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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Kohortenstudie Dänemark: Kabat vs. Leszczynski</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Kohortenstudie Dänemark: Kabat vs. Leszczynski (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Glaubwürdigkeit hin oder her, ein Blick hinter die Kulissen zeigt kontroverse Diskussionen um die Dänische Kohortenstudie.</p>
<p>So gibt es neben den Alarmkritikern mittlerweile auch kritische und ausführlich begründete Berichte von Louis Slesin als auch von Dariusz Leszczynski zu der dänischen Kohortenstudie. Auch gibt es Kommentare/Fragen, die vom Journal mit der Bitte um Beantwortung an die Autoren weitergereicht wurden usw.</p>
</blockquote><p>Dariusz Leszczynski hat im Februar 2013 an der Kohortenstudie <a href="http://www.the-scientist.com/?articles.view/articleNo/34518/title/Opinion--Scientific-Peer-Review-in-Crisis/">kein gutes Haar gelassen</a>. Er erntete dafür in der Anti-Mobilfunk-Szene viel Beifall, nicht jedoch von dem New Yorker Epidemiologen Geoffrey Kabat, der im <a href="http://www.forbes.com/sites/geoffreykabat/2013/03/05/do-cell-phones-cause-brain-cancer-the-diehards-cling-desperately-to-opinion/">Forbes-Magazin</a> die Kritik des Kritikers erst zusammenfassend wiederholt und dann kritisiert.</p>
<p>Kabat ist kein Freund von Mobilfunkkritikern. Wie <a href="http://tinyurl.com/o7b85mb
">WIK 2011 berichtete</a>, ist der Wissenschaftler der Ansicht, die 2B-Eingruppierung von EMF durch die IARC sei „nicht mit wirklicher Wissenschaft vereinbar“.</p>
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<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 23:52:33 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie: Stellungnahme des BfS (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Januar 2012 hat das Bfs seine <a href="http://www.bfs.de/de/bfs/forschung/stellungnahmen/daenische_Kohorte.html">Stellungnahme zur Handy-Kohortenstudie Dänemark</a> aktualisiert. Die Studie kommt in der Bewertung durch das BfS nicht gut weg:</p>
<p><em>Die Ergebnisse der dänische Handykohortenstudie zeigen kein erhöhtes Krebsrisiko für Handynutzer. Dies gilt für Hirntumore, Speicheldrüsenkrebs, Akustikusneurinom, Augentumore und Leukämien und sowohl für Kurzzeit- als auch für Langzeitnutzer/-innen (mehr als zehn Jahre). Für Langzeitnutzer/-innen wurde ein signifikant erniedrigtes Risiko für Hirntumore gefunden. Hierfür gibt es keine biologische Erklärung. Da die Zahl der beobachteten Krebsfälle sehr klein war, ist es möglich, dass dieses Ergebnis durch Zufall oder durch negatives Confounding nicht berücksichtigter Störgrößen erklärt werden kann. Aufgrund der oben genannten methodischen Schwächen kann insgesamt eine Unterschätzung des Risikos nicht ausgeschlossen werden. Die Aussagekraft dieser Studie ist deshalb eingeschränkt und liefert keine für den Strahlenschutz verwertbare neue Information.</em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:14:17 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handystrahlung: Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So gibt es neben den Alarmkritikern mittlerweile auch kritische und ausführlich begründete Berichte von Louis Slesin als auch von Dariusz Leszczynski zu der dänischen Kohortenstudie. Auch gibt es Kommentare/Fragen, die vom Journal mit der Bitte um Beantwortung an die Autoren weitergereicht wurden usw.</p>
</blockquote><p>Wieso kommen diese Kritiken erst jetzt? Ich meine, jüngst ging es doch &quot;nur&quot; um eine abermalige Datenauswertung nach bekanntem Muster, nur über einen jetzt längeren Zeitraum. Der aktuelle Update ist mWn der zweite oder dritte. Das Mutterschiff aber, bei dem auch das Prozedere der Studie festgelegt ist, das wurde doch schon 2001 zu Wasser gelassen. Deshalb ist mir nicht klar, wieso erst jetzt, zehn Jahre danach, der Beschuss so deutlich zunimmt.</p>
<blockquote><p>Vielleicht finde ich demnächst mal Zeit dies alles zusammenzufassen.</p>
</blockquote><p>Sie würden damit sicher so manchen glücklich machen.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 14:06:10 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handystrahlung: Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weil unabhängig von Werbung, sind Meldungen der Stiftung Warentest, Berlin, in aller Regel besonders glaubwürdig. Wenn die Warentester aus dem aktuellen Update der Kohortenstudie in Dänemark den Schluss ziehen, &quot;Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko&quot;, könnte dies nur noch dadurch übertroffen werden, stünde eine solche Meldung bei Bürgerwelle, Diagnose-Funk, Gigaherz oder einer der anderen Alarmkritikerseiten. </p>
