WiMax-Appell von Dr. Karl Richter (Allgemein)

Gast, Sonntag, 26.11.2006, 18:53 (vor 5846 Tagen)

Prof. Dr. em. Karl Richter engagiert sich seit etwa drei Jahren öffentlich als Mobilfunkkritiker. Jetzt hat er einen Appell gegen die Versteigerung der WiMax-Funkfrequenzen verfasst - der Staat solle im Sinne der Vorsorge u. a. die Versteigerung aussetzen bis Klarheit über die Gefährung durch EMF (Elektromagnetische Felder) herrscht.

Der Appell richtet sich zuerst an Wissenschaftler, Ärzte und Techniker - wer in diese Zielgruppe fällt und sich mit dem Appell identifizieren kann, der soll den Appell zeitnah unterzeichnen und sich zu diesem Zweck am besten mit Dr. Richter in Verbindung setzen (E-Mail: karl-richter@gmx.net). In einem ersten Schritt soll der so mit möglichst vielen Unterschriften (aus der Zielgruppe) versehene Appell an Bundeskanzlerin, Bundespräsidenten und Bundesumweltminister übergeben werden.

Später soll der Appell auch der Unterzeichnung durch jeden offenstehen.

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)

Tags:
WiMax, Selbstüberschätzung, Richter, Appell, Versteigerung, zu spät

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

Gast, Donnerstag, 30.11.2006, 23:59 (vor 5842 Tagen) @ Gast

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)

Der Appell von Dr. Richter wird derzeit in kurzen Zeitabständen überarbeitet und liegt mittlerweile in der vierten Fassung vor (hier im Forum steht lediglich die erste Fassung zum Download bereit). Sobald sich die Situation etwas beruhigt hat, werden wir eine aktuelle Fassung einstellen. Wer nicht solange warten möchte, möge sich direkt an den Verfasser des Appells wenden:

Interdisziplinäre und internationale Koordination sowie Kontaktadresse für Rückfragen: Prof. Dr. Karl Richter, Preußenstr. 11, 66386 St. Ingbert, Tel. 06894/87469, Fax 06894/889946, Email: karl-richter@gmx.net

Tags:
Interdisziplinär, WiMax, Richter, Appell, Ingbert

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Freitag, 01.12.2006, 16:02 (vor 5841 Tagen) @ Gast

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)

Von welcher type von Wimax ist hier die Rede?

Die gibt es in verschiedenen Sorten.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.12.2006, 00:17 (vor 5841 Tagen) @ charles

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)


Von welcher type von Wimax ist hier die Rede?

In dem Appell geht es um keinen speziellen Typ von WiMax. Die WiMax-Versteigerung ist lediglich Anlass für den Appell. Inhaltlich geht's eher darum, den Elektrosmog durch jegliche Funksignalquellen schlechthin einzudämmen.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Samstag, 02.12.2006, 00:35 (vor 5841 Tagen) @ H. Lamarr

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)

Von welcher type von Wimax ist hier die Rede?

In dem Appell geht es um keinen speziellen Typ von WiMax. Die WiMax-Versteigerung ist lediglich Anlass für den Appell. Inhaltlich geht's eher darum, den Elektrosmog durch jegliche Funksignalquellen schlechthin einzudämmen.

Hallo Spatenpauli,

ich musste mich mal erkundigen wegen einen Fall in Belgien.
Dort ist die Firma Clearwire tätig.
Man benützt 3.5 GHz.
Gerne möchte ich erfahren wie das Signal ausehen wird, qua Pulsrate usw.
Clearwire will das nicht verraten.

Anderseits habe ich erfaheren:
Im Gegensatz zu GSM, UMTS und WLAN umfasst WiMAX eine ganze Menge
unterschiedlichster Modulations- und Zugriffsverfahren, die gepulst
oder ungepulst sein können. Und wenn sie gepulst sind, sind viele
verschieden Pulsfrequenzen möglich. Hier hat der WiMAX-Betreiber eine
große Auswahl von Möglichkeiten, und was er auswählt, kommt ganz auf
den betreffenden Spezialfall an.

