Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Doris @, Montag, 18.12.2006, 17:41 (vor 5829 Tagen) @ AnKa

(Das ist ja wohl ein Fall von Realsatire, oder?)

Grundsätzlich machen mich solche Geschichten schon nachdenklich, auch wenn sich mir gerade bei solchen Berichten die Nackenhaare sträuben. Aber für mich gilt, dass ich kein Urteil über Menschen und ihre Beschwerden bilden kann, wenn ich diese Menschen nicht kenne. Mich da so total auszulassen und meine Witze zu reißen, das ist einfach nicht meine Art.
Aber was mich an der Oberammergauer Sache doch sehr nachdenklich macht, ist die Tatsache, wie schnell diese Menschen unter ihrem angeblichen Leidensdruck sofort mit Veränderungen in ihrem Leben reagieren. Der Pfarrer schläft unter der Kanzel, selbst der Herr Funk geht mittlerweile in den Wald zum Schlafen. Das muss man sich mal vorstellen. Wer verlässt schon gerne bei diesem Wetter sein warmes Haus und sein eigenes Bett und nächtigt in einem Wohnmobil im Wald bzw. in einer kalten Kirche und das, obwohl die Beschwerden ja noch gar nicht so lange vorhanden sind.
Jeder der sich mit Mobilfunk beschäftigt und vor allen Dingen aktiv in einer BI tätig ist, kennt Menschen, die sich als elektrosensibel bezeichnen bzw. mit gewissen Beschwerden auf Mobilfunk reagieren. Aber gerade in meinem Umfeld ist auffallend, dass die Menschen zwar wahnsinnig jammern, weil sie angeblich wahnsinnig leiden, aber sie schaffen es nicht ihr persönliches Umfeld zu verlassen bzw. sie schaffen es sogar nicht einmal ihr DECT-Telefon abzustellen, obwohl sie angeblich einen unheimlichen Leidensdruck haben. Deshalb stimmt es mich schon sehr nachdenklich, wie schnell diese Menschen in Oberammergau zu solchen Veränderungen ihres persönlichen Umfeldes bereit sind.

Tags:
Leidensdruck

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

M. Hahn, Montag, 18.12.2006, 17:59 (vor 5829 Tagen) @ Doris

Ich glaube, AnKa sah den satirischen Aspekt irgendwie woanders... richtig?

Ansonsten bin ich mal ganz ordentlich skeptisch wer da wo wann und wie oft anderswo schlief. Erzählt wird viel.

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Doris @, Montag, 18.12.2006, 18:59 (vor 5829 Tagen) @ M. Hahn

Ich glaube, AnKa sah den satirischen Aspekt irgendwie woanders... richtig?

Mein Beitrag war eigentlich auch nicht unbedingt auf Anka's Bericht bezogen, sondern auf die Sache allgemein. Also Anka, Sie sollen sich da jetzt auf keinen Fall angegriffen fühlen. Ich sehe eben nur auch in den anderen Foren, wie das Thema auf diese Art und Weise zerrissen wird. Bei meinen Beiträgen fließen eben meistens doch auch meine Gedanken ein, die sich aus dem Lesen der Beiträge von verschiedenen Foren ergeben.

Ansonsten bin ich mal ganz ordentlich skeptisch wer da wo wann und wie oft anderswo schlief. Erzählt wird viel.

Da mögen Sie recht haben. Allerdings in dem Protokoll des BfS berichtet ja Volker Schorpp von Leuten, die abends in einer Hütte im Wald schlafen und andere, die im Keller schlafen und wo die Kinder wieder in den Keller zurückkehren, obwohl sie immer wieder mal rauf in ihre Zimmer wollten.
Ich kenne zwar Herr Schorpp nicht persönlich, aber diese Leute, von denen er erzählt, die habe ich mal kennengelernt und habe in größeren Abständen immer wieder mal Kontakt zu denen. Die Geschichte stimmt tatsächlich so, wie er sie darstellt.

Tags:
Schorpp, Wald, Keller

Missbrauch

AnKa, Dienstag, 19.12.2006, 13:12 (vor 5829 Tagen) @ Doris

Da mögen Sie recht haben. Allerdings in dem Protokoll des BfS berichtet ja Volker Schorpp von Leuten, die abends in einer Hütte im Wald schlafen und andere, die im Keller schlafen und wo die Kinder wieder in den Keller zurückkehren, obwohl sie immer wieder mal rauf in ihre Zimmer wollten. Ich kenne zwar Herr Schorpp nicht persönlich, aber diese Leute, von denen er erzählt, die habe ich mal kennengelernt und habe in größeren Abständen immer wieder mal Kontakt zu denen. Die Geschichte stimmt tatsächlich so, wie er sie darstellt.

