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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Mit letzter Kraft: Gigaherz tröstet Diagnose-Funk</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
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<title>Mit letzter Kraft: Gigaherz tröstet Diagnose-Funk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Google-News</strong>: Die Abfrage der Trefferanzahl bei der Nachrichtensuchmaschine von Google ergab am 26.07.2026 <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=Imz&amp;sca_esv=b82670b0d831f519&amp;q=Studien+Wirkmechanismen+Wendepunkt+Diagnose&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKupTsDwp6RXwpQFJxPysO9Gq9x5PKEND3x4f8AESGvwM4a36Y7wrjM4lu7Yz7qdAyxnJxlUjxdh87NfINuXgFnexOmvDDkgmG0NGNun2w7I27V7-0VsQsNKN9qmUdvVX7wIhddFV7p4epiRbHj_7fRlkyzLF3tRY7qERXaiqNjznCpGxE&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjY2bunmfCVAxVAR_EDHYvTIpEQ0pQJegQIGBAB&amp;biw=1558&amp;bih=830&amp;dpr=1.2">mit diesem Suchbegriff</a> null Treffer. Den von dem Verein gesehenen Wendepunkt in der Mobilfunkforschung sehen Journalisten offenkundig nicht.</p>
</blockquote><p>In Anbetracht der trostlosen Situation mit den Medien kann Diagnose-Funk Trost gut gebrauchen. Tröster in der Not ist der schweizerische Verein Gigaherz. Das ist aller Ehren wert, denn Gigaherz kämpft selbst ums Überleben und steht vor einer ungewissen Zukunft. Zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte haben die Eidgenossen am 6. August 2026 <a href="https://www.gigaherz.ch/mobilfunkforschung-am-wendepunkt/">eine sogenannte Pressemitteilung von Diagnose-Funk</a> übernommen und 1:1 abgedruckt. Unter Ex-Präsident Jakob gab es so eine Selbstaufgabe nie. Wenn dies jetzt unter dem frisch gewählten neuen Präsidenten Stettler möglich ist, dann mag das für Diagnose-Funk tröstlich sein. Ungewollt ist es aber auch ein deutliches Signal, dass der Zerfall von Gigaherz unter der Oberfläche ungebremst weiter fortschreitet.</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75766">Hansueli Stettler berichtet vom Neustart des Vereins Gigaherz</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75827</link>
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<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 16:47:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-12-16: Bluetooth verzögert Gehirnentwicklung vor Geburt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Publikationsdatum</strong>: 16. Dezember 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6180147">Bluetooth-Strahlung verzögert Gehirnentwicklung vor der Geburt</a></p>
</blockquote><p>Die von der Pressemitteilung thematisierte Hirnzellenstudie wurde im August 2026 in <a href="https://www.bafu.admin.ch/dam/de/sd-web/1A64ICHqI33E/Newsletter_BERENIS_Nr45_Jul_2026_DE.pdf">Folge 45 des schweizerischen &quot;Berenis-Newsletters&quot;</a> (Beratende Expertinnen- und Expertengruppe nicht-ionisierende Strahlung) besprochen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75826</link>
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<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 11:16:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-07-20: Neue Studien entschlüsseln Wirkmechanismen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 20. Juli 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6317556">Mobilfunkforschung an Wendepunkt: Neue Studien entschlüsseln Wirkmechanismen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Diagnose-Funk sieht die Mobilfunkforschung an einem Wendepunkt. Neue Studien würden den biologischen (nicht-thermischen) Wirkmechanismus von Mobilfunkstrahlung aufklären und zeigen, dass gepulste Mobilfunksignale weit unterhalb der geltenden Grenzwerte schädliche Wirkungen auf Gehirn und Fortpflanzungssystem hervorrufen können. Daraus leitet der Verein die Forderung nach einer Neubewertung der Mobilfunkgrenzwerte ab.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die &quot;Pressemitteilung&quot; greift mehrere interessante neuere Arbeiten auf, misst ihnen jedoch eine Bedeutung bei, die über den wissenschaftlichen Kenntnisstand hinausgeht. Bereits bei einer ersten Prüfung fallen mehrere systemische Schwachpunkte in dem Text auf:</p>
<p>► Die Überschrift &quot;Mobilfunkforschung an Wendepunkt&quot; ist keine wissenschaftliche Feststellung, sondern eine euphorische Bewertung durch den Verein (siehe auch das traurige Ende eines &quot;<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74161">bahnbrechenden Urteils</a>&quot;). Ob sich tatsächlich ein grundlegender Wandel in der Mobilfunkforschung vollzieht, wird sich erst zeigen, wenn die beschriebenen Befunde von unabhängigen Arbeitsgruppen repliziert und anschließend von wissenschaftlichen Expertengremien bei ihrer Risikobewertung berücksichtigt werden.<br />
► Die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlichte Studie von Kim et al. beschreibt nach Darstellung der &quot;Pressemitteilung&quot; einen experimentell untersuchten molekularen Signalweg, über den elektromagnetische Felder biologische Prozesse beeinflussen könnten. Daraus folgt jedoch weder der Nachweis gesundheitsschädlicher Wirkungen noch die Unzulänglichkeit der geltenden Grenzwerte. Der Nachweis eines biologischen Wirkmechanismus beantwortet noch nicht die Frage, ob daraus unter realistischen Expositionsbedingungen eine gesundheitlich relevante Beeinträchtigung entsteht.<br />
► Diagnose-Funk erweckt den Eindruck, der Wirkmechanismus sei nun &quot;entschlüsselt&quot;. Formulierungen wie &quot;entscheidender Entwicklungsschritt&quot;, &quot;nun ist auch klar, warum&quot; oder &quot;entschlüsselt&quot; setzen einen wissenschaftlichen Konsens voraus, der gegenwärtig nicht besteht. Die zitierten Arbeiten stellen neue Forschungsbeiträge dar, deren Bedeutung sich erst durch unabhängige Bestätigung und Einordnung in den Gesamtkontext der Forschung erweisen muss.<br />
► Einen zentralen Stellenwert erhält der Review von Panagopoulos et al., wonach insbesondere Pulsung und Modulation realer Mobilfunksignale biologisch bedeutsam seien. Diese Hypothesen werden in der Fachwelt seit Jahren kontrovers diskutiert. Diese wissenschaftliche Kontroverse verschweigt die &quot;Pressemitteilung&quot;.<br />
► Die Arbeiten von Kim et al. und Panagopoulos et al. werden zu einer vermeintlich schlüssig erscheinenden Erklärungskette verknüpft, wonach nun auch der Wirkmechanismus nicht-thermischer Wirkungen geklärt sei. Ob diese Interpretation zutrifft, muss sich jedoch erst durch unabhängige Bestätigungen und die wissenschaftliche Einordnung der neuen Befunde erweisen.<br />
► Einzelne Studien sollen außerdem der Eindruck vermitteln, reale Mobilfunksignale handelsüblicher Smartphones seien grundsätzlich biologisch wirksamer als standardisierte Laborsignale. Doch eine so weitreichende Verallgemeinerung geben einzelne Untersuchungen nicht her.<br />
► Die angeführten Arbeiten zu Spermien und Gehirn werden ausschließlich als Bestätigung einer Gesundheitsgefährdung präsentiert. Nicht erwähnt wird, dass die internationale Studienlage zu diesen Themen weiterhin uneinheitlich ist und systematische Übersichtsarbeiten bislang keine einheitliche Bewertung zulassen.<br />
► Die &quot;Pressemitteilung&quot; setzt biologische Wirkungen weitgehend mit biologischen Schädigungen gleich. Tatsächlich sind biologische Reaktionen zunächst lediglich Veränderungen biologischer Prozesse. Ob daraus eine gesundheitlich relevante Beeinträchtigung entsteht, muss in jedem Einzelfall gesondert nachgewiesen werden.<br />
► Die Forderung nach einer Neubewertung der Mobilfunkgrenzwerte ist legitim und steht bei Iarc auch schon lange auf der Agenda. Sie ergibt sich jedoch nicht zwangsläufig aus den wenigen von Diagnose-Funk gefeierten Studien, sondern müsste sich auf die Gesamtheit der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz stützen.<br />
► Diagnose-Funk verweist darauf, dass die vereinseigene Datenbank inzwischen 762 Studien mit biologischen Effekten dokumentiere. Diese Zahl allein erlaubt jedoch keine Aussage über die Stärke der wissenschaftlichen Evidenz. Entscheidend sind unter anderem Studienqualität, Reproduzierbarkeit, Auswahlkriterien sowie die Berücksichtigung von Studien ohne entsprechende Effekte. Daran aber krankt es bei der Datenbank von Anfang an.<br />