</blockquote><p>Glaubwürdigkeit hin oder her, ein Blick hinter die Kulissen zeigt kontroverse Diskussionen um die Dänische Kohortenstudie.</p>
<p>So gibt es neben den Alarmkritikern mittlerweile auch kritische und ausführlich begründete Berichte von Louis Slesin als auch von Dariusz Leszczynski zu der dänischen Kohortenstudie. Auch gibt es Kommentare/Fragen, die vom Journal mit der Bitte um Beantwortung an die Autoren weitergereicht wurden usw.</p>
<p>Vielleicht finde ich demnächst mal Zeit dies alles zusammenzufassen. Aber das kostet einfach alles verdammt viel Zeit und von der habe ich im Moment einfach zu wenig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48682</link>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:34:49 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Handystrahlung: Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weil unabhängig von Werbung, sind Meldungen der Stiftung Warentest, Berlin, in aller Regel besonders glaubwürdig. Wenn die Warentester aus dem aktuellen Update der Kohortenstudie in Dänemark den Schluss ziehen, &quot;Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko&quot;, könnte dies nur noch dadurch übertroffen werden, stünde eine solche Meldung bei Bürgerwelle, Diagnose-Funk, Gigaherz oder einer der anderen Alarmkritikerseiten. Momentan ist dies jedoch (noch) nicht der Fall. Also zurück zur Meldung zur Stiftung Warentest ...</p>
<p><em><span style="font-size:large;">Handystrahlung: Keine Hinweise auf erhöhtes Krebsrisiko</span></em></p>
<p><em>Ob Handystrahlung das Krebsrisiko erhöht, wird seit Jahren kontrovers diskutiert. In einer neuen Studie haben Forscher der dänischen Krebsgesellschaft keine Hinweise darauf gefunden. Die Epidemiologen ermittelten, wie häufig in den Jahren 1990 bis 2007 in Dänemark Hirntumoren auftraten. Sie stützten sich auf das Krebsregister und die Daten von rund 360 000 Dänen über 30 Jahre, die ab 1982 einen Mobilfunkvertrag abgeschlossen hatten. Als Vergleichsgruppe diente die übrige dänische Bevölkerung dieser Altersgruppe. Die Wissenschaftler fanden keinen Zusammenhang zwischen einem erhöhten Krebsrisiko und dem Gebrauch von Handys, auch nicht bei langjähriger Nutzung von mehr als zehn Jahren. Ein eindeutiger Beweis für die Ungefährlichkeit ist die Studie jedoch nicht, denn der Vergleich von Personen mit und ohne Handyvertrag erlaubt letztlich keine Aussagen über die tatsächliche Handynutzung und ihre Folgen. Darüber hinaus könne nicht ausgeschlossen werden, so die Forscher, dass eine intensive Nutzung über einen sehr langen Zeitraum das Risiko eventuell doch erhöhe.<br />
 <br />
<a href="https://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/Handystrahlung-Keine-Hinweise-auf-erhoehtes-Krebsrisiko-4304992-4304996/">https://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/Handystrahlung-Keine-Hinweise-auf-erhoehtes-Krebsrisiko-4304992-4304996/</a></em></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:21:04 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>J. Schüz zur Kritik an der Kohortenstudie Dänemark (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Einige Klarstellungen bezüglich der verschiedenen IARC Aktivitäten und deren Zusammenspiel haben wir auf <a href="http://www.iarc.fr">www.iarc.fr</a> in einem Q&amp;A Dokument zusammengestellt.</p>
</blockquote><p>Gemeint ist dieses auf der IARC-Website nicht ganz leicht zu findende <a href="http://com.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/2011/IARC_Mobiles_QA.php">Q&amp;A-Dokument</a> (englisch), gefunden vor Tagen von &quot;Doris&quot;.</p>
<p>Eine holprige Automatenübersetzung ins Deutsche ist &lt;<a href="http://translate.googleusercontent.com/translate_c?hl=en&amp;rurl=translate.google.com&amp;tl=de&amp;u=http://com.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/2011/IARC_Mobiles_QA.php&amp;usg=ALkJrhhaG0_IZW9y1w68G3goMaHmCJWhGw">hier</a>&gt; einzusehen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48348</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48348</guid>
<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 17:23:02 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>J. Schüz zur Kritik an der Kohortenstudie Dänemark (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich wollte heute von Schüz wissen, ob bei der 2B-Wertung der IARC denn nun die Kohortenstudie mit/ohne Update eingeflossen ist, doch er ist auf Reisen und kommt erst am 4. November zurück.</p>