Also, kann es sein das es Wimax geben kann wo die Signale nicht gepulst sind !!

Deswegen meine Frage.

So soll das gebrauchliche UMTS Signal nicht gepulst sein.
Trotzdem ist das Organisationskanal gepulst mit 15.000 Hz.
Wenn aber Datenverkehr ist, soll das im Rauschen verschwinden.

--
Charles Claessens
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WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

H. Lamarr @, München, Samstag, 02.12.2006, 18:50 (vor 5840 Tagen) @ charles

Also, kann es sein das es Wimax geben kann wo die Signale nicht gepulst sind !!

Sie werden es nicht für möglich halten, Charles, aber ich bin weit davon entfernt zu glauben, dass Pulsung unzweifelhaft eine besondere Schädlichkeit von Funksignalen bedeutet! Möglicherweise sind gepulste HF-Signale tatsächlich schädlicher als ungepulste, möglicherweise aber auch nicht. Mein Kronzeuge dafür, dass eine Pulsung (zumindest auf Zellebene) wirkungslos ist, ist die Reflex-Studie, die gepulsten Signalen keine besondere Schadwirkung (DNS-Strangbrüche) auf die DNS attestieren konnte, intermittierender Strahlung (5 min ein, 10 min aus) dagegen schon - wobei anzumerken ist, dass diese Schadwirkung nicht bei utopisch hohen SAR-Werten, sondern schon bei 1 W/kg, also 50 % des geltenden Grenzwerts beobachtet wurden.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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, Pulsung

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Samstag, 02.12.2006, 19:39 (vor 5840 Tagen) @ H. Lamarr

Also, kann es sein das es Wimax geben kann wo die Signale nicht gepulst sind !!

Sie werden es nicht für möglich halten, Charles, aber ich bin weit davon entfernt zu glauben, dass Pulsung unzweifelhaft eine besondere Schädlichkeit von Funksignalen bedeutet! Möglicherweise sind gepulste HF-Signale tatsächlich schädlicher als ungepulste, möglicherweise aber auch nicht.

Hallo Spatenpauli,

es tut mir Leid, aber ich bin fest davon überzeugt, dass die niederfrequente Pulsrate eine besondere Schädlichkeit von Funksignalen bedeutet.
Ich habe Publikationen von andere Wissenschaftler, die mehr über EMV und Zellen untersucht haben, und die auch zur diese Meinung gekommen sind.
(Ich habe dazu etwas in *het bitje* December geschrieben, die ist aber teilweise in die niederländische und englische Sprache. Ich überlege noch ob ich sie auch komplett in die englische Sprache ausgeben werde.)

Viele der herkömmliche Untersuchungen halte ich für zwecklos.
Man will dabei untersuchen wann man tod herumfällt.

Ich werde versuchen es plastisch dar zu stellen.

Sie geben mir Ihre Hand, und ich streichle Ihre Daumen, und frage Sie ob das weh tut. Ich kann da streichles bis Nimmerienstag, aber sie fühlen keine Schmerzen.
Dann nehme ich einen Hammer und schlage kräftig auf Ihre Daumen. Der bekoimmt alle Farben der Regenbogen.
Die *Wissenschaftler* wollen wissen mit welcher Kraft der Hammer den Daumen erwischt hat, und weswegen diese verschiedene Farben entstehen.
Ich aber, streichle ganz zart Ihre Daumen, und Sie fliegen in die Luft.
Jedesmalwenn ich mit meine Finger in der Nähe Ihrer Daumen komme, bekommen Sie Schmerzen.

So ist das auch mit Elektrosensible.
Untersuchungen an junge gesunde Männer, denen nichts fehlt, ist Unsinn, weil die nichts im Körper haben was reagieren kann.
Untersuchungen sollen erst mal an richtige Elektrosensible vorgenommen werden, um heraus zu finden was da im Körper los ist, und weswegen die so reagieren.

Wenn das auf den Tisch liegt, kann man weiter reden.

