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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Erik Huber, 2009 – &quot;Reflex&quot; 3-mal bestätigt</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Erik Huber, 2009 – &quot;Reflex&quot; 3-mal bestätigt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Presse-Aussendung der Ärztekammer für Wien vom 06.12.2009 (Titel: Keine Handys unter dem Weihnachtsbaum; Untertitel: Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken - Reflex-Studie erst kürzlich bestätigt) heißt es irreführend:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber, wies darauf hin, dass erst kürzlich eine italienische, eine Schweizer und eine chinesische Arbeitsgruppe die Arbeiten des Wiener Arbeitsmediziners Hugo Rüdiger im Rahmen der so genannten &quot;Reflex&quot;-Studie über die biologische Wirkung elektromagnetischer Strahlung wieder bestätigt hätten. Bislang wurden die Wiener Ergebnisse aus der &quot;Reflex&quot;-Studie von der Mobilfunkindustrie stets in Abrede gestellt, was den deutschen Mediziner Franz Adlkofer, Leiter der EU-weiten &quot;Reflex&quot;-Studie, dazu veranlasste, von einem &quot;Intrigenspiel der Mobilfunkindustrie und ihr nahestehende Wissenschafter&quot; zu sprechen.</strong></span></em></p>
<p>Bemerkenswert ist die ungenaue Benennung der drei Studien, so dass eine Nachprüfung der Behauptung erschwert wird. Auch Franz Adlkofer beließ es gerne bei Andeutungen, wenn es um Replikationen von &quot;Reflex&quot; ging. Was Erik Huber mit &quot;bestätigt&quot; genau meint, weiß nur er. Sollte er &quot;Replikation&quot; im Sinn gehabt haben, liegt er weit daneben. Mit der italienischen Studie dürfte er <a href="index.php?id=59909" class="internal">Fanzellitti et al.</a>, 2009, meinen, mit der schweizerischen <a href="index.php?id=41141" class="internal">Focke et al.</a>, 2010 und mit der chinesischen <a href="index.php?id=45332" class="internal">Xu et al.</a>, 2009. Keine dieser Studien taugt als &quot;Replikation&quot; der Wiener &quot;Reflex&quot;-Studie (HF).</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 20:57:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Johnston &amp; Vijayalaxmi (2004): erster Replikationsversuch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Jahr 2003 (EBEA Kongress in Budapest), so Johnston, berichtete Rüdiger ihr, dass ein Manuskript (später als Diem et al., 2005 veröffentlicht) nicht zur Publikation angenommen worden sei. Er erbat ihren Rat, wie es verbessert und publiziert werden könne. Johnston empfahl Dr. Vijayalaxmi (University of Texas Health Science Center), sie habe die nötige Expertise, um ihnen zu helfen, die Probleme zu beurteilen. Adlkofer (der REFLEX-Koordinator), Rüdiger, Vijayalaxmi und Johnston vereinbarten in Budapest einen Besuch von Johnston und Vijayalaxmi in den Wiener und Berliner Laboren für das Frühjahr 2004.</em></p>
<p><strong>Quelle</strong>: <a href="index.php?id=58484" class="internal">Sheila Johnston, 2008</a><br />
<strong>Nachtrag vom 06.04.2021</strong>: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=68400">REFLEX: Der vollständige Johnston-Report (2008) Teil 1</a> (deutsch)</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 22 Dec 2016 22:33:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wikipedia, 2016 - Desinformation über &quot;Reflex&quot;-Replikation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 6. Juli 2016 zeigte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/REFLEX-Studie">Wikipedia über die &quot;Reflex&quot;-Studie</a> die folgende Textpassage und die zugehörigen beiden Literaturquellen:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Während bei einer vom Humangenetiker Günter Speit geleiteten Wiederholung der Experimente die Ergebnisse nicht reproduziert werden konnten,[5] gelang dies einem Autor, der an an der REFLEX-Studie beteiligt war,[8] und weiteren Forschern.[9]<br />
[...]<br />
[8] Schwarz, C. et al., 2008, Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1.950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int. Arch Occup Environ Health 81(6), S. 755-767</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[9] AUVA, Medizinische Universität Wien, Seibersdorf Labor GmbH: Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich, Bd. 47, 2., revidierte Aufl. 2011, S. 136 (Fußnote 29)</strong></em></span></p>