► Der Verein wirft dem Bundesamt für Strahlenschutz gebetsmühlenartig vor, nicht-thermische Wirkungen zu ignorieren. Tatsächlich vertritt das BfS die Position, dass die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse keinen hinreichend belastbaren Nachweis gesundheitlich relevanter Wirkungen unterhalb der geltenden Grenzwerte liefern. Diese differenzierte Bewertung verschweigt der Verein gerne.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Die Abfrage der Trefferanzahl bei der Nachrichtensuchmaschine von Google ergab am 26.07.2026 <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=Imz&amp;sca_esv=b82670b0d831f519&amp;q=Studien+Wirkmechanismen+Wendepunkt+Diagnose&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKupTsDwp6RXwpQFJxPysO9Gq9x5PKEND3x4f8AESGvwM4a36Y7wrjM4lu7Yz7qdAyxnJxlUjxdh87NfINuXgFnexOmvDDkgmG0NGNun2w7I27V7-0VsQsNKN9qmUdvVX7wIhddFV7p4epiRbHj_7fRlkyzLF3tRY7qERXaiqNjznCpGxE&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjY2bunmfCVAxVAR_EDHYvTIpEQ0pQJegQIGBAB&amp;biw=1558&amp;bih=830&amp;dpr=1.2">mit diesem Suchbegriff</a> null Treffer. Den von dem Verein gesehenen Wendepunkt in der Mobilfunkforschung sehen Journalisten offenkundig nicht.<br />
<strong>Hinweis</strong>: Diese Kritik entstand unter Mitwirkung der KI ChatGPT.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75765</link>
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<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 20:09:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>2026-07-01: National Roaming im Schatten der Mobilfunkmesswoche (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 1. Juli 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6314146">Hallo Bundesnetzagentur, wie wäre es mit #RoamingJetzt?</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Anlässlich der zweiten bundesweiten Mobilfunkmesswoche, welche die Bundesnetzagentur (BNetzA) zusammen mit Ländern, Kommunen und der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft im Juni 2026 veranstaltete, schlägt Diagnose-Funk erneut nationales Roaming als Lösung gegen &quot;graue Versorgungsflecken&quot; vor. Im Gegensatz zu &quot;weißen Flecken&quot; (keine Mobilfunkversorgung) ist in &quot;grauen Flecken&quot; eine Mobilfunkversorgung gegeben, jedoch nur eingeschränkt (z.B. nur ein Netzbetreiber, kein 4G/5G, Empfang nur im Freien).<br />
<strong>Kommentar:</strong> Der Verein hatte erst rd. drei Wochen zuvor erfolglos versucht, mit <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75665">einer Pressemitteilung zum gleichen Thema</a> die Aufmerksamkeit der Presse auf sich zu ziehen. Die Idee, im Kielwasser der zweiten Mobilfunkmesswoche (24. Juni bis 1. Juli 2026) es noch einmal zu versuchen, erwies sich als Fehlschlag. Denn die zweite Messwoche stieß 2026 auf <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/mobilfunk-messwoche-interesse-an-funkloch-tests-sackt-ab-15822447.html">erheblich weniger Resonanz</a> in der Öffentlichkeit als die erste Messwoche im Jahr zuvor. Abseits von Google News wurde zwar ein Webportal auf Diagnose-Funk aufmerksam, allerdings ganz anders, als der Verein sich das erhofft hatte.<br />
<strong>Google-News</strong>: Am 19. Juli ergab die Abfrage bei der Nachrichten-Suchmaschine Google-News mit <a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=FBx&amp;sca_esv=813e191b57523132&amp;sxsrf=APpeQnvL6neJKjbKqNXN08q517gkYvaEew:1784464814090&amp;q=%23RoamingJetzt+Bundesnetzagentur+Diagnose-Funk&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKupTsDwp6RXwpQFJxPysO9IZ-OcP6xq64A4yNP8lBdpbTupudBqidne2pweOCd3nKYUC1dsYufcMzPZP1QtBU-HEt75r-0aiGhqngflpDyM0npV3MPAmIGxgUe4C7ZWXSwupRy3j_u4idXhWEgYXf0y4idJX_MDGabB12JBg6zPY0wymo&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwilmO664d6VAxUwSfEDHVc3POwQ0pQJegQIFRAB&amp;biw=1558&amp;bih=830&amp;dpr=1.2">diesem Suchbegriff</a> null relevante Treffer. Offensichtlich ist die Website teletarif.de bei Google News nicht als Newsquelle gelistet, denn am 01. Juli 2026 <a href="https://www.teltarif.de/funklochmesswoche-diagnose-funk-nationales-roaming-netzausbau/news/104461.html">griff dieses Portal</a> von Google News unbemerkt die &quot;Pressemitteilung&quot; von Diagnose-Funk auf. Nicht wohlwollend, sondern kritisch. Ab der Zwischenüberschrift &quot;<em>Wie sich diagnose:funk das vorstellt</em>&quot;, gibt Henning Gajek, Autor des Artikels, dem Stuttgarter Verein Zunder.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75759</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75759</guid>
<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 12:15:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-06-11: 16. Juni ist Tag der Elektrohypersensibilität (EHS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 11. Juni 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6292425">16. Juni ist Tag der Elektrohypersensibilität (EHS): Wenn Funk das Leben beeinträchtigt</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Gebetsmühlenartig versucht der Verein auch dieses Jahr mit dem klinisch toten Thema &quot;Elektrosensibilität&quot; die Aufmerksamkeit von Bundespolitikern auf sich zu ziehen. Opfer sind diesmal Karsten Wildberger, Carsten Schneider und Nina Warken.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die &quot;Pressemitteilung&quot; zum sogenannten EHS-Welttag liefert keine neuen Erkenntnisse. Sie wiederholt vielmehr ein bekanntes Narrativ: Eine wissenschaftlich offene Frage wird als entschieden dargestellt, Unsicherheit wird konsequent ausgeblendet und eine weitgehend widerlegte Hypothese wird zur Gewissheit hochgejazzt. Wer die Mitteilung liest, erfährt viel über die Überzeugungen von Diagnose-Funk – aber praktisch nichts über den tatsächlichen Stand der Forschung. <br />
<strong>Google-News</strong>: Bei der Nachrichtensuchmaschine Google-News ergab der Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=7x3p&amp;sca_esv=99fd30d500723c13&amp;sxsrf=ANbL-n6FahyShrEb81zu-zpOHfh_JDWXLg:1781264065842&amp;q=Tag+Elektrohypersensibilit%C3%A4t+diagnose:funk&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrOPc3KDFvbkoWSmxm37-5ZzvkNGUgcupCt7IlNUESMklzFtyCr_eeiG0n_nmhi6xDUZC7vrT9TJybXhPjkz49PBCknwp-LpKsPLPZ6mmQfp57OrXQKweEuRuyfZ1Ztlfn54_dqkmYmcm0nFLHGKFsYsxPXuCirYacAUoyNoYf90tUFj73ydXQaZ7hAEeGSgX8dQhwFA&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjs3pTfzYGVAxW-A9sEHRGLG84Q0pQJegQIExAB&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">Tag Elektrohypersensibilität diagnose:funk</a>&quot; 1 relevanten Treffer. Die Nachrichtenagentur Pressenza (Selbstsicht: Internationale Presseagentur für Frieden und Gewaltlosigkeit, Menschenrechte, Abrüstung und Nichtdiskriminierung) übernahm den Text von Diagnose-Funk unredigiert 1:1. Dieses extrem ressourcenschonende Verfahren hat die Agentur bereits im <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75243">November 2025</a> auf eine &quot;Pressemitteilung&quot; des Stuttgarter Vereins angewendet.<br />
<strong>Hintergrund</strong>: siehe auch gleichartige <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74774">&quot;Pressemitteilung&quot; von 2025</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75671</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75671</guid>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:47:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-05-18: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Publikationsdatum</strong>: Angeblich 18. Mai 2026. Es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass die Pressemitteilung erst um den 10. Juni herum ins Presseportal eingestellt und zurückdatiert wurde. Mutmaßlich, weil der Verein den Welt-Bienentag übersehen hatte.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202606121025596a2bdeb784462.png" loading="lazy" class="left" alt="[image]" width="350" height="235" />Der Screenshot links wurde am 12. Juni 2026 aufgenommen. Er dokumentiert das Ergebnis einer Suchanfrage mit dem Suchbegriff &quot;Bienen leiden unter Mobilfunkstrahlung&quot;. Zwei zutreffende Bilder zeigen den Hinweis &quot;vor 2 Tagen&quot;. Gemeint ist damit der Zeitpunkt, wann die Suchmaschine die Bilder gefunden und ihrem Index einverleibt hat. Aber: Zwei Tage vor dem 12. Juni ist der 10. Juni und nicht der 18. Mai!</p>
