Verzeichnis aller Sendeanlagen (Allgemein)

unbekannt, Montag, 22.05.2006, 18:48 (vor 5512 Tagen)

Hallo,

irgendwo habe ich gelesen, dass Städte dazu verpflichtet sind Sendeanlagen in ihrem Stadt-Gebiet zu veröffentlichen. Wo genau das stand weiss ich leider nicht mehr?

Meine Frage hierzu:

1) Ist das eine gesetzliche Verordnung?

2) Sind damit ALLE Sendeanlagen für Mobilfunk gemeint? Also auch solche die relativ klein und getarnt sind (Minisender)

3) In welchem Zeitfenster müssen die Standorte der Anlagen veröffentlicht werden?

4) Wenn es keine solche Verordnung gibt, oder die Veröffentlichung der Stäte unvollständig ist, herwo kann ich dann erfahren wo in meiner Umgebung evtl. eine getarnte Sendeanlage existiert?

Vielen Dank

Michael

Verzeichnis aller Sendeanlagen

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.05.2006, 00:37 (vor 5512 Tagen) @ unbekannt

irgendwo habe ich gelesen, dass Städte dazu verpflichtet sind Sendeanlagen in ihrem Stadt-Gebiet zu veröffentlichen.

1) Ist das eine gesetzliche Verordnung?

Nein, eine solche Verpflichtung haben Städte/Gemeinden nicht, das ist freiwillig.

2) Sind damit ALLE Sendeanlagen für Mobilfunk gemeint? Also auch solche die relativ klein und getarnt sind (Minisender)

Anzeigepflichtig sind Sendeanlagen bei der Bundesnetzagentur BNetzA, sobald die Sendeleistung 10 W oder mehr beträgt. Die sogenannten Mikrozellen fallen daher nicht unter die Meldepflicht. Einige Betreiber melden Mikrozellen dennoch, so dass diese z. B. in der Senderkarte der Stadt München erkennbar sind.

3) In welchem Zeitfenster müssen die Standorte der Anlagen veröffentlicht werden?

In der öffentlichen EMF-Datenbank der BNetzA tauchen Mobilfunksender dann auf, sobald ein Betreiber die Inbetriebnahme der Anlage gemeldet hat. Aufgebaute aber noch nicht sendende Stationen sind in den Karten nicht erkennbar.

4) Wenn es keine solche Verordnung gibt, oder die Veröffentlichung der Stäte unvollständig ist, herwo kann ich dann erfahren wo in meiner Umgebung evtl. eine getarnte Sendeanlage existiert?

Eigentlich bei der EMF-Datenbank der BNetzA. Aber: Deren Positionsangaben sind zuweilen deutlich ungenauer (einige 100 m) als die offiziell genannten 80 m Positionierungsfehler. Ein kleiner billiger HF-Detektor scheint mir deshalb in Ihrem Fall die bessere Lösung zu sein.


Verwandter Beitrag:
Ene-Mene-Mu, welcher Standort bist denn du?

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Senderkarte, Mikrozellen

Verzeichnis aller Sendeanlagen

unbekannt, Mittwoch, 24.05.2006, 16:07 (vor 5510 Tagen) @ H. Lamarr

Ein kleiner billiger HF-Detektor scheint mir deshalb in Ihrem Fall die bessere Lösung zu sein.

So einen werde ich mir mal beschaffen!

Ene-Mene-Mu, welcher Standort bist denn du?

Ziemlich unnütze das Ding!
Besteht da nicht ein allgemeines Interesse an einer genaueren DB?
Diese zu erstellen ist nicht sehr schwierig und die Daten könnten doch wie bei anderen "social softwares" eingepflegt werden. (also wie bei Wikipedia, etc.)

Fraglich wäre allerdings welche Daten genau aufgenommen/von Usern erhoben werden könnten?

grüße
noop

Verzeichnis aller Sendeanlagen

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 24.05.2006, 18:25 (vor 5510 Tagen) @ unbekannt

Besteht da nicht ein allgemeines Interesse an einer genaueren DB?

Hmmm, die BNetzA sagt, ihre EMF-Datenbank sei sehr gefragt.

Diese zu erstellen ist nicht sehr schwierig und die Daten könnten doch wie bei anderen "social softwares" eingepflegt werden. (also wie bei Wikipedia, etc.)

Gute Idee, aber wie sollte dies denn funktinieren?!

1) Wer soll die Standorte melden, wir haben es mit schätzungsweise 100 000 Standorten zu tun!
2) Woher sollen die technischen Daten kommen (Sendeleistung, Funksystem, Betreiber, Kanalanzahl ...)?
3) Wie soll die wirksame Pflege organisiert werden?
4) Am Ende kommt dann noch ein Datenschutzbeauftragter, der dem Projekt den Teppich unter den Füßen wegzieht.

Ich fürchte das wird nix.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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unbekannt, Montag, 29.05.2006, 01:40 (vor 5506 Tagen) @ H. Lamarr

1) Wer soll die Standorte melden, wir haben es mit schätzungsweise 100 000
Standorten zu tun!