<p>Die Textpassage erweckt den Eindruck, &quot;Reflex&quot; sei erfolgreich repliziert worden. Dieser Eindruck ist jedoch falsch.</p>
<p><strong>Begründung</strong>: Die Original-&quot;Reflex&quot;-Studie (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15869902">Diem et al., 2005</a>) untersuchte Fibroblasten des Menschen und GFSH-R17-Zellen von Ratten bei 1800-MHz-GSM-Exposition. Schwarz et al., 2008, hingegen untersuchten Fibroblasten und Lymphozyten des Menschen bei 1950-MHz-UMTS-Exposition. Die Studie von Schwarz et al. ist damit eigenständig und <span class="underline">keine Wiederholung</span> der Diem-Studie. Es kommt aber noch besser: Die &quot;weiteren Forscher&quot; der unter [9] genannten Auva-Studie sind <a href="index.php?id=32428" class="internal">bei dem relevanten Teilprojekt</a> (Abschnitt 5 der Auva-Dokumentation) keine unabhängigen anderen Wissenschaftler gewesen, sondern sie haben eng mit Schwarz et al. zusammen gearbeitet und z.B. die Auswertung von deren Zelllinien nach der Exposition übernommen. Das Ganze ist für mich als Beobachter ziemlich dubios abgelaufen, ich habe den Eindruck, ein und dieselbe Arbeit wird hier zuerst als publizierte Alarmstudie vermarktet (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18278508?dopt=Abstract">Schwarz et al., 2008</a>) und 1 Jahr später noch einmal als davon unabhängiges Teilprojekt im Abschlussbericht der sogenannten Auva-Studie. Weder in der einen noch in der anderen Arbeit wird auf diese Verquickung hingewiesen. Die Darstellung in Wikipedia ist daher aus meiner Sicht irreführend falsch: Diem et al., 2005, konnte bislang kein einziges mal erfolgreich wiederholt (repliziert) werden. Das, was Wikipedia als geglückte mehrfache Wiederholung nennt (Schwarz et al., 2008 &amp; Auva-Studie, 2009) ist in Wirklichkeit ein und dasselbe und überdies keine Wiederholung, sondern eine Studie mit anderen technischen Parametern.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 14:10:11 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Adlkofer, 2015 - Kommentar zur BEMS-Tagung 2003 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der 25. BEMS-Jahrestagung vom 22. bis 27. Juni 2003, Hawaii, bekam &quot;Reflex&quot;-Koordinator Adlkofer eine eigene Session zugewiesen (S13 Reflex results), um &quot;Reflex&quot; in aller Ausführlichkeit präsentieren zu können. Über den Verlauf dieser Session <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/archiv/2015/bericht-von-der-bioem2015.html">schrieb 2015</a> Franz Adlkofer:</p>
<p><em>&quot;Die Sitzung, in der gezeigt wurde, dass ELF- und RF-EMF in isolierten menschlichen Zellen eine gentoxische Wirkung haben, was inzwischen mehrfach bestätigt wurde, endete unter dem Gelächter der Anwesenden im Chaos.&quot;</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 27 Dec 2015 13:34:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>SCENIHR, 2015 - Schwarz et al. (2008) ungeeignet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im 2015 publizierten Gutachten <a href="http://ec.europa.eu/health/scientific_committees/emerging/docs/scenihr_o_041.pdf">Potential health effects of exposure to electromagnetic fields</a> des EU-Wissenschaftsausschusses SCENIHR heißt es über Schwarz et al:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>As reported in the previous Opinion, Schwarz et al. (2008) found that 24 h exposure of human fibroblasts, but not of lymphocytes, to 1950 MHz, UMTS, at SAR values of 0.05 and 0.1 W/kg, induced a statistically significant increase in DNA damage both in terms of MN frequency and DNA migration (Comet assay). There are several areas of concern about the reported results, including non-credible low standard deviation of reported data, suspiciously low inter-individual differences, indications of data fabrication, inappropriate statistical analysis, and undermined blinding (Lerchl 2009, 2010) This makes the study by Schwarz et al inappropriate for risk assessment. Moreover, in 2013 Speit and co-workers attempted to replicate the induction of micronuclei and DNA migration (alkaline comet assay) in HL-60 cells exposed for 24 h (5 min on/10 min off cycles) to 1800 MHz, CW, at a SAR of 1.3 W/kg. By using the same exposure system and the same experimental protocols as the authors of the original study, they failed to confirm the results. They did not find any explanation for these conflicting results (Speit et al, 2013).</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=59822</link>
