Fliegengewicht Wolf fordert Schwergewicht Enders heraus (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.10.2019, 02:40 (vor 232 Tagen)

Das Kompetenzgefälle zwischen den Streitparteien ist ein gravierendes Problem der Mobilfunkdebatte. Üblicherweise verzerrt es die Berichterstattung in den Medien, wenn Wissenschaftler sich nicht mit ihresgleichen auseinandersetzen müssen, sondern mit selbsternannten Experten. Sind bei einem 5G-Gegner die Selbstüberschätzung und der Drang zur Selbstdarstellung hinreichend groß, steigt ein fachliches Fliegengewicht auch schon mal siegessicher gegen einen Champion in den Ring.

Nicole Wolf ist Sprecherin der Bürgerinitiative "Stopp 5G" im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Nebenbei leitet sie dort ein Werk des US-Autozulieferers Inteva. Die junge und selbstsicher auftretende Dipl.-Betriebswirtin ist allem Anschein nach eine erfolgreiche Powerfrau, für mich zugleich aber auch ein lebendiges Beispiel für die These des Peter-Prinzips. Diese besagt, in einer Hierarchie steigt jeder solange auf, bis er in seiner Stufe der Unfähigkeit angekommen ist. Üblicherweise ist dann Schluss mit dem Aufstieg. Bei Frau Wolf verhält es sich genau genommen etwas anders, denn sie hat ihre Stufe der Unfähigkeit nicht im Beruf erreicht, sondern als Wutbürgerin gegen 5G. Und das kam so ...

Als Dipl.-Betriebswirtin ist Frau Wolf fachlicher Laie in der Bewertung gesundheitlicher Auswirkungen elektromagnetischer Felder, denn sie verfügt auf diesem Fachgebiet über keine Ausbildung und Eigenkompetenz. Das ist nicht weiter schlimm, denn als Sprecherin einer Bürgerinitiativen gegen 5G muss man von der Sache nicht unbedingt etwas verstehen, schließlich lassen sich erkannte Kenntnislücken mit Hilfe von Google heutzutage schnell schließen (gegen unerkannte Kenntnisdefizite hilft dies freilich nicht). Doch Frau Wolf will höher hinaus als die Sprecher anderer Bürgerinitiativen.

Sie legte sich öffentlich mit niemand geringerem an, als mit Prof. Dr. Achim Enders von der TU Braunschweig. Enders leitet an dieser TU das Institut für Elektromagnetische Verträglichkeit, zudem ist er stellv. Vorsitzender der Strahlenschutzkommission (SSK) und Leiter des SSK-Ausschusses Nichtionsisierende Strahlen. Die junge Betriebswirtin, eine Gefolgsfrau von Diagnose-Funk, sieht sich mit dem Material, mit dem sie der Anti-Mobilfunk-Verein munitioniert hat, gut genug gerüst, um Enders vorzuwerfen, dieser habe in einem "einseitigen Interview" mit der Braunschweiger Zeitung eindeutig "Falschaussagen" getätigt. Ich weiß nicht, was ein einseitiges Interview sein soll, in Wolfs Husarenritt gegen Enders aber erkenne ich die grenzenlose Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten wieder, die bei etlichen öffentlich wahrgenommenen Mobilfunkgegnern zu beobachten ist und deren Außenwirkung prägt.

Wolf stellte Enders mit einer Mail vom 9. Mai 2019 zur Rede. An Enders selbst kam die Herausforderin nicht heran, der sah sich als Schwergewicht von dem Fliegengewicht wohl zu stark unterfordert. So musste sich die Werksleiterin mit der Pressesprecherin der TU zufrieden geben, die den Vorwurf der Falschaussage zurückwies. Doch Wolf blieb hartnäckig, quälte jetzt mit einigen weiteren Mails die Pressesprecherin gezielt mit Arbeitsbeschaffungsfragen, was dazu führte, dass sie bald keine Antwort mehr erhielt. Ich sehe darin den technischen k.o. der Pressesprecherin durch das Bombardement einer Querulantin. Wolf wertet dies anders, nämlich als Schuldeingeständnis der TU Braunschweig.

Die Wortgefechte Wolfs im Wortlaut lassen sich nicht im Spiegel nachlesen, nicht in der Süddeutschen, der FAZ oder der Zeit, sondern bei KenFM.