</blockquote><p>Meine E-Mail muss ihn wohl unterwegs erwischt haben. Hier also das Schreiben von Dr. J. Schüz im Wortlaut. Gefragt hatte ich nach der Berücksichtigung der Kohortenstudie in der IARC-Arbeitsgruppe sowie danach, ob er die polemischen Kritiken an der Kohortentudie als Entwertung seiner Arbeit sieht und wie er über die vorgebrachten sachlichen Kritiken denkt (<a href="http://www.powerwatch.org.uk/news/20111020-mobile-phones-media-news-flash.asp">Website Powerwatch</a>: &quot;What do we see as the main problems?&quot;).<br />
 <br />
 <br />
************** <strong>Beginn Stellungnahme J. Schüz</strong> **************</p>
<p><em>Die Veröffentlichung des Updates von 2006 lag der IARC Working Group vor und wurde entsprechend in die Bewertung einbezogen, während das Update von 2011 noch nicht vom Journal akzeptiert war und deshalb der Working Group nicht zur Verfügung stand. Einige Klarstellungen bezüglich der verschiedenen IARC Aktivitäten und deren Zusammenspiel haben wir auf <a href="http://www.iarc.fr">www.iarc.fr</a> in einem Q&amp;A Dokument zusammengestellt.<br />
 <br />
Die mir bisher bekannten Kritikpunkte beziehen sich vor allem auf Aspekte die wir in unserem Manuskript selbst diskutiert haben. Eine Entwertung sehe ich nicht - die drei Follow Ups der dänischen Kohortenstudie wurden zwei Mal im Journal of the National Cancer Institute und einmal im British Medical Journal veröffentlicht, für Beobachtungsstudien sehr hochrangige Journals, was wir als positives Feedback ansehen.<br />
 <br />
Als zusätzlichen Punkt möchte ich darauf hinweisen, dass wir bei der Danish Cancer Society seinerzeit eine Forschungsstrategie geplant und dann auch als solche vom Danish Strategic Research Council finanziert bekommen haben. Diese Strategie umfasste Inzidenzstudien (Deltour, JNCI, 2009), die Updates der dänischen Subscriber-Kohorte (Schüz, JNCI, 2006; Frei, BMJ, 2011; Schüz, Am J Epidemiol, 2011), die Fallkontrollstudie zu Hirntumoren bei Kindern, Cefalo (Aydin, JNCI, 2011) und den Start der prospektiven Kohortenstudie Cosmos (Schüz, Cancer Epidemiol, 2011). Diese Studien ergänzen sich gegenseitig sowohl in puncto Stärken und Schwächen als auch ihrer Fragestellungen. Und diese Strategie haben wir ergänzend zu Interphone aufgesetzt - es sei daran erinnert, dass mit Dr. Johansen und mir zwei nationale Interphone Prinicipal Investigators beteiligt waren.</em></p>
<p><em>Insofern sollte unsere Strategie auch als solche bewertet werden und für konstruktive Kritik waren und sind wir immer offen. Der Habitus, die einzelnen Elemente immer damit zu kritisieren, dass sie etwas nicht umfassen was aber Bestandteil der anderen Studien ist (z.B. Kinder oder keine Kinder, Langzeit im Fokus oder Kurzzeit im Fokus, etc.) ist auf Dauer etwas ermüdend.<br />
 <br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Joachim Schüz<br />
 <br />
Head, Section of Environment and Radiation<br />
International Agency for Research on Cancer (IARC)</em></p>
<p>************** <strong>Ende Stellungnahme J. Schüz</strong> **************</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48344</link>
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<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 12:37:58 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie Update nicht in 2B eingeflossen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Ich wollte heute von Schüz wissen, ob bei der 2B-Wertung der IARC denn nun die Kohortenstudie mit/ohne Update eingeflossen ist, doch er ist auf Reisen und kommt erst am 4. November zurück.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Wie ich von Frau Frei erfahren habe, ist die Studie, die jetzt im bmj erschien, erst im September zur Veröffentlichung angenommen worden. Daher dürfte sie - zumindest offiziell - nicht in die Entscheidungsfindung eingeflossen sein.</p>
</blockquote><p>Steht doch alles in der <a href="http://com.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/2011/IARC_Mobiles_QA.php">aktualisierten Fassung der IARC</a> drin, auf die ich verwiesen habe:</p>
<p>In October 2011, the British Medical Journal published an update of a nationwide Danish cohort study of mobile phone subscribers1, a joint work between researchers from the Institute of Cancer Epidemiology, Danish Cancer Society, and the IARC Section of Environment and Radiation. This study showed no link between mobile phone use, including longer term use of more than 10 years, and the risk of glioma or any other brain tumour. <span class="underline">These are new results that were not available at the time of the IARC Monographs meeting.</span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48330</link>