<p>Dass Google das Schmuckbild der besagten &quot;Presseinformation&quot; vom 18. Mai bis 10. Juni 23 Tage lang übersehen haben könnte ist für jeden, der die ruhelose Emsigkeit der Google-Bots kennt, ein äußerst schwacher Einwand am Rand der Unmöglichkeit. Außerdem gibt es mit mir noch einen Augenzeugen für die Rückdatierung des Publikationsdatums. Denn als ich am 9. Juni turnusmäßig beim Presseportal im Fach von Diagnose-Funk vorbeischaute, gab es zwar schon <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=74363#p75665">diese &quot;Pressemitteilung&quot;</a> vom selben Tag, aber keine Spur von einer älteren &quot;Pressemitteilung&quot; mit dem Titel &quot;Weltbienentag am 20. Mai: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung&quot;. Diese Beobachtung passt widerspruchsfrei zu dem Bildhinweis &quot;vor 2 Tagen&quot; von Google. Wahrgenommen habe ich die ältere &quot;Pressemitteilung&quot; erstmals erst heute am 12. Juni.</p>
<p>Die Rückdatierung ist kein Kapitalverbrechen. Sie bestätigt aber etwas, was sich bei Diagnose-Funk im Laufe der Jahre immer wieder gezeigt hat, dokumentiert hier im Forum. Damit meine ich die Manipulationsbereitschaft des Vereins.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75670</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75670</guid>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 11:03:50 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-05-18: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: Angeblich 18. Mai 2026. Es gibt jedoch deutliche Hinweise, dass die Pressemitteilung erst um den 10. Juni herum ins Presseportal eingestellt und zurückdatiert wurde. Mutmaßlich, weil der Verein den Welt-Bienentag übersehen hatte.<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6291537">Weltbienentag am 20. Mai: Bienen leiden auch unter Mobilfunkstrahlung</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Anlässlich des Welt-Bienentags am 20. Mai wärmt der Verein seine Tatsachenbehauptung auf, Bienen (und andere Insekten) würden unter Mobilfunkstrahlung in Stress geraten. Dies hätte negative Auswirkungen auf Verhalten, Nahrungssuche und Fortpflanzung der Insekten. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und Bundesumweltminister Carsten Schneider sollten die Bekundungen des Vereins bei der aktuell laufenden Ressortabstimmung zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beachten.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die &quot;Pressemitteilung&quot; arbeitet mit einem bekannten Muster: Aus einzelnen Laborbefunden und wenigen Feldstudien wird ein weitreichendes Bedrohungsszenario zusammen konstruiert. Anschließend werden politische Forderungen serviert, die durch die zitierten Studien nicht gedeckt sind.</p>
<p>► Diagnose-Funk behauptet, Mobilfunkstrahlung sei neben Pestiziden und Lebensraumverlust ein weiterer relevanter Stressfaktor für Insekten. Tatsächlich gibt es bislang keinen belastbaren Nachweis, dass Mobilfunknetze zu einem Rückgang von Bienen- oder Insektenpopulationen beitragen.<br />
► Die zitierte <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73817">Beefi-Metaanalyse</a> zeigt vor allem, dass unter Laborbedingungen biologische Effekte beobachtet wurden. Aus Laborbefunden folgt jedoch nicht automatisch eine ökologische Relevanz unter realen Umweltbedingungen.<br />
► Die Aussage, nicht-thermische Wirkungen seien &quot;eindeutig nachgewiesen&quot;, bezieht sich auf biologische Reaktionen im Labor. Der Verein verschweigt, dass dies kein Nachweis populationsschädlicher Wirkungen ist.<br />
► Die Hohenheimer Studien zu WLAN-Exposition beobachteten Veränderungen im Verhalten von Bienen bzw. Hummeln. Sie zeigen jedoch nicht, dass Bienenvölker geschädigt werden oder Populationen zurückgehen.<br />
► Der Verein setzt W-Lan kurzerhand mit GSM, LTE und 5G gleich. Für diese Verallgemeinerung liefert die &quot;Pressemitteilung&quot; keinen Beleg.<br />
► Der Verweis auf das <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74850">Urteil zum Parco dei Colli di Bergamo</a> ist irreführend. Das italienische Gericht hat keine wissenschaftliche Feststellung getroffen, wonach Mobilfunkstrahlung Bienen oder andere Insekten schädigt. Verhandelt wurden natur- und planungsrechtliche Fragen, nicht Insektenbiologie.<br />
► Die Forderung, die Mobilfunkversorgung auf 100 µW/m² zu begrenzen, bleibt unbegründet. Die &quot;Pressemitteilung&quot; nennt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass ausgerechnet dieser Wert Insekten schützen würde.<br />
► Besonders auffällig ist die argumentative Schieflage: Aus einigen Laborstudien und wenigen Feldversuchen leitet Diagnose-Funk die Forderung ab, in Naturschutzgebieten keine Mobilfunkmasten mehr zuzulassen und bestehende Anlagen stillzulegen. Zwischen den vorgelegten Befunden und diesen politischen Forderungen klafft eine erhebliche Lücke.<br />
► Während die Ursachen des Insektensterbens seit Jahren intensiv erforscht werden und Faktoren wie Lebensraumverlust, Pestizide, Parasiten und Klimaveränderungen gut dokumentiert sind, präsentiert Diagnose-Funk Mobilfunk als zusätzlichen Hauptverdächtigen, ohne dafür vergleichbar starke Belege vorzulegen.<br />
► Die &quot;Pressemitteilung&quot; verkauft offene Forschungsfragen als gesicherte Erkenntnisse und macht aus biologischen Effekten unter Laborbedingungen ein Argument gegen den Mobilfunkausbau in Naturschutzgebieten. Das ist Kampagne und nicht Wissenschaft.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Abfrage am 12.06.2026 mit Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=Bienen+Mobilfunk+diagnose%3Afunk+Weltbienentag&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=8bOV&amp;sca_esv=9e2ea5c638bbcf77&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=ANbL-n4WyYuzdIouzhOUhC0kcUz4jCQmbA%3A1781259070049&amp;ei=PtsrasPDAqaPxc8P3KHD-Q4">Bienen Mobilfunk diagnose:funk</a>&quot; ergab null relevanten Treffer.<br />
<strong>Hinweis</strong>: Diese Entgegnung entstand stellenweise unter geprüfter Mitwirkung von ChatGPT.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75669</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75669</guid>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:16:27 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-06-09: Mutige Mobilfunkpolitik für fleckenfreien Empfang (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 9. Juni 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6290605">Mutige Mobilfunkpolitik könnte graue Flecken per nationalem Roaming beseitigen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Anti-Mobilfunkverein Diagnose-Funk drängt auf bundesweites nationales Roaming. Ein Netz für alle wäre so einfach – bei Strom, Straßen oder dem Internet gäbe es auch jeweils nur ein Netz, das dann alle nutzen könnten. Dies müsse auch fürs Mobilfunknetz umgesetzt werden, technisch möglich sei dies ja. Ein positiver Nebeneffekt wäre, dass dort, wo vier parallel betriebene wenig ausgelastete Mobilfunknetze unrentabel wären, der Ausbaudruck entfiele. Das spare Ressourcen und Energie bei den Netzbetreibern ein, weil weniger Masten gebaut und versorgt werden müssten. Nationales Roaming wäre eine echte Win-win-Situation für alle.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Eine Win-win-Situation für uns alle? Diese vereinfachende Behauptung ist nicht haltbar. Wäre nationales Roaming tatsächlich eine Lösung, von der alle Beteiligten profitieren, darüber würde nicht seit vielen Jahren gestritten. Die anhaltende Debatte zeigt vielmehr, dass die Sache komplizierter ist, als der Verein einem glauben machen möchte.</p>
<p>Die eigentliche Frage lautet nicht, ob nationales Roaming technisch möglich ist. Das steht seit Jahrzehnten außer Frage. Umstritten ist vielmehr, welche Folgen ein verpflichtendes nationales Roaming hätte für den Wettbewerb, die Investitionen und den weiteren Netzausbau.</p>
<p>Hier einige Aspekte, die Diagnose-Funk in seiner Pressemitteilung unerwähnt lässt:</p>
<p>► Nationales Roaming kann die Versorgung in grauen Flecken schnell bessern, gleichzeitig kann es jedoch den Anreiz für die eingemieteten Netzbetreiber verringern, in wenig frequentierten Gegenden selbst neue Standorte zu errichten.<br />
► Der Stuttgarter Verein sieht in dem dadurch sinkenden &quot;Ausbaudruck&quot; ausdrücklich einen Vorteil. Eben dieser Effekt wird von Regulierungsbehörden, Wettbewerbsökonomen und großen Netzbetreibern jedoch seit Jahren als risikobehafteter Nachteil für den Ausbau in strukturschwachen Regionen gesehen.<br />