Nachtrag vom 9. Oktober: Wer die Wortgefechte Wolfs bei KenFM nicht lesen, sondern hören möchte, den bedient KenFM mit einem Podcast.

Hintergrund
Gifhorn: Verfassungsgericht nimmt Klage der 5G-Gegner nicht an
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten

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Kompetenzgefälle Wutbürger - Wissenschaftler

KlaKla, Mittwoch, 09.10.2019, 08:09 (vor 232 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 09.10.2019, 09:34

Sie legte sich öffentlich mit niemand geringerem an, als mit Prof. Dr. Achim Enders von der TU Braunschweig.

Prof. Dr. Achim Enders, Leiter des Instituts für Elektromagnetische Verträglichkeit, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig

„Ich persönlich gehe davon aus, dass sich an der Exposition der Bevölkerung durch elektromagnetische Felder der neuen 5G-Technik nicht viel im Vergleich zum jetzigen Stand ändern wird. Durch eine Neuanordnung und höhere Dichten von ‚Small-cell-Transmittern‘ und schnell schaltbaren Antennen (sogenannte mimo-Technik) wird es aber zu Verschiebungen, das heißt geänderten Expositionen kommen – wo jetzt viel ist, ist dann weniger und umgekehrt. Die konkrete Exposition wird auch schwieriger zu ermitteln sein, das heißt es wird schwieriger, Situationen mit maximalen Momentanwerten zu erfassen.“

„Von einer neuartigen Gefährdungslage aber kann überhaupt keine Rede sein. Es ist hinsichtlich einer Überschreitung der ICNIRP- (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection; Anm. d. Red.) beziehungsweise von Verordnungsgrenzwerten, wie zum Beispiel in der 26. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung, Anm. d. Red.) formuliert, keinerlei spezielle ‚5G-Angst‘ im Vergleich zu den schon etablierten Techniken GSM, UMTS und LTE angebracht.“

„Was generell als einziger konkreter Gesichtspunkt vorgebracht werden kann, ist die geringe Anzahl biologischer Studien in den fraglichen neuen Frequenzbändern, also grob im Bereich ab einigen GHz bis einige hundert GHz – hier beruhen die heutigen Grenzwertbestimmungen teilweise auf Extrapolationen. Diese Extrapolationen sind wissenschaftlich aber sehr gut begründet, einen auch nur annähernd seriösen wissenschaftlichen Hinweis auf weitergehende Effekte, unabhängig ob schädlich oder harmlos, gibt es nicht.“

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Jürgen Leuthold ETH-Zürich: Am Schluss muss man als Wissenschaftler hingehen und die Studien sammeln, die seriös gemacht und reproduzierbar sind. Wenn man sich auf diese Studien beschränkt, sind die Effekte so, dass man sich beruhigt zurücklehnen und sagen kann: Das wird wahrscheinlich keinen Effekt haben.

ETH-Forschung Millimeterwellen für die letzte Meile

Kommentar: Und wo ist die Fachliche Kompetenz zum Thema bei Frau Wolf? Google -> Lobbyverein Diagnose-Funk. Ich stimme ihr zu, es existiert so unglaublich viel Unwissen. Es erstaunt mich immer wieder aufs neue, mit wie wenig Wissen, sich Leute wie Nicole Wolf öffentlich vor diesen Karren spannen lassen.

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Szenenbild mit Frau Wolf, einem Guru und 600 Geißlein gegen 5G

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.10.2019, 12:29 (vor 232 Tagen) @ KlaKla

Es erstaunt mich immer wieder aufs neue, mit wie wenig Wissen, sich Leute wie Nicole Wolf öffentlich vor diesen Karren spannen lassen.

Da schau her, Frau Wolf trat auch anlässlich der Anti-5G-Demo am 22. September in Berlin mit einem Guru vor die Kamera. Das identifiziert sie als eine von 600 Hardcore-5G-Gegnerinnen/-Gegner in Deutschland. Die Kraft restloser Überzeugung, das weiß ich aus eigener Erfahrung als Ex-Mobilfunkgegner, kann seltsame Blüten treiben. Die grassierende 5G-Paranoia, die ich noch immer für eine gezielte Inszenierung halte, beschert der kleinen etablierten Anti-Mobilfunk-Szene der D-A-CH-Länder einen Zulauf durch bunte Esoteriker, welcher der Szene nach Abebben der Paranoia möglicherweise ein neues nicht zu bewältigendes Glaubwürdigkeitsproblem vererben wird.