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<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 07:11:19 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie Update nicht in 2B eingeflossen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich wollte heute von Schüz wissen, ob bei der 2B-Wertung der IARC denn nun die Kohortenstudie mit/ohne Update eingeflossen ist, doch er ist auf Reisen und kommt erst am 4. November zurück.</p>
</blockquote><p>Wie ich von Frau Frei erfahren habe, ist die Studie, die jetzt im bmj erschien, erst im September zur Veröffentlichung angenommen worden. Daher dürfte sie - zumindest offiziell - nicht in die Entscheidungsfindung eingeflossen sein.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48329</link>
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<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 06:23:38 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie - von IARC abgelehnt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Das liest sich so, als ob die IARC die Studie aus Dänemark komplett ignoriert hat. Wahrscheinlich wieder einmal eine Falschmeldung. Mir ist allerdings keine Liste der wissenschaftlichen Arbeiten bekannt, die bei dem IARC-Meeting im Mai 2011 zur Entscheidungsfindung herangezogen wurden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Das ist doch alles ausgemachter Blödsinn von den Aktivisten.</p>
</blockquote><p>Spricht auch nicht gerade für Devra Davis, die für mich auf bestem weg ist, eine US-amerikanische Magda Havas zu werden, also eine Alarmkritikerin, die es nicht so genau nimmt.</p>
<blockquote><p>Aber immer noch mangels Zeit stelle ich Ihnen lediglich ein paar Links zur Verfügung, die weiterhelfen, aber von den Aktivisten nicht präsentiert werden.</p>
</blockquote><p>Danke, &quot;EMF-Lexikon&quot;, eine umfassende Übersicht <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />.<br />
 </p>
<blockquote><p>[...]</p>
</blockquote><blockquote><p>Aber die IARC hat nun, nach der neuesten dänischen Kohortenstudie ihre Seite &quot;Fragen und Antworten zum möglichen Zusammenhang von Handynutzung und Krebsrisiko&quot;,  am 21.10.2011 unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus Dänemark aktualisiert.</p>
<p>Die aktualisierte Fassung gibt es <a href="http://com.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/2011/IARC_Mobiles_QA.php"><strong>hier</strong></a></p>
<p>Das wiederum hat nun Louis Slesin - der bisher erstaunlicherweise zu dem Gerangel geschwiegen hat - zu einem Artikel veranlasst, der erst gestern abend eingestellt wurde.</p>
<p><a href="http://microwavenews.com/index.html">IARC Tries To Play Down Cell Phone Tumor Risks</a></p>
</blockquote><p>Den Slesin mag ich eigentlich, der ist nicht so ein Hetzer, keine Kreissäge - und er fragt nach, wo andere nur den Schwanz einziehen. Die IARC aber allein auf Joachim Schüz zu reduzieren, der erst seit rd. 1 Jahr bei der IARC ist, das finde ich nicht ganz okay. Ich wollte heute von Schüz wissen, ob bei der 2B-Wertung der IARC denn nun die Kohortenstudie mit/ohne Update eingeflossen ist, doch er ist auf Reisen und kommt erst am 4. November zurück.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48327</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48327</guid>
<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 22:58:13 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie - von IARC abgelehnt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p>Angeblich soll die IARC im Mai 2011 das aktuelle Update der Kohortenstudie Dänemark bereits berücksichtigt haben. </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p>Nein, nicht diese aktuelle Fassung von 2011, sondern die <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=14378&amp;sid=55f5433d9c76ef6d21138277b0425cbb&amp;sform=7&amp;pag_idx=50&amp;l=g">Fassung aus dem Jahre 2006</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In einem <a href="http://science.orf.at/stories/1689845/">Bericht der französischen Nachrichtenagentur</a> AFP heißt es:</p>
<p><em>Die Forscherin Devra Davis vom US-Gesundheitsinstitut &quot;Environmental Health Trust&quot; betonte laut &quot;Robin des Toits&quot;, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe die dänische Studie bei ihrer Bewertung der Risiken für Handy-Nutzer nicht berücksichtigt: &quot;Die Untersuchung wurde nicht als zuverlässig bewertet.&quot;</em></p>
<p>Das liest sich so, als ob die IARC die Studie aus Dänemark komplett ignoriert hat. Wahrscheinlich wieder einmal eine Falschmeldung. Mir ist allerdings keine Liste der wissenschaftlichen Arbeiten bekannt, die bei dem IARC-Meeting im Mai 2011 zur Entscheidungsfindung herangezogen wurden.</p>