► Die zuweilen in Kreisen der Industrie geäußerte Befürchtung, Betreiber müssten ihre Infrastruktur dann kostenlos mit Konkurrenten teilen, trifft nicht zu. Roaming wird vergütet. Die Streitfrage lautet vielmehr, wie solche Entgelte festgelegt werden sollen, ohne Investitionen zu bremsen oder Wettbewerb zu verzerren.<br />
► Je umfassender nationales Roaming praktiziert würde, desto schwieriger wird es für Kunden zu erkennen, welcher Anbieter die bessere Infrastruktur aufgebaut hat. Der für Netzbetreiber bedeutsame Zusammenhang zwischen Netzausbau und Kundenbindung ginge dadurch schleichend verloren.<br />
► Die von Diagnose-Funk verwendete Analogie zu Stromnetzen oder Straßen ist irreführend. Die Existenz mehrerer Mobilfunknetze ist kein Betriebsunfall, sondern von Anfang an nach der Liberalisierung der Deutschen Bundespost politisch gewollter Infrastrukturwettbewerb.<br />
► Regulierungsbehörden in aller Welt beschäftigen sich seit Jahren mit den Vor- und Nachteilen nationalen Roamings. Dass sich bis heute kein allgemeiner Konsens herauskristallisierte, spricht gegen die Darstellung des Vereins, hier liege eine offensichtliche Lösung auf der Hand.</p>
<p>Die &quot;Pressemitteilung&quot; beantwortet ausführlich die Frage, was nationales Roaming leisten könnte. Sie verliert hingegen kein Wort darüber, weshalb Regulierungsbehörden, Wettbewerbsökonomen und Netzbetreiber seit Jahren über genau dieses Modell streiten. Nationales Roaming kann durchaus sinnvoll sein, insbesondere in dünn besiedelten Regionen oder bei lokalen Netzausfällen. Es befeuert jedoch einen klassischen Konflikt zwischen Versorgungsqualität, Wettbewerb und Investitionsanreizen. Die Darstellung des Stuttgarter Vereins verkürzt diesen Konflikt auf die populistisch vereinfachte Botschaft &quot;Ein Netz für alle&quot;. Doch diese Simplifizierung wird der Komplexität des Themas in keiner Weise gerecht.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei der Nachrichten-Suchmaschine Google-News erfolgt nach angemessener Wartezeit in ein paar Tagen. Am 15. Juni ergab die nachgeholte Abfrage <a href="https://www.google.com/search?q=diagnose%3Afunk+%22national+Roaming%22+%22graue+Flecken%22&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=jzNV&amp;sca_esv=112a2bccbf037f13&amp;biw=1270&amp;bih=829&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=ANbL-n5yBBphKRX8VMO8DWrr-V0Ny4vGHA%3A1781116225142&amp;ei=Qa0pasqpCLLixc8P2unP4Qg">mit diesem Suchbegriff</a> null relevante Treffer.<br />
<strong>Hintergrund</strong>: Der Stuttgarter Verein hat sich 2025 die Herausgabe einer &quot;Pressemitteilung&quot; zur noch immer ungelösten Streitfrage des nationalen Roamings anscheinend für Juni auf Wiedervorlage gelegt.<br />
- 2025-05-25: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74723">Nationales Roaming schließt sofort Funklöcher</a><br />
- 2025-06-03: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74785">National Roaming oder &quot;Ein Netz für alle&quot;</a></p>
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<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:47:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2026-05-12: Mobilfunkstrahlung kann Embryos und Babys schädigen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 12. Mai 2026<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6273577">90 Studien zeigen: Mobilfunkstrahlung kann Embryonal- und frühe Kindesentwicklung schädigen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Diagnose-Funk hat die Studienlage zur sogenannten Embryotoxizität (Schädlichkeit für Embryo, Fötus und Kleinkind) zusammengestellt und nennt das Ergebnis &quot;Überblick für den Durchblick Nr. 10&quot;. Aus über 90 Studien und acht Übersichtsarbeiten (Reviews) destillierte aller Voraussicht nach der gelernte Drucker Peter Hensinger sieben angeblich wesentliche Erkenntnisse für medizinisches Fachpersonal. Doch wie es um die Fachkompetenz des Vereins wirklich bestellt ist, macht eine Textpassage aus der &quot;Pressemittelung&quot; jedem klar, der nur einen Funken Ahnung von Standardprozeduren der Wissenschaft hat. Die grundfalsche und deshalb peinliche Behauptung &quot;<em>All diese Studien sind [...] in wissenschaftlichen Fachmagazinen peer-reviewed erschienen, es handelt sich also um wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis.</em>&quot; lässt einem den Atem stocken.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Bei einer Peer-Review prüfen Fachkollegen im Auftrag eines Wissenschaftsverlags ein Manuskript, ob es für die Veröffentlichung tauglich ist. Eine bestandene Peer-Review bescheinigt lediglich, dass eine Studie nach Ermessen der Gutachter grundlegenden wissenschaftlichen Mindeststandards genügt. Sie bescheinigt nicht, dass die Ergebnisse einer Studie belastbar, reproduzierbar oder gar wissenschaftlich gesichert sind. Viele später widerlegte Befunde waren peer-reviewed.</p>
<p>Die mit der &quot;Pressemitteilung&quot; beworbene Broschüre &quot;Beeinflusst Mobilfunkstrahlung die Entwicklung von Embryos und Babys?&quot; will eine wissenschaftlich fundierte, evidenzbasierte Übersicht für medizinische Fachkreise sein. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sie wesentliche wissenschaftliche Standards systematisch verfehlt und eher die Merkmale eines aktivistischen Risikodossiers hat.</p>
<p><span class="underline">1. Keine neutrale Übersicht, sondern selektive Risikosammlung</span>: Die Broschüre ist keine ausgewogene wissenschaftliche Gesamtschau der Forschungslage, sondern eine gezielte Sammlung alarmierender Studien. Das Dokument erklärt selbst ausdrücklich, dass gezielt Studien ausgewählt wurden, die biologische Effekte bzw. Risiken zeigen. Dadurch entsteht ein gravierender Selektionsbias, denn entwarnende Studien, Nullbefunde, widersprüchliche Ergebnisse, sowie kritische methodische Einordnungen werden kaum berücksichtigt. Damit entsteht für den Leser der Eindruck einer nahezu geschlossenen Evidenzlage, obwohl die reale Forschungslage heterogen und umstritten ist.</p>
<p><span class="underline">2. Fehlende wissenschaftliche Methodik</span>: Die Broschüre verwendet wissenschaftliche Begriffe, erfüllt aber zentrale Anforderungen evidenzbasierter Medizin und seriöser Übersichtsarbeiten nicht. Es fehlen insbesondere:</p>
<p>► klare Ein- und Ausschlusskriterien,<br />
► systematische Literaturbewertung,<br />
► Qualitätsgewichtung der Studien,<br />
► Bias-Analyse,<br />
► Bewertung von Reproduzierbarkeit,<br />
► Evidenzhierarchien,<br />
► statistische Einordnung,<br />
► Diskussion von Confoundern,<br />
► klinische Relevanzbewertung.</p>
<p>Stattdessen werden sehr unterschiedliche Arbeiten – von Zellstudien bis zu epidemiologischen Beobachtungsstudien – rhetorisch häufig auf dieselbe Stufe gestellt. Die reine Anzahl zitierter Studien ersetzt jedoch keine methodische Evidenzbewertung.</p>
<p><span class="underline">3. Übergewicht von Tier-, Zell- und Modellstudien</span>: Viele der dramatischsten Aussagen stützen sich auf:</p>
<p>► Zellkulturen,<br />
► Mäuse- und Rattenexperimente,<br />
► Drosophila-Modelle,<br />
► Hühnerembryonen,<br />
► oxidative-Stress-Parameter.</p>
<p>Solche Studien können Hypothesen generieren, erlauben aber nur begrenzt Aussagen über reale Gesundheitsrisiken beim Menschen. Die Broschüre verwischt diese Grenze häufig und suggeriert eine direkte Übertragbarkeit auf menschliche Schwangerschaften und Kinderentwicklung.</p>
<p>Methodische Probleme vieler EMF-Tierstudien bleiben in dem &quot;Überblick&quot; unberücksichtigt (z.B. kleine Fallzahlen, Dosimetrieprobleme, fehlende Replikation, statistische Instabilität, künstliche Expositionsbedingungen).</p>
<p><span class="underline">4. Alarmistische und rhetorisch manipulative Darstellung</span>: Die Sprache des Dokuments ist nicht nüchtern-wissenschaftlich, sondern stark moralisierend und konfliktorientiert. Wiederkehrende Elemente sind:</p>
<p>► Warn- und Bedrohungsrhetorik,<br />
► Tabakindustrie-Vergleiche,<br />
► Vorwürfe institutioneller Verharmlosung,<br />
► Begriffe wie &quot;Agnogenese&quot;, &quot;Fehlinterpretation&quot;, &quot;Paralyse&quot;,<br />
► Darstellung von Behörden als interessengeleitet oder wissenschaftlich unehrlich.</p>
<p>Dadurch wird weniger ein offener wissenschaftlicher Diskurs geführt als ein Konfliktnarrativ aufgebaut: &quot;Die Risiken sind bekannt, werden aber von Behörden und Institutionen systematisch heruntergespielt.&quot; Das ist typisch für aktivistische Wissenschaftskommunikation.</p>