Auf diese Weise induziert man seinen Kindern Angst. Vor dem Leben, den Anderen, vor irgendetwas nicht Greifbarem, Unheimlichem. Das ist, streng genommen, eine Form von Missbrauch. Der Fall wäre, wenn er sich wirklich so extrem ausgestaltet, angezeigt für eine Familienberatung.

Missbrauch

caro, Dienstag, 19.12.2006, 16:04 (vor 5828 Tagen) @ AnKa

Liebe(r) AnKa,
diese These, die Sie wo anders schon mal aufgestellt haben, wird duch ständige Wiederholung nicht wahrer. Überlassen Sie doch bitte das "Psychologisieren" denen, die was davon verstehen. "Ferndiagnosen" wie Sie sie versuchen, sind übrigens in der Psychologie überhaupt nicht üblich.

Auf diese Weise induziert man seinen Kindern Angst. Vor dem Leben, den Anderen, vor irgendetwas nicht Greifbarem, Unheimlichem. Das ist, streng genommen, eine Form von Missbrauch. Der Fall wäre, wenn er sich wirklich so extrem ausgestaltet, angezeigt für eine Familienberatung.

Missbrauch

AnKa, Dienstag, 19.12.2006, 17:29 (vor 5828 Tagen) @ caro

Liebe(r) AnKa,
diese These, die Sie wo anders schon mal aufgestellt haben, wird duch ständige Wiederholung nicht wahrer. Überlassen Sie doch bitte das "Psychologisieren" denen, die was davon verstehen. "Ferndiagnosen" wie Sie sie versuchen, sind übrigens in der Psychologie überhaupt nicht üblich.

Stimmt schon, ja: Da bin ich zu weit weg von.

Erziehenden, "die im Keller schlafen und wo die Kinder wieder in den Keller zurückkehren, obwohl sie immer wieder mal rauf in ihre Zimmer wollten", die also ihren Kindern das permanente Szenario eines schlechten Vorabend-Mysterystreifens als ein Stück Reales Leben vorgaukeln, denen müsste ein Therapeut, eine Jugendschutzinstitution oder wer auch immer als Fachmann/-frau zuständig ist, näher auf die Pelle rücken.

Und zum vertiefenden Weiterlesen hier meine ausdrückliche Empfehlung.

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

M. Hahn, Dienstag, 19.12.2006, 17:40 (vor 5828 Tagen) @ Doris

Ansonsten bin ich mal ganz ordentlich skeptisch wer da wo wann und wie oft anderswo schlief. Erzählt wird viel.

Da mögen Sie recht haben. Allerdings in dem Protokoll des BfS berichtet ja Volker Schorpp von Leuten, die abends in einer Hütte im Wald schlafen und andere, die im Keller schlafen und wo die Kinder wieder in den Keller zurückkehren, obwohl sie immer wieder mal rauf in ihre Zimmer wollten. Ich kenne zwar Herr Schorpp nicht persönlich, aber diese Leute, von denen er erzählt, die habe ich mal kennengelernt und habe in größeren Abständen immer wieder mal Kontakt zu denen. Die Geschichte stimmt tatsächlich so, wie er sie darstellt.

O.K., das ist interessant. Dennoch will ich noch etwas skeptisch zu bedenken geben:

Es wird immer gesagt, gerade habe ich es wieder in einem -Entschuldigung- blödsinnigen Text des Dr. Haas gelesen, das mit der HF-Empfindlichkeit lasse sich gar nicht "innerhalb der üblichen statistischen Signifikanz reproduzieren" sei ein flüchtiges Phänomen, so komplex und wandelbar wie schon ein einzelner Mensch und zudem so unterschiedlich wie wir Menschen untereinander sind.
Es geht in Dr. Schorpps Bericht um "gewöhnliche" GSM-Sender. Wir alle wissen aus unserem eigenen Umfeld, dass Deutschland zwar relativ gleichmäßig von solchen Sendern, nicht aber von einer solchen Massen-Unverträglichkeit überzogen ist. Sofern existent, ein eher seltenes Phänomen also, dass etwas mit dem speziellen Individuum zu tun hat. Ist es da nicht sonderbar, dass gleichzeitig drei Häuser mit drei Familien in unmittelbarer Nachbarschaft "befallen" sind ?
Was haben diese Menschen wider alle "übliche statistische Signifikanz" gemeinsam, was sie von vielen anderen unterscheidet?
Sie bilden, wie alle Nachbarn, eine Gruppe mit sozialen Beziehungen. Und sonst?
Was haben die Häuser bzw. das dort herrschende Feld, gemeinsam, dass sie von vielen anderen unterscheidet? Hier wird Schorpp auffällig unscharf. Redet von "hochfrequenzmäßig ungünstiger Bergkuppe", "Chaos der HF-Signale", "elektromagnetischem Wirrwarr durch sich überlagernde Vielfachreflexionen".
Herr Doktor der Physik, vielleicht einfach mal EIN Messwert statt solchem Käse? Wenn Sie den Fall schon im Bundesamt für Strahlenschutz anbringen wollen.
Dass Schorpp die HF-Abschirmung unterputz mit ausdrücklichem Verweis auf deren Erdung (als hätte dies einen Einfluss) erwähnt, lässt mich an seinen Fachkenntnissen stark zweifeln.
Und wie haben wir es mit den "Baum-Kasuistiken"? Das wäre jetzt auch ernst zu nehmen? Nicht wirklich, oder? Aber lassen wir Schorpp, sie sprachen ja auch von Berichten aus erster Hand.