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<pubDate>Mon, 20 Apr 2015 22:19:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>RDW, 2010 - Kommentar zu OeAWI-Entscheid (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im hese-Forum versuchte am 29.11.2010 ein anonymer Teilnehmer den <a href="index.php?id=43525" class="internal">OeAWI-Entscheid</a> dahingehend zu verwerten, <em>&quot;dass durch den Entscheid der OeAWI keiner mehr von einer Fälschung reden kann bzw.darf, außer er möchte sich eine Klage einhandeln.&quot;</em></p>
<p>Seinerzeit <a href="http://www.hese-project.org/Forum/allg/index.php?id=338">entgegnete RDW</a>:</p>
<p><em>Ist es wirklich so einfach? Immerhin schreibt die OeAWi:<br />
&quot;Die Kommission konnte auf dieser Grundlage den von Herrn Lerchl erhobenen Fälschungsvorwurf weder bestätigen noch entkräften.&quot;</em></p>
<p><em>Es wäre eine interessante Vorstellung, daß dieser Fälschungsvorwurf im Rahmen einer Klage gerichtlich geklärt werden könnte. Ob das tatsächlich im Interesse der Projektbeteiligten ist und daher je geschehen wird?</em></p>
<p><em>Interessant ist auch folgende Passage:<br />
&quot;Allerdings wurden die Experimente von Diem et al. 2005 von der Arbeitsgruppe um Herrn Prof. Speit im Jahr 2006, also nach der Veröffentlichung der Daten, wiederholt. Dabei konnten die Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe nicht reproduziert werden. Der Umstand, dass Speit et al. die Ergebnisse nicht reproduzieren konnten, bedeutet nicht, dass damit der Fälschungsvorwurf bestätigt wäre.&quot;</em></p>
<p><em><strong>Im Umkehrschluß kann man mit einiger Berechtigung auch konstatieren, daß eine erfolgreiche &quot;Replikation&quot; anderer Gruppen ebenso wenig den Fälschungsvorwurf entkräften kann.</strong> [Hervorhebung spatenpauli] Doch genau mit diesem Argument gehen bestimmte Personen hausieren, einmal abgesehen von dem Umstand, dass von diesen die Studie von Speit et al. eher ausgesprochen selten erwähnt wird.</em></p>
<p><em>RDW<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58275</link>
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<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 19:40:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Die Reflex-Studie&quot; - was ist das? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das ist interessant. Die sog. REFLEX-Studie brauchte ungewöhnlich lange, bis das Licht der Welt erblickte, nämlich fast genau 2 Jahre:<br />
<a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1383571805000896">&quot;Received 30 May 2003, Revised 18 February 2005, Accepted 23 March 2005, Available online 24 May 2005</a>&quot;</p>
<p>Wie viele Versionen des Manuskripts da hin- und hergingen, kann ich natürlich nicht sagen, aber es ist erstaunlich, dass eine so &quot;wichtige&quot; Studie es offenbar ziemlich schwer hatte, letztlich angenommen zu werden.</p>
</blockquote><p>Der Begriff &quot;Reflex-Studie&quot; erstaunt mich offen gesagt immer wieder. <br />
Denn schließlich bestand das Reflex-Projekt aus einer ganzen Reihe von Einzelstudien von ganz unterschiedlichen Institutionen.</p>
<p>Daß der Projektleiter Prof. Adlkofer danach mit nur den ihm gefälligen wenigen Bruchstücken daraus regelrecht hausieren gegangen ist, hat bereits ja schon ein deutliches Geschmäckle, der ganz Rest scheint ihn ja nicht zu interessieren. Für einen Projektleiter halte ich persönlich das für ein ausgesprochen erbärmliches Verhalten; die anderen und nicht-beachteten Studienleiter  dürfen sich regelrecht als überflüssiges Beiwerk vorkommen. </p>
<p>Wirkliche Wissenschaft sieht anders aus und benötigt auch kein Fernsehteam bei der ersten Vorstellung vorläufiger Erkenntnisse, so wie von Adlkofer für die BEMS 2002 derart plakativ gepusht. <br />
Ich halte dieses gesamte Reflex-Projekt daher für ein von vornherein als Scheinveranstaltung ausgelegtes Manöver und finde in jedem weiteren Erguss von diesem selektiven &quot;Projektleiter&quot; nur weitere Bestätigungen für diese Annahme. Man sieht ja auch, in allein welchen Kreisen er überhaupt noch Beachtung erfährt; das Wort &quot;Achtung&quot; möchte ich in diesem Zusammenhang ja schon gar nicht mehr gebrauchen, zumindest nicht von wissenschaftlicher Seite.</p>
<p>RDW</p>