Also bei mir in der näheren Umgebung gibt es vielleicht 2-3 MF-Anlagen, in ein paar Kilometern Abstand vielleicht 20. Die übernehme ich! Woanders gibts bestimmt Menschen die sich von den Dinger genauso gestört fühlen (es gibt ja mittlerweile etliche Bürgerinitiativen).

2) Woher sollen die technischen Daten kommen (Sendeleistung, Funksystem,
Betreiber, Kanalanzahl ...)?

Klar das ist evtl. der Nachteil, da dieses nur über Messungen stattfinden kann. Aber erstes Ziel sollte es ja auch sein (denke ich) den genauen Standort zu kennzeichen bzw. überhaupt zu kennzeichnen, dass es da eine Anlage gibt. Alle in der BNetzA DB enthaltenen Daten könnten ja übernommen werden. Zusammen mit den exakten Standort ist das dann immer noch besser als die DB der bnetza.

3) Wie soll die wirksame Pflege organisiert werden?

Selbst-Organisation durch 'social software' (wie z.b. wikipedia). Also wenn jemand Mist baut, wird das durch die Kommunity geregelt.

4) Am Ende kommt dann noch ein Datenschutzbeauftragter, der dem Projekt
den Teppich unter den Füßen wegzieht.

Dann müssten sie ja auch schon der Stadt München den Teppich unter den Füßen weggezogen haben. Die haben nämlich so eine exakte Karte.

Ich denke ein Versuch ist es wert!

Grüße
noop

Verzeichnis aller Sendeanlagen

noop, Donnerstag, 08.06.2006, 20:16 (vor 5495 Tagen) @ unbekannt

Hallo,

ich will das mit der Datenbank mal in Angriff nehmen. Mich würde aber bevor ich loslege noch interessieren welche Daten sinnvoll für eine Speicherung sind.

Ich denke sinnvoll sind zumindest:

X Koordinate
Y Koordinate
Bildlink
Bemerkungsfeld/Kommentar
Höhe des Sendemastes
Abstrahlrichtung
Netzbetreiber
Frequenz
Status (aktiv|stillgelegt|aufbau)

Wobei das wichtigste sicherlich die X & Y Koordinate sowie die Abstrahlrichtung ist. Hat jemand noch eine Idee welche Daten noch erhoben werden könnten/sollten, sofer man sie herausbekommen kann?

Danke
noop

Verzeichnis aller Sendeanlagen

hertzklopfer, Freitag, 09.06.2006, 09:05 (vor 5494 Tagen) @ noop
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 24.06.2006, 18:47

-> Die Adresse: PLZ, Stadt, Strasse ,Hausnummer
-> "in Betrieb" seit...(StOB)

Verzeichnis aller Sendeanlagen

noop, Samstag, 10.06.2006, 15:47 (vor 5493 Tagen) @ hertzklopfer

-> Die Adresse: PLZ, Stadt, Strasse ,Hausnummer
-> "in Betrieb" seit...(StOB)

stimmt!

Was ist StOB?

Mir selber ist noch eingefallen:

-Richtfunk Sender und/oder Empfänger
-verbunden mit Richtfunk zu Sendestation XY

Wenn es einen Weg gibt das herauszubekommen?


Macht es evtl. auch Sinn Personendaten (anonym oder auf freiwilliger Basis) bzgl. Gesundheitsbeschwerden und Krankheitssymtomen zu erfassen? Wenn ja, welche? Es wäre ja vielleicht ganz nett solche Daten auf einer Karte mal mit der Position der Sendemasten zu vergleichen.


grüße
noop

Verzeichnis aller Sendeanlagen

hertzklopfer, Sonntag, 11.06.2006, 07:23 (vor 5493 Tagen) @ noop
bearbeitet von KlaKla, Samstag, 24.06.2006, 18:49

Was ist StOB?

StOB = Standortbescheinigung
Das Datum auf den Angaben zu den jeweiligen Sender-StO auf der Seite der BNetzA bezieht sich auf die jüngste Aktualisierung der Bescheinigung.
D.h., es können daraus keine Rückschlüsse auf die Installationsdauer der einzelnen Antennen gezogen werden.
Dies ist v.a. bei älteren StO mit zwischenzeitlichen Auf- und Umrüstungen relevant.
Eine Erfassung von Gesundheitsdaten ist immer gut, sofern die Angaben verwertbar sind... Erst mal getrennt fahren bez. der Darstellung, damit Daten differenziert veröffentlicht werden können.
Welche Art von Veröffentlichung ggf. in Frage käme, müsste genau überlegt werden. Gilt immer bei personenbezogenen Daten.D.h. auch bei namentlicher Nennung der Netzbetreiber, Angaben über Netz-Typ (D1 etc) bzw. Frequenzen reichen u.U.

