Mehrere Mobilfunkanlagen (Allgemein)

Mati32, Mittwoch, 14.10.2020, 15:11 (vor 211 Tagen)

Hallo zusammen,

ich bin so ziemlich hilflos, total verunsichert und weiß nicht weiter. Gestern habe ich mir in der Karte angeschaut, wie viele Masten eigentlich bei mir in der Nähe stehen. Der Schock war riesig. Es sind 3!!!!!! in der unmittelbaren Nähe. Die eine Mobilfunkanlage sehe ich vom Balkon. Es passt mit der Höhe fast auf unsere Höhe (3. Stock). Luftlinie schätzungsweise weniger als 50 Meter (wenn überhaupt). Auf der anderen Seite das gleiche. Riesige Anlage mit ca. 6 platzierten Anlagen. Luftlinie schätze ich auf weniger als 100 Meter. Ich habe das alles bis jetzt nicht so richtig wahrgenommen. Nur durch das aktuelle 5G Ausbau und Neugier habe ich recherchiert. Der Schock ist noch sehr gross. Ich will keine Zeit verlieren und weiß nicht genau, wo soll ich anfangen. Ich habe heute einen Baubiologen kontaktiert. Der hat mir erzählt, dass es sich nach meiner Erzählung um eine sichere Todeszone handelt. Und das es quasi nur 2 Möglichkeit gibt's. Ausziehen oder Messung vornehmen und abschirmen. Er hat mir die Werte erklärt (verstehe ich leider nicht viel von) und meinte, dass ich behördlich wahrscheinlich nicht viel erreichen kann, da die Grenzwerte so hoch angesetzt sind...Was sollen wir machen? Meinen Freund und meine erwachsene Tochter stört das wenig. Ich habe wirklich Todesangst. Eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist,h ist heutzutage sehr schwierig. Soll ich einen Anwalt für Umweltschutz beantragen? Was kann ich damit erreichen? Macht die Messung von dem Baubiologe Sinn? Er meint, die messen in anderen Werten als eine Behörde. Wer hat einen Rat? Wie vorgehen? LG

Tags:
Anfrage, Angst, Sendemast

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Trebron, Mittwoch, 14.10.2020, 19:44 (vor 211 Tagen) @ Mati32

Hallo Mati32!
Mehrere Mobilfunkanlagen! Der absolute Normalfall in allen größeren Städten. Trotzdem liegen immer noch keine Leichen in den Straßen rum. Mobilfunk gibt es nicht erst seit gestern. Auch G5 wird daran nichts ändern. Informiere dich besser bei seriösen Quellen, z.B. in diesem Forum.
Mal ganz unabhängig davon, dass du hier nicht in einem Forum für das Schüren von wirren Ängsten vor Mobilfunk gelandet bist: Mach erst mal langsam! Todesangst? Dann bist du das perfekte Opfer für „Baubiologen“! Spar dir das besser. Deine Nachbarn und Verwandten werden auch alle ohne besondere Leiden uralt. Sichere Todeszone? Der Baubiologe will dein Bestes, nämlich dein Geld.
Nein, die Messung durch einen „Baubiologen“ macht keinen Sinn, der will deine Befürchtungen zu Geld machen. Und dir eine überflüssige, aber sau-teure Abschirmung verkaufen. Esoterischer Humbug.
Anwalt für Umweltschutz? Der wird Kosten verursachen, aber deswegen bleiben die Masten trotzdem stehen, denn die entsprechen den behördlichen Vorgaben. Und unterschreiten wie überall die gesetzlichen Grenzwerte ganz erheblich.
Wie du vorgehen solltest? Gar nicht, denn es gibt kein wirkliches Problem. Freue dich, dass du guten Handy-Empfang hast.

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Mati32, Mittwoch, 14.10.2020, 21:53 (vor 211 Tagen) @ Trebron

Hallo Trebron,

danke für deine Antwort, die mich etwas beruhigen konnte. Es war nicht mein Ziel in diesem Forum Ängste zu verbreiten. Wir sind auch die einzige Wohnung, die so nah (Luftlinie 20-25 Meter? Keine Ahnung, vielleicht noch weniger, plus die Höhe der Anlage..) sind. Und die andere Seite das gleiche mit der nächsten Anlage. Wären das 500 Meter ohne Sichtweite, dann wäre ich viel ruhiger, glaube mir. Noch mal danke.