Die Verbindung Wolfs zu Dada Madhuvidyananda, das ist der leicht zu merkende mutmaßliche Künstlername des akzentfrei Deutsch sprechenden indischen Gurus aus dem Video, ist unbekannt.

Dada Madhuvidyananda gründete 2013 die Bewegung und Partei MENSCHLICHE WELT. Er leitet die Partei, die heute über 600 Mitglieder in Deutschland und weltweit zählt. MENSCHLICHE WELT basiet auf einem allumfassenden Humanismus. Sie setzt sich besonders für Friedenspolitik, die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen und eine Gemeinwohlwirtschaft ein (Quelle).

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Der Berg ruft: Nicole W. erklimmt den Mount Stupid

H. Lamarr @, München, Sonntag, 22.12.2019, 23:35 (vor 158 Tagen) @ H. Lamarr

Wie Nicole Wolf zu Beginn sagt, informiert sie sich seit bestimmt vier Jahren "kontinuierlich und stetig" über die Risiken des Mobilfunks. Sie habe festgestellt, oje, es gäbe dazu "eine andere Wahrheit" als die, die sie kenne oder die ihr über den Mainstream bekannt gemacht wurde. Wenn diese Zeitangabe stimmt, rüttelt die Gifhornerin am Fundament der Mount-Stupid-Theorie. Denn nach vier Jahren kontinuierlichen und stetigen Informierens müsste Frau Wolf längst über den Gipfel des Mount Stupid hinweg sein und sogar das Tal der Ahnungslosen ansatzweise überwunden haben. Widerlegt sie damit die Theorie von Dunning und Kruger?

[image]Ich meine nein. Denn selbst Schlaumeier Google weiß von einer vierjährigen Karriere Wolfs als Mobilfunkgegnerin nichts. Belegbar ist, die Raketen für den Senkrechtstart der Werkleiterin in der Anti-Mobilfunk-Szene zündeten erst dieses Jahr. Den Startknopf drückten mit Klaus Buchner und Uli Weiner ausgerechnet zwei der mit Abstand unglaubwürdigsten und faktenscheuesten Mobilfunkgegner der Republik, die am 13. April 2019 einen Auftritt in Gifhorn hatten. Nicole Wolf, die von ihren gut entwickelten Analysefähigkeiten überzeugt ist, hörte den beiden Schwurblern kontinuierlich und stetig zu. Anschließend suchte sie jedoch nicht etwa fluchtartig das Weite, dies wäre von einer strengen Analystin zwingend zu erwarten gewesen, sondern sie gründete mit anderen die Bürgerinitiative "Stopp 5G Landkreis Gifhorn", deren Sprecherin sie heute ist. Seitdem kämpft Wolf für ihre Überzeugung, als ginge es um Leben oder Tod. Vorläufiger Höhepunkt ihres kometenhaften Aufstiegs in der Anti-Mobilfunk-Szene ist eine in Karlsruhe eingereichte Verfassungsbeschwerde, der zufolge die Bevölkerung in Deutschland nicht ausreichend gegen EMF geschützt wird. Die Beschwerde zieht sich über nicht weniger als 39 Seiten hin. Dumm nur, dass die Beschwerdeführer das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) mit einem Amtsgericht verwechselten. Keiner von ihnen machte sich die Mühe zu prüfen, welche Voraussetzungen für eine Beschwerde in Karlsruhe erfüllt sein müssen. Die Strafe für das peinliche Versäumnis war hart, das BVerfG verweigerte die Annahme der Beschwerde nicht etwa wegen des dilettantisch formulierten albernen Inhalts, sondern weil die Beschwerdeführer übersehen hatten, dass sie sich zuvor erfolglos durch alle Gerichtsinstanzen hätten klagen müssen. Das BVerfG hält extra ein Merkblatt bereit, um solche Anfängerfehler zu verhindern. Die Werkleiterin blieb hartnäckig, sie wollte die selbst verschuldete Pleite mit den Karlsruhern nicht kampflos hinnehmen und piesackte nach dem abweisenden Bescheid den Präsidenten des Gerichts mit Post.

