60;"><em>&quot;Zur Meldung der Ärztezeitung ist anzumerken, dass REFLEX anfangs elf später zwölf Forschergruppen in ganz Europa beschäftigte. Für die Aufsehen erregenden Berichte über Schäden an lebenden Zellkulturen bei einer Feldbelastung mit 1,3 W/kg (erlaubt sind 2 W/kg) waren jedoch, so Prof. A., im wesentlichen zwei Forschergruppen zuständig: Eine in Deutschland (Prof. Rudolf Tauber, Freie Universität Berlin) und eine in Österreich (Prof. Hugo Rüdiger, Universität Wien).&quot;</em></span></p>
<p>Es muss also lauten: <br />
Bleibt weiterhin die Frage, weshalb Rüdiger nicht detaillierter im Bereich zwischen 1,0 W/kg und 2,0 W/kg geforscht hat, obwohl Tauber zuvor genau dort fündig gewesen sein will. Und was war Rüdigers Rolle bei der ersten Studie?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37839</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37839</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 17:28:52 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Keine HF-Exposition in Wien? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bleibt weiterhin die Frage, weshalb Tauber nicht detaillierter im Bereich zwischen 0,05 W/kg und 0,2 W/kg geforscht hat, obwohl Rüdiger zuvor genau dort fündig gewesen sein will.</p>
</blockquote><p>Wie kommen Sie darauf, dass Rüdiger <span class="underline">vor</span> Tauber geforscht hat? Im <a href="http://www.verum-foundation.de.admin.excellent-ms.net/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_final%20report.pdf">Final-Report</a> von &quot;Reflex&quot; steht auf Seite 10, wer mit HF-Expositionskammern ausgestattet wurde:</p>
<p><span style="color:#366;"><strong>A novel RF setup (GSM) was developed, and four copies were installed in the laboratories of Participants 2, 5, 6, and 8.</strong></span></p>
<p>Die Nummern der Auftragnehmer sind auf Seite 5 so zugeordnet:</p>
<p>LIST OF PARTICIPANTS<br />
<em><br />
2. Institut für Klinische Chemie, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Berlin, Germany (Scientific person in charge of the project: Prof. Rudolf Tauber)</em></p>
<p><em>5. Insalud, Ramon y Cajal Hospital, Madrid, Spain (Scientific person in charge of the project: Dr. Angeles Trillo)</em></p>
<p><em>6. STUK - Radiation and Nuclear Safety Authority, Helsinki, Finland (Scientific person in charge of the project: Prof. Dariusz Leszczynski)</em></p>
<p><em>8. Laboratoire PIOM, ENSCPB, Bordeaux, France (Scientific person in charge of the project: Dr. Isabelle Lagroye)</em></p>
<p>Aber da fehlt doch einer?! Stimmt, Nummer 3:</p>
<p><em>3. Abteilung für Arbeitsmedizin, Universitätsklinik für Innere Medizin, Wien, Austria (Scientific person in charge of the project: Prof. Hugo W. Rüdiger)</em></p>
<p>Diesem Abschnitt des Final-Reports zufolge haben die Wiener also gar keine HF-Expositionseinrichtung für die Hochfrequenzbefeldung gehabt, sondern gemäß Seite 9 eine NF-Expositionseinrichtung für die Niederfrequenzbefeldung. Wenn aber in Wien keine HF-Exposition praktiziert werden konnte, wie konnte dann Rüdiger Tauber bei der HF-Exposition sogar noch überholen?</p>
<p>&quot;Charles&quot;, die HF-Expositionkammern (Waveguide) waren übrigens mit einem Lüfter ausgestattet, dessen Stromaufnahme ebenfalls während der Testreihen protokolliert wurde. Da könnten theoretisch also NF-Felder gewirkt haben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37837</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37837</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 15:52:12 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - peinlich oder nobelpreisverdächtig? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Rüdiger hat SAR-Werte von 0,05 W/kg; 0,1 W/kg; 0,5 W/kg; 1,0 W/kg; 2,0 W/kg untersucht <strong>und will bei 0,1 W/kg und (deutlich weniger) bei 0,5 W/kg) Spitzenwerte gefunden haben, wobei auch alle anderen SAR-Expositionen deutlich höhere Comet-Tail-Faktoren (CTF) gegenüber den Shamwerten lieferten.</strong></p>
