Schramberg: Bürgerinitiative besteht auf Desinformation (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Samstag, 25.07.2020, 23:31 (vor 323 Tagen)

Wie die NRWZ berichtet, glauben fünf Schramberger und ein Schenkenzeller Bürger, sie hätten "Anspruch auf ausgewogene Information zu 5G Ausbau" und dieser werde nicht erfüllt, wenn die Stadt als Referenten für eine Informationsveranstaltung Fachleute eines Kompetenzzentrums des Bundes einlädt. Die sechs 5G-Kritiker werfen der Stadtverwaltung in einem Offenen Brief vor [im Internet nicht zu finden; Anm. Postingautor], durch die Auswahl des Kooperationspartners "Kompetenzzentrum Mobilfunk des Bundes" eine Veranstaltung zu planen, die sie "eindeutig als einseitige Informationspolitik" empfänden. Die sei "ein Übergehen unseres Bemühens um umfassende Aufklärung und Information".

Die Unterzeichner verweisen auf einen Vortrag mit Peter Hensinger, einem vehementen Mobilfunkkritiker, im vergangenen Jahr, zu dem an die 250 Besucher in die Aula des Gymnasiums gekommen seien.

Es gehe ihnen um den Anspruch der Bevölkerung auf ausgewogene Information zum 5G Ausbau, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Bedenken, Risiken, Alternativen und Möglichkeiten der Strahlungsminimierung.

Kommentar: Was für eine Posse! Die Stadtverwaltung bemüht sich um neutrale Referenten, die weder der Mobilfunkindustrie noch den Mobilfunkgegnern zuzuordnen sind, und jetzt wollen sich sechs Reichsbedenkenträger mutmaßlich von einem selbsternannten Experten berieseln lassen, der in Sachfragen des Mobilfunks Null Eigenkompetenz hat und nur deshalb bei Laien punkten kann, weil er deren irrationale Ängste befeuert. Mag ja sein, dass die sechs Querulanten allem misstrauen, was nicht ihrem Weltbild entspricht, doch dann sollten sie mMn einmal prüfen, ob ihr Weltbild noch den üblichen gesellschaftlichen Normen entspricht und nicht bedenklich verzerrt ist. Wenn von etwa 250 Personen, die vergangenes Jahr Hensinger lauschten, nur sechs nach einem zweiten Joint verlangen, dann kann der Vortrag wohl kaum mitreißend gewesen sein. Und wer, wie in dieser Petition, ungeniert auf das lächerliche Esoterik-Magazin Raum & Zeit als Quelle verweist, darf sowieso nicht erwarten, ernst genommen zu werden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Desinformation, Querulant, Brief, Schramberg, Posse

Schramberg: Bürgerinitiative besteht auf Desinformation

H. Lamarr @, München, Sonntag, 26.07.2020, 12:07 (vor 323 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Was für eine Posse! Die Stadtverwaltung bemüht sich um neutrale Referenten, die weder der Mobilfunkindustrie noch den Mobilfunkgegnern zuzuordnen sind, und jetzt wollen sich sechs Reichsbedenkenträger mutmaßlich von einem selbsternannten Experten berieseln lassen, der in Sachfragen des Mobilfunks Null Eigenkompetenz hat und nur deshalb bei Laien punkten kann, weil er deren irrationale Ängste befeuert.

Ein konkretes Beispiel, wie Demokratie funktioniert, war am 22. Juli 2020 in München zu beobachten. Dort stimmten 80 Stadträte über einen Antrag ab, den Mobilfunkausbau in München zu fördern. Das Ergebnis war eindeutig: Der Antrag wurde gegen die Stimmen von drei ÖDP-Stadträten, die unmittelbar zuvor in der kurzen Plenardebatte jedoch schwiegen, mit großer Mehrheit angenommen.