Aus alledem folgt für mich zweifelsfrei: Frau Wolf stapft noch immer unverdrossen an der ansteigenden Flanke des Mount Stupid in Richtung Gipfel. Wenn sie Glück hat schneit es dort bald bis ins Tal der Ahnungslosen. Dann böte sich für den Abstieg eine schnelle Ski-Alpin-Schussfahrt an. Für sie wäre das mMn empfehlenswert, um sich ihre Karriere in diesem und in ihren kommenden 25 Leben nicht selbst zu vermasseln.

Hintergrund
Gifhorner 5G-Gegner scheitern vor Verfassungsgericht
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Der Berg ruft: Nicole W. und ihr Bergführer

H. Lamarr @, München, Montag, 23.12.2019, 13:07 (vor 157 Tagen) @ H. Lamarr

Als gelernte Betriebswirtin kann Frau Wolf bestimmt gut mit Zahlen umgehen, das Verständnis der komplexen Mobilfunktechnik erschließt sich ihr mit dieser Ausbildung jedoch nicht. Ergo braucht Wolf Einflüsterer, die sie in die Geheimnisse der verteufelten 5G-Technik einweihen. Wer könnte das sein?

Das Foto in dieser Publikation gibt einen Hinweis, es zeigt Wolf im Kreise ihrer Mitstreiter. Der an einen Nikolaus erinnernde Herr neben ihr ist der Wolfsburger Hartmut Wand, ein 72-jähriger Dipl.-Ing. im Ruhestand, der Medienberichten zufolge bei VW in der Logistik gearbeitet hat. Wand hat jetzt Zeit sein Steckenpferd "Quantenphysik und Spiritualität" zu reiten. Was das mit 5G zu tun hat? Jede Menge, glaubt man dieser Seite von Wands Webauftritt, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt: Rauschebart lässt nichts aus, was bei jedem vom Fach Fassungslosigkeit auslöst. Wenn Wand ein Einflüsterer von Wolf ist, erklärt dies schlüssig ihren Informationsstand und ihren unbeirrbaren Gewaltmarsch zum Gipfel des Mount Stupid. "Ich weiß, dass ich für das Richtige kämpfe. Und das kann ich nicht lassen", sagte sie im Juni 2019 einer Zeitung.

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Nicole Wolf: friedliche Widerstandskämpferin

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 09.10.2019, 22:43 (vor 232 Tagen) @ KlaKla

Nicole Wolf (49) will etwas bewegen, sie sieht sich als friedliche Widerstandskämpferin. Politisch ist die Deutsche Mitte ihre Heimat, Berührungsängste mit KenFM plagen sie nicht, das Buch "Illegale Kriege" von Daniele Ganser findet sie hervorragend und ein Mobiltelefon hat sie selbstverständlich auch. Diese Gemengenlage könnte Erklärungsansätze liefern, warum Frau Wolf 5G-Gegnerin und von Diagnose-Funk hingerissen ist.

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Fliegengewicht Wolf fordert Verfassungsgerichtspräsi heraus

H. Lamarr @, München, Samstag, 26.10.2019, 19:49 (vor 215 Tagen) @ H. Lamarr

Gifhorn: Verfassungsgericht nimmt Klage der 5G-Gegner nicht an

Ein persönliches Schreiben von Nicole Wolf, die sich inzwischen als "Zentrale Koordinierungsstelle der Bürgerinitiativen GEGEN5G.de" sieht, an Prof. Dr. Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, bedauert heftig die Nichtzulassung ihrer Beschwerde gegen 5G und startet so:

Alle Elektrosensiblen (EHS) und verantwortungsvollen Menschen in unseren Reihen und den weit mehr als 100 Bürgerinitiativen „Stopp 5G“ in Deutschland (und wöchentlich kommen neue hinzu) sind tief erschüttert darüber, dass die Beschwerde nicht zur Entscheidung angenommen wurde.