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Kuddel, Mittwoch, 14.10.2020, 20:56 (vor 211 Tagen) @ Mati32

ich bin so ziemlich hilflos, total verunsichert und weiß nicht weiter.

Nicht verunsichern lassen

Die eine Mobilfunkanlage sehe ich vom Balkon. Es passt mit der Höhe fast auf unsere Höhe (3. Stock). Luftlinie schätzungsweise weniger als 50 Meter (wenn überhaupt).

Ich habe eine vergleichbare Situation: Dachgeschoss, ca 50m Luftlinie zu 5 Masten auf einem 5-stöckigen Hochhaus.
Der Forum-Master hier hat ebenfalls eine solche Wohnsituation.

Ich habe heute einen Baubiologen kontaktiert.

Da können Sie genausogut den Rheumadeckenverkäufer auf der Kaffeefahrt fragen, ob sie sich eine Rheumadecke anschaffen sollten

Der hat mir erzählt, dass es sich nach meiner Erzählung um eine sichere Todeszone handelt.

Ja klar. Jeder Versicherungsvertreter kennt etliche Gruselgeschichten, in denen Menschen ohne ausreichenden Versicherungsschutz in den Ruin getrieben wurden.

Meinen Freund und meine erwachsene Tochter stört das wenig.

Möglicherweise, weil diese selbst Mobiltelefone, oder WLAN verwenden und wissen, dass die Emission ihrer Geräte im Haus höher ist, als die Immission der 50m entfernten Basisstation in ihre Wohnung

Ich habe wirklich Todesangst.

Warum ?
Wie sie selbst sagten, war es ihnen über Jahre gar nicht bewusst

Soll ich einen Anwalt für Umweltschutz beantragen?
Was kann ich damit erreichen?

Das hat wenig Zweck, weil die Immission durch die Basis wahrscheinlich zwischen Faktor 100 bis Faktor 1000 unter gesetzlichem Grenzwert liegt.

Macht die Messung von dem Baubiologe Sinn?

Ja, wenn sie den Bock zum Gärtner machen wollen

Nein, wenn sie kein Geld zum Fenster raus werfen wollen

Sie können davon ausgehen, dass der Baubiologe ihre Ängste weiter schüren wird.
Er kennt etliche "Fallgeschichten" aus seiner "Praxis", in denen ein (teurer) Umzug oder eben eine (günstigere) Abschirmung bei gesundheitlichen Beschwerden geholfen hat.

Er meint, die messen in anderen Werten als eine Behörde.

Die Baubiologen richten sich nach ihren so genannten "Baubiologischen Richtwerten (SBM)".

Diese hat ein ehemaliger Presseredakteur namens "Wolfgang Maes" vor ca 25 Jahren "erfunden" , nachdem er aufgrund beruflichem Stress krank wurde und dann zurück "zur Natur" gefunden hat und es ihm dann besser ging.
Auf dem Weg zur Natur hat er sich mit Erdstrahlen, Baubiologie, Ernährung, Feng Shui und allem möglichen beschäftigt.
Er hat sich damals die ersten verfügbaren elektronische Messgeräte für Elektrosmog gekauft und gemessen. Dann hat er seinen stressigen Job geschmissen, und ist einer der ersten Baubiologen geworden.

In der Einleitung zu seinen Richtwerten hat er selber geschrieben, dass seine "Richtwerte" nicht auf "Wissenschaft" basieren, sondern seine Grenzwerte orientieren sich an Werten, wie sie in der "Natur" vorkommen und welche durch "Sanierungsmassnahmen" technisch erreichbar" sind.

Dieser "Elektrosmog-Zweig" der Baubiologie ist übrigens aus einem Wünschelrutengänger-Verein hervorgegangen.
Herr Maes (mittlerweile verstorben), hat selber auch "Radiästhesie" (Wünschelruten-Geher) praktiziert und für seinen "Verband der Baubiologie" weitere Baubiologen ausgebildet.