Wollen Sie es gleich bundesweit machen ;-) oder mal im Kleinen in der Umgebung anfangen ??? um zu testen was da an Arbeit und Tücken drinsteckt :yes:!

Im eher kleinstädtischen / ländlichen Raum lassen sich Rf-Verbindungen teilweise leichter über die Geometrie der Lage der Sender zuordnen, sofern man über die StOB eine Identifizierung der Antennen hat.

Verzeichnis aller Sendeanlagen

noop, Sonntag, 11.06.2006, 16:10 (vor 5492 Tagen) @ hertzklopfer

Angaben verwertbar sind... Erst mal getrennt fahren bez. der Darstellung,

ja, ich konzipiere es so, dass (später) in der Darstellung verschiedene Layer übereinander gelegt werden können. Initial aber erstmal nur Sendemasten.

Wollen Sie es gleich bundesweit machen ;-) oder mal im Kleinen in der Umgebung anfangen ??? um zu testen was da an Arbeit und Tücken drinsteckt

Ich werde es direkt für weltweiten Zugriff konzipieren! (macht vom Entwicklungsaufwand kaum einen Unterschied). Welche Arbeit und Tücken dahinterstecken kann ich von der technischen Seite gut abschätzen, da ich schon vergleichbare (Test-)Projekte durchgeführt habe. Ich schätze wenn ich die Sache nebenher mache dauerts ca. 2 Monate.

Allerdings gibt es einen anderen mir unbekannten Faktor, welcher nicht zu unterschätzen ist. Social Software (wie z.B. Wikipedia) funktioniert ja deswegen, da alle am gleichen Strang ziehen. Hier ist der Fall anders gelagert, denn es gibt die Mobilfunk-Lobby. Ich habe hier aber schon ein paar Strategien im Petto um Missbrauch weitestgehend auszuschließen.

Im eher kleinstädtischen / ländlichen Raum lassen sich Rf-Verbindungen teilweise leichter über die Geometrie der Lage der Sender zuordnen, sofern man über die StOB eine Identifizierung der Antennen hat.

Kann man das nicht schon mit dem bloßem Auge sehen, in welche Richtung die RF-Empfangsantennen (ich vermute es sind die kleinen runden??) ausgerichtet sind. Verfolgt man die Richtung, kommt man automatisch auf den Sender.

Grüße
noop

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hertzklopfer, Sonntag, 11.06.2006, 18:20 (vor 5492 Tagen) @ noop

Ich werde es direkt für weltweiten Zugriff konzipieren! (macht vom Entwicklungsaufwand kaum einen Unterschied). Welche Arbeit und Tücken dahinterstecken kann ich von der technischen Seite gut abschätzen, da ich schon vergleichbare (Test-)Projekte durchgeführt habe. Ich schätze wenn ich die Sache nebenher mache dauerts ca. 2 Monate.

Welche Kartografische Darstellung? Daten allein reiche nicht.

Im eher kleinstädtischen / ländlichen Raum lassen sich Rf-Verbindungen teilweise leichter über die Geometrie der Lage der Sender zuordnen, sofern man über die StOB eine Identifizierung der Antennen hat.

Kann man das nicht schon mit dem bloßem Auge sehen, in welche Richtung die RF-Empfangsantennen (ich vermute es sind die kleinen runden??) ausgerichtet sind. Verfolgt man die Richtung, kommt man automatisch auf den Sender.

Wer soll die Daten für die jeweiligen Orte und SenderStO liefern ?

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noop, Sonntag, 11.06.2006, 19:52 (vor 5492 Tagen) @ hertzklopfer

Welche Kartografische Darstellung? Daten allein reiche nicht.

Sicher! Karten u. Satellitenmaterial von google maps. Die haben eine offene API. Es sieht dann so ähnlich aus wie auf dieser Karte in der Spammer eingetragen werde: http://www.mailinator.com/mailinator/map.html

Wer soll die Daten für die jeweiligen Orte und SenderStO liefern ?

Insbesondere Mitglieder von Bürgerinitiativen. Im Prinzip aber jeder der will.

Grüße
noop

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hertzklopfer, Montag, 12.06.2006, 10:43 (vor 5491 Tagen) @ noop

Welche Kartografische Darstellung? Daten allein reiche nicht.

Sicher! Karten u. Satellitenmaterial von google maps. Die haben eine offene API. Es sieht dann so ähnlich aus wie auf dieser Karte in der Spammer eingetragen werde: http://www.mailinator.com/mailinator/map.html

Nach einem Besuch dieser Seite und Test der dort möglichen Schärfe bei einer Vergrösserung, die für brauchbare Informationen notwendig ist, muss ich feststellen, dass diese Auflösung der Sache leider nicht gerecht wird.

Ein Konzept für lokale Grössenordnung, ohne Wertung und Beurteilung der Eignung für grössere Einheiten wie z.B. ganz D:
http://www.ises-suedbaden.de/index.php?tab=1&item=2

Kann jemand weitere Hinweise geben?