Ich will aber noch mal zurück kommen auf die Kinder. Wenn man das hört... es ist ein Elend. Auch wenn ich selbst drei habe, oder gerade deswegen, will ich mal folgenden nüchternen Gedanken äußern: Bis zur Pubertät sind Kinder in ihren Wertvorstellungen sehr stark auf die Eltern fixiert. Sie brauchen und suchen Schutz bei den Eltern. Die Eltern (gute wie schlechte, das weiß jeder Jugendfürsorger) bieten diesen gefühlten Schutz mehr als alles Andere, und ihre Entscheidungen, ihre Konsequenz umreißen diesen Schutzrahmen. Nun treffen die Eltern die Entscheidung, wegen der gefährlichen und krank machenden Strahlen in den Keller zu ziehen. Und da soll es verwundern, wenn die Kinder nach kurzem Ausflug unters Dach wieder nach unten kommen? Das Einzige was mich verwundert, ist dass es die Kinder es überhaupt noch versuchen. Wie müssen sie leiden unter dieser Situation! Das muss doch ein Lebensgefühl sein wie 1944 mit den Eltern nachts im Bombenkeller bei Vollalarm. Anderes Bild, was es vielleicht noch deutlicher macht: Drehen sie mal "oben und unten" um: Oben wird gewohnt, und die Kinder trauen sich dennoch ab und zu in den dunklen Keller, von dem die Eltern sagen, Böses sei dort.
Ich habe drei Kinder, wie gesagt, zwei wohnen unterm Dach. Über Gründe, wieso Kinder bisweilen ungern in ihrem Zimmer, sondern lieber bei ihren Eltern schlafen, und zwar auch ohne dass diese von böser Strahlung dort oben erzählen, kann ich auch ein wenig erzählen.


`s tut mir leid, das mit den Kindern ist für mich völlig normal verständlich. Und zwar: Einfachblind-Kritiker aufgemerkt: Einschließlich des Auftretens von Symptomen in ihren Zimmern. Bzw. natürlich völlig unnormal, die Sache als solche, was da abläuft.
Die Frage, was gleichzeitig bei drei Nachbarfamilien das ansonsten so flüchtige Phänomen derart drastisch und gleichermaßen zum Ausbruch bringt, auch dafür habe ich einen Erklärungsansatz parat. Nicht von mir, sondern aus einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums von 2004 (Ulrich Frick et al., Machbarkeitsstudie: Verifizierung der Beschwerden "Elektrosensibler" vor und nach einer Sanierung).
[image]
Dies und eine bestätigende soziale Rückkopplung, wie man sie unter guten Nachbarn halt findet.

Man mag mir vorhalten, so gehe kein Skeptiker heran. Doch, sage ich. Von mehreren Erklärungsansätzen ist im Zweifel immer erst einmal der Einfachere heranzuziehen, zumal wenn er konsistent ist mit Erfahrungswissen. Das Auftreten kollektiver Misswahrnehmungen in sozial vernetzten Gruppen unter bestimmten Randbedingungen ist altes Erfahrungswissen.

Zu solchen altbekannten Randbedingungen zähle ich auch das Auftreten eines reisenden Arztes.

Und nun mag mich caro ob solcher Laienplausibilität und Ferndiagnose in der Luft zerreißen. Wenn ich an manche volkstümliche "Plausibilitäten" beim Thema EMF-Physik-HF-Technik denke, die mir die Haare sträuben, dann mag das als persönliche Meinung wohl gerade noch angehen.

Tags:
Wertvorstellung, Alarmschläger, Schorpp, Geschädigter, Haas

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Doris @, Mittwoch, 20.12.2006, 23:26 (vor 5827 Tagen) @ M. Hahn

Es wird immer gesagt, gerade habe ich es wieder in einem -Entschuldigung- blödsinnigen Text des Dr. Haas gelesen, das mit der HF-Empfindlichkeit lasse sich gar nicht "innerhalb der üblichen statistischen Signifikanz reproduzieren" sei ein flüchtiges Phänomen, so komplex und wandelbar wie schon ein einzelner Mensch und zudem so unterschiedlich wie wir Menschen untereinander sind.