Die Baubiologischen Verbände sorgen dafür, dass "Fallgeschichten" und Artikel über die angebliche Schädlichkeit von Elektrosmog in die Presse gestreut werden.

Mit jedem neuen Mobilfunkstandard läuft ihre Pressemaschine (=Werbetrommel) nach dem gleichen Schema erneut wieder an.

Vor dem Jahr 1995 waren "Erdstrahlen" problematisch und zur Problemlösung wurden Betten verschoben. Um 2000 hat man von Radiästhesie auf Baubiologie umgesattelt, weil die Kunden nicht mehr so recht an "Erdstrahlen" glaubten.
Seitdem dem waren 2G (GSM) und DECT Telefone "Teufelszeug" , um 2005 war dann 3G Teufelszeug, um 2012 dann 4G und nun 5G

Und siehe da, in ihrem Fall hat die subtile Werbung der Baubiologen gewirkt und sie haben mit den Baubiologen den "ersten Kontakt" aufgenommen.

Übrigens: Es gibt auch einen seriösen Zweig der Baubiologie, welcher sich mit Baugiften (PCB, Weichmacher, Holzschutzmittel) beschäftigt.
Diese kann man gelegentlich daran erkennen, dass sie sich vom "Elektrosmog-Zweig" und deren Baubiologischen Richtwerten (SBM) distanzieren, weil sie keine Ängste schüren wollen.

K

Tags:
Baubiologie, SBM, EHS-Geschichte, Radiästhesie, Fallgeschichten, Koppelgeschäft

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Mati32, Mittwoch, 14.10.2020, 22:08 (vor 211 Tagen) @ Kuddel
bearbeitet von Mati32, Mittwoch, 14.10.2020, 22:43

Hallo Kuddel,

danke für deine Antwort. Mit dem Baubiologe werde ich es dann lassen. Ja, bis jetzt hat es mich exakt nicht gestört. Obwohl die Anlagen schon länger da sind, habe ich sie bis jetzt nicht wahrgenommen. Wie gesagt, alles kam durch die Recherche über 5G Anlagen. Aaaaber..Wenn es wirklich so ist, dass einiges übertrieben ist zum Thema 5G, wie kann man dann die Erreignisse erklären, dass so viele Vögel im Wuhan und Brüssel beim Testen vom Himmel tot gefallen sind...Ernsthaft..Wie? Und wieso gibt es dann keine vernünftigen Studien? Wie man liest, bin ich auf diesem Gebiet ein Neuling..Danke und schönen Abend

Tags:
Wuhan

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Gustav, Mittwoch, 14.10.2020, 22:53 (vor 211 Tagen) @ Mati32

Wenn es wirklich so ist, dass einiges übertrieben ist zum Thema 5G, wie kann man dann die Erreignisse erklären, dass so viele Vögel im Wuhan und Brüssel beim Testen vom Himmel tot gefallen sind...Ernsthaft..Wie? Und wieso gibt es dann keine vernünftigen Studien? Wie man liest, bin ich auf diesem Gebiet ein Neuling..Danke und schönen Abend

Das ist eine klare Fake-Meldung. Das wird nicht nur von diversen Fakten-Checks belegt, sondern sogar von absolut überzeugten Elektrosmog-Gegner anerkannt die sonst jeden Blödsinn glauben und verbreiten, z.B. hier: https://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?f=2&t=42412&p=71773&hilit=V%C3%B6gel#p71547

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Kuddel, Mittwoch, 14.10.2020, 23:21 (vor 211 Tagen) @ Mati32
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 15.10.2020, 01:26

Hallo Kuddel,

Aaaaber..Wenn es wirklich so ist, dass einiges übertrieben ist zum Thema 5G, wie kann man dann die Erreignisse erklären, dass so viele Vögel im Wuhan und Brüssel beim Testen vom Himmel tot umgefallen sind...Ernsthaft..Wie?

Zum Thema tote Vögel durch 5G

Auf Youtube treiben sich halt viele Verschwörungstheoretiker rum.
Da heisst es, immer eine Portion Skepsis bewahren.