Übrigens, es ist mir aufgefallen, dass Elektrosensible Mobilfunk fühlen, aber noch keine Beschwerden haben.
Aber wenn man denen die Modulationen (Geräusche) ganz leise hören lässt, sie schnell Kopfschmerzen bekommen.
Also, haben die Modulationen, also die Pulsierungen, einen gewisse Einfluss.

--
Charles Claessens
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, Baubiologe, Pulsung, Fundi

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

KlaKla, Sonntag, 03.12.2006, 10:53 (vor 5839 Tagen) @ charles

So ist das auch mit Elektrosensible.
Untersuchungen an junge gesunde Männer, denen nichts fehlt, ist Unsinn, weil die nichts im Körper haben was reagieren kann. Untersuchungen sollen erst mal an richtige Elektrosensible vorgenommen werden, um heraus zu finden was da im Körper los ist, und weswegen die so reagieren.

Wenn das auf den Tisch liegt, kann man weiter reden.

Das setzt die Mitarbeit der ES-Betroffenen voraus. Ich erinnere daran, dass die Mitarbeit gerne verweigert wird. Der Mainzer Wachhund oder die Mainzer Studie von Damen.

Übrigens, es ist mir aufgefallen, dass Elektrosensible Mobilfunk fühlen, aber noch keine Beschwerden haben.

Sie glauben was zu fühlen.

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Wo stecken nur die ganzen Elektrosensiblen?

--
Meine Meinungsäußerung

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ES, Mainz, Mitarbeit, Wachhund

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Sonntag, 03.12.2006, 11:13 (vor 5839 Tagen) @ KlaKla

Übrigens, es ist mir aufgefallen, dass Elektrosensible Mobilfunk fühlen, aber noch keine Beschwerden haben.

Sie glauben was zu fühlen.

Nein Klakla,
das sehen Sie falsch.

Elektrosensible können auf zwei Arten reagieren.

1. Sie *spüren* den Elektrosmog, ohne das es Beschwerden gibt.
Das hat nichts mit glauben zu tun.
Mittels Messungen habe ich das nachvollzogen.

2. Sie *spüren* den Elektrosmog und haben Beschwerden.

--
Charles Claessens
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WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

KlaKla, Sonntag, 03.12.2006, 12:35 (vor 5839 Tagen) @ charles

1. Sie *spüren* den Elektrosmog, ohne das es Beschwerden gibt.
Das hat nichts mit glauben zu tun.
Mittels Messungen habe ich das nachvollzogen.

2. Sie *spüren* den Elektrosmog und haben Beschwerden.

Dann erklären Sie mir mal ihr Nachweisverfahren.

--
Meine Meinungsäußerung

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Sonntag, 03.12.2006, 13:20 (vor 5839 Tagen) @ KlaKla

Dann erklären Sie mir mal ihr Nachweisverfahren.[/i]

Einfach Praxis.

Kennen Sie keine Elektrosensible ??

--
Charles Claessens
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WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

KlaKla, Sonntag, 03.12.2006, 13:24 (vor 5839 Tagen) @ charles

Dann erklären Sie mir mal ihr Nachweisverfahren.

Einfach Praxis.

Das reicht mir nicht als Nachweisverfahren.

Kennen Sie keine Elektrosensible ??

Gerade weil ich angebliche ES-Betroffene kenne bin ich kritisch geworden.