Ich denke, dass die HF-Empfindlichkeit bisher einfach noch nicht genügend erforscht ist. Auch in diesem Forum ist das ja immer wieder Thema.

Es geht in Dr. Schorpps Bericht um "gewöhnliche" GSM-Sender. Wir alle wissen aus unserem eigenen Umfeld, dass Deutschland zwar relativ gleichmäßig von solchen Sendern, nicht aber von einer solchen Massen-Unverträglichkeit überzogen ist.

Das sehe ich auch so.
Aber vielleicht muss man auch berücksichtigen, dass es kein spezifisches Krankheitsbild für Elektrosensibilität gibt und deshalb auch von vielen keinen Zusammenhang zwischen ihren Beschwerden und dem Einfluss von HF bzw. NF überhaupt in ERwägung gezogen wird.

Ist es da nicht sonderbar, dass gleichzeitig drei Häuser mit drei Familien in unmittelbarer Nachbarschaft "befallen" sind ?[/b]

Da muss ich ihnen Recht geben, diese Fragen stelle ich mir selbstverständlich auch.

Was haben die Häuser bzw. das dort herrschende Feld, gemeinsam, dass sie von vielen anderen unterscheidet? Hier wird Schorpp auffällig unscharf. Redet von "hochfrequenzmäßig ungünstiger Bergkuppe", "Chaos der HF-Signale", "elektromagnetischem Wirrwarr durch sich überlagernde Vielfachreflexionen". Herr Doktor der Physik, vielleicht einfach mal EIN Messwert statt solchem Käse? Wenn Sie den Fall schon im Bundesamt für Strahlenschutz anbringen wollen.

Auch das fällt mir immer wieder auf, dass die ES in unseren Reihen zwar alle mit Messgeräten ausgestattet sind, aber WErte nennen sie selten bzw. nie. Der am stärksten Betroffene hat neben mehreren Messgeräten auch einen Spekrumanalyzer. Aber irgendwie halten sie sich alle bedeckt mit Werten. Aber wenn es stimmt, was diese Menschen von sich behaupten, dann reagieren sie ja auf die geringsten Feldstärken. Aber das kann ich auch nur so annehmen, das kann ich ja nicht widerlegen und solange die Elektrosensibilität nicht wirklich erforscht ist, wird das auch sonst niemand widerlegen können.

Aber da mir wie gesagt, der Fall persönlich bekannt ist, kann ich ihnen auch sagen, dass es dort tatsächlich Leute gibt, die ihre Häuser verkauft haben und weggezogen sind. Das macht man doch nicht einfach so.

Und wie haben wir es mit den "Baum-Kasuistiken"? Das wäre jetzt auch ernst zu nehmen? Nicht wirklich, oder? Aber lassen wir Schorpp, sie sprachen ja auch von Berichten aus erster Hand.

Die Baum-Kasuistiken kenne ich auch aus erster Hand. Der Mann macht seit 2 - 3 JAhren unzählige Photos von Bäumen vom Pflanzen bis zum "Sterben". Er dokumentiert den Zeitraum, wann Sender gesetzt werden und ab wann diese Bäume dann "sterben". Er setzt sogar parallel selber junge Bäume, die nicht im Hauptstrahl liegen und vergleicht diese untereinander. Ich habe allerdings nur die unzähligen Photos gesehen und ein Photo denke ich ist wieder was anderes, als solche Sachen wirklich über Jahre hinweg genau zu beobachten und zu dokumentieren. Fakt ist, dass erst vor kurzem bei uns in der ZEitung zu lesen war, dass der deutsche Wald so krank ist, wie man das nie geglaubt hat.
Das war jetzt einfach nur eine Schilderung, was ich dazu für eine Meinung habe, das weiß ich noch nicht. Sagen wir mal so, ich habe das gehört und registriert und schaue mir seitdem die Bäume anders an. Aber eine wirkliche Meinung dazu habe ich nicht.

Ich will aber noch mal zurück kommen auf die Kinder. Wenn man das hört... es ist ein Elend. Auch wenn ich selbst drei habe, oder gerade deswegen, will ich mal folgenden nüchternen Gedanken äußern: Bis zur Pubertät sind Kinder in ihren Wertvorstellungen sehr stark auf die Eltern fixiert. Sie brauchen und suchen Schutz bei den Eltern.