5G in Deutschland verwendet Frequenzen um 3,6GHz

Zum Vergleich: Ihr WLAN Router und somit ihr Mobiltelefon "funkt" auf 2,4GHZ und 5GHz

D.h das "5G" (3,6GHz) liegt genau dazwischen

Die Funksignale und Datenraten von 5G sind sehr ähnlich zu WLAN

Laienhaft könnte man sagen, 5G ist eine Art Langstrecken-WLAN

In der Tat sendet die 5G Basisstation bei voller Auslastung um ein Vielfaches stärker als ein WLAN , ist aber auch viel weiter entfernt.
Sie könnten sich trotzdem in 1 Meter Abstand vor die Basisantenne stellen, und würden nicht merken, ob sie gerade sendet oder nicht.

In 50 m Distanz und durch die Fensterscheibe /Wände hindurch ist es selbst im Extremfall, d.h. bei hypothetisch voller Sendeleistung und voller Ausrichtung auf ihre Wohnung etwa vergleichbar mit einem WLAN Gerät (Router oder Telefon) im selben Raum.

Wände und Fenster dämpfen das Signal erheblich.
Sie wissen vielleicht aus eigener Erfahrung, dass "WLAN" oft bereits 2..3 Räume weiter nur noch schwachen Empfang bietet, weil Wände und Decken bei diesen hohen Frequenzen das Signal stark abschwächen.

Zudem ist gerade 5G "intelligenter" als 2G,3G und 4G und darauf ausgelegt, keine Sendeleistung zu "verschwenden".
Es sendet nur in die Richtung, wo ein Mobiltelfon Daten empfängt.
Es sendet nur so stark, wie gerade nötig um das Mobiltelfon zu erreichen.
Solange sie selbst keine 5G Daten empfangen, wird die Basis ihre Wohnung nur gering "anstrahlen".

Meine Einschätzung:
Voraussichtlich wird die 5G Basis meistens deutlich schwächer sein, als ihr Haus- WLAN und im schlimmsten Fall ist es für einige Minuten am Tag etwa gleichstark, wie ihr eigenes WLAN.

Und wieso gibt es dann keine vernünftigen Studien? Wie man liest, bin ich auf diesem Gebiet ein Neuling..Danke und schönen Abend

Es ist logisch, dass es nicht so viele Studien geben kann, im Vergleich zu schon länger etablierten Funk-Standards.

Wie gesagt, ist 5G sehr ähnlich zu WLAN und LTE und in der Frequenz genau "dazwischen" angesiedelt.

In dem 3,6 GHZ Frequenzbereich ("S-Band") , welches nun für 5G genutzt wird, wurden seit den 1950er Jahren bereits Radaranlagen betrieben, mit deutlich höherer Leistung als das heutige "5G".

"Schiffsradar" (sich drehende, weisse Balken am höchsten Punkt des Schiffs) verwendet heute noch dieses Band mit höherer Leistung als 5G
Und bisher ist nicht bekannt, dass z.B. Rheinschiffer oder Personen am Rheinufer "tot umgefallen" sind .
Auch ist nicht bekannt,dass Vögel im Bereich des Radars vom Himmel gefallen sind.
Das ist alles hahnebüchener Unsinn.


Es gibt daher keinen Grund (keine Hypothese) anzunehmen, dass "5G" nun besonders "schädlich" sein sollte.

Verschwörungstheoretiker und Funkskeptiker ergötzen sich daran, wenn sie andere verunsichern können.

K

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Mati32, Freitag, 16.10.2020, 14:41 (vor 209 Tagen) @ Kuddel

Hallo an alle,

danke noch mal nachträglich für eure Antworten..Ich habe in dieser Zeit versucht eure Infos zu verstehen und zu verarbeiten. Leider muss ich sagen, dass mich das technisch alles überfordert und kann mit den Werten nicht viel anfangen. :rotfl:

Ich hätte noch eine Bitte und Frage an die Experten hier. Ich versuche die Bilder hoch zu laden. Folgendes. Ich schrieb, dass es 3 Masten waren beim letzten Eintrag. Leider kommt das noch besser. Auf dem einem Dach sind 6!!!!! Masten. (Es war die Luftlinie ca. 50 Meter). Auf der anderen ist nur einer. Das heisst, die Strahlenbelastung ist mit 6 Masten 6× so hoch? (Eine Seite). Auf dem Bild sind 4 sichtbar, 2 auf dem Bild verdeckt. Bisschen zu viel, was meint ihr? Für eine kurze Rückmeldung wäre ich euch sehr dankbar. Danke. [image]