</blockquote><p>Das ist doch alles ausgemachter Blödsinn von den Aktivisten. Aber immer noch mangels Zeit stelle ich Ihnen lediglich ein paar Links zur Verfügung, die weiterhelfen, aber von den Aktivisten nicht präsentiert werden.</p>
<p><a href="http://www.wik-emf.org/emfbrief.html?&amp;eID=dam_frontend_push&amp;docID=3925">WIK-EMF Brief 62/2011</a></p>
<p>Dort findet sich ein ausführlicher Beitrag zu der Gerangel um die Dänische Kohortenstudie, die trotz allem auch m.M.n. Schwachstellen hat, aber dies wird von den Autoren auch nicht verheimlicht.</p>
<p><a href="http://electromagnetichealth.org/electromagnetic-health-blog/british-medical-journal-study-flawed/"><strong>Hier</strong></a> gibt's die Vorwürfe von Devra Davis.</p>
<p>Das WIK Team hat diese den Autoren der dänischen Kohortenstudie zur Beantwortung vorgelegt.</p>
<p>Die Antwort von Patrizia Frei gibt es <a href="http://wik-emf.org/fileadmin/EMF-Brief/Frei_Poulsen_Response_to_criticism_24Oct2011.pdf"><strong>hier</strong></a> </p>
<p>Die IARC hat diese neue Fassung der dänischen Kohortenstudie nicht berücksichtigt, weil die zum damaligen Zeitpunkt auch noch nicht vorlag. Die Fassung aus dem Jahre 2006 wurde berücksichtigt, das geht aus dem Lancet-Oncology Beitrag hervor, der anfangs frei zur Verfügung stand und den ich mir damals runtergeladen habe. Mittlerweile ist er nicht mehr frei.</p>
<p>Was dort zu der dänischen Kohortenstudie steht, lautet übrigens so:</p>
<p><em>The cohort study4 included 257 cases of glioma among 420 095 subscribers to two Danish mobile phone companies<br />
between 1982 and 1995. Glioma incidence was near the national average for the subscribers. In this study, reliance on<br />
subscription to a mobile phone provider, as a surrogate for mobile phone use, could have resulted in considerable<br />
misclassification in exposure assessment</em></p>
<p>Aber die IARC hat nun, nach der neuesten dänischen Kohortenstudie ihre Seite &quot;Fragen und Antworten zum möglichen Zusammenhang von Handynutzung und Krebsrisiko&quot;,  am 21.10.2011 unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse aus Dänemark aktualisiert.</p>
<p>Die aktualisierte Fassung gibt es <a href="http://com.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/2011/IARC_Mobiles_QA.php"><strong>hier</strong></a></p>
<p>Das wiederum hat nun Louis Slesin - der bisher erstaunlicherweise zu dem Gerangel geschwiegen hat - zu einem Artikel veranlasst, der erst gestern abend eingestellt wurde.</p>
<p><a href="http://microwavenews.com/index.html">IARC Tries To Play Down Cell Phone Tumor Risks</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48322</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48322</guid>
<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 09:09:43 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie - von IARC abgelehnt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Angeblich soll die IARC im Mai 2011 das aktuelle Update der Kohortenstudie Dänemark bereits berücksichtigt haben. </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nein, nicht diese aktuelle Fassung von 2011, sondern die <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=14378&amp;sid=55f5433d9c76ef6d21138277b0425cbb&amp;sform=7&amp;pag_idx=50&amp;l=g">Fassung aus dem Jahre 2006</a></p>
</blockquote><p>In einem <a href="http://science.orf.at/stories/1689845/">Bericht der französischen Nachrichtenagentur</a> AFP heißt es:</p>
<p><em>Die Forscherin Devra Davis vom US-Gesundheitsinstitut &quot;Environmental Health Trust&quot; betonte laut &quot;Robin des Toits&quot;, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe die dänische Studie bei ihrer Bewertung der Risiken für Handy-Nutzer nicht berücksichtigt: &quot;Die Untersuchung wurde nicht als zuverlässig bewertet.&quot;</em></p>
<p>Das liest sich so, als ob die IARC die Studie aus Dänemark komplett ignoriert hat. Wahrscheinlich eine Falschmeldung, Frau Davis war in Lyon nicht dabei. Mir ist allerdings keine Liste der wissenschaftlichen Arbeiten bekannt, die bei dem IARC-Meeting im Mai 2011 zur Entscheidungsfindung herangezogen wurden.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48319</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48319</guid>
<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 08:45:20 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pressemitteilung von Diagnose-Funk: Informationsterrorismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In wie weit sein Aktionismus gefördert wird von der Tabaklobby ist nicht zweifelsfrei. Das Verbindungsglied ist mVn der ehemalige Tabaklobbyist Prof. A. aus Berlin.</p>