Ihre Ausführungen zu dem Thema waren sehr gut und man merkt einfach, dass Sie Kinder haben. Aber der Haken an der Geschichte ist, das waren zu dem Zeitpunkt keine kleinen Kinder mehr. Der Wunsch oder sogar die Anordnung in den Keller zu ziehen, wurde sicherlich von den Eltern getroffen. Aber als die Kinder älter wurden, lehnten sie sich eben gegen diese Entscheidung auf und gingen in ihre Zimmer zurück, weil sie (wortwörtlich) "nicht wie die Ratten in einem Keller hausen wollen". Und sie gingen freiwillig in den Keller zurück, weil sie in ihren Zimmern nicht schlafen konnten.
Ich bin Ihnen in einem voraus. Ich habe zwei Söhne, einer davon ist 18 Jahre und kam früh in die Pubertät und steckt immer noch etwas drin. Kleine Kinder sind auf ihre Eltern fixiert und die können sie in der Tat beeinflussen. Aber gerade in der Pubertät ist es so, dass die Kinder oft total gegen die ELtern stellen und genau das tun, was sie nicht wollen. Kinder in der Pubertät wollen nicht mehr den Eltern gefallen, sie wollen anders sein. Deshalb verstehe ich auch die Reaktion, dass diese Kinder vom Keller wieder "normal" in ihrem Zimmer leben wollten. Aus meiner Erfahrung mit einem pubertierenden Sohn gehört sehr viel dazu, wenn dann eingeräumt wird, es geht doch nicht, ich kann in meinem Zimmer nicht schlafen. Bei meinem Sohn müsste der Leidensdruck schon wahnsinnig groß sein um sowas einzuräumen.

In allen anderen Ausführungen bin ich nicht unbedingt uneins mit Ihnen. Da kann man sich natürlich untereinander "anstecken". Aber trotzdem, es gibt immer wieder solche Sachen und nachdenklich macht mich das trotzdem.

mfg
Doris

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Bernhard, Freitag, 22.12.2006, 00:08 (vor 5826 Tagen) @ Doris

Die Baum-Kasuistiken kenne ich auch aus erster Hand. Der Mann macht seit 2 - 3 JAhren unzählige Photos von Bäumen vom Pflanzen bis zum "Sterben". Er dokumentiert den Zeitraum, wann Sender gesetzt werden und ab wann diese Bäume dann "sterben". Er setzt sogar parallel selber junge Bäume, die nicht im Hauptstrahl liegen und vergleicht diese untereinander. Ich habe allerdings nur die unzähligen Photos gesehen und ein Photo denke ich ist wieder was anderes, als solche Sachen wirklich über Jahre hinweg genau zu beobachten und zu dokumentieren. Fakt ist, dass erst vor kurzem bei uns in der ZEitung zu lesen war, dass der deutsche Wald so krank ist, wie man das nie geglaubt hat.


Doris,

auch ich habe vor 20 Jahren an das Waldsterben geglaubt und mir in mehreren Begehungen von Förstern die kranken Bäume zeigen lassen.
Gerade bei uns ist der Hauptvorzeigewald Bayerns. Die Bilder überzeugten.
Ich habe einigen Kontakt zu Fachleuten, bedingt durch meine Aufgaben im Umweltschutz.
Doch langsam wurde ich skeptisch, übrigens das erste mal in solchen Sachen.
Ich merkte, da passt viel nicht zusammen und witterungsbedingt schwankte das sog. Baumsterben kaum unnormal. Das Waldsterben zeigte sich auch nach langen Jahren nicht wirklich und der Holzertrag nahm eher zu.
Einen sehr gut dargestellten Artikel finden Sie hier.


Ein Vergleich mit Fotos von Bäumen ist wie eine Anekdote.
Wachstumsbedingungen ändern sich oft von Meter zu Meter, genauso wie das Mikroklima oder die Änderung der Vegetation in unmittelbarer Nähe.

Viele Grüße
Bernhard

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie ▼

Doris @, Freitag, 22.12.2006, 22:34 (vor 5825 Tagen) @ Bernhard

bedingt durch meine Aufgaben im Umweltschutz.

Bernhard, Sie irritieren mich immer wieder mit dem was Sie so alles tun. Wahrscheinlich ist das die Seite, die ich an Ihnen schätze. Es sind einfach immer wieder so ein paar Sätze von Ihnen, die mich manches vergessen lassen, was Sie sonst so von sich geben.
Wie gesagt, ich habe zum Waldsterben und Mobilfunk keine echte Meinung. Aber ich denke, das liegt einfach auch daran, dass ich mich nicht mit allem beschäftigen möchte. Ich registriere es und ich vergesse selten was. Mein Hauptschwerpunkt liegt eigentlich bei Kindern und Jugendlichen. Das springe ich aus der Kiste, wie Herr Hahn bei ionisierenden Strahlen. Bei der Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen, da sehe ich insgesamt die größte Not, aber da sehe ich noch viele andere Probleme, als nur Mobilfunk.

