BMVI fördert drei 5G-Forschungsprojekte (Forschung)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 30.10.2019, 17:15 (vor 80 Tagen)

Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) fördert, wie am 22. Oktober bekannt gegeben wurde, drei 5G-Forschungsprojekte mit insgesamt 26 Millionen Euro. Um die von 5G-Paranoikern befürchteten Gesundheitsrisiken geht es dabei jedoch nicht.

"5G 4Healthcare“ - Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden:
Das Projekt 5G4Healthcare zielt darauf ab, Machbarkeit, Möglichkeiten und Grenzen der Verbesserung der Effektivität und Effizienz in der ländlichen Gesundheitsversorgung durch die 5G-Technologie auszuloten und Handlungsempfehlungen für skalierbare Lösungen abzuleiten. In den beiden Use Cases "Integrierte Versorgung" und "Homecare" werden dazu unter der Führung der OTH Amberg-Weiden mit Partnern aus Gesundheitsversorgung und Wirtschaft Anwendungsszenarien konzipiert, modellhaft implementiert, erprobt und evaluiert.
Förderung: 8'445'120,82 Euro

5G Industry Campus Europe - Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT Aachen:
Das Ziel des Vorhabens ist der Transfer und die Verankerung von 5G in der produzierenden Industrie. In den voll ausgestatteten Maschinenhallen der Forschungsinstitute kann 5G in einer realen Umgebung getestet und erforscht werden. Neben dem Aufbau der Forschungsinfrastruktur sollen im Rahmen des geförderten Vorhabens verschiedene praxisrelevante Fragestellungen aus dem kompletten Spektrum der Produktionstechnik in Etablierungsprojekten untersucht werden. Angefangen von 5G-Sensorik zum Monitoring von Fertigungsprozessen über mobile Robotik und Logistik bis hin zu standortübergreifenden Produktionsketten. Für eine hohe Übertragbarkeit der Ergebnisse in die Industrie wird das 5G-Netz im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz auf dem Campus Melaten aufgebaut und zusätzlich über ein 4G-Netz verfügen.
Förderung: 6'237'862,88 Euro

5G-Modellregion Kaiserslautern - 5G für Stadt, Land und Arbeit:
Die 5G-Modellregion Kaiserslautern will zur Stärkung des ländlichen Raums einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie 5G-Anwendungen in den wichtigen Bereichen Industrie 4.0, Landwirtschaft & Weinbau, Smart City und Campusmobilitätslösungen entwickelt und erprobt und der Industrie und anderen Parteien die Kompetenz und die Testumgebung zur Entwicklung von 5G-Anwendungen zur Verfügung stellt. Hierzu werden verschiedene 5G-Infrastrukturkonzepte (öffentliche Netze, Campusnetze (private oder MNO-basierte), portable Netze) exemplarisch aufgebaut und zur Verfügung gestellt.
Förderung: 11'614'446,31 Euro

Quelle: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2019/080-scheuer-5g-foerderung.html?nn=13326

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Forschung, 5G, Scheuer

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