<p>P.S.: Wer nicht weiß, was &quot;Reflex&quot; überhaupt alles war, der kann hier eine Zusammenfassung nachlesen: <a href="https://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-201004211595">https://doris.bfs.de/jspui/handle/urn:nbn:de:0221-201004211595</a><br />
Sie entstand übrigens noch bevor all die Diskussionen über die Wertigkeit der von Adlkofer selektierten Ergebnisse aufkamen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58274</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58274</guid>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 18:15:01 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>RDW</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kwee, 2004 - Reflex-Unterdrückung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 13. Oktober 2004 verbreitete <a href="http://omega.twoday.net/stories/362648/">Omega-News</a> eine Kurzmeldung von Dr. Sianette Kweee:</p>
<p><em><strong><span style="color:#399;">I have just talked to Adlkofer in Greece. He is very pessimistic now, because the Mobilphone industry wants to stop publication of the REFLEX report.</span></strong></em></p>
<p>Der Pessimismus war unbegründet: Der Reflex-Abschlussbericht der Stiftung Verum erschien im Dezember 2004 auf der Website der Stiftung, die wissenschaftliche Publikation der in der Öffentlichkeit als &quot;Reflex&quot;-Studie wahrgenommenen Wiener Teilstudie fand im Juni 2005 statt (Diem et al.).</p>
</blockquote><p>
Das ist interessant. Die sog. REFLEX-Studie brauchte ungewöhnlich lange, bis das Licht der Welt erblickte, nämlich fast genau 2 Jahre:<br />
<a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1383571805000896">&quot;Received 30 May 2003, Revised 18 February 2005, Accepted 23 March 2005, Available online 24 May 2005</a>&quot;</p>
<p>Wie viele Versionen des Manuskripts da hin- und hergingen, kann ich natürlich nicht sagen, aber es ist erstaunlich, dass eine so &quot;wichtige&quot; Studie es offenbar ziemlich schwer hatte, letztlich angenommen zu werden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58273</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58273</guid>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 17:04:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2. Gegendarstellung Speit (zu Adlkofer-Kommentar) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Am 22.09.2013 gibt Dr. Franz Adlkofer zu der gescheiterten Replikation eine 3-seitige Stellungnahme ab: <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/pandora_adlkofer_reflex_2013-09_03.pdf">Die REFLEX-Studie bleibt ein Stachel im Fleisch der Mobilfunkindustrie</a>. Untertitel: Ein weiterer operativer Eingriff, diesmal mit neuem Team, zum Scheitern verurteilt.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Zu dieser Stellungnahme von Franz Adlkofer hat Günter Speit eine Gegendarstellung verfasst, die Teilnehmer Alexander Lerchl am 02.10.2013 <a href="index.php?id=54947" class="internal">hier</a> ins IZgMF-Forum eingestellt hat.</p>
</blockquote><p>Die (erste) Gegendarstellung von Prof. Speit wurde von der Stiftung Pandora auf deren Website veröffentlicht (siehe <a href="http://www.pandora-stiftung.eu/aktuelles/index.html#220565a2430f4d101">September 2013</a>), jedoch mit einem zusätzlichen Kommentar von Franz Adlkofer. Diesem Kommentar widersprach Prof. Speit im Dezember 2013 erneut mit einer <a href="https://dl.dropboxusercontent.com/u/24910023/Adlkofer_Brief_06%2012%202013.pdf">zweiten Gegendarstellung</a>, die von Pandora nicht mehr veröffentlicht wurde.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="index.php?id=55519" class="internal">Warten auf Speits Papier</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58272</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58272</guid>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 11:25:16 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Adlkofer, 2014 - Stellungnahme zu Layer et al. (2013) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 1 Jahr nach Publikation von Layer et al. reagierte Dr. Franz Adlkofer mit einer achtseitigen <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/pandora_layer-et-al_kritik.pdf">Stellungnahme</a> auf der Website der Stiftung Pandora.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="index.php?id=58150" class="internal">Reflex-Replikation: Franz Adlkofer vs. Paul Layer</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58271</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58271</guid>
