Deutsche Anti-Mobilfunk-Szene verliert zwei Frontleute (I) (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 01.08.2021, 18:04 (vor 485 Tagen)

Ein Musiker aus Köln und Eduard Meßmer, Petent der "Bundestagspetition", ziehen sich aus der deutschen Anti-5G-Szene zurück. Der Musiker tut dies leise. Ihm macht die beständige Erfolglosigkeit der Szene zu schaffen. Auch Eduard Meßmer ist frustriert. Er aber rechnet öffentlich mit seinen Ex-Gesinnungsgenossen ab, nennt Ross und Reiter.

Der Musiker, der in 5G nach wie vor nichts Gutes sieht, will sich künftig wieder mehr auf seine beruflichen Talente und, wie er es nennt, auf ein lebensförderndes Engagement konzentrieren. Sein Rückzug aus der Anti-5G-Bewegung verläuft piano, ohne Pauken und Trompeten. Ganz anders Meßmer. Er hat sich für forte entschieden und erläutert in einem knapp 1½-stündigen Videointerview u.a. seine Sicht auf organisierte Mobilfunkgegner und wie er seiner Darstellung nach von Diagnose-Funker Peter Hensinger kalt gestellt wurde. Die Fragen stellt ein mir Unbekannter aus der Trutherszene.

Eduard Meßmer über die Unmöglichkeit eine Mobilfunkaufklärungsszene aufzubauen.

Das Video erschien am 6. Juli 2021 auf YouTube, es wurde bis jetzt 263-mal aufgerufen und hat zwölf positive sowie eine negative Wertung erhalten. Der Wirkkreis von Meßmer ist somit ersichtlich klein und wie die wenigen Reaktionen bei YouTube zeigen, kommentieren besonders Kreuz-und-Querdenker das anstrengende Video.

Anstrengend deshalb, weil der Interviewer unkonzentriert ist und sein Gegenüber kaum einen Satz zuwege bringt, ohne zu stocken oder sich zu verhaspeln. Dies hat jedoch einen Besucher des IZgMF-Forums nicht davon abgehalten, das Video in voller Länge zu betrachten und bemerkenswerte Passagen heraus zu picken. Anschließend die Ergebnisse des "Perlentauchers":

Hinweis: Die zitierten Textpassagen sind zuweilen die gekürzte Fassung längerer Textpassagen. Die Links führen stets kurz vor den Beginn der Originalpassagen im Video auf YouTube.

00.04.35: [...] mich für eine menschenwürdige Verfasstheit in unserem Staat einzusetzen. Habe einen Eid als Polizist auf die Verfassung abgelegt - wir haben aber noch keine Verfasstheit, wir sind lediglich mit dem Grundgesetz verfasst. [...]

00.06.00: [...] Die Demokratie ist immer in Gefahr gewesen, denn wir haben in diesem Land eine Menge Schlafschafe. Die Leute haben sich abgewöhnt um ihre Freiheit zu kämpfen. [...]

00.07.00: [...] Wer in der Demokratie einschläft, der wacht in der Diktatur auf, und genau das haben wir ja. Ich mache die Bevölkerung verantwortlich, in dieser Apathie, in der sie sich befindet. [...]

00.10.00: [...] Die mobilfunkkritische Szene hat ihren Dornrösschenschlaf noch nicht beendet. Das hat sich dann geändert, als ich die 5G-Bundestagspetition eingereicht habe - nach drei Monaten kämpfen wurde sie veröffentlicht. Mit hanebüchenen Aussagen wurde versucht, diese Veröffentlichung zu verhindern. Dann ist es doch passiert, und dann wollte ich die Nagelprobe einer Europäischen Bürgerinitiative in die Wege leiten - sie sollte nicht die Lösung sein, sondern ein Türöffner, um den Fuß da rein zu bekommen.
Aufklärung der Bevölkerung sollte mit der einjährigen Unterschriftensammlung erreicht werden, und auch die Bürgerinitiativen sollten gebündelt werden - in ganz Europa.
Die Anhörung im Europäischen Parlament ist eigentlich sekundär. Einlenkung der eigenen Regierung war die Hoffnung durch diese EBI. [...]