</blockquote><p>Belege?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48301</link>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:12:42 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pressemitteilung von Diagnose-Funk: Informationsterrorismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Davon unbeirrt ist schon die nächste sogenannte Pressemitteilung des Vereins in Umlauf geraten, diesmal stellen sich die Diagnose-Funker <a href="http://www.diagnose-funk.org/politik/behoerden-int/krebsgefahr-eua-mahnt-zur-vorsorgepolitik.php">gleich neben die europäische Umweltagentur</a> und reklamieren Verbundensein mit dem großen Bruder. </p>
</blockquote><p><em><span style="color:#090;">Peter Hensinger, BI &quot;<a href="http://www.der-mast-muss-weg.de/011waswirwollen01.htm">Der Mast muss weg</a>&quot; teilt die Ansichten der EUA: „In fast einstimmigen Beschlüssen haben sowohl das Europaparlament als auch der Europarat diese Vorsorgepolitik angemahnt. Daher fordern wir die Politiker der EU-Mitgliedsstaaten und die Presse auf, die Warnungen der EUA ernst zu nehmen und sich nicht dem Druck der Mobilfunklobby zu beugen, sondern sich für die Gesundheit der Bevölkerung, besonders der Kinder und Jugendlichen einzusetzen.“ </span></em></p>
<p>Hensinger beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Sendemasten. Seine lapidare Forderung &quot;Senkung der Grenzwerte&quot; scheint mir da die einzige Verbundenheit zu sein. Das Handy thematisiert er nur in Bezug auf Kinder. Wirkt auf mich scheinheilig und unseriös. Hensinger sieht sich als Opfer und glaubt Mobilfunklobby übe Druck auf Politiker und Presse aus. Belege dafür ist er schuldig. </p>
<p>Seine &quot;Pressemeldung&quot; stellt die Einzelmeinung eines Wutbürgers dar, der in  unterschiedliche Vereine aktiv ist und versucht Politiker in seinem Sinn zu beeinflussen. In wie weit sein Aktionismus gefördert wird von der Tabaklobby ist nicht zweifelsfrei. Das Verbindungsglied ist mVn der ehemalige Tabaklobbyist Prof. A. aus Berlin.</p>
<p><a href="index.php?id=45232" class="internal">Broschüre &quot;Die Fälscher&quot; von Peter Hensinger</a><br />
<a href="http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_07/hensinger/hensinger.html">Der Mast darf bleiben: Chronologie eines Streits unter Kritikern</a></p>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 15:16:49 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>KlaKla</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pressemitteilung von Diagnose-Funk: Informationsterrorismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&quot;Umwelt- und Verbraucherorganisation kritisiert aktuelle dänische Mobilfunkstudie <strong>massiv</strong>&quot;</p>
</blockquote><p>Massiv, massiv - da war doch was!</p>
<p>Genau, das war im September 2009.</p>
<p>Damals wollte Hans Schmidt, seinerzeit noch BI-Chef in Wolfratshausen, heute bayerischer Statthalter der Diagnose-Funker, mit den Ergebnissen einer regionalen &quot;Blutuntersuchung&quot; nach EMF-Befeldung <a href="index.php?id=34016" class="internal">massiv an die Öffentlichkeit gehen</a>, wie er sagte.</p>
<p>Irgendwie wurde daraus aber nichts. Die Welt wartet noch immer gespannt darauf, dass Schmidt die Resultate endlich schonungslos der Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<p><strong>Meine Meinung</strong>: Unter überzeugten Mobilfunkgegnern ist es seit langem gängige Praxis, unerwünschte Ergebnisse diskret verschwinden zu lassen. Unerwünscht bedeutet: ungeeignet zum Alarmieren. So kommt es zu dem verräterischen Symptom, dass Alarmkritiker stets nur warnen aber nie entwarnen. Das macht sie auf Dauer auch bei hartgesottenen Mitstreitern unglaubwürdig.</p>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 14:29:27 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Finnland: Hirntumorrate steigt steil an, aber ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Da habe ich ja eine Seite gefunden, die meine Frage beantwortet.</p>
<p><a href="http://www-dep.iarc.fr/NORDCAN/english/frame.asp">http://www-dep.iarc.fr/NORDCAN/english/frame.asp</a></p>
<p>Da lese ich mich jetzt mal rein.</p>
</blockquote><p>Da haben Sie ja eine sprudelnde Quelle mit richtig frischem Wasser gefunden!</p>
<p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/201110271331304ea95d328c8bf.jpg" alt="[image]" width="532" height="399" /></p>
<p>Das Bild zeigt den Verlauf der altersstandardisierten Inzidenzrate für Hirntumoren in Finnland.</p>
<ul>
<li>Zur großen Begeisterung einiger Mobilfunkgegner steigt die Inzidenzrate ziemlich steil an.<br />