--
Meine Meinungsäußerung

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

Marianne, Dienstag, 23.01.2007, 01:55 (vor 5789 Tagen) @ charles

Da muß ich wiedersprechen Charles,
Noni spürt gar nichts. Und es hat ihn wieder erwischt, nach 3 Jahren ist der Ausschlag wieder da. Noch nicht schlimm, nur Ausschlag, aber immerhin. Wir haben die Ursache gesucht und auch gefunden. Er ist normalerweise mit dem LKW unterwegs, um diese Jahreszeit mit dem Schneeräumfahrzeug. Wegen des Wetters und weil kein Schnee da ist hält er sich in der Firma auf. Und die ist unter einem Mobilfunksender. Normalerweise kein Problem, seinen Platz für die Pausen haben wir ausgemessen, der ist okay. Aber jetzt die meiste Zeit dort, auch draußen im Hof, das war wohl zuviel.
Er ist jetzt in Portugal, wenn er wieder da ist werden wir sehen ob der Ausschlag wieder weg ist. Ändert sich an der Situation nichts, muß er sich krank schreiben lassen und ich schicke ihn ins Funkloch ins Saarland. In seinem Reisegepäck hat er Cortison-Spritzen. Das macht Freude.
Auch dieses Mal, keine Änderung der sonstigen Gewohnheiten. Lediglich nicht aufgepaßt und zu lange unter einem Sender. Dort hat es so zwischen 1.000 - 2.000 µW/m². Sehr empfindlich ist er ja nicht einmal.

Tags:
Funkloch, Messung, Cortison

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

charles ⌂ @, Dienstag, 23.01.2007, 09:04 (vor 5788 Tagen) @ Marianne

Da muß ich wiedersprechen Charles,
Noni spürt gar nichts. Und es hat ihn wieder erwischt, nach 3 Jahren ist der Ausschlag wieder da. Noch nicht schlimm, nur Ausschlag, aber immerhin.
Wir haben die Ursache gesucht und auch gefunden. Er ist normalerweise mit dem LKW unterwegs, um diese Jahreszeit mit dem Schneeräumfahrzeug. Wegen des Wetters und weil kein Schnee da ist hält er sich in der Firma auf. Und die ist unter einem Mobilfunksender. Normalerweise kein Problem, seinen Platz für die Pausen haben wir ausgemessen, der ist okay. Aber jetzt die meiste Zeit dort, auch draußen im Hof, das war wohl zuviel.
Er ist jetzt in Portugal, wenn er wieder da ist werden wir sehen ob der Ausschlag wieder weg ist. Ändert sich an der Situation nichts, muß er sich krank schreiben lassen und ich schicke ihn ins Funkloch ins Saarland. In seinem Reisegepäck hat er Cortison-Spritzen. Das macht Freude.
Auch dieses Mal, keine Änderung der sonstigen Gewohnheiten. Lediglich nicht aufgepaßt und zu lange unter einem Sender. Dort hat es so zwischen 1.000 - 2.000 µW/m². Sehr empfindlich ist er ja nicht einmal.

Dann ist der Noni elektrosensibel.

Ich kenne auch LKW-Fahrer, die am liebsten mit ihrem LKW herumfahren, aber das leider nicht mehr können.
Die LKWs haben zu grosse Magnetfelder.
Damit läuft der *Eimer voll*.
Ein wenig Sendemast genügt um ihn überlaufen zu lassen.

Sowohl der LKW als ein Sendemast sorgen für allergische Hautreaktionen innerhalb von 15 Minuten.
Er hat sich ein alten PKW zugelegt, wovon die Reifen jede 5.000 KM demagnetisiert werden, und wovon er den Fussboden mit Transformatorblech ausgekleidet hat. Damit kann er sich einigermassen bewegen.
Er benützt momentan kolloidales Silberwasser.
Das hilft ihn auch gegen seine Sonnenallergie.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Rationellere Lösung

AnKa, Dienstag, 23.01.2007, 11:28 (vor 5788 Tagen) @ charles

Ich kenne auch LKW-Fahrer, die am liebsten mit ihrem LKW herumfahren, aber das leider nicht mehr können.

Die LKWs haben zu grosse Magnetfelder.

Sowohl der LKW als ein Sendemast sorgen für allergische Hautreaktionen innerhalb von 15 Minuten.

Er hat sich ein alten PKW zugelegt, wovon die Reifen jede 5.000 KM demagnetisiert werden, und wovon er den Fussboden mit Transformatorblech ausgekleidet hat. Damit kann er sich einigermassen bewegen.

Deutschland ist offensichtlich ein gefährliches Pflaster.