00.14.45: [...] Die ersten vier Wochen lief sie [die Bundestagspetition] regulär, die ersten drei Wochen war das Ganze so gut wie tot. Ulrich Weiner und Markus Stockhausen haben diese Petition dann eine Woche vor Schluss begonnen zu unterstützen. Und dann ist ein richtiger Krimi daraus geworden. An den letzten zwei Tagen haben zehntausende Leute unterschrieben. Das war meiner Meinung nach ein richtiges Erwachen und ein Zeichen, dass eine EBI möglich ist. [...]

00.15.45: [...] Gründungsversammlung in Freiburg sollte dann die Infrastruktur für das Vorhaben erarbeiten. Mit Italien und Schweiz gab es dazu Kontakt. Uli Weiner war dabei, als Vertreter der elektrosensiblen Menschen und als Vertreter von Diagnose Funk, Peter Hensinger. In der Gründungsversammlung gab es eine heftige Auseinandersetzung zwischen beiden - offensichtlich liegen diese seit Jahren im Streit. Durch die EBI sollte sich hier mehr bewegen, aber der Streit war gewichtiger, als sich in Deutschland zusammenzuführen. Als Gründer des Förderkreises möchte ich darüber berichten, damit nachfolgende Initiativen (es läuft ja wieder eine neue!) den Fehler nicht wieder machen. [...]

00.21.00: [...] Zur Petition: Der Bundestag hat es geschafft, nach zweieinhalb Jahren mir den Abschluss des Verfahrens mitzuteilen. Ende Februar kam das Ergebnis - es ist sehr interessant, was der Petitionsausschuss dem Deutschen Bundestag empfohlen hat! Der Bundestag hat mehrheitlich mein Ansinnen abgelehnt. Die Antworten waren genau die, die zu erwarten waren - die waren schon bei der Anhörung genannt. Kein Millimeter wurde davon abgewichen! Trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse ist der Bundestag nicht davon abgewichen. Die deutsche Politik fällt somit vollkommen aus für Forderungen einer mobilfunkkritischen Bürgerinitiative. [...]

00.25.50: [...] Persönlich erlebt in einem Gesprächskreis in Berlin mit sämtlichen Berichterstattern der SPD, da waren wir zu fünft: Isabel Wilke, Jörn Gutbier, Professor Kühling, Barbara Dohmen. Da haben wir unsere Referate abgegeben - "Mir ham den Ochsen ins Horn gepfetzt". Mehr ist nicht passiert, wir hätten auch zuhause bleiben können - die hatten da keinen Willen, wir waren Störenfriede. Mit oder ohne wissenschaftliche Fakten. Der europäische Ansatz ist also die einzige Chance da was machen zu können. Bei der Pluralität der Regierungen in Europa sehe ich einen Ansatz, da es da Regierungen gibt, die etwas mobilfunkkritischer sind, als die deutsche.
Wir brauchen in Deutschland aber eine schlagkräftige Bürgerbewegung! [...]

00.29.10: [...] Schicksal, welches ich in der eigenen Bewegung erlebt habe: Exkommunikation und kontrollierte Opposition. Da sind Debattierer und Diffamierer am Werk. Man tut alles, um diese Geschlossenheit zu verhindern. Auch persönlich wurde ich unter Beschuss genommen - Peter Hensinger wollte mich rausschmeißen. "Es wäre doch besser, wenn das eine Frau macht, wegen der Kameratauglichkeit", hieß es. Einige erleben so etwas in diesen Initiativen, da wollen einige die Handbremse anlegen. [...]

00.31.50: [...] Zwei Lager liegen bei uns im Streit, d.h. eine politische Weiterentwicklung unserer Forderungen wird blockiert. Zwei Platzhirsche am Werk. 5G ist jetzt voll dran und 6G kommt auch noch - d.h. der Widerstand hat nichts bewegt. Es regiert der Spaltpilz - der schimmelt schon Jahre! [...]