Aber der ARtikel zum Waldsterben ist interessant. Allerdings muss man auch sagen, der ARtikel ist von 2004 und der von mir angesprochene ARtikel ist erst von 2 - 3 Wochen in der Zeitung erschienen. Die Geschichte mit dem Waldsterben soll sich schon deutlich schlimmer entwickelt haben, als man das vor paar JAhren noch glaubte.

mfg
Doris

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=9890

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Schmetterling @, Samstag, 23.12.2006, 22:59 (vor 5824 Tagen) @ Bernhard

...auch ich habe vor 20 Jahren an das Waldsterben geglaubt und mir in mehreren Begehungen von Förstern die kranken Bäume zeigen lassen...


Sind Sie sicher, dass Dr. Schorpp vom "Waldsterben" spricht, nicht vom "Baumsterben"?

der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Doris @, Samstag, 23.12.2006, 23:57 (vor 5824 Tagen) @ Schmetterling

Sind Sie sicher, dass Dr. Schorpp vom "Waldsterben" spricht, nicht vom "Baumsterben"?

der Schmetterling

Die Frage geht zwar an Bernhard, aber ich denke, da habe ich durch meinen Beitrag auch dazu beigetragen, dass hier "Waldsterben" und "Baumsterben" durcheinander gebracht wird.
Wie gesagt, ich kenne diese Geschichte aus erster Hand und weiß woher Herr Schorpp diese Informationen hat. Der Mann, der diese Bäume beobachtet und fotografiert, der beobachtet eigentlich schon gezielt einzelne Bäume oder auch Baumreihen, oder auch Waldstücke, sobald ein Sender gestellt wird. Sobald ein Baum/Bäume sich verändert misst er erstmals, ob dieser im Hauptstrahl der Antenne liegt. Ich weiß, dass er sogar teilweise oben in den Baumspitzen misst, da unten am Baum oft gar nicht soviel ankommt. Da oft dann Aussagen kamen, das dies am Wetter lag (zuviel oder zuwenig Regen) oder andere Gründe, hat er entweder mal selber was gepflanzt oder Bäume beobachtet, die zur selben Zeit gepflanzt wurden, aber nicht im Hauptstrahl einer Antenne lagen und hat die Beobachtung gemacht, dass diese Bäume dann sehr gut wuchsen. Es fängt oben in der Krone mit einer anfänglich lichten Stelle an, wo die Blätter braun und dürr werden und dann breitet es sich weiter aus. Er hat seine Beobachtungen auch an verschiedene Förster weitergegeben. Nach anfänglicher Skepsis hat er doch mittlerweile auch Förster gefunden, die das mittlerweile so beobachten, wie er auch. Wie gesagt, ich habe dazu keine fundierte Meinung. Aber wir beobachten mittlerweile auch solche Bäume, die in unmittelbarer Nähe von Antennen stehen und stellen erstaunt fest, dass da tatsächlich sehr viele kaputt gehen. Aber ob das noch bzw. auch andere Gründe hat, das mag ich nicht bezweifeln. Dafür kenne ich mich zuwenig aus.

Deshalb muss man eigentlich strenggenommen vom Baumsterben sprechen.
Allerdings gibt es auf Charles Homepage von einem mittlerweile verstorbenen Mann, der ehemals für Siemens gearbeitet hat, einen umfangreichen Bericht über das Waldsterben. Dieser umfangreiche Bericht wurde damals an eine Zeitung geschickt, die den aber nie veröffentlicht haben. Inwieweit der Bericht bzw. der Mann seriös ist, das kann ich nicht beurteilen.
Der Mann, den ich kenne und der diese Baumbeobachtungen macht, der allerdings kannte den verstorbenen Siemens Mitarbeiter persönlich.

Schmetterling, ich wünsche Ihnen schöne Weihnachtstage.

Doris

Themawechsel Baumsterben

KlaKla, Sonntag, 24.12.2006, 11:14 (vor 5824 Tagen) @ Doris

Mich würden hier die Fakten interessieren.

Ich eröffne einen neuen Thread Baumsterben.

--
Meine Meinungsäußerung

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Gast, Montag, 18.12.2006, 21:01 (vor 5829 Tagen) @ M. Hahn

Ich denke, wenn hier etwas vorliegt, was Massen ergriffen hat, dann ist es eine Massen-verdummungs-kampagne auf die auch Herr Hahn selbst hereingefallen ist. Der Slogan dieser Aktion heißt: " Mobilfunk ist sicher". Das einzige was wirklich sicher ist, "Mobilfunk macht mit der Zeit krank."