Vielleicht wäre bei so vielen notwendigen Einzelmaßnahmen dann doch irgendwann das ganzjährige Tragen eines metallgitterdurchwirkten Schutzanzuges die rationellere Lösung.

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter

Helmut Breunig, Samstag, 02.12.2006, 10:16 (vor 5840 Tagen) @ charles

WiMax-Appell: Endfassung für Bundeskanzlerin

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.12.2006, 23:38 (vor 5835 Tagen) @ Gast

Bundeskanzleramt

An die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Frau Dr. Angela Merkel - persönlich
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin

Taucha, 7.12.06

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,.

ich habe es gern übernommen, Ihnen den beiliegenden Appell (PDF, 170 KByte) unabhängiger Ärzte, Wissenschaftler und Techniker zu WIMAX zu übermitteln. Gestatten Sie mir einige Bemerkungen von Physiker zu Physiker, die über diesen Appell hinausgehen.

Eine der Kontroversen in der modernen Gesellschaft wird durch die ausufernde elektromagnetische Verschmutzung der Umwelt hervorgerufen. Da tickt eine Zeitbombe.

Sie selbst haben deshalb vor 10 Jahren die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung auf den Weg gebracht. Inzwischen ist klar, gewisse Grundannahmen, auf denen sie basiert, sind falsch. Lebewesen sind im physikalischen Sinne komplexe Systeme, bei denen durch elektromagnetische Felder weit unterhalb energetischer Effekte entropische Wirkungen auftreten, wir greifen unbeabsichtigt in das Zellinformationssystem ein. Die Millionen Handys, Mobilfunksendeantennen und Schnurlostelefone mahnen zu großer Vorsicht.. Leider treten bereits unakzeptable Gesundheitsstörungen bei vielen Bürgern auf. Sie abzustreiten verbietet sich mir nach Prüfung der Umstände. "Mobilfunk ja, Gesundheitsgefährdung nein", fordern immer mehr Bürger.

Dem steht entgegen, dass die Industrie weltweit natürlich daran interessiert ist, die Mikrowellentechnik ohne Beschränkung weiter nach den bestehenden Standards auszubauen und neue Lösungen vorerst "in der Schublade" zu lassen. Jetzt kommt zu den Mikrowellenanwendungen WIMAX dazu, die nächste Technologie wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Regierungen stehen praktisch zwischen zwei Fronten. Gibt es einen Ausweg ?

Ich kann ich Ihnen verbindlich versichern, dass das Problem bei vertretbarem Aufwand und auf verschiedenen Wegen technisch so lösbar ist, dass die Interessen aller Seiten ohne Einbuße an Kunden-Komfort befriedigt werden. Noch ist es nicht zu spät, die Spitzenposition unserer Optoelektronik schnell in ökologisch nachhaltige Produkte umzusetzen. Mehr Wettbewerb abseits von Konzerndiktat tut allerdings Not, damit uns andere nicht zuvorkommen.

Was ist heute anders ? Zum ersten Mal in der Geschichte steht eine Physikerin an der Spitze eines wichtigen Industriestaates. Das ist Chance und Verpflichtung zugleich.

Durch Ihre naturwissenschaftliche Denkweise durchschauen Sie die Argumente beider Seiten, und Sie haben die Richtlinienkompetenz, den gordischen Knoten zu durchschlagen. Sie können durch die ökologische Wende der Kommunikationstechnik, deren Schritte klar vor uns liegen, unser Land an eine Spitzenposition führen, unserer Wirtschaft Flügel verleihen, die Arbeitslosigkeit vermindern und gleichzeitig eine Geisel der Menschheit beseitigen.

Ich bitte Sie herzlich, enttäuschen Sie uns nicht.

Mit freundlichen Grüßen aus Taucha bei Leipzig

Stefan Spaarmann

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Spaarmann, WiMax, Selbstüberschätzung, Appell, Brief, 26. BImSchV

Pressemeldung zum WiMax-Appell

Gast, Sonntag, 10.12.2006, 12:34 (vor 5832 Tagen) @ H. Lamarr

P R E S S E M I T T E I L U N G

09.12.2006


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diskussionen um die Gesundheitsgefahren des Mobilfunks spitzen sich zu. Immer mehr Bürgerinitiativen entstehen im ganzen Land. Auch die Zahl der unabhängigen (nicht von der Mobilfunk-Lobby gleichgeschalteten) Wissenschaftler, die sich an die Öffentlichkeit wenden, nimmt zu.