<p>Tauber hat SAR von 0,2 W/kg; 1.0W/kg; 1,3 W/kg; 1,6 W/kg; 2,0 W/kg, 3,0 W/kg untersucht <strong>und will bei 1,3 W/kg und (deutlich abnehmend) bei 1,6 W/kg und 2,0 W/kg Spitzenwerte gefunden haben, wobei andere SAR-Expositionen keine signifikant abweichenden CTF gegenüber den Shamwerten lieferten.</strong></p>
<p>Was Tauber repliziert haben will ist also lediglich die Tatsache eines Wirkfensters <br />
Tauber und Rüdiger widersprechen sich aber sowohl im Bereich des Wirkfensters:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><strong>Rüdiger 0,1 W/kg - 0,5 W/kg vs. Tauber 1,3 W/kg - 2,0 W/kg <br />
(die dazwischen liegende SAR=1W/kg ist bei Beiden draußen!)</strong></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
als auch bei der biologischen Wirkung anderer SAR Werte gegenüber der Nichtexposition:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><strong>Rüdiger fast doppelter CTF vs. Tauber ca. gleicher CTF</strong></p>
</blockquote></blockquote><p>Das von Tauber und Rüdiger gefundene Wirkfenster in Abhängigkeit der SAR könnte ein echtes Novum in der Biologie darstellen.</p>
<p>Man kann sich das so vorstellen, dass ein Betrachter auf eine Kerze zugeht.</p>
<p>Erst sieht er nichts, denn die Feldstärke ist zu schwach (zu wenige Photonen um einen Reiz auszulösen)</p>
<p>Dann ganz plötzlich reichen die Photonen um einen Reiz auszulösen und sind in Nullkommanix auf Maximum</p>
<p>Dann gibt es zwar noch mehr Photonen, aber der Effekt wir schwächer um bald ganz aufzuhören.</p>
<p>Wenn der Betrachter ganz nahe / zu nahe bei der Kerze ist, dann sieht er laut Tauber wiederum nichts, weil zu viele Photonen bei ihm keinen Reiz auslösen können.</p>
<p>(Rüdiger ist komplizierter, der hat ja noch ein Grundrauschen)</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37836</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37836</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 12:33:28 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Daten, die nicht veröffentlicht wurden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Diese Ergebnisse der AG von Prof. Tauber wurden, so weit mir bekannt ist, nie veröffentlicht.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Gilt denn der ausführliche und sehr detaillierte <a href="http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01">Final-Report</a> zu &quot;Reflex&quot; nicht als Veröffentlichung? Ich meine zum Positiven, dort steht doch viel mehr drin, als in ein Paper passen würde, zum Negativen fällt mir nur die fehlende Review ein.</p>
</blockquote><p>In der Wissenschaft ist ein Abschlussbericht keine &quot;peer-reviewed&quot; Veröffentlichung. Erst wenn die Daten in einer Fachzeitschrift nach Begutachtung durch Experten veröffentlicht wurden, gelten sie als &quot;veröffentlicht&quot; und sind <strong>zitierbar</strong>. Der Grund ist neben der &quot;Absegnung&quot; durch Experten auch die Tatsache, dass solche Veröffentlichungen nicht mehr veränderbar sind, gedruckt werden und quasi bis zum St. Nimmerleinstag existieren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37833</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37833</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:45:18 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex Final-Report (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bei Verum konnte das Original früher als PDF-Sammlung geladen werden, dies geht aber schon seit Jahren nicht mehr.</p>
</blockquote><p>Falsch, den &quot;<a href="http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01">Reflex Final-Report</a>&quot; gibt es bei Verum derzeit am Stück in einem einzigen PDF.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37832</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37832</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:39:21 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Daten, die nicht veröffentlicht wurden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das pdf-Dokument wurde 2003 erstellt, aber erst im September 2008 ins Netz gestellt (also nachdem in Wien die *** aufgeflogen sind).</p>