Herr Hahn kennt diese Menschen in Oberammergau doch gar nicht die dort unter starkem Strahleneinfluß existieren müssen und hat auch keine Ahnung wie sie sich fühlen könnten. Noch weniger will er sich wirklich ein Bild von der Situation in Oberammergau machen, sonst würde er einmal vernünftig und mitfühlend Kontakt aufnehmen.

Sollte ihm schon einmal ein Hammer auf den Fuß gefallen sein, dann wüßte er, wie schnell er reagiert hat auf diesen Angriff auf seine Körperwelt. Ähnlich ist es für mikrowellensensible Menschen, wenn sie unter dieser hochfrequenten Strahlenbelastung leben müssen.

Herr Hahn soll nur weiter so blind, taub und gefühllos leben. Es ist ja so bequem aus dem Sessel heraus zu urteilen, aber gescheiter wird man nicht dabei.

Kontrapunkt

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Bernhard, Montag, 18.12.2006, 19:18 (vor 5829 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Bernhard, Montag, 18.12.2006, 20:26

(Das ist ja wohl ein Fall von Realsatire, oder?)


Grundsätzlich machen mich solche Geschichten schon nachdenklich, auch wenn sich mir gerade bei solchen Berichten die Nackenhaare sträuben. Aber für mich gilt, dass ich kein Urteil über Menschen und ihre Beschwerden bilden kann, wenn ich diese Menschen nicht kenne. Mich da so total auszulassen und meine Witze zu reißen, das ist einfach nicht meine Art.

Man beurteilt ja nicht gleich jeden einzelnen, wenn man die Situation in plausibler Weise erklärt.
Schließlich ist es offensichtlich, dass es sich um das bekannte und gar nicht so seltene Phänomen einer Massenhysterie handelt. Alle Merkmale treffen zu. Ist es denn eine Schande, an einer somatoformen Symptomatik zu leiden?

Aber was mich an der Oberammergauer Sache doch sehr nachdenklich macht, ist die Tatsache, wie schnell diese Menschen unter ihrem angeblichen Leidensdruck sofort mit Veränderungen in ihrem Leben reagieren. Der Pfarrer schläft unter der Kanzel, selbst der Herr Funk geht mittlerweile in den Wald zum Schlafen. Das muss man sich mal vorstellen. Wer verlässt

Gerade dieses rasche Auftreten und Reagieren ist eines der Merkmale des Phänomens, genauso schnell kann das nach einiger Zeit verschwinden, wenn nicht weiter nachgelegt wird.
Erst als am 10. 11. 06 die Zeitungen von den seltsamen Signalen und einzelnen vermeintlich kranken Leuten berichteten, ging dann der Veitstanz los, jetzt meldeten sich plötzlich viele Bürger beim Herrn Messingenieur Funk und beim frommen Pfarrer.
Übrigens ist genau das auch bei den bekannten massenhysterischen Seuchen des letzten Jahrhunderts beobachtet worden: Sobald die Medien berichteten, brach die Hysterie in der Masse erst aus.

schon gerne bei diesem Wetter sein warmes Haus und sein eigenes Bett und nächtigt in einem Wohnmobil im Wald bzw. in einer kalten Kirche und das, obwohl die Beschwerden ja noch gar nicht so lange vorhanden sind.

Sie dürfen nicht vergessen, dass da stets ein Krankheitsgewinn damit verbunden ist, das können Aufmerksamkeitsgewinn, soziale Einbindung, eine euphorische Stimmungslage usw. sein. Für einen psychisch Gesunden weniger nachvollziehbar, doch für einen Kranken sieht das subjektiv ganz anders aus. Schauen Sie sich doch nur mal das Verhalten von Frau Sohmer an.
Und der Pfarrer erzählt schon ein Leben lang den Leuten Sachen, die er gar nicht wissen kann. Widersprüchlichkeiten müssen ihm völlig wurscht sein und ein Interesse an sachlogischen Argumenten kann dieser Berufsstand kaum haben, von dem historischen Treiben dieses Personenkreises kann man auch nicht gerade auf Wahrheitsliebe schließen.
Außerdem wer weiß, was stimmt.

Jeder der sich mit Mobilfunk beschäftigt und vor allen Dingen aktiv in einer BI tätig ist, kennt Menschen, die sich als elektrosensibel bezeichnen bzw. mit gewissen Beschwerden auf Mobilfunk reagieren. Aber gerade in meinem Umfeld ist auffallend, dass die Menschen zwar wahnsinnig jammern, weil sie angeblich wahnsinnig leiden, aber sie schaffen es nicht ihr persönliches Umfeld zu verlassen bzw. sie schaffen es sogar nicht einmal ihr DECT-Telefon abzustellen, obwohl sie angeblich einen unheimlichen Leidensdruck haben. Deshalb stimmt es mich schon sehr nachdenklich, wie schnell diese Menschen in Oberammergau zu solchen Veränderungen ihres persönlichen Umfeldes bereit sind.