<p><span class="underline">5. Suggestion wissenschaftlicher Gewissheit trotz unsicherer Evidenzlage</span>: Die Broschüre formuliert vielfach so, als seien Entwicklungsstörungen, neurologische Schäden, Fruchtbarkeitsschäden, Krebsrisiken, embryonale Schäden durch Mobilfunkstrahlung im Wesentlichen bereits nachgewiesen. Tatsächlich ist die internationale Forschungslage keineswegs einheitlich:</p>
<p>► viele Befunde sind inkonsistent,<br />
► epidemiologische Ergebnisse sind häufig schwach oder widersprüchlich,<br />
► biologische Mechanismen sind nicht abschließend geklärt,<br />
► Reproduzierbarkeit vielfach problematisch.</p>
<p>Die Darstellung überzeichnet daher den tatsächlichen wissenschaftlichen Konsens erheblich.</p>
<p><span class="underline">6. Missbrauch des Begriffs &quot;evidenzbasiert&quot;</span>: Besonders problematisch ist die Behauptung, die Broschüre stelle eine &quot;evidenzbasierte Grundlage&quot; für medizinische Beratung dar. Denn in der evidenzbasierten Medizin bedeutet dies:</p>
<p>► systematische Evidenzbewertung,<br />
► transparente Methodik,<br />
► Qualitätsgewichtung,<br />
► klinische Relevanzanalyse,<br />
► ausgewogene Darstellung der Gesamtlage.</p>
<p>Doch genau diese Anforderungen erfüllt die Broschüre nicht. Der Begriff wird hier eher als Autoritätsmarker verwendet, um wissenschaftliche Legitimität zu suggerieren.</p>
<p><span class="underline">7. Strategische Zielgruppenansprache</span>: Die angebliche Zielgruppe – Hebammen, Schwangerschaftsberatung, medizinische Fachkräfte, Kommunalpolitik – wirkt nicht zufällig gewählt. Es handelt sich um gesellschaftliche Multiplikatoren mit hoher Verantwortung, geringer EMF-Fachspezialisierung und besonderer Sensibilität für Risiken gegenüber Kindern und Schwangeren.</p>
<p>Die Broschüre eignet sich dadurch sehr gut, um Besorgnis zu erzeugen, Vorsorgeforderungen zu legitimieren, lokale Mobilfunkprojekte politisch unter Druck zu setzen und institutionelles Misstrauen zu fördern.</p>
<p>Gerade bei fachfremden Lesern erzeugen:</p>
<p>► lange Literaturverzeichnisse,<br />
► Fachsprache,<br />
► molekularbiologische Begriffe,<br />
► viele Grafiken und Studienzahlen</p>
<p>leicht den Eindruck einer überwältigenden wissenschaftlichen Absicherung.</p>
<p><span class="underline">8. Fragwürdige wissenschaftliche Autorität</span>: Der mutmaßliche Hauptautor des &quot;Überblicks&quot; (Peter Hensinger) ist kein ausgebildeter Wissenschaftler oder Mediziner, er stammt aus einem fachfremden Berufsfeld. Das allein widerlegt noch keine Inhalte. Der Spaß hört aber dort auf, wo:</p>
<p>► komplexe Risikobewertungen vorgenommen,<br />
► Behörden der Fehlinterpretation beschuldigt,<br />
► medizinische Beratung beeinflusst,<br />
► und wissenschaftliche Evidenz eigenständig neu gewichtet wird.</p>
<p>Gerade dafür wären hohe methodische und fachwissenschaftliche Standards erforderlich, die von der Broschüre nicht erkennbar erfüllt werden.</p>
<p><span class="underline">9. Funktion der Broschüre</span>: Die Gesamtwirkung der Broschüre spricht eher dafür, dass sie ein mobilisierungspolitisches Dokument, ein Instrument vorsorgeaktivistischer Risikokommunikation und ein Argumentationspapier für mobilfunkkritische Netzwerke sein soll – nicht aber ein neutraler wissenschaftlicher Überblick. Der zentrale kommunikative Effekt besteht darin, bei Laien und politischen Entscheidern den Eindruck zu erzeugen: &quot;Die Gefahrenlage ist wissenschaftlich längst belegt, nur Behörden ignorieren sie.&quot; Eben dieser Eindruck wird durch die tatsächliche Evidenzlage jedoch nicht gedeckt.   <br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage der Nachrichtensuchmaschine am 18.05.2026 mit <a href="https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;hs=4GEV&amp;sca_esv=498f31acae8dba9f&amp;q=Diagnose-Funk+Mobilfunkstrahlung+Embryonal-+und+Kindesentwicklung&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=ADc_l-YGrpJMQtvjQ6h14rj-dfIrbPkd_Upq68wJVnEIgo2Pw7OnYMrjl88UHzU74qVFqdjuHToaGNnwfhy6wRLsIb7G1s5hKbMRPllPFbU_m_UJ6YxVAk2-3OTBSzyvF3ccYTX0u_2ajtq3x1B7pcX5T2XvWQQff3JPCCy2Wrv1EfAKb-PFQL7oOyx5AQESfguvGYnQpNvTmBQN-LT2hooKrGI1DObcIQ&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwir1cemh7yUAxXoR_EDHe0AGIwQ0pQJegQIExAB&amp;biw=1558&amp;bih=829&amp;dpr=1.2">diesem Suchbegriff</a> ergab null relevante Treffer.</p>
<p><strong>In eigener Sache</strong>: Diese Kritik an der vorliegenden &quot;Pressemitteilung&quot; und an dem damit beworbenen &quot;Überblick Nr. 10&quot; des Vereins Diagnose-Funk ist das Ergebnis einer kontroversen längeren Diskussion zwischen dem Postingautor und der KI ChatGPT.</p>
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<pubDate>Fri, 15 May 2026 19:56:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>1&amp;1 will Lowband, kein Roaming (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Genau das ist nicht passiert. Und damit rückt jetzt der Schritt näher, den die Behörde ausdrücklich als Option vorgesehen hatte: eine Anordnung statt weiterer ergebnisloser Runden. <a href="https://www.inside-digital.de/news/telekom-vodafone-und-o2-im-visier-droht-am-ende-ein-frequenzentzug">mehr ...</a></p>
</blockquote><p>Einem <a href="https://www.inside-digital.de/news/mobilfunker-spricht-klartext-wir-wollen-kein-roaming-wir-wollen-frequenzen">Bericht von inside digital</a> zufolge strebt die BNetzA National Roaming von einem der 1&amp;1-Konkurrenten an plus Ausgleichszahlungen von jedem der drei in Höhe von 2 Millionen Euro pro Jahr für fünf Jahre. Doch dagegen positioniere sich 1&amp;1 mit dem zentralen Satz: Roaming habe man bereits (über Vodafone). Man wolle weder &quot;Sharing&quot; noch neue Roaming-Konstrukte, sondern Lowband-Frequenzen.</p>
<p>1&amp;1 rüstet nach eigener Darstellung weiterhin einen großen Teil neuer Standorte mit Lowband-Antennen aus, weil man fest damit rechne, Lowband zu bekommen. Dazu kommt eine klare Spitze Richtung Konkurrenz: Der Vorwurf, 1&amp;1 würde Frequenzen nicht nutzen, wird zurückgewiesen – im Gegenteil, 1&amp;1 behauptet, jede verfügbare Frequenz auf jeder Antenne zu nutzen. Bekäme man wie geplant die Lowband-Frequenzen, würde man bis Ende des Jahres [2026; Anm. Postingautor] 40 Prozent Netzabdeckung realisieren können. Ohne seien es wohl nur 35 Prozent.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:29:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>National Zwangsroaming zugunsten von 1&amp;1 liegt in der Luft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.</p>
</blockquote><p>Genau das ist nicht passiert. Und damit rückt jetzt der Schritt näher, den die Behörde ausdrücklich als Option vorgesehen hatte: eine Anordnung statt weiterer ergebnisloser Runden. <a href="https://www.inside-digital.de/news/telekom-vodafone-und-o2-im-visier-droht-am-ende-ein-frequenzentzug">mehr ...</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 21:52:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-12-16: Bluetooth verzögert Gehirnentwicklung vor Geburt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>► <a href="https://www.cell.com/cms/10.1016/j.celrep.2025.116238/asset/1f5171bf-8a5a-4004-8841-4c8de86023f0/main.assets/gr1_lrg.jpg"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202512192323326945de74ab5f5.jpg" loading="lazy" class="right" alt="[image]" width="250" height="86" /></a> Was Diagnose-Funk verschweigt: Nach zwei Monaten in Kultur unter HF-Exposition erholten sich die Organoide von anfänglich abweichender Morphologie und kleinerer Größe. Um diese positive Entwicklung zu vertuschen, lässt der Verein in seiner gezeigten Grafik &quot;Days of exposure&quot; die im Original (siehe Screenshot rechts) noch enthaltenen Tage 50 und 60 weg. Besser lässt sich der unbedingte Wille des Vereins zur Manipulation nicht dokumentieren.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2025122122013569486e3fb1af3.jpg" loading="lazy" class="left" alt="[image]" width="300" height="209" />Diese der Publikation entnommene Grafik (dort Bild 1B), zeigt, wie der durchschnittliche Durchmesser der Organoide (Minihirne) während der 60 tägigen HF-Befeldungsphase zugenommen hat. Die schwarze Kurve steht für die nicht befeldeten Kontrollen, die rote Kurve für die befeldeten Minihirne.</p>