<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 11:03:12 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kwee, 2004 - Reflex-Unterdrückung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Oktober 2004 verbreitete <a href="http://omega.twoday.net/stories/362648/">Omega-News</a> eine Kurzmeldung von Dr. Sianette Kwee:</p>
<p><em><strong><span style="color:#399;">I have just talked to Adlkofer in Greece. He is very pessimistic now, because the Mobilphone industry wants to stop publication of the REFLEX report.</span></strong></em></p>
<p>Der Pessimismus war unbegründet: Der Reflex-Abschlussbericht der Stiftung Verum erschien im Dezember 2004 auf der Website der Stiftung, die wissenschaftliche Publikation der in der Öffentlichkeit als &quot;Reflex&quot;-Studie wahrgenommenen Wiener Teilstudie fand im Juni 2005 statt (Diem et al.).</p>
<p>Dr. Sianette Kwee ist eine emeritierte dänische Biochemikerin (Universität Ahus) mit Kontakten in die Anti-Mobilfunk-Szene. Ungewöhnlich: Dr. Kwee unterzeichnete auch ausgesprochen dilettantisch formulierte deutschsprachige Online-Petitionen von Mobilfunkgegnern und überzeugten &quot;Elektrosensiblen&quot;.</p>
<p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="//www.youtube.com/v/EvpZTNEPkr4?hl=de_DE&amp;amp;version=3" width="420" height="315">
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    </object>
    <!--<![endif]--></p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=search&amp;search=Sianette+Kwee">Sianette Kwee im IZgMF-Forum</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=58269</link>
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<pubDate>Sat, 13 Sep 2014 10:33:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Adlkofer über die Zweifel der Berliner &quot;Reflex&quot;-Arbeitsgruppe (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Einwand</strong>: Die Arbeit von Tauber et al. wurde Ende 2004 zwar im Reflex-Abschlussbericht publiziert, bis heute aber nicht in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift.</p>
</blockquote><p>Dazu schreibt Franz Adlkofer im September 2013 in seiner <a href="http://www.pandora-stiftung.eu/downloads/pandora_adlkofer_reflex_2013-09_03.pdf">Erwiderung</a> auf den gescheiterten Replikationsversuch der Berliner &quot;Reflex&quot;-Arbeitsgruppe:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Zweifel mögen der Berliner Arbeitsgruppe auch selbst gekommen sein, die ihre Ergebnisse zwar für den Abschlussbericht der REFLEX-Studie zur Verfügung stellte (5), diese aber bis heute trotz wiederholter Aufforderung durch den Koordinator der REFLEX-Studie, also durch mich, in keiner wissenschaftlichen Zeitschrift publizierte. Der Freien Universität Berlin wurde für die Mitwirkung an der REFLEX-Studie immerhin ein Betrag von mehr als 300.000 Euro aus bezahlt, der in Gänze von den europäischen Steuerzahlern aufgebracht wurde, was nach meinem Empfinden eine Verpflichtung zur Veröffentlichung der Ergebnisse beinhaltet hätte.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57963</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=57963</guid>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 11:52:07 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>BfS, 2005 - Kritik am &quot;Reflex&quot;-Abschlussbericht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar 2005 entstand beim BfS ein PDF mit dem Titel &quot;<a href="http://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-201004211595/1/BfS_2006_Stellungnahme_Abschlussbericht_des_REFLEX_Forschungsverbundes.pdf">Stellungnahme des BfS zum Abschlussbericht des REFLEXForschungsverbundes (5. EU-Rahmenprogramm)</a>&quot;. Der Autor der Stellungnahme kritisiert in seiner Einleitung den &quot;Reflex&quot;-Abschlussbericht deutlich: </p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Der Forschungsverbund REFLEX unter der Koordination von Prof. F. Adlkofer (VERUM-Stiftung, München) hat innerhalb des 5. EU-Rahmenprogramms die biologischen Wirkungen nieder- und hochfrequenter Felder in zahlreichen in vitro Studien, d. h. an verschiedenen Zellkulturen, untersucht. Die umfangreichen Versuchsreihen sind abgeschlossen und als EU-Abschlussbericht [1] veröffentlicht worden. An dem Projekt waren 11 Forschergruppen aus sieben europäischen Ländern beteiligt. Es handelte sich dabei nicht um