Aufgabenverteilung in der Szene der Funkgegner (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 16.01.2022, 09:40 (vor 257 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 16.01.2022, 10:16

Mit fleißigen Bürgerinitiativen lebt die Angst vor Funkstrahlung weiter.

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Bei Diagnose-Funk kann man problemlos Fördermitglied werden. Ein Fördermitglied zahlt, hat aber kein Stimmrecht. Kein Stimmrecht, kein Einfluss, keine Kontrolle. Wenn Laien nicht mehr mitspielen, weil sie die Strategie durchschaut haben, tauscht man diese einfach aus. Das Bündnis für verantwortungsvollen Mobilfunk Deutschland (BVMDE) wurde im Dez. 2020 gegründet im April 2021 agierte die Koordinatorin Michaela T. noch für die Interesse von Diagnose:Funk. Der Trompeter aus Köln wollte sie damals noch einstellen. Im Mai 2021 gab es eine Atmosphärische Störung. Dann folgte die stille Übernahme eines Profiteurs. Ein selbst diagnostizierter EHS Profiteur der seine Dienstleistung (Messung & Bewertung von Belastung durch Elektrosmog) sicher nicht kostenlos anbietet.

Er ist wie auch Diagnose-Funk nicht unabhängiger oder neutral. Mit dem Ausbau der Mobilfunknetze und den intervallabhängigem Bürgerprotesten gegen Sendemasten hat sich ein lukrativer Markt entwickelt. Daraus entsprangen viele Nebentätigkeiten für Quereinsteiger, Quaksalbern, Zahnärzten, Therapeuten, Homöopathen, Buchautoren, Journalisten und Selbstdarstellern. Denn mit der Angst und der Naivität von Laien lässt sich Geld verdienen. Diagnose-Funk agiert im Interesse der Baubiologie und instrumentalisiert erfolgreich Laien. Mit Hilfe naiver Laien, die sich für dumm verkaufen lassen, zum mäßigen Erfolg der Baubiologie. :wink:

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Tags:
Diagnose-Funk, Profiteur, Strippenzieher, Kommerz, Kooperation, Schaubild, Fördermitglied, Marionetten, Stopfgänse, BVMDE, Thiele, EBI, Trompeter

Erfolgreiche Aufgabenverteilung siehe Gemeinde Siegsdorf

KlaKla, Mittwoch, 19.01.2022, 12:50 (vor 253 Tagen) @ KlaKla

Mit Hilfe besorgter Eltern wurden politische Vertreter der Gemeinde Siegsdorf auf die Gefahr, die angeblich vom 5G ausgeht hingewiesen. Ganz nach Leitfaden sammelten die Damen 67 Unterschriften gegen einen Mobilfunkmast und überreichte diese dem Bürgermeister. Selbstverständlich nicht ohne die übliche Forderungen, die aus Stuttgart vorgegeben werden.

Siehe Bürgerantrag von Susanne S, Karin W. und Jutta K. Sie fordern ein Moratorium, ein Mobilfunk-Konzept, eine gutachterliche Expertise, eines unabhängiges Gutachter aber auf keinen Fall vom TÜV-Süd, keine Indoor-Versorgung etc.

Dann kommen die Grünen ins Spiel. Marlis Neuhierl-Huber, Gerhard Gimpl, Willi Geistanger fordern, die Gemeinde Siegsdorf soll ein zukunftsfähiges und gesundheitsverträgliches Mobilfunkvorsorgekonzept erstellen. Sie schlagen das EMF-Institut (Dr. P. Nießen) vor oder eines welches Diagnose-Funk empfiehlt.

Bis dahin sollen alle vorliegenden und weiter eingehenden Anfragen der Mobilfunkanbieter weiterhin zurückgestellt werden. So lt. Antrag der Grünen.

Zu diesem Geschäftsmodell gehört noch ein Vertreter, der sich in Recht auskennt. Und siehe da, man ist sich schnell einig geworden wenn man nimmt!

RA Herkner plädierte dafür, dass der Status der Mobilfunkversorgung und ein Mobilfunkkonzept von EINEM Gutachterbüro eruiert bzw. erstellt werden soll, gemäß dem Motto „Versorgung und Vorsorge aus einer Hand“. Ein gutachterlich begleitetes Mobilfunkkonzept kann nach Aussage von Dr. Herkner die Brücke schlagen zwischen der Forderung nach einer guten Netzabdeckung im Gemeindebereich und gleichzeitig einer minimalen Strahlenbelastung. Laut Dr. Herkner sei nur mit diesem für die Gemeinde eine zielsichere und gesundheitsverträgliche Dialogplanung mit den Mobilfunkbetreibern möglich. Ohne ein gutachterlich begleitetes Mobilfunkkonzept hätte die Gemeinde wenig Möglichkeiten bei der Standortsuche der Mobilfunkbetreiber einzugreifen.

Seilschaft verbindet, alles aus einer Hand, wie schön für die Nutznießer. Ohne Ausschreibung wird ein kleiner Auftrag vergeben und verängstigte Laien dürfen mit stempeln. Man schaue sich die beiden PDFs an welche die Gemeinde noch zum Downloaden bereit hält. Sie nennen es Mobilfunkstandortkonzept Siegsdorf (Vortrag von Dr. P. Nießen) und Mobilfunkkonzept Gemeinde Siegsdorf (Gedöns vom Bürgermeister Kamm). Mit 5G womit die besorgten Eltern auf Unterschriftenfang gingen, hat das nichts zu tun. In dem Skript von Nieße kommt 5G nicht mal vor. Da 5G anders abstrahlt, müsste sich auch die Immission für Anwohner ändern. Dieser Fisch stinkt vom Kopf her.

Mehr als 100 Bürgerinitiativen haben die Partnerschaft zum "Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk" verlassen.
Wer genau, darüber schweigt das BVMDE.

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