<p>Gut zu erkennen ist, dass am Anfang und Ende der Befeldungsphase befeldete und unbefeldete Minihirne gleich groß sind. Zwischen diesen Eckpunkten gehen die Kurven um maximal etwa 300 µm auseinander, was augenscheinlich wenig ist und die aufgeregte Studieninterpretation durch Diagnose-Funk in keiner Weise rechtfertigt.</p>
<p>Die Sternchen geben wie üblich das Signifikanzniveau an, ein Sternchen steht für 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit, zwei Sternchen stehen für 1 % Irrtumswahrscheinlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75258</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75258</guid>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 22:28:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>►  Diagnose-Funk Pressemitteilungen: Jahresrückblick 2025 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein gab 2025 elf &quot;Pressemitteilungen&quot; heraus. Die folgende Auswertung beruht auf der Anzahl der relevanten Treffer, die eine &quot;Pressemitteilung&quot; bei der Nachrichtensuchmaschine Google News erzielte. Zur Trefferermittlung wurden Google News kontextbezogene Suchaufträge erteilt und die Anzahl der relevanten Treffer gezählt. </p>
<p><strong>Suchaufträge</strong><br />
07 von 11 erzielten 0 Treffer.<br />
01 von 11 erzielten einen Treffer bei einem alternativen Medium (Opposition24).<br />
03 von 11 erzielten je einen Treffer bei etablierten Medien (Evang. Zeitung, SWR aktuell, Pressenza).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75256</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75256</guid>
<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 17:52:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Runde muss ins Eckige (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schutti2, ich muss das mal loswerden: Keiner verhohnepiepelt Mobilfunkgegner, Diagnose-Funk und andere Götzen der Szene so liebevoll wie Sie. Deshalb lese ich Ihre Kritiken immer gerne.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75249</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75249</guid>
<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 22:48:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-12-16: Bluetooth verzögert Gehirnentwicklung vor Geburt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 16. Dezember 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6180147">Bluetooth-Strahlung verzögert Gehirnentwicklung vor der Geburt</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Stuttgarter Verein warnt vor den negativen Auswirkungen von Bluetooth-Strahlung auf die frühe Entwicklung des embryonalen Gehirns. Anlass ist eine aktuelle, aus Sicht des Vereins methodisch sehr gut durchgeführte und ausführlich dokumentierte <a href="https://doi.org/10.1016/j.celrep.2025.116238">Studie</a>, die zu den &quot;dramatischen Ergebnissen&quot; gekommen sei: Gezüchtete Gehirn-Gewebestrukturen, wie sie auch im menschlichen Embryo wachsen, entwickeln sich unter alltagsüblicher Bluetooth-Dauerbestrahlung deutlich gestört und verzögert.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Der Pressereferent von Diagnose-Funk lässt in seiner Pressemitteilung den ersten Vorsitzenden des Vereins sagen: &quot;<em>Die Funkstrahlung beeinträchtigt die Biologie bereits weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte – in diesem Fall wird die Entwicklung des Gehirns von werdenden Kindern schon in einem sehr frühen Stadium gestört.</em>&quot; Das ist natürlich vollendeter Blödsinn. Aus zwei Gründen: a) ist der Vorsitzer kein Mediziner oder Biologe, sondern gelernter Architekt, er hat also keine Ahnung, wovon er redet und b) gilt auch für diese Studie, dass die Übertragbarkeit der im Labor gefundenen Ergebnisse auf Menschen aus Fleisch und Blut mit Vorsicht, Fingerspitzengefühl und profundem Fachwissen vorzunehmen ist. Da dem Vorsitzer diese Qualifikationen fehlen, versucht er, die Lücke mit populistischen Plattitüden zu überbrücken. Wüssten die Autoren der Studie von den überzogenen Behauptungen, sie würden sich mit Sicherheit davon distanzieren.</p>
<p>Da auch ich von dem Thema der Studie herzlich wenig Ahnung habe, holte ich mir Unterstützung durch ChatGPT. Die folgende Liste von Kritikpunkten an der &quot;Pressemitteilung&quot; von Diagnose-Funk ist das Ergebnis mehrerer Sitzungen mit der KI. Die Liste ist nicht der Weisheit letzter Schluss, ich sehe sie als Übergangslösung, bis sich kompetente wissenschaftsnahe Institutionen wie Berenis (Schweiz) oder das Bundesamt für Strahlenschutz mit der Bedeutung der neuen Studie auseinandergesetzt haben:</p>
<p>► Untersucht wurden kortikale Organoide in Zellkultur (wenige Millimeter große Minihirne), keine Feten, keine Schwangeren, keine Gehirne im Organismus.<br />
► Organoide sind stark vereinfachte Modelle ohne Durchblutung, Plazenta, hormonelle Regulation oder Schutzmechanismen des Mutterleibs.<br />
► Die Minihirne repräsentieren ein frühes fetales Stadium, primär aus technischer Notwendigkeit, da reifere Organoide derzeit noch nicht zuverlässig züchtbar sind; zugleich erlaubt das frühe Stadium gezielte Untersuchung empfindlicher Entwicklungsprozesse, mit begrenzter Übertragbarkeit auf spätere Gehirnstadien inklusive postnataler Entwicklung.<br />
► Die Studie zeigt molekulare und zelluläre Veränderungen, keine Fehlbildungen, keine Funktionsstörungen, keine Entwicklungsstörungen beim Menschen. Das Modell ist bewusst stark vereinfacht und dafür optimiert, Effekte sichtbar zu machen.<br />
► Eine direkte Übertragung auf die fetale Hirnentwicklung ist wissenschaftlich nicht zulässig.<br />
► Die Studie ist biologisch sorgfältig durchgeführt, aber die behauptete gleichmäßige Exposition bei 2,4 GHz und 1<span style="color:#fff;">.</span>Zoll Abstand ist physikalisch nicht haltbar, da das Experiment im inhomogenen Nahfeld stattfand und damit keine fernfeldtypische Umweltbefeldung abbildet.<br />
► Aussagen zu Autismus oder &quot;verzögerter Gehirnentwicklung&quot; sind spekulativ und werden von den Studiendaten nicht gedeckt.<br />
► <a href="https://www.cell.com/cms/10.1016/j.celrep.2025.116238/asset/1f5171bf-8a5a-4004-8841-4c8de86023f0/main.assets/gr1_lrg.jpg"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202512192323326945de74ab5f5.jpg" loading="lazy" class="right" alt="[image]" width="250" height="86" /></a> Was Diagnose-Funk verschweigt: Nach zwei Monaten in Kultur unter HF-Exposition erholten sich die Organoide von anfänglich abweichender Morphologie und kleinerer Größe. Um diese positive Entwicklung zu vertuschen, lässt der Verein in seiner gezeigten Grafik &quot;Days of exposure&quot; die im Original (siehe Screenshot rechts) noch enthaltenen Tage 50 und 60 weg. Besser lässt sich der unbedingte Wille des Vereins zur Manipulation nicht dokumentieren.<br />
► Eine einzelne In-vitro-Studie ändert nicht den Stand der Evidenz, wonach für Alltags-HF-EMF keine gesicherten Risiken in der Schwangerschaft belegt sind. Wäre an der überzogenen Studieninterpretation des Vereins etwas dran, es hätte in den vergangenen 30 Jahren weltweit nicht übersehen werden können.<br />
► Die Pressemitteilung des Vereins überinterpretiert Grundlagenforschung und vermischt Mechanismenforschung mit Risikobewertung.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Abfrage am 19.12.2025 mit Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=Diagnose-Funk+Bluetooth+Studie+Gehirnentwicklung+ungeborener&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=tZ0o&amp;sca_esv=2719a2d50b2c4d54&amp;biw=1844&amp;bih=977&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AE3TifNwTlH1H6RzxPwEWzcLIpR9Sv_o2w%3A1766182406053&amp;ei=Bs5Fabr2AteRxc8PjrWyoAI&amp;ved=0ahUKEwi6ka-X1sqRAxXXSPEDHY6aDCQQ4dUDCA4&amp;uact=5&amp;oq=Diagnose-Funk+Bluetooth+Studie+Gehirnentwicklung+ungeborener&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiPERpYWdub3NlLUZ1bmsgQmx1ZXRvb3RoIFN0dWRpZSBHZWhpcm5lbnR3aWNrbHVuZyB1bmdlYm9yZW5lcjIFEAAY7wUyBRAAGO8FMggQABiABBiiBDIIEAAYgAQYogQyBRAAGO8FSLaHA1DYoAJYgIMDcAF4AJABAJgBowGgAYQSqgEEMjQuM7gBA8gBAPgBAZgCGaACyhDCAgUQIRigAcICBxAhGKABGAqYAwCIBgGSBwQyMi4zoAfHTbIHBDIxLjO4B8gQwgcGNy4xNi4yyAccgAgA&amp;sclient=gws-wiz-news">Diagnose-Funk Bluetooth Studie Gehirnentwicklung ungeborener</a>&quot; ergab einen (1) relevanten Treffer bei <a href="https://opposition24.com/gesundheit/bluetooth-im-kinderzimmer-studie-zeigt-massive-schaeden-am-ungeborenen-gehirn/">Opposition24</a>. Das alternative Portal bedient sich auch bei Ivo Saseks Kla.tv und verbreitet z.B. die Meldung &quot;Masern-Lüge entlarvt: 99 % der Todesfälle verschwanden ganz ohne Impfung&quot; (<a href="https://opposition24.com/gesundheit/masern-luege-entlarvt-99-der-todesfaelle-verschwanden-ganz-ohne-impfung/">Quelle</a>).<br />