00.36.20: [...] Anti-Corona-Maßnahmen-Kritik: Gegner werden willkürlich ins rechte Lager gesteckt. Das gleiche Prinzip auch bei Mobilfunk: Da werden die Themen in eine ganz andere Richtung gelenkt. Viel Zeit wurde in politisch-ideologische Abgrenzungs- oder Ausgrenzungs-Diskussionen verbracht. Es ging immer um Ulrich Weiner und KlaTV, und Diagnose-Funk-Mitglieder haben auch Dinge reingetragen. Das hat Zeit und Energie gekostet. Wir sind zwar weit gekommen, aber es hat dennoch nichts genützt.
Es gab Briefaktionen gegen mich, nach Gründung der EBI. Der Förderkreis Attention 5G hat bei der zweitägigen Tagung in Kassel (März, 2019) ein basisdemokratisches Netzwerk erreicht, Peter Hensinger und Ulrich Weiner waren da auch dabei. Weiner hat zwei Tage vor Gründung der EBI was eigenes gegründet, als Konkurrenzveranstaltung. Peter Hensinger hat das Ganze etwas subtiler gemacht. Der hat den Koordinationsausschuss majorisiert mit Diagnose-Funk-Mitgliedern. Der Ausschuss sollte eigentlich diese beiden Lager neutralisieren, um den Streit hinter uns zu lassen. D.h. wir hatten wieder das gleiche in grün. Ich war dann alleine im Ausschuss mit Diagnose-Funk-Mitgleidern. Danach wurde dieser aufgelöst, um einen neuen zu bilden. Das hat mir nicht unbedingt Sympathien eingebracht bei Peter Hensinger. [...]

00.45.40: [...] Ich bin auf einer Querdenken-Veranstaltung aufgetreten in Stuttgart (August 2020) und musste bei Peter Hensinger hierfür um Erlaubnis bitten. Zum Thema "5G und die Folgen" habe ich referiert. Das war mit den Worten von Peter Hensinger "unsäglich". Dem hat es nicht gefallen: "Warum hast du mich vorher nicht gefragt?"
Mit dem Thema Corona wollten die Diagnose-Funk-Mitglieder nichts zu tun haben, ich wurde also im eigenen Club eine Persona non grata. Von Herrn Hensinger kam der Vorwurf, dass ich das T-Shirt "Querdenken-711" anhatte. Kritik an der Bundesregierung hat zu massiven Vorwürfen geführt, man wird als Verschwörungstheoretiker etikettiert - aber in der Anti-Mobilfunkszene ist der Ruf da sowieso schon ruiniert. Für mich sind 5G und die staatlichen Anti-Corona-Interventionen eine Medaille mit zwei Seiten. [...]

Verweis auf Professor Hecht: "Die Gedanken sind frei, aber mit der globalen Digitaliserung ist es damit vorbei." = "Hochkompetent". Die Aussicht, dass wir eine transhumanistische Realität haben, und der Mensch seine Freiheit verliert.

Fortsetzung ...

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Hensinger, Einflussnahme, Stigmatisierung, Gutbier, Funktionär, Strippenzieher, Kommerz, Dohmen, Wilke, Kühling, Unterschriftensammlung, Meßmer, Spaltpilz, EBI, Gründungsversammlung, Stop (((5G))), Attention

Deutsche Anti-Mobilfunk-Szene verliert zwei Frontleute (II)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 01.08.2021, 19:11 (vor 485 Tagen) @ H. Lamarr