So geht es über sieben Seiten hinweg ziemlich realitätsentrückt weiter (Volltext, nur für Hartgesottene). Ziel von Frau Wolf ist es, den Verfassungsgerichtspräsidenten dazu zu bewegen, sich es doch bitte noch einmal anders zu überlegen und die bereits abgewiesene Beschwerde – unter dem Eindruck ihrer erschlagenden Argumente – nachträglich doch noch zur Verhandlung zuzulassen. Wolf schließt mit den Worten:

Hinter den Bürgerinitiativen stehen Menschen aus Fleisch und Blut aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Viel lieber als unpersönliche Briefe auszutauschen, möchten wir persönlich mit Ihnen ins Gespräch kommen. Wir laden Sie deshalb zu einem Treffen mit einer Auswahl unserer Bürgerinitiativvertreter ein. Um Sie nicht zu überfahren, würden das nicht mehr fünf sein. Machen Sie uns gern einen Terminvorschlag. Wir sehen Ihrer Antwort mit großem Interesse und hoffnungsvoller Erwartung im Interesse vieler leidgeplagter und kranker Menschen entgegen.

Der arme Herr Voßkuhle, oder besser gesagt: die arme Bevölkerung seines Vorzimmers ...

Mein fröhlicher Tipp: Antwort so lange verschleppen, bis Nikolaus und Christkind dieses Jahr wieder aus der Arbeitslosigkeit gebracht wurden und als Überbringer bereit stehen.

Ich bin gespannt, wann die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, der UN-Generalsekretär und am Ende der Papst Post von Frau Wolf bekommen werden. Die Anti-Mobilfunk-Szene lernt nichts aus den Pleiten ihrer Altvorderen, die schon vor etwa zehn bis 20 Jahren dieselben Schnapsideen hatten und mit unisono peinlichen Offenen Briefen an Bundeskanzlerin, Uno, Papst und US-Präsident das Ansehen früher Mobilfunkgegner in der Gesellschaft maßgeblich ins Koma (oder auch Komische) geschrieben haben.

Möglicherweise tickt Frau Wolf aber auch ganz anders und sucht nur das Rampenlicht. Denn in Facebook räumt sie freimütig ein: "Nebenbei gehe ich meiner zweiten Passion nach, dem Showbiz".

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Restlos Überzeugte sind unbelehrbar

KlaKla, Sonntag, 27.10.2019, 08:58 (vor 214 Tagen) @ H. Lamarr

Das Problem, ist ihre Argumentation. Sie verlässt sich auf die Information von Diagnose:Funk. Mangels kritischen Dialog und kommerziellen Absichten, kommt der Lobbyverein nicht vom Fleck. Er generiert nur neue EHS und Gehilfen (nützliche Idioten). Masse statt Klasse.

Peinlich wird es dann für die Gehilfen, siehe Petent Meßmer in der Petitionsanhörung. Hilflos und wenig wissend wirkt er. Unbeachtet, sitzt oben auf der Tribüne, der Anstifter und macht Fotos.

Meßmer und Wolf kommen ohne die Anstifter nicht klar. Diese wären vermutlich gar nicht erst so weit gekommen, ohne die Gehilfen. Meßmer versuchte dem Ex-Tabaklobbyisten Dr. Franz Adlkofer ins Boot zu nehmen. Am Ende war es dann doch nur Dr. Wilfried Kühling vom BUND. Die Verflechtung des BUND mit den Verbänden der Baubiologie sind bekannt. Bekannt ist auch, dass das Geschäftsmodell der Baubiologen auf Angst vor Funkstrahlung baut. Neutral ist Kühling nicht, nur unabhängig von der Mobilfunk Industrie. Herr Kühling sitzt am runden Tisch (RTEMF) beim BfS.

Allein die Annahme, der Funk verursache Elektrosensibilität reicht kommerziell Interessierten, den Lobbyvereinen (Diagnose:Funk/BUND) und instrumentalisierten Wutbürgern. Weitreichende rechtliche/politische Entscheidungen, die dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden müssen viel tiefer ins Detail gehen.

Wutreden wie die von Baubiologe Jörn Gutbier sind alles andere als erfolgversprechend. Auch die Verweigerung mit Kritikern und/oder anerkannten Experten in den Dialog zu gehen ist verräterisch. Diesen Akteuren geht es ums Geschäft, nicht um die in Not gebrachten Mitmenschen. Sie sind nur Mittel zum Zweck. Bedauerlich ist, wo diese „Opfer“ am Ende stranden.