Dem muss man nichts mehr hinzu fügen. Doch es ist immer so: An ihrem Tun werdet ihr sie erkennen.
Aber jeder hat seine Gründe, sich in einer BI zu engagieren, doch die kennt oft der Engagierte selbst nicht einmal oder will sie nicht erkennen.


Noch eine Bemerkung: Ihre Geisteshaltung, über niemand Witze zu reißen, ehrt Sie und ist gewiss vorbildlich. Nicht jeder verfügt über eine solche Selbstsicherheit, die dazu nötig ist.
Wer sich aber wie ein Narr benimmt, darf sich allerdings nicht wundern, wenn über ihn geschmunzelt wird.
Das unwürdige Verhalten vieler Oberammergauer Bürger, des Bürgermeisters, von dem man eigentlich ein abwiegelndes, verstandesgetragenes Verhalten erwarten darf (vielleicht ist es bei ihm nur Wählerpopulismus), das des Geistlichen und einiger Ärzte verdient keinen Respekt.


Bernhard

Tags:
sekundärer Krankheitsgewinn, Somatoforme Störung, Psyche

Tock. Tock. Tock. Oder: Massenhysterie

Doris @, Montag, 18.12.2006, 22:16 (vor 5829 Tagen) @ Bernhard

Noch eine Bemerkung: Ihre Geisteshaltung, über niemand Witze zu reißen, ehrt Sie und ist gewiss vorbildlich. Nicht jeder verfügt über eine solche Selbstsicherheit, die dazu nötig ist.

Es ist ganz sicher nicht meine Selbstsicherheit, die mich dazu veranlasst über andere Menschen keine Witze zu reißen, sondern eher eine gut ausgeprägte Selbstkritik und die Fähigkeit eigene Unzulänglichkeiten zu erkennen.

Wer sich aber wie ein Narr benimmt, darf sich allerdings nicht wundern, wenn über ihn geschmunzelt wird.

Wobei für mich das Schmunzeln über Narren was anderes ist, als das was ich mit meinem Satz zum Ausdruck bringen wollte. Aber da Sie ein Meister der Worte sind, bin ich mir sehr sicher, dass Sie es schon verstanden haben ;-)

Das unwürdige Verhalten vieler Oberammergauer Bürger, des Bürgermeisters, von dem man eigentlich ein abwiegelndes, verstandesgetragenes Verhalten erwarten darf (vielleicht ist es bei ihm nur Wählerpopulismus), das des Geistlichen und einiger Ärzte verdient keinen Respekt.

Da schließe ich mich dem "Gast"Beitrag an. Selbst wenn für mich die ganze Geschichte zugegebenermaßen etwas eigenwillig wirkt, maße ich mir nicht an, mir völlig fremde Menschen zu beurteilen.


Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Doris

Der Dorfdepp war's ▼

AnKa, Dienstag, 19.12.2006, 13:03 (vor 5829 Tagen) @ Doris

Deshalb stimmt es mich schon sehr nachdenklich, wie schnell diese Menschen in Oberammergau zu solchen Veränderungen ihres persönlichen Umfeldes bereit sind.

Nun ja, das ist ja gerade das Kennzeichen von Massenhysterien. Die Leute rasten massenhaft aus und machen dann dumme Sachen, die man ihnen vorher nie zugetraut hätte.

Vor 400 Jahren hätten sie in Oberammergau wahrscheinlich zu naheliegenderen Problemstrategien gegriffen. Vielleicht hätte man flugs einen Brunnenvergifter identifiziert, oder eine Hexe verbrannt, oder kurzerhand den Dorfdeppen totgeschlagen.

Danach hätten sich alle wieder besser gefühlt.

In unserer heutigen modernen Welt voller Mobilfunkwellen und anderer Abstrahismen ist es dagegen nicht mehr so einfach wie früher, mit dem Problemlösen. Um da den Überblick zurückzugewinnen, kann man heutzutage nun mal nicht mehr auf Exorzismus-Rituale zurückgreifen.

Aber es gibt immerhin Strahlenmessgeräte.

Die tocktocktocken schliesslich immer irgendwie und machen so die unsichtbaren Gefahren letztlich doch wieder für jedermann und jedefrau begreiflich.

"Es gibt kein begreifliches Leben im Unbegreiflichen" (frei nach Adorno)

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=9788

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