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00.51.20: [...] Es gibt Telefonkonferenzen für die gegenseitigen Befindlichkeiten, aber mir fehlt ein Konzept. In der Bundesrepublik werden meine Forderungen in die Rechtswidrigkeit gedrängt. Wir hatten tatsächlich schon eine Finanzierung von drei hauptamtlichen Stellen. Da reden wir von enormen Summen. Man braucht da feste, laufende Einnahmen. Man muss ein glaubhaftes Konzept vorweisen können, mit dem man glaubhaft macht, dass die Leute "ihr Geld sinnvoll ausgeben", was sie überweisen. In einer solchen Organisation braucht man nicht nur irgendwelche Leute, die "irgendwas tun". Man braucht konkrete Experten (IT, Medien, usw.) und die müssen auch Zeit und Ressourcen für solche Aufgaben haben - da wird's aber schon schwierig.
In unserem Finanzplan kam ganz locker ein sechsstelliger Betrag zusammen!
Die EU: In den Papieren zur EBI, da steht klipp und klar drin: Ihr braucht 100.000 €, vorher braucht ihr gar nicht anfangen. Da muss professionell vorgegangen werden. Wir haben uns dann Gedanken gemacht, wie man Geld generiert für diese überregionale Netzwerkarbeit: Da gibt es die "EWIF" = Personengesellschaft. Ein Verein darf ja bei uns nicht politisch tätig sein, d.h. die EWIF wäre ein Konstrukt in diesem Gefüge, um die finanziellen Mittel aufzubringen, die man für einen zweigleisigen Ansatz braucht, einmal nationale Ebene und europäische. [...]

00.56.00: [...] Bei der Unterschriftenaktion geht es ja um 1 Mio. Unterschriften, d.h. da sieht man ja, dass man gleich anders planen muss. Es war schwierig, das in den Telefonkonferenzen zu vermitteln, das hat bei einigen ihr Vorstellungsvermögen überstrapaziert. [...]

(Verweis auf Dr. Rainer Füllmich aus dem Corona-Ausschuss https://corona-ausschuss.de): Die haben da eine Stiftung aufgemacht und ein Netzwerk aufgebaut (weltweit) - da läuft die Vernetzung gut. Kann man als Vorbild nehmen. Die Gegner sind da auch "scheinbar allmächtig". Stichwort: Cancel-Culture - das ist mehr als bedenklich. Wirkt wie kontrollierte Opposition.

00.58.18: [...] Vollständige Ausgrenzung: Die Diskussion darüber lähmt. Bei mir hat schon die Beschäftigung mit Corona ausgereicht, dass ich mich massiver Kritik ausgesetzt sah.
Die Rede in Stuttgart bei den Querdenkern - ich hab ja nicht aus "eigenen egoistischen Motiven, mit exibitionistischen Neigungen" da teilgenommen.
Unsere eigene Kollaborationsplattform war an Microsoft angeschlossen, obwohl Datensicherheit von Anfang an klare Sache war. Was die Querdenker in kurzer Zeit auf die Reihe bekommen haben (Großdemo, bundesweite Orga) - da habe ich Respekt entwickelt. Ich hab Kontakt zu den Querdenkern gesucht, um eine Alternative zu unserer Kollaborationsplattform zu suchen - und zwar dringend! Weil das ganze Ausland, die ganzen Leute im europäischen Komitee - wir haben das einfach gebraucht, um mit denen zu arbeiten. Wichtig war Datensicherheit und Datenhoheit. Darüber kam es dann auch zur Rede in Stuttgart. [...] (siehe https://vimeo.com/498595915).

01.02.00: [...]Die Reaktion, häufig von Diagnose-Funk-Mitgliedern, war: Ich solle mich doch auf 5G konzentrieren. Dabei habe ich das Thema Corona nie angesprochen - von diesem Image konnte ich mich nicht befreien.
Diverse Verweise auf Wodarg, Rubikon und andere Alternativmedien - hier kann man Argumente finden, die einen kritisch aufhorchen lassen sollten. Die Impfkampagnen sind mit massiven Nebenwirkungen verbunden, damit sollte man sich befassen.
Zeit des Lockdowns wurde genutzt, um 5G massiv auszubauen. Die Krise wird genutzt, um uns vor vollendete Tatsachen stellen zu können.
Meine Corona-Kundgebungen in Bühl und Baden-Baden: Mir ist es noch nie zuvor gelungen, das 5G-Thema unterzubringen wie da. Auch ohne Querdenken gelang das. Ohne die Corona-Demos hätte ich nie die Gelegenheit bekommen.