</blockquote><p>Das IZgMF berichtete im <a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Abschlussbericht/reflex-abschlussbericht.html">Dezember 2004</a> über &quot;Reflex&quot;, schon damals war das PDF greifbar, wir bieten es seither dort unter dem Link &quot;Vortragsmanuskript&quot; zum Download an (Vortrag im 7. Workshop &quot;Elektromagnetische Felder in der Umwelt&quot;; Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf; 2. Dezember 2004)</p>
<blockquote><p>Diese Ergebnisse der AG von Prof. Tauber wurden, so weit mir bekannt ist, nie veröffentlicht.</p>
</blockquote><p>Gilt denn der ausführliche und sehr detaillierte <a href="http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01">Final-Report</a> zu &quot;Reflex&quot; nicht als Veröffentlichung? Ich meine zum Positiven, dort steht doch viel mehr drin, als in ein Paper passen würde, zum Negativen fällt mir nur die fehlende Review ein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37831</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37831</guid>
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:36:41 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - peinlich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>&quot;Brisante&quot; (weil unerwartete / überraschende / WICHTIGE) Ergebnisse überprüfe ich mehrfach, bevor ich sie veröffentliche ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
... es sei denn, Sie verfolgen ganz andere Ziele als die vorgegebenen.</p>
<p>Wäre jetzt also zu gucken, ob denn die AG Rüdiger die Ergebnisse der AG Tauber dergestalt reproduziert hat, dass, wenn schon nicht von mehrfacher, zumindest von <em>einer</em> Überprüfung geredet werden kann. Was mir bei den Grafiken in Prof. A.s Reflex-Zusammenfassung freilich nicht recht klar wurde, ist der Mix an Grafiken der AG Tauber und der AG Rüdiger. Wenn doch beide dasselbe erforscht haben und dasselbe herauskam, dann bestünde für so einen Mix doch kein Grund. Oder aber es wurden mal hier mal dort die &quot;brisanteren&quot; Grafiken herausgefischt, was wiederum auf Abweichungen zwischen den beiden AGn hindeutet.</p>
</blockquote><p>Rüdiger hat SAR-Werte von 0,05 W/kg; 0,1 W/kg; 0,5 W/kg; 1,0 W/kg; 2,0 W/kg untersucht <strong>und will bei 0,1 W/kg und (deutlich weniger) bei 0,5 W/kg) Spitzenwerte gefunden haben, wobei auch alle anderen SAR-Expositionen deutlich höhere Comet-Tail-Faktoren (CTF) gegenüber den Shamwerten lieferten.</strong></p>
<p>Tauber hat SAR von 0,2 W/kg; 1.0W/kg; 1,3 W/kg; 1,6 W/kg; 2,0 W/kg, 3,0 W/kg untersucht <strong>und will bei 1,3 W/kg und (deutlich abnehmend) bei 1,6 W/kg und 2,0 W/kg Spitzenwerte gefunden haben, wobei andere SAR-Expositionen keine signifikant abweichenden CTF gegenüber den Shamwerten lieferten.</strong></p>
<p>Was Tauber repliziert haben will ist also lediglich die Tatsache eines Wirkfensters (kennt jemand so etwas ähnliches in der Biologie? - Nobelpreisverdächtig?)</p>
<p>Tauber und Rüdiger widersprechen sich aber sowohl im Bereich des Wirkfensters:</p>
<blockquote><p><strong>Rüdiger 0,1 W/kg - 0,5 W/kg vs. Tauber 1,3 W/kg - 2,0 W/kg <br />
(die dazwischen liegende SAR=1W/kg ist bei Beiden draußen!)</strong></p>
</blockquote><p>als auch bei der biologischen Wirkung anderer SAR Werte gegenüber der Nichtexposition:</p>
<blockquote><p><strong>Rüdiger fast doppelter CTF vs. Tauber ca. gleicher CTF</strong></p>
</blockquote><p>Bleibt weiterhin die Frage, weshalb Tauber nicht detaillierter im Bereich zwischen 0,05 W/kg und 0,2 W/kg geforscht hat, obwohl Rüdiger zuvor genau dort fündig gewesen sein will.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37830</link>