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noop, Montag, 12.06.2006, 21:38 (vor 5491 Tagen) @ hertzklopfer

Nach einem Besuch dieser Seite und Test der dort möglichen Schärfe bei einer Vergrösserung, die für brauchbare Informationen notwendig ist, muss ich feststellen, dass diese Auflösung der Sache leider nicht gerecht wird.

Oh, pardon! Die Mailinator Seite benutzt zwar die API von google maps, hat aber offensichtlich alle Detailinformationen ausgeschaltet, da diese für deren Belang nicht von Interesse sind.

Die API stellt natürlich den vollen Funktionsumfang und die volle Detailgenauigkeit zur Verfügung, so wie Sie es auch auf http://maps.google.de zu sehen ist. Das schöne ist, dass man auch auf Satellitenfoto umschalten kann.

Viele Grüße
noop

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hertzklopfer, Dienstag, 13.06.2006, 05:56 (vor 5491 Tagen) @ noop

Die google maps sind nicht verlässlich bei Hausnummern.
Dies wäre notwendig bei Eintragung von Standortdaten über Hausnummern.

Wie erfolgt eine Lokalisierung eines Icons auf der map?

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qq, Dienstag, 13.06.2006, 12:09 (vor 5490 Tagen) @ hertzklopfer

Die google maps sind nicht verlässlich bei Hausnummern.
Dies wäre notwendig bei Eintragung von Standortdaten über Hausnummern.

Die Eintragung erfolgt durch einen simplen Klick in die Karte. Ich denke jeder kann zumindestens anhand der Satellitenfotos den Standort sehr exakt (auf ein paar Meter genau) eintragen.

Aufbau des Verzeichnisses

hertzklopfer, Dienstag, 13.06.2006, 18:02 (vor 5490 Tagen) @ qq

Die google maps sind nicht verlässlich bei Hausnummern.
Dies wäre notwendig bei Eintragung von Standortdaten über Hausnummern.

Die Eintragung erfolgt durch einen simplen Klick in die Karte. Ich denke jeder kann zumindestens anhand der Satellitenfotos den Standort sehr exakt (auf ein paar Meter genau) eintragen.

Falls die Eintragungen von vielen verschiedenen Personen* getätigt werden sollten, wäre eine klare Anleitung unabdingbar.
Daher wäre es hilfreich, hier im Forum ein kleines konkretes Beispiel wie man Schritt für Schritt vorgehen muss, darzustellen.
Interessenten, die nicht von vorne herein das Know-how besitzen, könnten so leichter beurteieln, worum es technisch geht und somit auch eher gewonnen werden, sich einzubringen( ich z.B.:-) ).

*Es sollte geklärt werden, ob Eintragungen tatsächlich völlig frei erfolgen könnten oder über für bestimmte Regionen zuständige Mittelspersonen, die Zugang besitzen. Ertseres fände ich problematisch. Ob letzters die beste Alternative wäre mag offen bleiben. Ist als Anregeung gemeint auch diese Gesichtspunkte zu erörtern.

Aufbau des Verzeichnisses

noop, Mittwoch, 14.06.2006, 00:23 (vor 5490 Tagen) @ hertzklopfer

Ich denke folgender Ablauf/Aufbau ist sinnvoll:

1. Userregistration
Ein User kann sich registrieren indem er sich über seine eMail verifiziert. BEi der Registrierung muß er, durch Klick in die Karte, einen Punkt auswählen. Um diesen Punkt kann er im Umkreis von ca. 10 km neue Sendeanlagen hinzufügen oder bestehende bearbeiten. Er kann also nicht bundesweit Änderungen vornehmen. Weiterhin kann er freiwillig zusätzliche Informationen wie z.B. Symtomatik angeben. Auf diese Weise könnte man evtl. anderen Symptom-Clustern auf die Schliche kommen.

Bürgerinitiativen könnten User mit erweiterten Rechten stellen. Diese Rechte könnten z.B. sein: 100km Umkreis, User sperren, Einträge löschen etc..


2. Sendemast eintragen
Das Eintragen eines Sendemasten erfolgt ebenfalls durch simplen Klick in die Karte. Hierbei können auch Zusatzinformationen angegeben werden.

Wird ein neuer Sendemast hinzugefügt oder ein bestehender Eintrag geändert, werden alle User bei denen der Eintrag in ihrer Parzelle liegt über eMail informiert. Somit werden
a) die User auf dem Laufenden gehalten was sich in ihrer Umgebung tut
b) werden mögliche Falscheinträge durch die Kommunity korrigiert

Grüße
noop

Eintragungen

hertzklopfer, Mittwoch, 14.06.2006, 08:54 (vor 5489 Tagen) @ noop

Ich denke folgender Ablauf/Aufbau ist sinnvoll:

1. Userregistration
Ein User kann sich registrieren indem er sich über seine eMail verifiziert. BEi der Registrierung muß er, durch Klick in die Karte, einen Punkt auswählen. Um diesen Punkt kann er im Umkreis von ca. 10 km neue Sendeanlagen hinzufügen oder bestehende bearbeiten.