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Schramberg, Posse

Schramberg: Offener Brief der Bürgerinitiative

Gast, Sonntag, 02.08.2020, 15:26 (vor 316 Tagen) @ H. Lamarr

Ein guter Geist spielte dem IZgMF den Offen Brief der Bürgerinitiative Schramberg zu. Die Authentizität ist daher nicht garantiert. Da es sich um einen Offen Brief handelt, sehen wir jedoch keinen Hinderungsgrund, das Schreiben unseren Lesern unter dem Vorbehalt der unbestätigten Quelle zur Kenntnis zu geben.

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,

als offener Brief an die Redaktionen des Schwarzwälder Boten in Schramberg, NRWZ und Radio Neckarburg

zur Kenntnisnahme an die Vorsitzenden der Parteivertreter des Landkreises Rottweil sowie die Landtags-und Bundestagsabgeordneten

Noch einmal wenden wir uns mit diesem nun offenen Brief an Sie als Verantwortungsträgerinnen und -träger dieser Stadt.

In bisherigen Gesprächen mit Vertretern Ihrer Kommune Anfang März dieses Jahres mit Fachbereichsleiter Uwe Weißer und Herrn Ginter vom Ausschuss für Umwelt und Technik wurde von unserer Seite die Bitte ausgesprochen, mit einer ausgewogenen Informationsveranstaltung zum geplanten 5G Ausbau die Bevölkerung in die Aufklärung mit einzubeziehen. Wie groß das Interesse an diesem sensiblen Thema ist, hat der Vortrag von Peter Hensinger gezeigt, der mit annähernd 250 Besuchern aus Schramberg und Umland im September vergangenen Jahres in der Mensa des Gymnasiums stattfand. Es geht um den Anspruch der Bevölkerung auf ausgewogene Information zum 5G Ausbau, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Bedenken, Risiken, Alternativen und Möglichkeiten der Strahlungsminimierung. Diese gemeinsame Vorbereitung mit Mitgestaltung, insbesondere was die Wahl von „neutralen“ Referenten angeht, wurde in diesem Gesprächstreffen in Aussicht gestellt.

Es ist aus unserer Sicht eine einseitige Information der Bevölkerung, wenn nun vom Wirtschaftsministerium eine „Kompetenzinitiative“ gestartet werden soll (SchwaBo v. 11.7.20 und 16.6.20), um Bedenken und Widerstände der Bevölkerung auszuräumen. Wenn nun von Seiten der Stadt Schramberg, wie von Oberbürgermeisterin Frau Eisenlohr angesagt, im Herbst „in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Mobilfunk des Bundes“ eine Veranstaltung geplant ist, empfinden wir dies eindeutig als einseitige Informationspolitik und ein Übergehen unseres Bemühens um umfassende Aufklärung und Information. Die Planung einer Veranstaltung unsererseits in größerem Rahmen war aus den Einschränkungen, was Versammlungen angeht, bislang nicht möglich, doch in dieser Zeit werden nun von den Mobilfunkbetreibern Fakten geschaffen.

Wie können wir einer Regierung vertrauen, die Milliardenbeträge für den Verkauf von Lizenzen kassiert, ein Baurecht und Verträge zulässt, die von vornherein das Mitspracherecht der Kommunen einschränkt oder gar unmöglich macht? Dies ist aus unserer Sicht schlichtweg ein Übergehen der Bürger und gefährdet unser demokratisches Grundverständnis. Sind alle warnenden Stimmen von Wissenschaftlern, Medizinern, Biologen, Theologen und Ethikern, Hirnforschern und Kommunen, die sich 5G verweigern oder ein Moratorium ausgesprochen haben, nur Zukunfts- und Fortschrittsverweigerer??? Wir glauben nicht!

Nicht nur elektrosensible Menschen sehen sich einem großflächigen Feldversuch ausgesetzt, wenn sogar das Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt, dass die Auswirkung eines weiteren großflächigen Ausbaus des Netzes bislang nicht erforscht ist und Handlungsbedarf besteht. Artikel 2 und 13 des Grundgesetzes mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit und Unverletzbarkeit der Wohnung werden dadurch einfach außer Kraft gesetzt.

