Märchenstunde: Google sperrt gigaherz.ch hinterlistig aus (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 03.05.2020, 20:35 (vor 409 Tagen)

Gigaherz-Jakob schluchzt am 29. April 2020:

[...] Noch schlimmer wird es in der Suchmaschine von Google. Dort werden seit etwa einem Jahr Mobilfunk-kritische Internetseiten, wie die unsre, hinterlistig ausgesperrt. Wenn Sie zum Beispiel «Elektrosmog» oder «5G» in die Google-Suchmaschine eingeben, erscheinen ausschliesslich nur Internetseiten von Mobilfunk-Betreibern oder Mobilfunk-freundlichen Behörden. [...]

Jakobs Behauptungen sind natürlich Quatsch, das tapfere Schneiderlein aus Schwarzenburg will sich damit nur wieder einmal als Bedrohung für die starken und mächtigen Drachen in Szene setzen. Die Wahrheit über den vermeintlichen Bann von gigaherz.ch durch Google ist entsetzlich banal: Jakobs Website rangiert bei den genannten Suchbegriffen nicht unter den ersten 100 Treffern, weil die Konkurrenz durch andere Websites bei diesen sehr unspezifischen und deshalb unklug gewählten Suchbegriffen extrem groß ist und gigaherz.ch von besser platzierten Websites auf Ränge weit hinten verdrängt wird. Dieses Schicksal teilt gigaherz.ch z.B. mit diagnose-funk.org oder izgmf.de.

Wird die Schrotflinte gegen ein Präzisionsgewehr ersetzt, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Dazu genügt es, spezifische Suchbegriffe klug zu verwenden, etwa indem man auf der Suche nach einem Elektrosmog-Forum nicht "Elektrosmog" ins Suchfeld einträgt, sondern "Elektrosmog Forum". Und schwuppdiwupps ist Gigaherz auf Platz 3 – jedenfalls ist dies bei mir so. Da die Google-Trefferliste unter anderem auch vom Wohnort eines Suchenden abhängt, kann es sein, dass bei anderen Gigaherz wenige Treffer weiter oben oder unten genannt wird.

Fazit: Nein, gigaherz.ch wird von Google selbstverständlich nicht gezielt ausgesperrt, dafür ist Jakobs Website viel zu unbedeutend. Jakob schießt sich vielmehr selbst mit einer für Suchmaschinen nicht optimierten Website (SEO) auf die hinteren Ränge, so dass optimierte Sites von Geschäftemachern wie elektrosmog.com (hier punktet der Domainname) ihn weit abhängen. Was Jakob über die Platzierung von Mobilfunk-Betreibern und Mobilfunk-freundlichen Behörden behauptet ist purer Blödsinn, den jeder mühelos selbst widerlegen kann. Der GHz-Präsident macht auch seit Jahren grobe Fehler bei seinen Artikeln, Fehler, die Google gar nicht gerne sieht und bestraft. Das IZgMF macht diese Fehler nicht, unser schlechtes Abschneiden (gilt nicht für das Forum) ist unserem völlig veralteten Siteaufbau geschuldet, der SEO nur in homöopathischer Dosierung bietet und dringend modernisiert werden müsste. Dafür aber fehlen Zeit & Muße.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Unsinn, Jakob, Unterstellung, Scheinriese

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