Eine Studie der Universität Bern belegt, dass die Ergebnisse von Mobilfunk-Studien durch die Industrie beeinflusst werden (siehe VDI-Nachrichten v. 24.11.2006).

"Das Maß ist voll", - daher die Reaktion vieler Wissenschaftler, Ärzte und Physiker. Ihr Weg an die Öffentlichkeit gipfelt aus aktuellem Anlass im so genannten "WiMax-Appell" und trägt die Überschrift

Gesundheit ist keine Handelsware. Wir fordern die Einhaltung der gesetzlichen Vorsorgepflicht!

Mit der am 12.12.2006 geplanten Versteigerung der Funklizenzen für das Breitband-Telekommunikationsnetz "WiMAx" durch die Bundesnetzagentur kommt zu den bestehenden Funknetzen wie GSM, UMTS und anderen eine weitere Gesundheitsbelastung auf uns zu.

Dies gilt es rechtzeitig zu stoppen!! Der Appell wendet sich direkt an den Bundespräsidenten Köhler, die Bundeskanzlerin Merkel und den Bundesumweltminister Gabriel.

Diesen Wissenschaftler-Appell haben auch die beiden großen und bundesweiten Bürgervereinigungen "Netzwerk Risiko Mobilfunk" und "Bürgerwelle" unterzeichnet.

Den Appell fügen wir dieser Nachricht in Form einer pdf-Datei an.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den interdisziplinären Koordinator, Herrn Prof. Dr. Karl Richter (Kontaktadresse siehe am Schluss des Appells), oder den Unterzeichner dieser Pressemitteilung (der im Namen des Netzwerkes auch zu den Erstunterzeichnern gehört).


Jürgen Groschupp

1. Vorstand u. Sprecher
Mobilfunk Bürgerforum e.V.
www.mobilfunk-buergerforum.de
info@mobilfunk-buergerforum.de
Tel. zentral: 0700 - 288 00 288
Fax zentral: 012120 - 248 703
Geschäftsstelle:
D-71315 Waiblingen, Postfach 2029

Gründungsmitglied des bundesweiten "Netzwerk Risiko Mobilfunk"

Tags:
, Netzwerk-Risiko-Mobilfunk, Groschupp, Netzwerk

Glaubensfragen

Raylauncher @, Sonntag, 10.12.2006, 20:11 (vor 5832 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Raylauncher, Sonntag, 10.12.2006, 21:57

Falls Herr Spaarmann glaube, die Bundeskanzlerin würde sein Schreiben je in Händen halten, geschweige denn, im Detail durchgehen, dann wäre das schon etwas blauäugig. Was ich allerdings nicht glaube ...

Herr Spaarmann wird wohl schon so realistisch sein, das nicht zu glauben. Warum verfasst er dann ein derartiges Schreiben?

Vielleicht, weil er glaubt, dass dieses Vorgehen ihm Anerkennung einbrächte, da er glaubt, in der Mobilfunkkritikerszene wären viele so leichtgläubig zu glauben, die Bundeskanzlerin würde durch ein solches Schreiben - von Physiker zu Physiker sozusagen - endlich glauben, welch ein Teufelszeug diese auf Mikrowellen basierende Nachrichtentechnik doch sei und das Ruder noch rechtzeitig herumreißen, um endlich die alternative optische Lösung einzuführen, von der Herr Spaarmann glaubt, nein versichert, dass sie funktionieren würde. Kraft Richtlinienkompetenz, nachdem die Physikerin an der Spitze unseres Industriestaates mit naturwissenschaftlicher Denkweise die Argumente beider Seiten durchschaut hat und nicht mehr alles glaubt, was die Fachbehörden ihr so berichten. Im Zusammenhang mit gewissen, sich als falsch erwiesenen Grundannahmen auf der die 26. BImSchV basiere, wird das wohl den Ausschlag geben in diesen Glaubensdingen und den klar vor uns liegenden Schritten bezüglich einer ökologischen Wende der Kommunikationstechnik von der man glaubt, sie wäre wirtschaftlich Flügel verleihend, arbeitslosigkeitsvermindernd und die Menschheit von einer Geisel befreiend ....