(Verweis auf Robert Kennedy): Mit 5G hat der ein großes Publikum erreicht.
Es wäre ja blöd, diese Gelegenheit nicht zu nutzen.

Bei jemand, der aufmerksam und wachsam ist bei 5G, da erwarte ich, dass da eine gewisse Offenheit herrscht. Klarer Menschenverstand sollte da anzutreffen sein, aber ich musste da die Erfahrung machen in den Gremien, dass beim Thema Corona die gleiche Kluft entstanden ist, wie sie in Familien besteht. Hinzu kam: Als wir unsere Kundgebungen unter dem Label "Querdenken" gemacht haben (das ging nur einen Monat, dann haben wir das wieder gelassen), da die Corona-Leute mit dem 5G-Thema nichts zu tun haben wollten.

(Verweis auf Buch): "Der Selbstmordpakt" - Schuldbewusstsein bei den Jungen spielt da sicher mit.

Unseren Politikern kann man nicht mehr vertrauen - unsere Grundrechte sind als Abwehrrechte zu betrachten.

(Verweis auf Hermann Ploppa, Autor): Da bekommt man eine ganz andere Perspektive auf Politik. Was hier mit der deutschen Bevölkerung los ist: Bei uns hat immer das Preis-Leistungs-Verhältnis gestimmt, deshalb das große Vertrauen in die Politik.
Die Lebensgefährtin von Ploppa, die in der DDR aufgewachsen ist, da hat es nicht gestimmt, das war anders. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns hier durchzuwursteln - es geht darum, unseren freien Willen zu behalten. Und der ist bald weg, wenn dieses Land und diese Leute hier weiter schlafen.

(Verweis auf "Great Reset"): Wir leben in äußerst komplexen Verhältnissen - es gibt keine Wahrheit und keine Fakes, nur noch Geschichten, und die müssen wir verstehen. [...]

01.13.30: [...] Es sollen in einer globalen Agenda bestimmte Rahmenbedingungen geschaffen werden. In einzelnen Bewegungen zu eigenen Themen ist keiner bereit über den Tellerrand hinauszuschauen. Wir verlieren Arbeitsplätze wenn 5G kommt! Dann wird es keine Gewerkschaften mehr geben. Die Bewegungen sind nicht bereit, da mal hinzuschauen. Mit jedem Thema kämpft man gegen das komplette System, das "staatliche Ungeheuer". Die Probleme sind vielleicht sogar gewollt und systemisch angelegt. Ein mächtiger Gegner mit einer abgespulten Agenda. [...]

01.18.40: [...] Dieser Corona-Spuk ist aber bald vorbei. "Kinder der Dunkelheit" lancieren diese Agenda. Da wo Schatten ist, ist aber auch Licht. Wir werden die Konflikte in der Familie aushalten müssen. Wir brauchen kein' Papa und keine Mama, die uns sagt, was wir jetzt tun müssen gegen vermeintliche Viren, die es ja eigentlich schon gibt, seit es Menschen gibt.

(Schlussworte des Interviewers): [...] Die Masken fallen - die dunklen Kräfte zeigen ihr wahres Gesicht. Vielleicht herrscht Panik bei den Eliten, weil sie befürchten, dass ihnen die Kontrolle entgleitet. 5G wird von den Menschen nicht gebraucht.

(Verweis von Meßmer auf das neue Bündnis "Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland" und auf die Europäische Bürgerinitiative, "die ja nach wie vor besteht".)

5G ist eine satanische Agenda, die sich nicht durchsetzen wird. [...]

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Geschäftsmodelle von Weiner und Diagnose-Funk

H. Lamarr @, München, Sonntag, 01.08.2021, 20:43 (vor 485 Tagen) @ H. Lamarr

Zum ersten Mal spricht mit Meßmer ein Abtrünniger von den Geschäftsmodellen, die von Uli Weiner und Diagnose-Funk praktiziert werden:

00.35.05: [...] Also, beide Lager sind parallel zum eigenen Geschäftsmodell, der eine macht Vorträge, der andere verkauft Bücher und Vorträge – egal [...]