Ringversuche mit einheitlichen, standardisierten Versuchsprotokollen, sondern um eine Vielzahl von Einzelexperimenten, die sich nur in wenigen Bereichen überschnitten oder ergänzt haben. Die Qualität und Darstellung der einzelnen Versuche sind sehr unterschiedlich und erfordern eine differenzierte Auseinandersetzung mit den einzelnen Ergebnissen. Details der jeweiligen Befeldungsbedingungen, Zahl der durchgeführten Experimente und Angaben zur Statistik fehlen in mehreren Fällen oder müssen mühsam zusammengesucht werden. Durch umfangreiche Querverweise und eine inkonsequente Einteilung nach untersuchten Endpunkten werden die Lesbarkeit, die Verständlichkeit und v. a. ein Vergleich einzelner Versuchsansätze erheblich erschwert. Der 259-seitige Bericht ist für Gutachter, Fachgremien oder interessierte Wissenschaftler nur mit hohem Zeitaufwand nachvollziehbar, die vorliegende Stellungnahme spiegelt insofern die Komplexität der durchgeführten Experimente wieder.</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 03 Aug 2014 11:17:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Erwiderung Adlkofers in zwei Versionen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die  Wasserträger des Hese-Forums, äh, Entschuldigung, der Admin des Hese-Forums hat von Adlkofer eine <a href="http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=107">Gegendarstellung</a> der Gegendarstellung veröffentlicht.</p>
</blockquote><p><em>Obacht</em>: Es gibt diese Erwiderung von Dr. Adlkofer noch einmal, mit gleichem Titel <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/adlkofer-speit_kompetenz--sachlichkeit.pdf">jedoch verändertem Inhalt</a> (PDF). Diese Variante erschien auf der Website der Stiftung Pandora, einen Tag nach dem Schnellschuss im hese-Forum.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 21:33:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Adlkofer, 2013 - &quot;in Wirklichkeit&quot; nur GSM-Exposition in Wien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mysterien um die Wiener &quot;Reflex&quot;-Studie sind um einen neuen Aspekt reicher geworden: In seiner <a href="http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/adlkofer-speit_kompetenz--sachlichkeit.pdf">Erwiderung</a> auf die <a href="index.php?id=54947" class="internal">Gegendarstellung</a> von Prof. Speit schreibt Dr. Adlkofer:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>Die Wiener Arbeitsgruppe hat in Wirklichkeit alle ihre Experimente nur mit GSM-Signalen durchgeführt. Dies hat Rüdiger, der es am besten wissen muss, den Herausgebern von Mutation Research in einem ausführlichen Leserbrief mitgeteilt. Darüber hinaus hat er sich wegen der fehlerhaften Darstellung in der Diem-Arbeit bei Speit und den Lesern von Mutation Research entschuldigt. Wenn dieser Leserbrief in Mutation Research – warum auch immer – nicht abgedruckt wurde, bedeutet dies noch lange nicht, dass Rüdigers Erklärung nicht zutrifft.</strong></em></span></p>
<p>Diese Erwiderung von Adlkofer irritiert aus mehreren Gründen:</p>
<p>1) Zuvor schon hatte Speit in seiner Gegendarstellung die Umstände des mysteriösen Rüdiger-Briefs näher geschildert:</p>
<p><strong><span style="color:#900;"><em>Richtig ist, dass Herr Rüdiger diesen Brief geschrieben hat und der Herausgeber ihn mir zur Kenntnis gegeben hat. Nachdem der Herausgeber Herrn Rüdiger darauf aufmerksam gemacht hat, dass er sich irrt und tatsächlich genotoxische Effekte durch unmodulierte 1.800-MHz Strahlung publiziert wurden (Diem et al., 2005), hat Herr Rüdiger den Brief zurückgezogen. Der besagte Brief wurde deshalb nie publiziert.</em></span></strong></p>
<p>2) Der Brief Rüdigers an den Herausgeber von Mutation Research hätte nach der Darstellung Adlkofers ein Korrigendum/Erratum zur Folge haben müssen, was jedoch unterblieb und daher die Darstellung Speits stützt.</p>
<p>3) In ihrer Dokumentation mit dem unabsichtlich bekennenden Titel &quot;<a href="http://www.diagnose-funk.org/assets/adlkofer--ruediger-_-wiener-skandal.pdf">Der Fälschungsskandal von Wien</a>&quot; erwähnen Adlkofer und Rüdiger den Brief mit keiner Silbe, und auch sonst wurde zuvor trotz etlicher Wortmeldungen dieser Brief verschwiegen.</p>
<p>4) Der &quot;Reflex&quot;-Abschlussbericht erschien rund 1 Jahr vor Diem et al. und steht im Widerspruch zu Adlkofers Darstellung. Wie &lt;<a href="index.php?id=50166" class="internal">hier</a>&gt; nachzulesen ist wurden in Wien anlässlich der Original-&quot;Reflex&quot;-Studie mit vier Expositionsszenarien gearbeitet, darunter auch das umstrittene CW (continuous).</p>