Nun zu dem was ich glaube:
Das Schreiben wird von einem Beamten des Bundeskanzleramtes zuständigkeitshalber an das BfS zur Bearbeitung weitergeleitet. Dort wird ein Sachbearbeiter beauftragt, eine freundliche Antwort zu formulieren und diese wird einem Beamten gemäß Geschäftsordnung zur Unterschrift vorgelegt. Und ab geht die Post ...

Raylauncher

Tags:
, 26. BImSchV, Glaubensfrage

Glaubensfragen

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.12.2006, 20:45 (vor 5832 Tagen) @ Raylauncher

Herr Sparmann wird wohl schon so realistisch sein, das nicht zu glauben.
Warum verfasst er dann ein derartiges Schreiben?

Weil er glaubt, dass dieses Vorgehen ihm Anerkennung einbrächte, da er glaubt, in der Mobilfunkkritikerszene wären viele so leichtgläubig zu glauben ...

Glaub' ich nicht. Dr. Spaarmann hat den Appell ja nicht verfasst, er war lediglich der geschickte Gesandte, der ihn an die Kanzlerin ge-E-mailed hat. Der Appell ist ein zu spät geborenes Kind von Dr. Richter. Mir ist völlig schleierhaft, wieso er sich angesichts der extrem kurzen Vorlaufzeit bis zur Versteigerung überhaupt noch so ins Zeug gelegt hat. Aus meiner Sicht war schon deshalb der Appell gescheitert, noch bevor die erste Zeile getippt wurde. Von meinem Bauchschmerz wegen der Argumentationskette des Appells mag ich gar nicht reden.

Das Schreiben wird von einem Beamten des Bundeskanzleramtes zuständigkeitshalber an das BfS zur Bearbeitung weitergeleitet. Dort wird ein Sachbearbeiter beauftragt, eine freundliche Antwort zu formulieren und diese wird einem Beamten gemäß Geschäftsordnung zur Unterschrift vorgelegt. Und ab geht die Post ...

Ja , das sehe ich auch so. Eigentlich zum heulen, die ganze Mühe für die Katz'.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Antwort vom Kanzler-in-amt

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.01.2007, 00:06 (vor 5789 Tagen) @ Raylauncher

Das Schreiben wird von einem Beamten des Bundeskanzleramtes zuständigkeitshalber an das BfS zur Bearbeitung weitergeleitet. Dort wird ein Sachbearbeiter beauftragt, eine freundliche Antwort zu formulieren und diese wird einem Beamten gemäß Geschäftsordnung zur Unterschrift vorgelegt. Und ab geht die Post ...

Ganz schön treffsicher, Raylauncher. Übrigens: Wie lauten denn die 6 Richtigen der nächsten Ziehung?

[image]

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Inhalt des Appells wirft Fragen auf

KlaKla, Sonntag, 03.12.2006, 11:36 (vor 5839 Tagen) @ Gast

Später soll der Appell auch der Unterzeichnung durch jeden offenstehen.

WiMax-Appell von Dr. Karl Richter: Gesundheit ist keine Handelsware (PDF, 20 KByte)

Wie kann Herr Richter das nur schreiben,

Seite 2 Punkt 8.
Ein immer größerer Prozentsatz der Bevölkerung bezahlt die Milliardenprofite von Industrie, Gewerbe und Staat nicht nur mit gesundheitlichen Opfern, sondern auch mit Wertminderungen des Eigentums, die sich hochgerechnet auf ganz Deutschland zu Billionen addieren. Er bezahlt sie auch damit, daß ihm ein grenzwertberuhigter und in die Geschäfte der Industrie verstrickter Staat immer mehr Regionen unbewohnbar macht und gesundheitliche Folgen, neuartige Vertreibungen von Bürgern oder einaufgezwungenes Leben in Kellern und Schutzanzügen - in Zeiten des Friedens! - ignoriert.