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<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:24:37 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Daten, die nicht veröffentlicht wurden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich hätte noch eine weitere Frage zu einem Diagramm, welches ich <a href="http://www.scribd.com/doc/5467529/Prof. A.-Gesundheitsrisiko-elektromagnetische-Felder"><strong>hier</strong></a> gefunden habe:</p>
<p><br />
<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201001182206384b54cd5e0f82c.gif" alt="[image]" width="600" height="453" /></p>
</blockquote><p>
Das pdf-Dokument wurde 2003 erstellt, aber erst im September 2008 ins Netz gestellt (also nachdem in Wien die *** aufgeflogen sind).</p>
<p>Diese Ergebnisse der AG von Prof. Tauber wurden, so weit mir bekannt ist, nie veröffentlicht.</p>
<p>[Hinweis: *** aus Rechtsgründen editiert am 16.11.11]</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 08:30:15 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - mit 8-Hz-Modulationskomponente am Werk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Grafik, mit der Sie sich auseinandersetzen, kommt von der Arbeitsgruppe Tauber. Da müsste man jetzt im Original der Studie nachsehen, ob die in Wirklichkeit nicht so selektiv gemessen haben, sondern dies nur in Prof. A.s Zusammenfassung so komprimiert dargestellt wurde.</p>
</blockquote><p>Nein, im Original der Studie stehen exakt dieselben SAR-Werte wie in der Grafik, es wurden also keine Werte dazwischen mit untersucht. Hier der Wortlaut der zugehörigen Passage im Abschnitt 2.3.2 der Studie:<br />
<span style="color:#366;"><strong><br />
1800 MHz, continuous wave (C.W.) exposure, 24 hours, SAR=0.2 W/kg, 1.0 W/kg, 1.3 W/kg, 1.6 W/kg, 2.0 W/kg and 3.0 W/kg, compared with the corresponding sham exposed cells, incubator control cells and positive controls.</strong></span></p>
<p>Beachtlich finde ich die unten angefügte Passage, die sich auf den Signalgenerator für die Befeldung bezieht. Denn hier tauchen schon im Jahr 2004 (da entstand das PDF zur Studie) die zwei Jahre später in Oberammergau zum Overkill erklärte 8-Hz-Modulationskomponente auf, derentwegen sogar das Bayerische Fernsehen aus Oberammergau eine Sondersendung über die 8-Hz-geplagten Bürger des Passionsspielorts brachte.</p>
<p><span style="color:#366;"><strong>GSM-Basic: In addition to this basic GSM-217Hz TDMA frame, every 26th frame is idle, which adds an 8 Hz modulation component to the signal. The  ratio between slot average SAR and time average SAR is 8.3. </strong></span></p>
<p>Bei &quot;Reflex&quot; wurde u.a. auch mit diesem &quot;GSM-Basic&quot;-Signal befeldet. Ob sich ausgerechnet bei diesem Signal nun mehr tat als bei den anderen Befeldungsvarianten - oder womöglich sogar weniger - konnte ich auf die Schnelle in der über 250 Seiten umfassenden Dokumentation nicht finden. Eigentlich müssten ja sowieso &quot;die Oberammergauer&quot; danach forschen und entweder ein Fass aufmachen - oder ganz leise sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37827</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 23:38:04 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - peinlich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Brisante&quot; (weil unerwartete / überraschende / WICHTIGE) Ergebnisse überprüfe ich mehrfach, bevor ich sie veröffentliche ...</p>
</blockquote><p>... es sei denn, Sie verfolgen ganz andere Ziele als die vorgegebenen.</p>
<p>Wäre jetzt also zu gucken, ob denn die AG Rüdiger die Ergebnisse der AG Tauber dergestalt reproduziert hat, dass, wenn schon nicht von mehrfacher, zumindest von <em>einer</em> Überprüfung geredet werden kann. Was mir bei den Grafiken in Prof. A.s Reflex-Zusammenfassung freilich nicht recht klar wurde, ist der Mix an Grafiken der AG Tauber und der AG Rüdiger. Wenn doch beide dasselbe erforscht haben und dasselbe herauskam, dann bestünde für so einen Mix doch kein Grund. Oder aber es wurden mal hier mal dort die &quot;brisanteren&quot; Grafiken herausgefischt, was wiederum auf Abweichungen zwischen den beiden AGn hindeutet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37821</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37821</guid>