<p>5) 2007 erwähnte Adlkofer in einem Telefonat mit mir, Rüdiger habe bei CW keine Effekte beobachtet. Demzufolge muss in Wien nicht nur mit GSM-Signalen gearbeitet worden sein, sondern auch mit CW.</p>
<p>Da ich Dr. Adlkofer als Meister der Irreführung kennengelernt habe, könnte es sein, dass er mit dem vagen Begriff &quot;GSM-Signale&quot; spielt. Denn auch das CW-Signal, mit dem in Wien exponiert wurde, kann im weiteren Sinne als GSM-Signal gesehen werden, nämlich als unmoduliertes GSM1800-Trägersignal. Es wäre daher aufschlussreich, den Leserbrief von Dr. Rüdiger an den Herausgeber Dr. Baan zu kennen.</p>
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<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 21:24:41 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>So gingen andere mit Forschungsbetrug um (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehen eigentlich andere damit um, wenn der Verdacht aufkommt, dass Forschungsbetrug begangen wurde? Dazu nachfolgend der Auszug aus einem Kommentar, der 1998 im Ärzteblatt anlässlich eines spektakulären Falls von Forschungsbetrug an einem Max-Planck-Institut erschienen ist (<a href="http://data.aerzteblatt.org/pdf/95/25/a1564-1.pdf">Datenmanipulation gestanden</a>, PDF):</p>
<p><em>[...] Walden versichert, von den Manipulationen nichts gewußt zu haben, übernehme als Gruppenleiter jedoch die Verantwortung für die Qualität der Arbeiten. Derzeit wiederholt das Kölner Institut die unter Verdacht stehenden Experimente. In mindestens sechs Fällen seien bereits Widersprüche gefunden worden. Die Vorgeschichte dieses Falls zwingt die von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) eingesetzte Untersuchungskommission auch dazu, die Rolle des MPI-Direktors Jozef Schell zu überprüfen. Offenbar war Schell mehrfach von Institutsmitgliedern auf Zweifel an den Ergebnissen der Arbeit der Laborantin hingewiesen worden, ohne je doch eine Überprüfung für nötig zu halten. Schell ist bei einigen der umstrittenen Veröffentlichungen Mitautor. Im Zentrum der Affäre steht das Enzym „Adenylyl-Cyclase&quot; [...]</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 20 Oct 2013 09:51:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz, 2013 - Replikation gescheitert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Auf der Website des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms <a href="http://www.emf-forschungsprogramm.de/akt_emf_forschung.html/bio_HF_001.html">kommentiert das BfS</a> die Ergebnisse des 2013 an der TU Darmstadt gescheiterten &quot;Reflex&quot;-Replikationsversuchs (Layer et al.): </p>
<p><em>Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe um Prof. Rüdiger (Diem et al. 2005, Mutation Research 583, 178-183; Schwarz et al. 2008, Int Arch Occup Environ Health 81, 755-767) werden nicht bestätigt. Gestützt werden hingegen die negativen Ergebnisse der Arbeitsgruppe Speit, die ebenfalls weder im alkalischen COMET-Assay noch im Mikrokerntest die Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe reproduzieren konnte (Speit et al. 2007, Mutation Research 626, 42-47) Auch die aktuelle Ergebnisse aus dem <a href="http://seawind-fp7.eu/uploads/SEAWIND_FINAL.pdf">SEAWIND-Projekt</a> bestätigen die Befunde der Wiener Gruppe nicht. Es wurden keine Hinweise auf die Induktion von DNA-Strangbrüchen oder oxidative DNA-Schäden im COMET-Assay nachgewiesen.</em></p>
</blockquote><p>Aus dem Fazit: &quot;Zusammenfassend ist festzustellen, dass weder in menschlichen Lymphozyten noch in dieser Studie in menschlichen Fibroblasten bei SAR-Werten von 0,2, 2 und 10 W/kg schädigende Effekte gefunden wurden. Auch Hypothesen über eine besondere Wirkung der intermittierenden Exposition (5 Minuten an/10 Minuten aus), die sowohl in dieser Studie als auch in der erwähnten Studie mit menschlichen Lymphozyten gewählt wurde, um dem &quot;REFLEX-Szenario&quot; näher zu kommen, bestätigten sich nicht.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=55063</link>
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<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 03:31:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Seawind&quot;-Projekt der EU (2013) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://seawind-fp7.eu/deliverables-and-publications/">http://seawind-fp7.eu/deliverables-and-publications/</a></p>