</li><li>Zur großen Enttäuschung einiger Mobilfunkgegner ist keinerlei Korrelation des Anstiegs mit der Einführung der Mobilfunksysteme NMT450 (1982) und GSM (1991) erkennbar.</li></ul><p>Ich sehe sogar eher das Gegenteil: Würde sich infolge wachsender Handynutzung bei den Finnen im Hirn etwas tun, müsste die Steigung der Kurve nach rechts hin zunehmen. Dies aber ist nicht der Fall, die Steigung nimmt vielmehr ab, d.h. der Anstieg der Inzidenz wird seit Einführung der Mobilfunknetze in Finnland nicht größer, sondern kleiner. Womit wir wieder einmal vor der Frage stehen: Geht von Mobilfunktelefonaten - wie auch in einigen Bereichen der Interphone-Studie ersichtlich - eine ganz und gar unerklärliche Heil- und Schutzwirkung gegenüber Hirntumoren aus? </p>
<p>Zur Erinnerung, warum ausgerechnet Finnland so interessant ist: Rund 80 Prozent der Finnen haben heute kein Festnetz mehr, nur noch Mobilfunk (Quelle: BitKom). Die Nordlichter liegen damit mit ihrem EMF-Konsumverhalten in Europa an der Spitze.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 13:44:06 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Pressemitteilung von Diagnose-Funk: Informationsterrorismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Diese verwegene Interpretation beherrscht auch die sogenannte Pressemitteilung, zusammengezimmert am heiligen Sonntag in Stuttgart, mit der Diagnose-Funk die Medien für sich interessieren will. Erfahrungsgemäß ist die Resonanz auf das Werben des Vereins freilich Null oder nahe Null.</p>
</blockquote><p><span style="font-size:large;">Was weiter geschah ...</span></p>
<p>Ein paar Tage später meldet Google-News für die sogenannte Pressemitteilung der Diagnose-Funker doch tatsächlich einen Treffer!</p>
<p>Der Blog &quot;<a href="http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/10/umwelt-und-verbraucherorganisation.html">grenz|wissenschaft-aktuell</a>&quot; bringt die Meldung unter dem Titel: <em>&quot;Umwelt- und Verbraucherorganisation kritisiert aktuelle dänische Mobilfunkstudie massiv&quot;</em></p>
<p>Ob eine Mobilfunkstudie dänisch sein kann, oder vielleicht deutsch, grönländisch, womöglich gar schweizerisch - darüber brauchen wir uns keine Gedanken machen, das ist wurscht. Nicht wurscht ist, dass der Blog, der die Pressemitteilung von Diagnose-Funk bringt, ein Esoterik-Portal ist. Da bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, ob der Dipl.-Astrologe im Vorstand von Diagnose-Funk das so lustig finden wird, oder ob ihm dieser &quot;Mitstreiter&quot; nicht eher beim Versuch in die Quere kommt, seinen Anti-Mobilfunkverein mit dem begehrten Etikett &quot;seriös&quot; zu versehen.</p>
<p>Davon unbeirrt ist schon die nächste sogenannte Pressemitteilung des Vereins in Umlauf geraten, diesmal stellen sich die Diagnose-Funker <a href="http://www.diagnose-funk.org/politik/behoerden-int/krebsgefahr-eua-mahnt-zur-vorsorgepolitik.php">gleich neben die europäische Umweltagentur</a> und reklamieren Verbundensein mit dem großen Bruder. Heilig's Blechle, wohin soll das nur führen, wenn Wutbürger aus jedem Wutanfall jetzt eine sogenannte Pressemitteilung formen, um ihre Wut der Welt, die das nicht hören mag, mitzuteilen? Ist das schon &quot;<strong>Informationsterrorismus</strong>&quot;, frei nach der Devise:</p>
<p><span style="font-size:large;">Wir &quot;informieren&quot; dich, egal ob du willst oder nicht!</span></p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48297</link>
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<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 11:11:04 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie - Kommentar von Gigaherz (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Eigenleistung von Diagnose-Funk beschränkt sich auf die Verschwörungstheorie, die Studie wäre gezielt so lanciert worden, dass sie dem Weihnachtsgeschäft der Handyproduzenten dienlich ist.</p>
</blockquote><p>In der Mobilfunkdebatte gibt es keine These, die krude genug wäre, dass sie nicht noch Nachahmer fände. So ist jetzt auch unser Präsident Hans-Ueli Jakob auf den Weihnachtszug aufgesprungen: <a href="http://gigaherz.ch/pages/posts/jingle-bells-schon-im-oktober1754.php">Neue gezinkte Hirntumor-Studie läutet das Weihnachtsgeschäft 2011 bereits Ende Oktober ein</a>. Zur Sache hat der Gigaherz-Präsident wie üblich nur sehr wenig vorzubringen, 95 Prozent seines Beitrags ist Gejammere übers angeblich jetzt schon einsetzende Weihnachtsgeschäft mit Handys, Glühwein, Christstollen, Plätzchen und anderen Süssigkeiten. Irgendeine fachlich respektable Eigenleistung des noch amtierenden Gigaherz-Präsidenten ist nicht erkennbar.</p>