<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:30:36 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - peinlich (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Als Laie auf dem Gebiet der Biologie verstehe ich zuwenig von diesen Zellversuchen, deshalb hatte ich die Plausibilitäts-Frage hier ins Forum gestellt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wo ich (beruflich) mit zu tun von habe, sind &quot;Meßreihen&quot; und deren Interpretation.<br />
....<br />
Solche Unstetigkeitsstellen, wie in der Grafik, sind für mich die Aufforderung, einen Fehler im Meßsystem zu suchen, z.B. könnte ein defekter Stufenabschwächer im Signal-Generator solch ein Phänomen hervorrufen, oder eine Schwingneigung in der Leistungsstufe.</p>
</blockquote><p>.. spricht für Sie!</p>
<blockquote><p>Solche Meßergebnisse zu publizieren und zu sagen &quot;Ich weiß die Ergebnisse sind paradox, warum sie es sind, weiß ich nicht&quot;... wäre in meinem Beruf nur &quot;peinlich&quot;.</p>
</blockquote><p>Was Ihnen &quot;peinlich&quot; wäre, Kuddel, ist nichts weiter als das normale Verhalten. Wenn ich Mist mache, ist das peinlich.</p>
<p>Wenn ich einen solchen Schwachsinn (sic!) wie diese &quot;Unstetigkeit&quot; (netter Ausdruck übrigens!) wiederholt veröffentliche, ohne meine grauen Zellen zu befragen, wie es mir der Plausibilität ist, ist das allerdings jenseits von peinlich. Es ist mindestens fahrlässig, zumal es nicht um ein x-beliebiges Enzym in einer Kaskade y geht, sondern um die Vorstufen von Krebs. Ein Sprung von nichts (bei 1,0 W/kg) zu schrecklich (bei 1,3 W/kg) ohne Übergang und abnehmender Wirkung bei &gt; 1,3 W/kg ist komplett absurd. Punkt.</p>
<p>Anders formuliert: &quot;Brisante&quot; (weil unerwartete / überraschende / WICHTIGE) Ergebnisse überprüfe ich mehrfach, bevor ich sie veröffentliche.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37817</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 22:07:26 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Rücksprung ins Jahr 2004 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Eine industrienahe Forschergruppe wollte jedoch das Resümee des Projektkoordinators [Anm: Prof. A.] <strong>nicht mit tragen</strong>...</em></p>
</blockquote><p>Prof. A. selbst nennt das in der Graphik dargestellte Verhalten &quot;paradox&quot;:</p>
<p><em><span style="color:#36f;">(Prof. A.) Dem steilen Anstieg der Micronuclei bei 1,3W/kg folgt ein steiler Abfall.... Der Grund für dieses paradoxe Verhalten ? ... Wir wissen es nicht.</span></em></p>
<p>Trotzdem veröffentlicht er die Ergebnisse.<br />
 </p>
<blockquote><p>Da müsste man jetzt im Original der Studie nachsehen, ob die in Wirklichkeit nicht so selektiv gemessen haben, sondern dies nur in Prof. A.s Zusammenfassung so komprimiert dargestellt wurde. </p>
</blockquote><p>Als Laie auf dem Gebiet der Biologie verstehe ich zuwenig von diesen Zellversuchen, deshalb hatte ich die Plausibilitäts-Frage hier ins Forum gestellt.</p>
<p>Wo ich (beruflich) mit zu tun von habe, sind &quot;Meßreihen&quot; und deren Interpretation.</p>
<p>Wenn man mit einem Schrot-Gewehr auf eine Zielscheibe schießt, dann ist es doch sehr unwahrscheinlich, daß sich zwar die  Schrot-Kügelchen im Zentrum häufen und nach außen hin abnehmen, aber nur auf der rechten Seite der Zielscheibe, während in der linken Hälfte kein einziges Kügelchen landet.</p>
<p>Solche Unstetigkeitsstellen, wie in der Grafik, sind für mich die Aufforderung, einen Fehler im Meßsystem zu suchen, z.B. könnte ein defekter Stufenabschwächer im Signal-Generator solch ein Phänomen hervorrufen, oder eine Schwingneigung in der Leistungsstufe. </p>