Regionen zu bilden, die von bestimmten Personen bez. Eintragungsmanagement/-pflege verantwortlich "verwaltet" werden, dürfte von den persönlichen Voraussetzungen der Engagierten her und angesichts der politischen Konflikte bei dieser Problematik angeraten sein.
--> s. auch:

Bürgerinitiativen könnten User mit erweiterten Rechten stellen. Diese Rechte könnten z.B. sein: 100km Umkreis, User sperren, Einträge löschen etc..

Er kann also nicht bundesweit Änderungen vornehmen. Weiterhin kann er freiwillig zusätzliche Informationen wie z.B. Symtomatik angeben. Auf diese Weise könnte man evtl. anderen Symptom-Clustern auf die Schliche kommen.

2. Sendemast eintragen
Das Eintragen eines Sendemasten erfolgt ebenfalls durch simplen Klick in die Karte. Hierbei können auch Zusatzinformationen angegeben werden.

Welchen Umfang und Form (Tabellen, Fotos?) können Zusatzinformationen haben?
Könnte z.B. die HSR grafisch auf der Karte abgebildet werden? Die Identifizierung von "Brennpunkten" wäre so leichter möglich und die Datei für Nutzer attraktiver.
Auf diese Weise liessen sich schneller Effekte für eione Steigerung der gesellschaftlichen Diskussion der Problematik erreichen.

Wird ein neuer Sendemast hinzugefügt oder ein bestehender Eintrag geändert, werden alle User bei denen der Eintrag in ihrer Parzelle liegt über eMail informiert. Somit werden
a) die User auf dem Laufenden gehalten was sich in ihrer Umgebung tut
b) werden mögliche Falscheinträge durch die Kommunity korrigiert

Könnte "noop" nicht mal ein kleines Beispiel ausarbeiten, an dem die Sache dann durch Probieren und per Austausch in eine Vorstellungsreife entwickelt wird.

Diese dann über weitere Netzwerke den BI zur Stellungnahme vorstellen.
Danach ggf. die Nutzversion installieren und in ausgewählten Bereichen Probelauf durchführen(ausschliesslich vertrauenswürdige Teilnehmer, die das Interesse verfolgen, das Projekt in der Etablierungsphase konstruktiv mit zu tragen.)
Danach könnte man mit entsprechender Erfahrung und Entwicklung der rechtlichen Absicherung in die öffentliche Version/Phase übergehen.

Eintragungen

noop, Freitag, 16.06.2006, 22:21 (vor 5487 Tagen) @ hertzklopfer

Könnte "noop" nicht mal ein kleines Beispiel ausarbeiten, an dem die Sache dann durch Probieren und per Austausch in eine Vorstellungsreife entwickelt wird.

hallo hertzklopfer,

ich bin dabei einen Prototypen zu erstellen. Dieses wird aber sicherlich ein paar Wochen dauern, da ich nur nebenher daran arbeiten kann.

Ich finde es generell gut möglichst wenig Menschen von vorneherein auszuschließen, da man die Menge der Daten nicht mal so eben eintippt. Mich würden hier deswegen mal genaue Zahlen interessieren:
Wieviele Sendestationen gibt es in DE? Dunkelziffer?
Wieviele BIs gibt es?
Wieviele Mitglieder habe diese ca.?
Wieviele Menschen sind BI-nahe in DE (ungefähr)?

Wegen der Brisanz des Themas, da gebe ich Ihnen recht, wäre es sicherlich ratsam alle Mobilfunk-Lobbyisten auszuschließen. Wenn man aber einen offenen Zugang schafft hat man den Vorteil das man sowohl topografische als auch medizinische Userdaten erheben kann. Ich denke ein guter Weg wäre es die User durch die BIs freischalten zu lassen. Die eingegebenen Sendemast-Daten sollten allerdings immer durch die BIs verifizieren und die Userdaten auf Plausibitität hin überprüft werden.


noop

Anzahl der Sendestationen in D

Helmut Breunig, Donnerstag, 29.06.2006, 09:19 (vor 5474 Tagen) @ noop

Wieviele Sendestationen gibt es in DE?

Aus der Mitteilung der BNetzA vom 26.06.2006 auf meine entsprechende Anfrage geht hervor:


Mit Stichtag 31.03.2006 waren für 73.249 Standorte Standortbescheinigungen erteilt. An diesen Standorten werden insgesamt 116.027 Mobilfunkbasisstationen und 36.946 Sonstige Funkanlagen betrieben.

In der EMF-Datenbank werden nur solche Senderstandorte als violettfarbene Dreiecke abgebildet, die den Regelungen der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) unterliegen. An einem Standort können mehrere Sendeanlagen in Betrieb sein. In der EMF-Datenbank wird grundsätzlich nur zwischen Mobilfunk und Sonstige Funkanlagen unterschieden.