Hilfreich wäre eine kritische Analyse, warum Gerichtsprozesse scheitern. Oder warum die kritischen Mediziner (Dohmen, Kern, Banzhaf, Waldmann-Selsam, Aschermann, Eger, Scheingraber, Leute, Bergmann oder Mutter) bis heute nicht in der Lage waren ein Testverfahren bzgl. EHS zu entwickeln. Welche fachliche Kompetenz haben die Alarmisten, welche kommerziellen Absichten? Warum verweigern die „Frontleute“ den Dialog? Warum entwerten sie Kritiker und/oder staatliche Institutionen, deren Personal? Warum offene Briefe? Wie kommt es, dass jemand wie Ernst Ulrich von Weizsäcker diesen Karren zieht? Wie kommt es, dass Pseudowissen mehr Vertraut geschenkt wird? Will man wirklich die Verantwortung in die Hände von so was legen? Will man sich wirklich als nächster einreihen, in die Kette der Mitläufer?

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5G-Paranoia als Karrieresprungbrett?

H. Lamarr @, München, Montag, 28.10.2019, 13:53 (vor 213 Tagen) @ H. Lamarr

Nicole Wolf ist Sprecherin der Bürgerinitiative "Stopp 5G" im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Nebenbei leitet sie dort ein Werk des US-Autozulieferers Inteva.

Schlechte Noten für Inteva, Gifhorn, vergab 2012 ein Mitarbeiter auf diesem Portal.

Welt berichtete 2014: Der US-Autozulieferer Inteva entlässt in seinem Gifhorner Werk mehr als jeden dritten Mitarbeiter - 95 von 260 Beschäftigten ...

Im März 2017 schrieb die Wolfsburger Allgeine: Torsten Felgentreu, politischer Sekretär der IG Metall Wolfsburg, weist auf die schwierige Lage bei Inteva Roof Systems in Gifhorn (früher Arvin Meritor) hin. „Wir befinden uns bereits in der vierten Entlassungsphase“, erklärt Felgentreu.

Und am 27. Oktober 2019 sieht die Süddeutsche schwarz für die Autozulieferer in Deutschland: Von Bosch über Continental bis ZF: In der Zulieferer-Branche steht ein massiver Jobabbau an, Fabriken droht die Schließung. Gegen die Krise werden klassische Rezepte nichts helfen.

Werkleiterin Wolf bewegt sich den obigen Meldungen zufolge seit langem auf bröckelndem Terrain. Möglicherweise ist dies eine Erklärung für ihr abrupt einsetzendes Engagement gegen 5G. Darin, dass sie die Öffentlichkeit und die Medien sucht, lässt sich spekulativ eine innovativ-aggressive Bewerbungsform für neue Aufgaben vermuten, z.B. der Absprung für eine Spätkarriere in der Kommunalpolitik. Die Zukunft wird zeigen, was an dieser Spekulation dran ist.

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5G-Paranoia als Karrieresprungbrett? Bingo!

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.03.2020, 13:28 (vor 72 Tagen) @ H. Lamarr

Werkleiterin Wolf bewegt sich den obigen Meldungen zufolge seit langem auf bröckelndem Terrain. Möglicherweise ist dies eine Erklärung für ihr abrupt einsetzendes Engagement gegen 5G. Darin, dass sie die Öffentlichkeit und die Medien sucht, lässt sich spekulativ eine innovativ-aggressive Bewerbungsform für neue Aufgaben vermuten, z.B. der Absprung für eine Spätkarriere in der Kommunalpolitik. Die Zukunft wird zeigen, was an dieser Spekulation dran ist.

Drei Monate plus drei Wochen plus einen Tag später wurde die Spekulation zur greifbaren Tatsache: Frau Wolf wurde am 19. Februar 2020 zur ersten Kreisvorsitzenden des neu gegründeten ÖDP-Kreisverbands Gifhorn gewählt.

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Gifhorn, die Aluhut-Fraktion gegen amtierende Experten

KlaKla, Mittwoch, 11.03.2020, 07:43 (vor 78 Tagen) @ H. Lamarr

Nicole Wolf ist Sprecherin der Bürgerinitiative "Stopp 5G" im Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Nebenbei leitet sie dort ein Werk des US-Autozulieferers Inteva. Die Wolf stellte Enders mit einer Mail vom 9. Mai 2019 zur Rede. An Enders selbst kam die Herausforderin nicht heran, der sah sich als Schwergewicht von dem Fliegengewicht wohl zu stark unterfordert. So musste sich die Werksleiterin mit der Pressesprecherin der TU zufrieden geben, die den Vorwurf der Falschaussage zurückwies. Doch Wolf blieb hartnäckig, quälte jetzt mit einigen weiteren Mails die Pressesprecherin gezielt mit Arbeitsbeschaffungsfragen, was dazu führte, dass sie bald keine Antwort mehr erhielt. Ich sehe darin den technischen k.o. der Pressesprecherin durch das Bombardement einer Querulantin. Wolf wertet dies anders, nämlich als Schuldeingeständnis der TU Braunschweig.