[Admin: Bild zur Schonung der Nackenmuskulatur der Betrachter um 90 Grad gedreht, 16.10.2020, 19:00 Uhr]

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Gustav, Freitag, 16.10.2020, 16:12 (vor 209 Tagen) @ Mati32

Nein, das nennt sich Space-Diversity. Salopp gesagt: Zwei Antennen empfangen mehr als eine.

Sie kennen das vielleicht von ihrem alten Autoradio. Der Empfang während der Fahrt ist gut aber dann steht man an der Ampel und der Empfang ist plötzlich schlecht. Alles was man machen muss ist 20-30cm vor oder zurück fahren und die Musik ist wieder klar und deutlich.

Gut, heute haben Autos in der Regel genau aus diesem Grund auch mehrere Antennen aber in meiner Jugendzeit war es noch so wie oben beschrieben.

Im Normalfall sind es nur drei Antennen die senden, die anderen empfangen nur. Und selbst wenn es mehr als drei Antennen wären - was kümmert sie das? Man kann ja nicht gleichzeitig an mehreren Orten sein, d.h. man bekommt immer nur die Strahlenbelastung von einer Antenne ab. Ob eine andere Antenne zur gleichen Zeit in die entgegengesetzte Richtung sendet betrifft sie nicht, da sie nicht dort sind.

Das ist übrigens ein beliebter Trick von Mobilfunkgegnern um die Sendeleistung einer Mobilfunkanlage grösser erscheinen zu lassen als sie tatsächlich ist, es werden einfach die Sendeleistungen der drei Antennen addiert.

Das wäre ungefähr so als wenn ich sage: Die Höchstgeschwindigkeit unserer Autos in der Familie ist 380km/h. Formal mag die Zahl stimmen aber ich kann immer nur ein Auto fahren und dann ist bei 200km/h, bzw. 180km/h Schluss.

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H. Lamarr @, München, Freitag, 16.10.2020, 18:31 (vor 209 Tagen) @ Mati32

Hallo an alle,

danke noch mal nachträglich für eure Antworten..Ich habe in dieser Zeit versucht eure Infos zu verstehen und zu verarbeiten. Leider muss ich sagen, dass mich das technisch alles überfordert und kann mit den Werten nicht viel anfangen. :rotfl:

In solchen Fällen muss der Mensch darauf vertrauen, dass die Verantwortlichen, die alle diese verwirrenden Informationen aus dem FF beherrschen, ihren Job gut und richtig machen. Organisierte Mobilfunkgegner haben längst ausgespäht, an welchem Bahnsteig solche Personen auf den Zug warten, der sie abholt. Die Jungs und Mädels von der Heimatfront dampfen deshalb umgehend an und erzählen den Wartenden nette Geschichten vom Pferd: von institutioneller Korruption, von heimlichen Bündnissen zwischen Staat, Politik und Mobilfunkindustrie, von unterdrückten alarmierenden Forschungsergebnissen und was an den Lagerfeuern der Szene sonst noch geraunt und gemunkelt wird. Du meinst, das macht jetzt alles noch komplizierter und weißt nun gar nicht mehr, wem du glauben sollst? Nein, du brauchst den Münchhausen der Szene nur Beweise für ihre Behauptungen abverlangen, echte harte Beweise, keine windelweichen Interpretationen aus der Szene oder Beweise aus Sekundär- und Tertiärquellen. Das ist anfangs anstrengend, aber nach fünf oder zehn Nagelproben weißt du wie der Hase läuft und kannst dich schmerzfrei von den kleinen Strolchen trennen.

Ich hätte noch eine Bitte und Frage an die Experten hier. Ich versuche die Bilder hoch zu laden. Folgendes. Ich schrieb, dass es 3 Masten waren beim letzten Eintrag. Leider kommt das noch besser. Auf dem einem Dach sind 6!!!!! Masten.