Tags:
EMF-Datenbank, Standortbescheinigung

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noop, Montag, 12.06.2006, 21:53 (vor 5491 Tagen) @ hertzklopfer

Hier zwei Seiten, welche auch die API nutzen:

http://www.housingmaps.com/
http://www.chicagocrime.org/

noop

Wäre ein Beschwerdenatlas machbar?

H. Lamarr @, München, Freitag, 23.06.2006, 00:54 (vor 5481 Tagen) @ noop

Hier zwei Seiten, welche auch die API nutzen:

http://www.housingmaps.com/
http://www.chicagocrime.org/

Habe mir die Karte von Chicagocrime mal angesehen, mein lieber Schwan, das macht wirklich was her.

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann müsste sich mit Ihrer Karte auch folgendes fiktive Szenario realisieren lassen:

Ich wohne im Nahfeld eines Sendemasten und leide unter diversen Beschwerden. Ich registriere mich bei ihrer Karte als User und setze dort, wo ich wohne einen Punkt in die Karte, zugleich wähle ich aus einer angebotenen Liste an Beschwerden diejenigen aus, die auf mich zutreffen und mache noch einige zusätzliche Angaben, z. B. seit wann ich dort wohne und in welchem Stockwerk. Außerdem trage ich "meinen" Sendemasten ein. Anschließend höre ich von Nachbarn, dass auch diese Beschwerden haben. Ich mache sie auf die Karte aufmerksam und auch diese Leute machen dort ihre Eintragungen. Im Laufe der Zeit sollte sich auf diese Weise eine Art Beschwerdenatlas für den Umkreis der Antenne herausbilden, der zeigt, wo Menschen welche Beschwerden haben. Als Referenz könnte man dann selbiges an einer Lokalität machen, wo (noch) kein Mast steht und schauen, ob es auffällige Unterschiede im Beschwerdenmuster gibt.

Was ich sagen will: Die Karte könnte sich vorzüglich für bevölkerungsbezogene Untersuchungen eignen und möglicherweise auch für Wissenschaftler ein interessantes Untersuchungsinstrument sein. Dies scheint mir aus Sicht der Aufwand/Nutzen-Betrachtung vielversprechender, als der Versuch, ein flächendeckendes Senderkataster parallel zu dem der BNetzA hochzuziehen.

Was meinen Sie dazu?

--
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Tags:
Vorschlag

Wäre ein Beschwerdenatlas machbar?

hertzklopfer, Freitag, 23.06.2006, 09:10 (vor 5480 Tagen) @ H. Lamarr

Was ich sagen will: Die Karte könnte sich vorzüglich für bevölkerungsbezogene Untersuchungen eignen und möglicherweise auch für Wissenschaftler ein interessantes Untersuchungsinstrument sein. Dies scheint mir aus Sicht der Aufwand/Nutzen-Betrachtung vielversprechender, als der Versuch, ein flächendeckendes Senderkataster parallel zu dem der BNetzA hochzuziehen.

Die Idee mit dem Beschwerdenatlas war ja schon so angedacht.
Dies sollte jedoch eine Nutzung zur Orientierung statt/parallel BNetzA nicht ausschliessen.
Um einen Beschwerdeatlas ( =BA) praktikabel machen zu können, braucht man als Vorraussetzung genau die Daten, die für ein StORegister (=SR)benötigt werden.
Immer mehr wird es an Bedeutung gewinnen, dass Bürger in Entscheidungen bez. Wohnung und Immobilien Infos über Standorte von Basisstationen u.a. Sendeanlagen einbeziehen. Access-Points etc. sollten aufnehmbar sein.

Der Markt würde in Bewegung kommen und etwas in Bewegung setzen.
Der Druck auf die BNetz-Datenbank würde steigen.

Aus diesem Grunde unterstütze ich den Ansatz von noop, die Datenbank "geschichtet" aufzubauen und schlage vor, den Zugang zur Eintragung von Daten in die unterschiedlichen Ebenen (SR, BA etc.) auch zu differnzieren, d.h. die Ebenen werden nach verschiedenen Gesichtspunkten nach den jeweiligen Erfordernissen unterschiedlich verwaltet.

Daher finde ich den Vorschlag von noop gut, dass erst ein Prototyp erstellt wird.
Dann kann man auf die Suche nach Ausgangsregionen gehen, für die sich vetrauenswürdige Personen zur Einpflege der Urdaten für das SR finden.
Die Korrektheit und Kontrolle dieser daten ist eine unabdingbare Vorraussetzung für eine mögliche Bewertung und Nutzung von Daten im BA.

An den Erfahrungen in den ersten ausgesuchten Regionen kann man das System noch verbessern, denn dann ist auch ein u.U. erforderliche Umstrukturierung noch nicht so aufwändig.
Wenn das ganze gut ist, wird es von selbst auf die Fläche wachsen.
Dabei hätte es die Chance wo nötig auch inhaltlich und qualitativ zuzulegen.