Wir bedanken uns bei den 4 Stadträten, die sich die Zeit genommen haben, auf unser Anschreiben und das Informationspaket von Anfang März zu reagieren. Es wäre wünschenswert, sich mit sachlichen Argumenten einer öffentlichen Diskussion zu stellen und nicht durch anscheinend gängiges Recht klammheimlich vollendete Tatsachen zu schaffen. Auch Kommunen haben Mitgestaltungsmöglichkeiten mit Vorsorgekonzepten (s. beigefügte Anlage).

Die vom Unternehmerverband Bitkom als repräsentativ in Auftrag gegebene Studie ergibt, dass bei nahezu der Hälfte der Bevölkerung inzwischen Bedenken und Besorgnis über elektromagnetische Felder, ausgehend von Funkmasten, vorhanden sind.

Geplant sind weitere 40 000 Antennen bis Ende des Jahres (Presseerklärung der Telekom SchwaBo. v. 18.6.20) und Hunderte von neuen Satelliten im Weltall !!! Immer schneller, immer mehr???

Müssen es noch mehr werden, bevor die Politik reagiert?

Die Pandemie der vergangenen Wochen hat uns unter anderem gezeigt, dass wir in der Verantwortung auf eine enkeltaugliche Zukunft in mehrerlei Hinsicht wie z. B. Massentierhaltung, Ressourcenverbrauch, Veränderung des Klimas, Abhängigkeit von Transportsystemen, an unsere Grenzen kommen, Regionalität erfährt wieder größeres Bewußtsein.

Unsere Zukunft ist ein Leben im Einklang mit der Natur, sie braucht uns Menschen nicht zum Überleben. Der dramatische Verlust der Insekten (SchwaBo v.10.7.20) und Artenrückgang sollten uns eine Mahnung sein, in vielerlei Hinsicht umzudenken. Ein blauer Himmel, wie wir ihn in den vergangenen Wochen besonders erleben durften, und unbelastete Rückzugsräume in der Natur erfahren immer mehr Menschen gerade in der ländlichen Region als ein großes Geschenk.

Ein Zuviel an elektromagnetischen Feldern ist dem menschlichen Organismus und somit auch allen anderen Lebewesen nicht zuträglich!!! Bei der Bemessung der Grenzwerte werden bislang nur die thermischen Auswirkungen berücksichtigt. Die gegenwärtige Grenz-und SAR-Grenzwerte klammern die nicht-thermischen Effekte, die elementaren Einflussgrößen der Strahlung und ihrer Wirkung auf die Biologie von Mensch und Tier aus.

Siehe dazu auch EU-Briefing-Papier vom 10.3.20: Die Kombination von Millimeterwellen, eine höhere Frequenz, die Anzahl der Sender und die Anzahl der Verbindungen scheint biologische Auswirkungen zu haben. Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass 5G die Gesundheit von Menschen, Pflanzen und Tieren, Insekten und Mikroben beeinträchtigen kann- und da 5G eine noch nicht getestete Technologie ist, wäre ein vorsichtiger Ansatz angebracht.

Die Städte wie zum Beispiel Genf und Brüssel, die ein 5G Moratorium verfügt haben und der Meinung sind, dass aus Vorsorgeprinzip der Ausbau derzeit nicht verantwortbar ist, als auch die 5 Kommunen in Bayern, die den Ausbau von 5G ablehnen, sind längst kein Einzelfall mehr.

Sich „für die Menschen vor Ort einsetzen“ heißt, sie in Ihren Bedenken ernst nehmen und eine offene und transparente Informationspolitik betreiben.

Verstehen Sie diesen Brief bitte als Anspruch auf Austausch auf Augenhöhe, wir stehen weiterhin gern zu sachlichen Gesprächen zur Verfügung.