<p>Auszug aus der &quot;Executive Summary&quot; des &quot;<a href="http://seawind-fp7.eu/uploads/SEAWIND_FINAL.pdf">Final Summary Report</a>&quot;</p>
<p><em>Using carefully controlled in vivo and in vitro experimental systems and approaches, we could not reproduce previously reported induction of DNA damage by mobile phone specific signals. In addition, we found no indication of a direct DNA damaging potential by the newly explored signal modulation used in modern data transfer technologies.<br />
On the basis of our inv estigations, however, we cannot exclude modulation specific interferences as some of our findings provide hints about how EMF may interfere with cellular homeostasis other than by damaging the DNA.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=55062</link>
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<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 00:35:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Bundesamt für Strahlenschutz, 2013 - Replikation gescheitert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Website des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms <a href="http://www.emf-forschungsprogramm.de/akt_emf_forschung.html/bio_HF_001.html">kommentiert das BfS</a> die Ergebnisse des 2013 an der TU Darmstadt gescheiterten &quot;Reflex&quot;-Replikationsversuchs (Layer et al.): </p>
<p><em>Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe um Prof. Rüdiger (Diem et al. 2005, Mutation Research 583, 178-183; Schwarz et al. 2008, Int Arch Occup Environ Health 81, 755-767) werden nicht bestätigt. Gestützt werden hingegen die negativen Ergebnisse der Arbeitsgruppe Speit, die ebenfalls weder im alkalischen COMET-Assay noch im Mikrokerntest die Ergebnisse der Wiener Arbeitsgruppe reproduzieren konnte (Speit et al. 2007, Mutation Research 626, 42-47) Auch die aktuelle Ergebnisse aus dem <a href="http://seawind-fp7.eu/uploads/SEAWIND_FINAL.pdf">SEAWIND-Projekt</a> bestätigen die Befunde der Wiener Gruppe nicht. Es wurden keine Hinweise auf die Induktion von DNA-Strangbrüchen oder oxidative DNA-Schäden im COMET-Assay nachgewiesen.</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=55061</link>
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<pubDate>Sat, 19 Oct 2013 00:20:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Erwiderung Adlkofer zur Gegendarstellung Speit (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die  Wasserträger des Hese-Forums, äh, Entschuldigung, der Admin des Hese-Forums hat von Adlkofer eine <a href="http://www.hese-project.org/Forum/wissenschaft/index.php?id=107">Gegendarstellung</a> der Gegendarstellung veröffentlicht.</p>
</blockquote><p>2013: Auszug aus dem Text Adlkofers, die Passage, auf die es ankommt, habe ich unterstrichen:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Offensichtlich geht es Speit weniger um den wissenschaftlichen Sachverhalt als um die Fortsetzung seiner früheren Angriffe auf die REFLEX-Ergebnisse – was den Interessen von Mobilfunkindustrie und Politik natürlich entgegenkommt. Diese Absicht ergibt sich nicht zuletzt aus seinem Hinweis, dass seine Auswertung der Mikrokerne in kodierten Proben, die ihm von Rüdiger zugesandt wurden, bestenfalls die Auswertung von Präparaten bestätigt – aber keinesfalls Rüdigers Experiment. Dies ist zwar richtig, <span class="underline">erlaubt aber gleichzeitig die Schlussfolgerung, dass er Rüdiger des Betruges für fähig hält</span>. Mit Fairness einem Kollegen gegenüber hat dies nichts mehr zu tun.</strong></span></em></p>
<p>2008: Auszug aus dem <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-57119391.html">Spiegel-Bericht</a> über die Entdeckung des &quot;Reflex&quot;-Skandals:</p>
<p><em><span style="color:#399;"><strong>Nun zeigt sich Adlkofer zerknirscht. Er spricht von einer &quot;Sauerei&quot;. Bei der Studie von 2008 sei es &quot;nicht mit rechten Dingen zugegangen&quot;, sagt er. &quot;Man hat uns hinters Licht geführt. Ich bin entsetzt.&quot;</strong></span></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=54995</link>
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<pubDate>Tue, 08 Oct 2013 00:52:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
</channel>
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