Wäre ein Beschwerdenatlas machbar?

noop, Samstag, 24.06.2006, 01:18 (vor 5480 Tagen) @ H. Lamarr

Ich wohne im Nahfeld eines Sendemasten und leide unter diversen Beschwerden. Ich registriere mich bei ihrer Karte als User und setze dort, wo ich wohne einen Punkt in die Karte, zugleich wähle ich aus einer angebotenen Liste an Beschwerden diejenigen aus, die auf mich zutreffen und mache noch einige zusätzliche Angaben, z. B. seit wann ich dort wohne und in welchem Stockwerk. Außerdem trage ich "meinen" Sendemasten ein. Anschließend höre ich von Nachbarn, dass auch diese Beschwerden haben. Ich mache sie auf die Karte aufmerksam und auch diese Leute machen dort ihre Eintragungen. Im Laufe der Zeit sollte sich auf diese Weise eine Art Beschwerdenatlas für den Umkreis der Antenne herausbilden, der zeigt, wo Menschen welche Beschwerden haben. Als Referenz könnte man dann selbiges an einer Lokalität machen, wo (noch) kein Mast steht und schauen, ob es auffällige Unterschiede im Beschwerdenmuster gibt.

Ja, exakt so stelle ich mir das vor. Interessant wäre schon allein eine Karte aller Userkoordinaten. Wenn diese Karte Häufungen um Sendemasten aufweißt oder sogar Häufungen im Bereich der Abstrahlrichtung wären dieses schon sehr aussagekräftige Bilder. Und was kann (Politiker) besser überzeugen als Bilder! Eine Topologie der Beschwerden könnte natürlich noch aussagekräftiger sein!

Eine wissenschaftliche Auswertung könnte bei allen Usern geschehen, welche bei ihrer Registrierung zumindestens ihren richtigen Namen und Adresse angegeben haben. Diese Angaben sollten aber auf freiwilliger Basis sein, da ansonsten die Bereitwilligkeit an solchen Studien teilzunehmen stark sinkt.

Ich denke es macht Sinn User mit zwei Berechtigungsstufen zu führen.

-Zum einen normale Personen die sich in die Karte eintragen, Beschwerden angeben und Sendemasten durch Klick in die Karte melden können

-Zum anderen Administratoren welche zusätzlich noch die gemeldeten Sendemasten überprüfen und als verifiziert in die Karte eintragen können. Diese können auch User sperren, Einträge löschen etc.

Die Administratoraufgaben sollten wenn möglich von den BIs übernommen werden.

Viele Grüße
noop

Wäre ein Beschwerdenatlas machbar?

hertzklopfer, Samstag, 24.06.2006, 11:01 (vor 5479 Tagen) @ noop

Das ginge mir zu schnell und unverbindlich fern einer Verantwortbarkeit. Anonyme Eintragungen, deren Quelle nicht einem Administrator bekannt sind, könnten bez. Beschwerden nicht überprüft werden. Der BA wäre unweigerlich delegitimiert. Hier kann ich mir nur Eintragungen durch Vertrauenspersonen vorstellen, die die Angaben der Beschwerdemelder bewerten und klassifiziert eintragen.
Auch die Dateneintragungen bei SR benötigen einen Eintragungsfilter über einen "Regionaladministrator". Alles andere öffnet dem Chaos und der Unglaubwürdigkeit Tür und Tor. Irgendwelche Leute könnten sonst ständig Eintragungen machen und die Administratoren kämen nicht mehr nach mit Korrekturen.:-(

Jetzt geht's lo-os

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.06.2006, 13:46 (vor 5479 Tagen) @ hertzklopfer

Das ginge mir zu schnell und unverbindlich fern einer Verantwortbarkeit.

Hmmm, ein schwierig zu lösendes Problem :lookaround:

Mein IQ reicht leider nicht, um das theoretisch bis in alle Winkel zu durchdenken, gute Schachspieler könnten das vielleicht, ich kann's nicht. Soweit ich den Realisierungsvorschlag von noop kapiert habe, wird der Prototyp seiner Karte jedoch so flexibel sein, dass er ihn per Trial-and-Error-Verfahren im Zuge einer Erprobungsphase Stück für Stück von den schlimmsten Macken befreien kann. Das stapaziert noop dann zwar stärker, würde uns jedoch die mühsame vorbereitende Formulierung eines guten Lastenhefts ersparen. Kurz: Ich hab' das Gefühl, noop hat gegen die Devise Probieren geht über Studieren nix einzuwenden. Und es ist nun mal so, dass Herummeckern an etwas bestehendem viel einfacher zu machen ist, als der kreative Part, aus dem Nichts heraus etwas zu schaffen ;-)

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Erst denken, dann handeln

hertzklopfer, Samstag, 24.06.2006, 14:10 (vor 5479 Tagen) @ H. Lamarr

Das ginge mir zu schnell und unverbindlich fern einer Verantwortbarkeit.

Das war in Bezug auf die Endversion (allgemeine Version) gemeint.