Nein, eben nicht egal. Meßmer blickt es einfach nicht: Seine Beanstandungen an der Unfähigkeit von Weiner und Diagnose-Funk, an entscheidenden Stellen etwas zu bewegen, sind samt und sonders mit den kommerziellen Interessen dieser Akteure zu erklären. Was Meßmer zähneknirschend als verdienstvolle "Aufklärung der Bevölkerung" durch die beiden lobt sind in Wahrheit Werbeaktionen zur Sicherung des kommerziellen Weiterkommens. Auch die beklagte Untätigkeit auf maßgebendem politischen Parkett passt ins Bild: Um nicht die Grundlage ihres Geschäftsmodells zu verlieren, darf sich an der vorherrschenden Situation nichts wirklich ändern. Wer bucht schon auf EMF-Alarm gebürstete Referenten, wenn z.B. die Grenzwerte tiefer gefallen sind als der Kurs von Wirecard und Baden-Württemberg den Hotzenwald für 99 Jahre als Sammel-Sperrgebiet für alle überzeugten Elektrosensiblen Deutschlands ausgewiesen hat. Wie wir hier zu sagen pflegen: Der Weg zur Knete ist das wahre Ziel, die öffentlich bekundeten (unerreichbaren) Ziele sind lediglich Scheinziele, um den Angstpegel in der Bevölkerung ertragreich hoch zu halten.

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Geschäftsmodelle von Ulrich Weiner

KlaKla, Samstag, 14.05.2022, 09:47 (vor 199 Tagen) @ H. Lamarr

Werbung für WAVESAFE, siehe hier

Geschäftsführer Roland Widmer

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Meine Meinungsäußerung

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Deutsche Anti-Mobilfunk-Szene verliert zwei Frontleute (I)

hans, Montag, 02.08.2021, 02:01 (vor 484 Tagen) @ H. Lamarr

...denn wir haben in diesem Land eine Menge Schlafschafe. Die Leute haben sich abgewöhnt um ihre Freiheit zu kämpfen. [...]

...Wer in der Demokratie einschläft, der wacht in der Diktatur auf, und genau das haben wir ja. Ich mache die Bevölkerung verantwortlich, in dieser Apathie, in der sie sich befindet.

Die Querdenker. Die neue Elite im Lande. Oder schon auf dem Weg zur neuen Herrenrasse?
Ernst nehmen kann man sie nicht, sollte man aber, befürchte ich.
Und das war der Grund für die Meldung. Gut wenn man Internet hat, schlecht wenn man mit den darin enthaltenen Infos nicht umgehen kann :no:

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Das Erwachen der Macht war nur eine Fehleinschätzung

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 04.08.2021, 22:16 (vor 481 Tagen) @ H. Lamarr

00.14.45: [...] Die ersten vier Wochen lief sie [die Bundestagspetition] regulär, die ersten drei Wochen war das Ganze so gut wie tot. [...] Und dann ist ein richtiger Krimi daraus geworden. An den letzten zwei Tagen haben zehntausende Leute unterschrieben. Das war meiner Meinung nach ein richtiges Erwachen und ein Zeichen, dass eine EBI möglich ist. [...]

Was für eine Fehleinschätzung Meßmers noch heute! Dabei müsste er es doch besser wissen. Schon der kuriose Verlauf seiner Petition im März/April 2019 hätte ihn misstrauisch machen können, dass da etwas nicht stimmt. Gut fünf Monate später brach sein Kartenhaus prompt zusammen, spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte er die Idee seiner "Europäischen Bürgerinitiative" zu Grabe tragen müssen. Denn anlässlich seiner Anhörung vor dem Petitionsausschuss in Berlin trommelten Mobilfunkgegner bundesweit für eine machtvolle "Großdemonstration", die am 23. September 2019 auf dem Platz der Republik vor dem Reichstagsgebäude stattfand.