 <br />
<em>[Admin: Link zur Studie nachträglich eingefügt am 21.12.2025]</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 22:30:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Runde muss ins Eckige (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass die Forscher als Schüler im Fach Biologie gut aufgepasst haben, bestreite ich nicht, im Fach Physik sind sie aber möglicherweise durchgefallen. Denn hätten sie aufgepasst, wäre ihnen beim Text der Tabelle 2 die Formulierung &quot;<em>I.M.F. = Intensity magnetic field measured in millivolts</em>&quot; bestimmt nicht aus der Feder geflossen.</p>
</blockquote><p>... auch wenn man hier mal freundlich unterstellt, dass vielleicht was anderes gemeint war, vielleicht ... <em>&quot;Electromagnetic field intensity im millivolts per meter&quot;</em> (?) <br />
so bleibt doch</p>
<blockquote><p>Rätselhaft [...], was mit einem HF-Messgerät an einem PC-Monitor und einem Inkubator gemessen werden sollte.</p>
</blockquote><p>
Bleiben wir mal nur beim Monitor<br />
Im Text heißt es:<br />
<em>&quot;The electric field power of the monitor was around 0.1 W.&quot;</em><br />
Ahaaaa...<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/confused.gif" alt=":confused:" /><br />
Die Leistung des elektrischen Feldes vom Monitor... soweit völlig klar.<br />
Aber: rund?<br />
Monitore sind doch viereckig.<br />
Und damit finden wir auch hier heraus, was vielleicht, eigentlich, gemeint war.<br />
Nämlich 0,1 W pro Quadratmeter.<br />
Ok, eigentlich pro Rechteckmeter, weil Monitore sind ja nicht quadratisch.<br />
Ok, und eigentlich nicht 0,1 Watt sondern 0,1 <strong>Milli</strong>watt pro Rechteckmeter.<br />
Denn das lässt sich wieder umrechnen in Millivolts pro Meter.<br />
Und man bekommt heraus: 0,1 mW/m² sind 200 mV/m.<br />
Ein Blick in Tabelle 2: &quot;Monitor average&quot;: 209,3 millivolt. Oder vielleicht, siehe oben, mV/m.</p>
<p>Und dann passt doch alles. Gerundet, nicht eckig.<br />
So wars bestimmt gemeint.<br />
Und die Sache mit dem Messen im Nahfeld klären wir dann bei der Nachprüfung.</p>
<p>Oder nee:<br />
<span style="color:#f00;"><strong>Game over, next player.<br />
</strong></span></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:10:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
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<title>2025-11-28: Ist WLAN schädlich? Neue Studien sagen &quot;ja!&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 28. November 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6167899">Ist WLAN schädlich? Neue Studien an Menschen, Ratten und Bienen sagen &quot;ja!&quot;</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Stuttgarter Verein Diagnose-Funk fordert Bundesumweltminister Carsten Schneider und Digitalminister Dr. Karsten Wildberger auf, Datenübertragung per LiFi (Infrarotstrahlung) statt per WLAN (Funkstrahlung) zu fördern und in Bundesbehörden zu nutzen. Hintergrund dieser Forderung sind neue wissenschaftliche Studien an Menschen, Ratten und Bienen, die nach Ansicht von Diagnose-Funk zeigen sollen, W-Lan-Strahlung sei gesundheitsschädlich.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die beiden von Diagnose-Funk belästigten Bundesminister haben keine Veranlassung, dem Drängen des Vereins nachzugeben. Denn derzeit gibt es keinen wissenschaftlichen Konsens, der belegt, W-Lan-Nutzung im Rahmen üblicher Frequenzen und Intensitäten könnte eine ernsthafte Gefahr für Gesundheit oder Umwelt sein. So wie vier Mücken keinen Sommer machen, sind die vier präsentierten Studien nicht mehr und nicht weniger als Inkrementierungen der Summe aller W-Lan-Studien. Und diese Summe gibt derzeit keinen Anlass, W-Lan durch LiFi zu ersetzen.</p>
<p>Ein bekanntes Defizit von Diagnose-Funk ist das Ausklammern kritischer Qualitätsbetrachtungen bei der Bewertung von alarmierenden Studien, wahrscheinlich fehlen dem Verein die dazu erforderlichen Fertigkeiten. So stufen die Stuttgarter das Paper von <a href="https://www.mdpi.com/2305-6304/13/6/510">Baldini et al., 2025</a>, als &quot;<em>qualitativ hochwertige Studie mit belastbaren Daten</em>&quot; ein. Was die Biologie anbelangt, kann ich als Nachrichtentechniker diese Bewertung nicht angreifen, in Bezug auf die Dosimetrie der Studie jedoch schon. Denn anscheinend war keinem der Forscher um Baldini wirklich klar, mit was für Feldern sie es zu tun hatten und wie diese korrekt zu messen sind:</p>
<p>► Das verwendete Messgerät (<a href="https://www.pce-instruments.com/us/measuring-instruments/test-meters/environmental-meter-pce-instruments-environmental-electromagnetic-radiation-meter-pce-em-29-det_2130853.htm?srsltid=AfmBOooDbNmYzMMnJEXmg9Fw-qRUj44m-sEqIuW61zAtZOsDXzkOnEVS">PCE-EM-29</a>) ist ein sehr preisgünstiges Modell (<a href="https://www.conrad.de/de/p/pce-instruments-pce-em-29-hochfrequenz-hf-elektrosmogmessgeraet-2452417.html?qwer=Cj0KCQiAgP_JBhD-ARIsANpEMxwQ1ZtoVDIis0DnBnfYf4hgSQ_8RMtzZiuX31tmeTDqzZxl4YxgDDwaAqfwEALw_wcB&amp;gclsrc=aw.ds&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=DE+-+Search+-+Non+Brand+-+Messtechnik+%26+Stromversorgung+-+Messger%C3%A4te&amp;utm_id=21551519025&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=21551519025&amp;gclid=Cj0KCQiAgP_JBhD-ARIsANpEMxwQ1ZtoVDIis0DnBnfYf4hgSQ_8RMtzZiuX31tmeTDqzZxl4YxgDDwaAqfwEALw_wcB&amp;refresh=true#productDownloads">285 Euro</a>) für den Privatgebrauch. Wird das Gerät bei drei Frequenzen kalibriert (900 MHz, 1800 MHz und 2450 MHz, Kalibrierpegel 5 V/m), schlägt dies mit zusätzlich gut 800 Euro zu Buche. Die irritierende Diskrepanz zwischen Gerätepreis und Kalibrierkosten ist offensichtlich. Wer macht so etwas Unvernünftiges? <br />
► Den Autoren zufolge wurden unterschiedliche EMF-emittierende Geräte untersucht (PC-Monitor, Brutkasten, iPhone, W-Lan-Access-Point etc.) wobei die Samenproben zehn Zentimeter von den Geräten entfernt für eine Stunde befeldet wurden. Gemessen wurde der Mittelwert und der Maximalwert der Exposition. Unklar ist, ob den Forschern klar war, dass das PCE-EM-29 nicht über 1 Stunde hinweg den Mittelwert bilden kann, sondern laut Datenblatt über nur maximal 15 Minuten. Rätselhaft ist, was mit einem HF-Messgerät an einem PC-Monitor und einem Inkubator gemessen werden sollte.<br />
► Um korrekte Messwerte zu bekommen, sollte zwischen Feldquelle und Messpunkt ein Abstand von mindestens einer Wellenlänge herrschen, die Bundesnetzagentur spricht in einer Messempfehlung von mindestens vier Wellenlängen Abstand. Baldini et al. befeldeten jedoch durchgängig, unabhängig von der Feldquelle, mit 10 Zentimeter Abstand. Dies deutet darauf hin, dass den Forschern die Problematik mit reaktivem und strahlendem Nahfeld (unerkannte Messwertverfälschung) nicht geläufig war.<br />
► Das PCE-EM-29 misst nicht frequenzselektiv, sondern breitbandig im Frequenzbereich 50 MHz ... 3,5 GHz. Wegen dieser Charakteristik können Störsignale aller Art (z.B. ein Mobiltelefon in der Tasche eines Labormitarbeiters) die Messung unerkannt verfälschen. Verschärft wird dieses Risiko, weil das Messgerät einen Messkopf mit 3-achsiger Rundsonde hat. Das Gerät weist dadurch eine kugelförmige Richtcharakteristik auf, sonst von Vorteil, für Baldini et al. jedoch kontraproduktiv, weil so Störsignale aus allen Richtungen ungedämpft auf das Messergebnis einwirken konnten. <br />
► Dass die Forscher als Schüler im Fach Biologie gut aufgepasst haben, bestreite ich nicht, im Fach Physik sind sie aber möglicherweise durchgefallen. Denn hätten sie aufgepasst, wäre ihnen beim Text der Tabelle 2 die Formulierung &quot;<em>I.M.F. = Intensity magnetic field measured in millivolts</em>&quot; bestimmt nicht aus der Feder geflossen.</p>