Für die Bürgerinitiative Schramberg:

Beatrice Madlo, Gerlinde Freder, Lore Hillmaier, Martin und Sandra Kern, alle aus Schramberg und Hans Kurt Rennig, Schenkenzell

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Copy-Paste, ÖDP, Brief, Diagnose:Funk, Schwarzwälder Bote, Schramberg, Madlo

Schramberg, Bürgermeisterin Eisenlohr reagiert auf o. Brief

KlaKla, Sonntag, 30.08.2020, 10:19 (vor 288 Tagen) @ Gast
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 30.08.2020, 10:42

5G-Kritiker lassen nicht locker Stephan Wegner

... Am Donnerstag nun trafen sich Stadtrat Bernd Richter, Hans Kurt Rennig aus Schenkenzell und Gerlinde Freder von der Bürgerinitiative 5G Schramberg mit Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr. Es sollte besprochen werden, ob und wie sich die Stadt Schramberg an der Information der Bürger über 5G beteiligt.

"Das Gespräch war sachlich und angenehm, wir sind erst mal zufrieden auseinandergegangen", berichtete Richter danach unserer Zeitung. Zwei Informationsveranstaltungen zu 5G will die Bürgerinitiative in Schramberg organisieren: eine am 25. September mit Jörg Gutbier, Vorsitzender der "Diagnose – Funk – Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung", und eine weitere am 20. November mit Peter Hensinger, Mitglied im BUND-Vorstand Stuttgart und im Vorstand der Diagnose Funk. Eine dritte Veranstaltung will BUND-Mitglied Rennig in Schiltach oder Schenkenzell organisieren.

Oberbürgermeisterin Eisenlohr habe zugesagt, die Veranstaltung bei der Raumlösung zu unterstützen. Wegen der Umsetzung des Corona-Hygienekonzepts kommt voraussichtlich die Aula des Gymnasiums infrage.

Kommentar: Seilschaft verbindet (ÖDP - Diagnose:Funk - BUND). Hier das Positionspapier der ÖDP, welches mir klar macht, unter welchem Einfluss die ÖDP immer noch steht. Keine Eigenleistung statt dessen Gleichschaltung mit dem privaten Lobbyverein vom Baubiologe Gutbier und Ruheständler Hensinger.

Ein Trauerspiel, dass BM Eisenlohr diese Desinformantskampagne unterstützen will. Der Baubiologe Jörn Gutbier ist befangen, sein Interesse liegt beim schüren von Angst und entwerten seriöser staatlicher Stellen. Peter Hensinger ist gelernter Drucker im Ruhestand. Als Stuttgart 21 Gegner, einer von vielen ging er unter. Als Mobilfunkgegner erzielt er öffentliche Wahrnehmung.

Kooperationspartner IBN - KO-Ini - Diagnose:Funk.

Schon vor Jahren wurde der BUND unterwandert von Baubiologen. Heute fallen Diagnose:Funk Botschaften auf den Nährboden der Esoteriker, Anhänger von Verschwörungstheorien, Nutznießern wie Buchautoren, Alternativmedien, Heilpraktiker, Homöopathen, OCG Sekte AZK, Rechtsextreme, Reichsbürger und agile Rentner. Die Mehrzahl aller Bürger nutzt die Technik, sogar die Alarmisten. Es gibt genügend Möglichkeiten sich zu informieren. Den Drang nach Selbstdarstellung der Unverbesserlichen und die Spaltung der Gesellschaft sollte man nicht auch noch unterstützen, egal wie sympathisch oder nett einem der alte Herr erscheint. Seine Art der Informationsdarbietung ist Manipulativ und dank Internet und freier Auswahl des Abrufen von Information längst überholt. Diese Veranstaltungen gehört mVn nicht in eine Schul-Aula, wenn eine Politische Gruppierung mitwirkt. Heute die ÖDP und morgen die Neue Rechte.

Hintergrund
AZK schleicht sich auf leisen Sohlen an ...
Kleiner Ausschnitt des Netzwerks der 5G-Gegner
Deutsche Anti-Mobilfunk-Vereine: Lippenbekenntnis gegen OCG

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
BUND, Seilschaft, ÖDP, Diagnose:Funk, Sasek, Schramberg

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