Doch statt der erhofften 55'000 kamen trotz wochenlanger Werbekampagne nur 500 bis 600 Teilnehmer und Meßmer musste gute Mine zum enttäuschenden Spiel machen. Damals lagen sich Diagnose-Funk und Meßmer augenscheinlich noch in den Armen, jedenfalls zogen sie gemeinsam am kurzen Strang. In seinem Abschiedsvideo geht Meßmer auf die Pleite vor dem Reichstagsgebäude meiner Beobachtung nach mit keiner Silbe ein. So ist das mit unseren Erinnerungen, das Angenehme behalten wir, Unangenehmes wird verdrängt. Erwacht sind damals aus meiner Sicht keine Mobilfunkgegner, sondern unbekannte Strippenzieher und deren Orks, die den Träumer Meßmer vor ihren Karren spannten. Wie wir inzwischen wissen, scheiterte das Projekt der Spin-Doktoren bereits an dem Tag im März 2019, an dem sie sich ausgerechnet Meßmer und seine Anti-5G-Petition als Mittel zum Zweck aussuchten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Deutsche Anti-Mobilfunk-Szene verliert zwei Frontleute (I)

KlaKla, Sonntag, 24.10.2021, 10:21 (vor 401 Tagen) @ H. Lamarr

Ein Musiker aus Köln und Eduard Meßmer, Petent der "Bundestagspetition", ziehen sich aus der deutschen Anti-5G-Szene zurück. Der Musiker tut dies leise. Ihm macht die beständige Erfolglosigkeit der Szene zu schaffen.

Ach ja, wirklich? Am 2.8.2021 Informationen er seine Gefolgschaft über die Ergebnisse der Schweizer Wissenschaftler zu einem Vergleich von EEG-Aktivierungen im Gehirn mit 4G- und 5G-Exposition und ein Interview mit Dr. Diana Henz. Und über ihn laufen weiter die Spendeneinnahmen des losen "Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland" (BVMDE). Siehe Impressum.

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Meine Meinungsäußerung

Irrtum Meßmer weiter on Tour - Bad Liebenzell

KlaKla, Samstag, 02.04.2022, 10:03 (vor 241 Tagen) @ H. Lamarr

Die Unverbesserlichen präsentieren sich auf jeder ihr gebotenen Bühnen.

Bürgerinitiative 5Gfreies Bad-Liebenzell fordert: 5G ist solange zu stoppen, bis die Unschädlichkeit für Natur und Mensch zweifelsfrei bewiesen sei. Ihre alternativen Vorschläge stoßen anderswo und in der Industrie auf taube Ohren. Wen wunders, sie befindet sich in der Echokammer. Es ist abzuwarten wann der Durchlauferhitzer sie ausspuckt.

YouTube Video aus dem Jahr 2020 - ATENSION 5G Klimaaktives Bad Liebenzell Kur und Erholungsorte Schwarzwald. Ihre Stichwortgeber Dr. Wolf Bergmann und Diagnose-Funk. Eine eher unscheinbare Frau schwimmt auf der Welle der 5G-Gegner mit. Vorbildlich füllt sie ihre Rolle als Multiplikator aus. 2020 lass sie nur vor, heute organisiert sie Infostände und eine Bühne für den Querdenker Eduard Meßmer. Er kommt auf Einladung von Jutta Stern am 08. April nach Calw.

Sein Schlachtruf, Klare Kante zeigen, unser Recht auf körperliche Unversehrtheit und freie Impfentscheidung verteidigen! (Siehe BVMDE Termine). Anzunehmen, dass man sich Unterstützung erhofft aus der Szene der Querdenker. Was einen dann erwarten könnte, zeigt der aktuelle Beitrag von Kontraste. Die Aussage von Dunja Hayali: "Diese Menschen sagen, sie wollen unsere Grundrechte schützen und treten sie gleichzeitig mit Füßen" hat immer noch bestand.

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Meine Meinungsäußerung

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