<p>Solche Meßergebnisse zu publizieren und zu sagen &quot;Ich weiß die Ergebnisse sind paradox, warum sie es sind, weiß ich nicht&quot;... wäre in meinem Beruf nur &quot;peinlich&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37814</link>
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<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:18:24 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - wissenschaftlicher Disput (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Aber man müßte sich doch die Frage stellen, ob es sich nicht um einen Artefakt handelt ...</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In Vergessenheit geraten ist, was 2004 in der <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/umweltmedizin/default.aspx?sid=304907">Ärzte Zeitung</a> stand:<br />
.... <br />
Zweifel an der &quot;Reflex&quot;-Aufarbeitung durch Franz Prof. A. gab es offensichtlich schon <span class="underline">vor</span> der wissenschaftlichen Publikation.</p>
</blockquote><p>Nur zur Information: Eine ausführliche Kritik von mir und einem Kollegen (Statistiker) an den Ergebnissen der Studie von 2005 (Diem et al., Mutation Research, das waren die GSM-Experimente, die angeblich Strangbrüche zeigten) mit den deutlich formulierten Verweisen auf *** ist von der Zeitschrift zum Druck angenommen worden und ist jetzt &quot;in print&quot;. Eine Antwort von Rüdiger und Prof. A. ist als &quot;Letter to the Editor&quot; ebenfalls angenommen worden und wird zeitgleich mit der Kritik veröffentlicht. Unsere Arbeit wird kostenlos zur Verfügung gestellt, so dass sie jede(r) Interesssierte lesen kann. Wie das R&amp;A machen, kann ich nicht sagen. Ich kenne auch den Inhalt Ihrer Antwort nicht.</p>
<p>Bereits jetzt kann ich unser Manuskript an Interessierte geben (bitte eine Email schreiben an a.lerchl@jacobs-university.de). Das Manuskript darf allerdings nicht ohne meine Zustimmung bzw.die des Verlags (Elsevier) weiter gegeben werden.</p>
<p>[Hinweis: *** aus Rechtsgründen editiert am 16.11.11]</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37813</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37813</guid>
<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 20:16:59 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Reflex - Rücksprung ins Jahr 2004 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber man müßte sich doch die Frage stellen, ob es sich nicht um einen Artefakt handelt ...</p>
</blockquote><p>In Vergessenheit geraten ist, was 2004 in der <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/umweltmedizin/default.aspx?sid=304907">Ärzte Zeitung</a> stand:</p>
<p><em>Eine industrienahe Forschergruppe wollte jedoch das Resümee des Projektkoordinators [Anm: Prof. A.] <strong>nicht mit tragen</strong>, weshalb Brüssel weiteren internen Diskussionsbedarf eingeräumt hat. Die komplette offizielle Veröffentlichung des Ergebnisberichtes wird nun voraussichtlich im Sommer diesen Jahres erfolgen.</em></p>
<p>Zweifel an der &quot;Reflex&quot;-Aufarbeitung durch Franz Prof. A. gab es offensichtlich schon <span class="underline">vor</span> der wissenschaftlichen Publikation.</p>
<p>Die Grafik, mit der Sie sich auseinandersetzen, kommt von der Arbeitsgruppe Tauber. Da müsste man jetzt im Original der Studie nachsehen, ob die in Wirklichkeit nicht so selektiv gemessen haben, sondern dies nur in Prof. A.s Zusammenfassung so komprimiert dargestellt wurde. Bei Verum konnte das Original früher als PDF-Sammlung geladen werden, dies geht aber schon seit Jahren nicht mehr. Haben Sie das Original von &quot;Reflex&quot;?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37809</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=37809</guid>
<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 18:51:26 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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