Keine erhöhten Werte in Oberammergau (Allgemein)

Doris @, Mittwoch, 29.11.2006, 19:59 (vor 5913 Tagen)

Wie erwartet sind die Werte in Oberammergau natürlich nicht erhöht. Aber maximal 5 % des Grenzwertes werden erreicht.

KlaKla, müssen da jetzt nicht die Grünen ran??
Über diese 5 % haben wir doch in einem anderen Thread mal diskutiert.

http://www.bayern.de/lfu/lfu1/presse/pdf/81_06.pdf

mfg
Doris

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, Grenzwert, Oberammergau

Keine erhöhten Werte in Oberammergau

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 29.11.2006, 23:57 (vor 5913 Tagen) @ Doris

http://www.bayern.de/lfu/lfu1/presse/pdf/81_06.pdf

Diese Passage aus der Presse-Information finde ich bemerkenswert:

Die in Oberammergau in der Presse berichteten Einzelfälle sollen von Experten unter Moderation des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beurteilt werden, um zu klären, ob ein Zusammenhang zwischen der Strahlung von Mobilfunkbasistationen und diesen gesundheitlichen Beschwerden besteht.

Das ist doch genau das, was Dr. Waldmann-Selsam unermüdlich gefordert hat, nämlich die Untersuchung von konkreten Fällen durch die Behörden vor Ort. Jetzt muss sie allerdings aufpassen, dass sich daraus kein Präzedenzfall entwickelt, der glaubhaft Entwarnung gibt, was Mobilfunk anbelangt (von DECT und W-LAN spricht das LGL ja erst gar nicht). Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es jetzt in Oberammergau weitergeht und kann nur hoffen, dass nicht Misstrauen, sondern Kooperationsbereitschaft und Transparenz das Klima dort bestimmen. Denn sonst haben wir am Schluss wieder zwei unvereinbar gegensätzliche Positionen - und sind so schlau wie zuvor.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Keine erhöhten Werte in Oberammergau

Frans, Donnerstag, 30.11.2006, 02:42 (vor 5913 Tagen) @ H. Lamarr

Diese Beurteilungen sind bestimmt nicht die Untersuchungen die Waldmann fördert. Nicht den Person wird untersucht, doch eine Messung gemacht und das Urteil wird sein, basiert auf Theorie der WHO und ICNIRP, dass die Beschwerden nicht wegen elektromagnetische Felder sein können. Ich habe noch nie von eine richtige Untersuchung gelesen. Ausserdem, wie will man in einige Stunden und nur zur Stelle die Beziehung zwischen Beschwerden und EMF untersuchen? Mehr als Beurteilen ist unmöglich, eine Untersuchung fördert viel mehr.

Das heutige Theater, die Messungen und Beurteilungen, ist Geldverschwendung und Irreführung. Für die Folgen von biologischen Effekte sind die Grenzwerte nicht relevant, denn nicht Erwärmung wie in einem Mikrowellenofen ist Ursache.

Frans

Gleiches Recht für alle

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 30.11.2006, 22:25 (vor 5912 Tagen) @ Frans

Ich habe noch nie von eine richtige Untersuchung gelesen. Ausserdem, wie will man in einige Stunden und nur zur Stelle die Beziehung zwischen Beschwerden und EMF untersuchen? Mehr als Beurteilen ist unmöglich, eine Untersuchung fördert viel mehr.

Gut, einverstanden Frans. Aber die Sorgfaltspflicht sollte dann für beide Seiten gelten. Denn soweit ich informiert bin, nimmt sich auch Dr. Waldmann-Selsam keineswegs die Zeit, die Quellen ihrer Kasuistiken richtig gründlich medizinisch zu untersuchen. Soweit ich das anhand der Veröffentlichungen überblicke, protokolliert sie vielmehr nur die Fallschilderungen der Betroffenen, schaut wie weit der nächste Sender weg ist, macht mit ihrem Breitbandmessgerät eine Überschlagsmessung der Funkfeldbelastung - und das war's dann auch schon (wenn Sie's besser wissen, verraten Sie's mir bitte). Vielleicht hört sie noch das Herz ab und misst den Blutdruck. Ich staune immer wieder, wie sie aus dieser dürftigen Datenbasis die unerschütterliche Diagnose Mobilfunksyndrom ableiten kann. Glaubwürdig ist das für mich überhaupt nicht. Da erwarte ich mir (nicht nur) für das außerplanmäßige "Festspiel" in Oberammergau - genauso wie Sie - mehr Diagnostik - von Dr. Waldmann-Selsam und vom LGL. Nur den feuchten Finger in den Wind halten reicht eben nicht, um sich vom Murcks abzugrenzen.

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Scharlatanerie, Hetze, Mobilfunksyndrom, Mikrowellensyndrom, Glaubwürdigkeit, Pseudowissenschaft, Sorgfaltspflicht

Keine erhöhten Werte in Oberammergau

KlaKla, Donnerstag, 30.11.2006, 17:54 (vor 5912 Tagen) @ Doris

Wie erwartet sind die Werte in Oberammergau natürlich nicht erhöht. Aber maximal 5 % des Grenzwertes werden erreicht.

KlaKla, müssen da jetzt nicht die Grünen ran??

Nein, es ist doch nur eine Einzelmeinung eines Orts oder Kreisverbandes der Grünen gewesen. Die Partei Bündnis90/Die Grünen hat keinen klar definierten Wert für eine Grenzwertforderung.

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Meine Meinungsäußerung

Keine erhöhten Werte in Oberammergau

Doris @, Donnerstag, 30.11.2006, 22:17 (vor 5912 Tagen) @ KlaKla

Nein, es ist doch nur eine Einzelmeinung eines Orts oder Kreisverbandes der Grünen gewesen. Die Partei Bündnis90/Die Grünen hat keinen klar definierten Wert für eine Grenzwertforderung.

war mir schon klar;-)
Aber manchmal kann man das Ganze nur noch mit einer gewissen Portion Galgenhumor nehmen.

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