Wie kommt er nur zu derartigen Hochrechnung? Ich kenne nur ein verweistes Haus in Dresden (Familie Kind).
Mir ist keine Statistik bekannt, die Zahlen und Fakten liefert über den Wertverlust von Immobilien durch Mobilfunkantennen in der Nachbarschaft.
Mir sind nur zwei Leute bekannt, die in Strahlenschutzanzügen durch die Gegend laufen.
Das Menschen im Keller oder Wald nächtigen hab ich auch gehört aber da frage ich mich, warum die Leute ihr Wohnumfeld nicht abschirmen.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Wertverlust, Zweifel, Opfer, Richter, Hetze, Appell, zu spät

Inhalt des Appells wirft Fragen auf

Marianne, Dienstag, 23.01.2007, 02:24 (vor 5789 Tagen) @ KlaKla

Das Menschen im Keller oder Wald nächtigen hab ich auch gehört aber da frage ich mich, warum die Leute ihr Wohnumfeld nicht abschirmen.

Bei den Menschn im Keller fühle ich mich angesprochen, wir haben abgeschirmt, aber wie man weiß geht das nicht zu 100 %. Trotz Strahlenschutzgitter haben wir im OG, wo die Schlafzimmer sind, noch ein Maximum von 350 µW/m². Dr. Moldan hat Abschirmversuche gemacht, wenn wir für einige Tausend Euro die Front abschirmen lassen, bleiben noch 25 µW/m² übrig, durch Reflexionen die von hinten reinkommen. Da wir nicht mehr über 1 µW/m² schlafen, wäre das Geld also zum Fenster hinaus geworfen und wir bleiben im Keller bis der Sender weg ist.

Familie Kind hatte auch abgeschirmt, aber bei 20.000 µW/m² bleibt noch so ein großer Rest übrig, der auch zu hoch ist. In unserer Siedlung wohnt noch eine Familie im Keller, die Ehefrau hatte Leukämie und möchte kein Risiko mehr eingehen. Zu den Leuten die im Wald schlafen kann ich sagen daß die Häuser dort bereits abgeschirmt sind und dies bis GRPS-EDGE kam auch gereicht hat. Dann leider nicht mehr. Es ist wohl so daß von EDGE eine kleinere Menge reicht um Beschwerden zu bekommen.

An unserem T-Mobile Sender haben wir 3 x Lyphdrüsenkrebs, einen Lungen- und einen Brustkrebs, in unmittelbarer Nähe. Einer der an Lymphdrüsenkrebs erkrankte ist 38 Jahre alt, hat sein Haus komplett abgeschirmt. Seine Mutter hat kürzlich erzählt daß bei allen in der Klinik die Chemo anschlägt, bei ihm nicht. Derzeit gekommt er eine Knochenmarkstransplantation. Weiter erzählte die Mutter, daß das Toggern (EDGE, war vorher nicht da) jetzt durch die Kellerschächte kommt. Was soll der Mensch jetzt machen um wieder gesund zu werden? Im Haus am Sender gehts scheinbar nicht. Das Haus ist neu erbaut. Über kurz oder lang wird er umziehen müssen. Er ist einer der unsere Aktionen für total überzogen gehalten hat. Jetzt sieht er es anders.

Dann sind mir alleine schon viele bekannt die wegen eines Senders umgezogen sind, ihr Haus verkauft haben. Diese Leute kaufen sich nichts mehr, nur noch zur Miete, dann ist man im Fall der Fälle schnell wieder weg.
Auch bei uns kann es noch kommen daß wir unser Haus verlassen müssen, es bliebe dann leer stehen.

Tags:
EDGE, Moldan, Keller, Buchmann, Kind

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