<p>Viele weitere Einwände gäbe es noch vorzubringen, warum Baldini et al. aus meiner Sicht eben keine qualitativ hochwertige Studie mit belastbaren Daten ist und Diagnose-Funk die präsentierten Studien verzerrt interpretiert. Denn allzu offensichtlich ist, dass der Arbeitsgruppe ein erfahrener HF-Messtechniker gefehlt hat, der die schlimmsten Entgleisungen der in seinem Fachgebiet wildernden Biologen hätte verhindern können.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei Google-News ergab am 15.12.2025 mit dem Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=ikJU&amp;sca_esv=4fb71432b9698fda&amp;sxsrf=AE3TifNRGh6FqPP47J_5cp_CsS91LZSS8A:1765838180416&amp;q=WLAN+sch%C3%A4dlich+Studien+Menschen,+Ratten+Bienen&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AIIjpHw2KGh6wpocn18KLjPMw8n52Nkba7jjr4cvz_KV1oSK1_sd6VQLPh-PW_h3jnphSj15vz7yx47aEep5MfZEk6P_VBPJtKLvjOLg3ZZn4qxTWaAIQOItf-LZl9bQ0q5Y_VNGDS2kgEKFJKDN_HCd9oUJ36AQu81Xe8OxfTy88tLEenL5in2Twn9yDGvv979XS8BZ6dn0&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjX0-Xr08CRAxV6RfEDHTlcAD0Q0pQJegQIFRAB&amp;biw=1854&amp;bih=979&amp;dpr=1">WLAN schädlich Studien Menschen, Ratten Bienen</a>&quot; einen relevanten Treffer bei der Nachrichtenagentur Pressenza (Selbstsicht: Internationale Presseagentur für Frieden und Gewaltlosigkeit, Menschenrechte, Abrüstung und Nichtdiskriminierung). Ich hatte wegen des Treffers mit dem deutschen Ableger der Agentur eine freundliche und aufschlussreiche Korrespondenz.</p>
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<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 22:57:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-10-07: Video der Online-Pressekonferenz von ICBE-EMF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="640" height="360" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/7Jjt1EZ2wYQ" frameborder="0" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen>Your browser does not support iframes. Please visit <a href="https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ">https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ</a>.</iframe></p>
<p>Nachzulesende Hintergründe zu den Vortragenden und ihre Anliegen gibt es <a href="https://icbe-emf.org/press-conference-scientists-challenge-who-backed-reviews-on-wireless-health-effects/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75081</link>
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<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 19:39:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-10-07: Führende Wissenschaftler warnen vor Funkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Führende Wissenschaftler warnen vor Mobilfunkstrahlung ...</p>
</blockquote><p><span style="font-size:x-large;">Schön, aber warum erst jetzt?</span></p>
<p>Zu jeder der von der WHO beauftragten und inzwischen abgelieferten systematischen Reviews gibt es ein Protokoll, das über die geplante Review sehr detailliert Auskunft gibt. Alle diese Protokolle wurden mehrere Jahre vor der Review angefertigt und <a href="https://www.sciencedirect.com/special-issue/1092DR596MG"><span class="underline">hier</span></a> in der unteren Hälfte der Seite veröffentlicht.</p>
<p>Die Methodik aller Reviews war also kein Geheimnis, sondern liegt seit Jahren offen.</p>
<p><span style="font-size:x-large;">Warum hat ICBE-EMF nicht schon die Protokolle kritisiert?</span></p>
<p>Das wäre vernünftig gewesen, denn berechtigte Einwände hätten zu Korrekturen an den Reviews führen können.</p>
<p>Doch ICBE-EMF schwieg zu den Protokollen und kritisierte erst Jahre später die fertiggestellten Reviews. Über die Motive der ICBE-EMF kann ich nur spekulieren:</p>
<p>► Statt die Autoren der Reviews auf Schwächen oder Fehler in der Methodik hinzuweisen, ließ man die ungeliebten Kollegen von der Gegenseite lieber ins offene Messer laufen.</p>
<p>► Die Kritiker waren sich über die Ergebnisse der Reviews im Unklaren und wollten die Papers nicht voreilig entwerten. Denn das wäre fatal gewesen, wenn sich die Hoffnungen der Kritiker erfüllt hätten und die Reviews alarmierende Befunde gehabt hätten.</p>
<p>► Eine Kritik an den Protokollen wäre in der Wartezeit bis zur Veröffentlichung der Reviews wahrscheinlich (bei den Medien) in Vergessenheit geraten.</p>
<p>► Die Kritiker haben es eher auf die kommende Monographie der WHO abgesehen, die sich stark auf die Reviews stützen wird. Mit der Kritik an den Reviews erledigen sie zugleich die Monographie.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75075</link>
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<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 21:51:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-10-07: Führende Wissenschaftler warnen vor Funkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 7. Oktober 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6132684">Führende Wissenschaftler warnen vor Mobilfunkstrahlung: &quot;Die Sicherheit der Drahtlos-Technologie ist nicht gewährleistet&quot;</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Wissenschaftler der Icnirp-Konkurrenz ICBE-EMF in USA haben am 7. Oktober anlässlich einer englischsprachigen Online-Pressekonferenz behauptet, elf der zwölf im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellten systematischen Reviews zu Mobilfunkstrahlung und Gesundheit würden die Bevölkerung in falscher Sicherheit wiegen. Die Wissenschaftler listen aus ihrer Sicht gravierende methodische Mängel in den kritisierten Übersichtsarbeiten auf. Die Reviews seien statistisch nicht belastbar und ließen keine verlässlichen Aussagen über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Mobilfunk oder W-Lan zu.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Führend sind für Diagnose-Funk Wissenschaftler immer dann, wenn sie Mobilfunk für gefährlich halten. Doch würde jede Meinungsverschiedenheit unter Wissenschaftlern, wie jetzt geschehen, mit einer Pressekonferenz in die Öffentlichkeit getragen, gäbe es mutmaßlich im Gewirr wichtigster und allerwichtigster Meldungen über den Fortbestand der Menschheit selbst für aktuelle Golf-Nachrichten von Donald Trump kein Durchkommen mehr <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.<br />
Statt Pressekonferenzen zu geben, stünde es mMn ICBE-EMF besser zu Gesicht, weiter zu versuchen, sich mit bewährten Mitteln der Wissenschaft gegenüber Icnirp durchzusetzen. Es zählen weder Meinungen noch Überzeugungen oder Mehrheiten, sondern die besseren Argumente.<br />
Die Flucht in die Öffentlichkeit assoziiere ich stark mit einem sehr erfolgreichen deutschen Ex-Tabaklobbyisten, der auf diese Weise versucht hat, die öffentliche Meinung zugunsten seiner Interessen zurechtzukneten. Bei ICBE-EMF habe ich den Verdacht, die versuchen es jetzt auf die gleiche Weise: Die kommende HF-EMF-Monographie der WHO (Risikoabwägung HF-EMF) stützt sich aller Voraussicht nach auf die zwölf Reviews. Doch wer die Reviews angreift hat die Monographie im Visier. Es gilt, das für die kommenden Jahrzehnte wegweisende Papier frühzeitig zu entwerten und Misstrauen gegenüber der WHO/Wissenschaft zu schüren.<br />
Fast schon lächerlich ist, warum eine der zwölf Reviews von der Kritik verschont blieb. Sie blieb verschont, weil aus Sicht von ICBE-EMF bei dieser Tierreview das &quot;richtige&quot; Ergebnis herauskam. Dass Mobilfunk nämlich möglicherweise beim Menschen krebserregend ist. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75025">Dieser Quelle zufolge</a> kam das &quot;richtige&quot; Ergebnis allerdings nur deshalb zustande, weil die Autoren sich nicht an ihr eigenes Protokoll gehalten haben. Anstoß daran nimmt ICBE-EMF nicht.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei Google-News ergab am 13.10.2026 mit dem Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=ICBE-EMF+WHO+Reviews+Diagnose&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=fd2d5e0aca235bbf&amp;biw=1869&amp;bih=995&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AE3TifM2uO2xn8h7zV91eirFjdZbL9ScqA%3A1760374270100&amp;ei=_i3taL_wBZSFxc8PvrGTqAc&amp;ved=0ahUKEwi_56mY0aGQAxWUQvEDHb7YBHUQ4dUDCA4&amp;oq=ICBE-EMF+WHO+Reviews+Diagnose&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiHUlDQkUtRU1GIFdITyBSZXZpZXdzIERpYWdub3NlMgQQIRgVSMhoUKUxWPxJcAB4AJABAJgBngGgAaoHqgEDNi4zuAEMyAEA-AEBmAIFoAKxBMICBRAAGO8FwgIIEAAYgAQYogSYAwCIBgGSBwMyLjOgB90TsgcDMi4zuAexBMIHAzEuNMgHBg&amp;sclient=gws-wiz-news">ICBE-EMF WHO Reviews Diagnose&quot;</a> null relevante Treffer.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75068</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75068</guid>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 19:12:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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