Na und? Wenn du das, was das Foto zeigt, von deiner Wohnung aus siehst, kannst du dich glücklich schätzen und brauchst dich nicht weiter um das Reizthema Mobilfunk kümmern. Denn es hätte dich noch ganz anders erwischen können :yes:. Die Situation an Ort und Stelle hat sich inzwischen etwas entschärft, der Funkmast war wohl doch zu nahe an dem Neubau. Er wurde um einige Meter versetzt, der Mast, nicht der Neubau, obwohl der Mast zuerst da war. Allerdings bekam er erst im Laufe der Jahre die gezeigte Bestückung mit Funksystemen. Anlässlich der Versetzung bekam der Antennenträger eine neue Bauform und heute sind dort noch mehr Antennen drauf, als auf den Fotos im verlinkten Beitrag. Wir wohnen etwa 80 Meter von dem Masten entfernt auf gleicher Höhe wie die Antennen, und das seit 2002. Bislang fielen mir weder Haare noch Zähne aus, auch Hirnsausen will sich nicht einstellen, Kresse auf dem Fensterbrett wuchs vor dem Verzehr wie verrückt und momentan teste ich, wie sich Löwenzahn unter der Einwirkung der Antennen entwickelt. Noch sind die vierblättrigen Keimlinge zu klein, um belastbare Aussagen machen zu können, das Grünzeug sieht aber verdammt saftig aus. Ich brauche es im Winter, um vier winzige Schildkröten-Schlüpflinge zu entzücken, die in einem Terrarium ebenfalls auf besagtem Fensterbrett wohnen und sich trotz der Rund-um-die-Uhr-Bestrahlung prächtig entwickeln.

Wenn du die Mobilfunkdebatte verstehen willst, gehe am besten davon aus, dass Mobilfunkgegner in aller Regel keine tapferen selbstlosen Kämpfer für das Wohl der Menschheit sind, sondern Profiteure der Debatte. Viele ziehen immateriellen Profit aus ihrem Tun (Aufmerksamkeit, Anerkennung, Bewunderung ...), etliche andere versuchen mit dem Befeuern der Debatte mehr oder weniger heimlich materiellen (finanziellen) Profit herauszuholen. Wenn du nicht selbst recherchieren magst, hier im Forum findest zu viele nachvollziehbare Recherchen, die dir die Haare zu Berge stehen lassen.

Merkregel: Glaube einem Mobilfunkgegner ungeprüft kein Wort.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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H. Lamarr @, München, Freitag, 16.10.2020, 19:02 (vor 209 Tagen) @ H. Lamarr

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So sieht der Funkmast jetzt aus, nachdem er versetzt wurde. Das Foto habe ich heute gemacht, da es schon ziemlich dunkel war, habe ich es aufhellen müssen. Sonst wurde nichts verändert, insbesondere sind die drei Vögel echt, die es sich auf der Blitzfanganlage des Funkmasten gemütlich gemacht haben und dort ihr Gefieder putzen. Erwähntest du nicht Vögel, die wegen 5G angeblich tot vom Himmel fielen? Vergiss den Quatsch, das ist etwas für Leute die glauben, Zitronenfalter würden Zitronen falten. Halte deine Augen auf und auch du wirst Vögel beobachten, die sich auf Funkmasten niederlassen und dort rasten oder ein Nest bauen.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Kuddel, Sonntag, 18.10.2020, 15:27 (vor 207 Tagen) @ Mati32

Sie können sich die Antennen wie Flutlichtstrahler bei einem Sportplatz vorstellen, nur nach aussen, statt nach innen gerichtet.

Jeder Mast an den 4 Ecken "beleuchtet" eine bestimmte Richtung.

Die hinteren beiden Masten an dem quadratischen Turm werden vermutlich nicht in Ihre Richtung abstrahlen, da ihre Abstrahlung durch den Turm (schräg nach unten in ihre Richtung) funktechnisch "abgeschattet" wird.

So ist es zumindest bei der Anlage , welche ich von meinem Fenster aus sehe (ca 45 Meter entfernt). Die 4 Masten an dem Aufzugs-Turm in der Mitte versorgen 4 verschiedene Himmelsrichtungen

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K

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