Beim Prototyp im Testlauf ohne öffentlichen Zugang ist probieren um zu studieren in grossem Umfang möglich. Später werden die Spielräume kleiner.
Deswegen brauchts eine Konzept, das mit evtl. kooperierenden Nutzern ab einer bestimmten Reife durchgeprüft werden sollte, bevor man an den öffentlichen Start geht.
Geeinte Intelligenz übersteigt halt die alleinig Ihre ;-).

Ohne Bereitschft Vieler zur vertrauenswürdigen Kooperation ist das Ding nicht zu machen - oder mit dem Ding ist nichts zu machen.

Die systematrische Zugangsfilterung bei der allgemeinen Version halte ich aus den dargestellten Gründen (s.v.) für unabdingbar. Für was anderes kann entweder niemand gerade stehen oder es bringt nichts, weil nicht vertrauenswürdig. Und letzteres würde mit viel Aufwand einen Schaden produzieren.

Da wird keine BI mit Bodenhaftung mitmachen.


Schaun mer mal, was noop macht.

Einstweilen kann man sich schon mal Gedanken um rechtliche Fragen und deren wasserdichte Klärung machen, s.v.

Auch das wird unabdingbar sein für die Mitwirkung von BIs, die was zu verlieren hätten, wenn sie auf ungeeignete Art versuchten, etwas zu gewinnen.

Erst denken, dann handeln - Meine Meinung!

noop, Samstag, 24.06.2006, 18:40 (vor 5479 Tagen) @ hertzklopfer

Hallo,

anfangs ist es sicherlich sinnvoll nur BIs zuzulassen!

Ich sehe durchaus die Probelmatik die durch einen zu offnen Zugang entstehen könnte, denn es wäre ein leichtes für Mf-Betreiber oder deren Lobbys die ganze Sache zu torpedieren indem sie z.B.:
- fiktive User erfinden (eine Mailadresse ist schnell beschafft), welche keine Beschwerden haben aber direkt neben einen Masten wohnen
- fiktive User erfinden, welche alle typischen Symptome zeigen aber weit ab von einem Masten wohnen
- flasche Sendemasten melden oder Daten von bestehenden ändern

Auf der anderen Seite wäre es der Sache nützlich möglichst viele Daten zu erheben. D.h. je mehr User sich anmelden und mitmachen desto besser. Hierbei könnte man bewußt Fehlinformationen von 'schummelnden' Usern zulassen. Alle Eingaben müssten allerdings von BIs kontrolliert werden bevor sie freigeschaltet und im Internet veröffentlicht oder ausgewertet werden.
Hierbei wäre es evtl. nützlich wenn alle User bei ihrer Registrierung ihr Einverständis abgeben dass sich eine BI bei Ihnen melden darf zwecks Verifizierung der Daten. Dieses könnte als Hemmschwelle dienen.

Sollte sich in einem Test herausstellen, dass eine offenen DB zu schwierig zu händeln ist, kann man jederzeit wieder dicht machen und nur noch mit den BI-Usern weitermachen.

Die Software so auszulegen dass nur Daten von verifizierten Usern angezeigt werden ist kein Problem. Man braucht nur nach dem Userstatus 'verifiziert' zu filtern. Die Daten aller anderen 'nicht verifiziert'-User wären nur durch BIs einsehbar.

Ebenfalls wäre es leicht Umfrage-Ergebnisse in die DB einzupflegen und nur nach diesen zu filtern.

Weiterhin gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten der Sache zu Schaden und über die man möglichst schon jetzt nachdenken sollte. Dieses wären z.B. Gesetzes- oder Rechts-Verstöße. Hier müssten insbesondere Datenschutzrichtlinien überprüft werden, also welche Daten dürfen veröffentlicht/erhoben werden, welche nicht. Hat der Betreiber von getarnten MF-Stationen ein Recht darauf das diese getarnt bleiben? Oder habe ich ein Recht darauf zu erfahren wo genau die Dinger stehen?

Ebenfalls müsste man natürlich auch mit illegealen Attacken von Hacker rechnen welche irgendwie das System zu korrumpieren versuchen. Hierfür wäre eine gute Backupstrategie sicherlich sinnvoll.

Grüße
noop

Verzeichnis aller Sendeanlagen

KlaKla, Mittwoch, 24.05.2006, 18:41 (vor 5510 Tagen) @ unbekannt

Ene-Mene-Mu,welcher Standort bist denn du?

Ziemlich unnütze das Ding!

Ja, aber die Betreiber haben nun mal ihre Finger mit drin.

Besteht da nicht ein allgemeines Interesse an einer genaueren DB?

Ich denke schon, aber ...

Diese zu erstellen ist nicht sehr schwierig und die Daten könnten doch wie bei anderen "social softwares" eingepflegt werden. (also wie bei Wikipedia, etc.)

Fraglich wäre allerdings welche Daten genau aufgenommen/von Usern erhoben werden könnten?

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