<p>Das Gejammere vor Weihnachten hat Tradition. Schon 2003 kreißte die Bürgerwelle im <a href="http://www.buergerwelle.de/assets/files/grn/cio191203.htm?cultureKey=&amp;q=pdf/grn/cio191203.htm">Newsletter vom 19. Dezember</a> ob dieses Themas - entlastete seinerzeit jedoch auch das Bundesamt für Strahlenschutz mit der Meldung: <em>&quot;Doch mitten ins Weihnachtsgeschäft platzt eine Empfehlung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS): Das Bundesamt weist im Internet und einer neuen Broschüre darauf hin, dass drei Viertel der getesteten Mobiltelefone für Kinder und Jugendliche nicht zu empfehlen seien ...&quot;</em>. Inzwischen wurde dem BfS von einschlägigen Kreisen der Ruf angehängt, eine korrupte Behörde zu sein, die mit der Mobilfunkmafia unter einer Decke stecke. Dem Vernehmen nach belustigt diese Unterstellung das Amt königlich, die Behauptung darf daher unwidersprochen im eigenen Saft weiter garen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48279</link>
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<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 14:54:33 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dänische Kohortenstudie - Kommentar von Diagnose-Funk (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Power Watch bemängelt an der Studie <a href="http://www.powerwatch.org.uk/news/20111020-mobile-phones-media-news-flash.asp">neun Punkte</a> und zitiert Denis Henshaw, einen emeritierten Professor in Strahlenbiologie der Universität Bristol, der der Studie schwere Mängel unterstellt und in ihr eine Irreführung von Öffentlichkeit und Politik sieht.</p>
</blockquote><p>Jetzt ist auch der Verein <a href="http://www.diagnose-funk.org/wissenschaft/schwierige-forschung/alle-jahre-wieder-entwarnungsmeldungen.php">Diagnose-Funk auf den Zug aufgesprungen</a> und kritisiert das jüngste Update der dänischen Kohortenstudie.</p>
<p>Es ist jedoch nur eine Fleißarbeit, die Diagnose-Funk auf die Beine gestellt hat. Dem Verein fehlt es an eigener Kompetenz. Er agiert als &quot;Jäger und Sammler&quot; und sucht im Internet nach Verwertbarem, aus dem er einen linkreichen Medley für die eigene Website komponiert, angereichert um irgendwelche eigenen Interpretationen. Diesmal stellen die Diagnose-Funker sich auf die fachlichen Schultern von &quot;Power Watch&quot; und &quot;Die Zeit&quot;. Die Eigenleistung von Diagnose-Funk beschränkt sich auf die Verschwörungstheorie, die Studie wäre gezielt so lanciert worden, dass sie dem Weihnachtsgeschäft der Handyproduzenten dienlich ist. Diese verwegene Interpretation beherrscht auch die sogenannte Pressemitteilung, zusammengezimmert am heiligen Sonntag in Stuttgart, mit der Diagnose-Funk die Medien für sich interessieren will. Erfahrungsgemäß ist die Resonanz auf das Werben des Vereins freilich Null oder nahe Null.</p>
<p>Aus meiner Sicht ist die &quot;Weihnachtstheorie&quot; aus zwei Gründen eine höchst alberne:</p>
<ul>
<li>Die fixe Idee, Otto Normalverbraucher würde - ohne dänische Kohortenstudie - beim weihnachtlichen Handykauf in irgendeiner Weise mit dem Gedankengut überzeugter Mobilfunkgegner im Hinterkopf unterwegs sein, halte ich für eine grandiose Selbstüberschätzung. Wenn überhaupt, dann spielt vielleicht der SAR-Wert eine kleine Rolle.<br />
</li><li>Das Leben und das Internet ist Zeuge: Die Lautsprecher der Mobilfunkgegner wandten sich lange Zeit allein gegen böse Sendemasten, nicht gegen liebe Handys. Auch Mobilfunkgegner haben Handys damit salonfähig gemacht. Als Mobilfunkgegner nun turnusmäßig vor Weihnachten darüber zu jammern, dass das Geschäft mit Handys (trotz Marktsättigung) noch immer floriert, halte ich für verlogen.</li></ul>]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48259</link>
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<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:48:50 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Von guter und von schlechter Berichterstattung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2011-10/handy-strahlung-krebs"><span style="font-size:large;"><strong>Tumorerkrankungen<br />
Kein erhöhtes Krebsrisiko durch Handystrahlung nachweisbar</strong></span></a></p>
<p><strong>Quelle</strong>: <span style="font-size:smaller;">Zeit-online vom 21.10.2011</span></p>
<p>Ein - meiner persönlichen Meinung nach - gut gelungener Beitrag zum Thema, der die Stärken und Schwächen der dänischen Kohortenstudie - und derartigen Studien allgemein - für den Laien sehr gut herausarbeitet.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48254</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=48254</guid>
<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:59:09 +0000</pubDate>
<category>Forschung</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
</channel>
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