Nun aber doch, "Kontroverse Diskussion über 5G in Gifhorn"

Hochkarätig besetzt war die Diskussionsrunde zum Thema 5G im Mehrgenerationenhaus am Donnerstagabend. Nicole Wolf von der Bürgerinitiative gegen 5G und die Professoren Achim Enders, Thomas Kürner (beide TU Braunschweig) sowie Klaus Buchner (TU München) diskutierten auf Einladung des ...

Es war eine kontroverse Diskussion mit klarem Kompetenzgefälle
Der Populist Dr. Klaus Buchner ist längst nicht mehr an der TU München. Er lehrte an der TU München Mathematik. Er ist ein belesener Laie oder Dilettant* mit Prof.-Titel. Warum die "Gifhorner Rundschau" das nicht klarstellt, darüber kann man genüsslich spekulieren. :wink:

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Dilettant*
Ein Dilettant (von italienisch dilettante, Partizip Präsens aus dilettarsi, wie italienisch dilettare, „jemanden begeistern/erfreuen; liebhaben“, von lateinisch delectari „sich erfreuen“, „sich ergötzen“)[1] ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt.[2] Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann.

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5G-Paranoiker: öffentliche "Hinrichtung" in Gifhorn

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.03.2020, 13:03 (vor 78 Tagen) @ KlaKla

Der Populist Dr. Klaus Buchner ist längst nicht mehr an der TU München.

Stimmt, und anlässlich des 2. Münchener Mobilfunk-Hearings hatte Buchners Arbeitgeber schon 2003 genug davon, dass der ÖDP-Mann sich zuvor auf Veranstaltungen als Professor der TU München vorstellte, um das Publikum mit seiner fachlichen Autorität zu beeindrucken (Schopenhauer, Kunstgriff 30). Die TU bestand darauf: Buchner musste zu Beginn der Anhörung zur Kenntnis geben, er trete als Privatperson auf und nicht als Vertreter der TU München.

Den schicken Mantel der TU München hat Buchner abgestreift, heute trägt er den noch schickeren Mantel des Europaparlaments, um sein Publikum zu beeindrucken.

Hier noch ein pikantes Detail zu der Veranstaltung vom 5. März 2020. Diese war für Klaus Buchner bereits sein zweiter Auftritt in Gifhorn. Der erste am 13. April 2019 war für ihn risikolos, denn er trat gemeinsam mit Deutschlands indiskutablen Parade-"Elektrosensiblen" Ulrich Weiner auf, Widerspruch hatte er damals nicht zu fürchten, vielmehr spielten sich die beiden die Bälle gegenseitig zu. Ein Jahr später war es ganz anders, da musste er gegen zwei Experten der TU Braunschweig antreten, die ihm Kontra gaben und vielleicht sogar demontierten.

Auffällig ist nun: Die risikolose Veranstaltung vom 13. April 2019 wurde öffentlich beworben, auch von Buchner selbst, man findet Spuren davon noch heute im Netz. Ganz anders verhält es sich mit der riskanten aktuellen Veranstaltung vom 5. März 2020, Werbung dafür suchte ich soeben vergeblich! Ich interpretiere dies so, der ÖDP-Star rechnete damit, bei seinem zweiten Auftritt in Gifhorn von seinen Kontrahenten abgewatscht zu werden, sein Mut, sich dennoch zu stellen, ist anerkennenswert. Um den Schaden für sich klein zu halten, verzichtete er diesmal jedoch auf die Werbung im Vorfeld. Mit Erfolg, seiner mutmaßlichen "Hinrichtung" in Gifhorn wohnten nur etwa 50 Besucher leibhaftig bei.

Wie zu hören ist, soll von der zweiten Veranstaltung allerdings ein Video ins Netz gestellt werden. Das würde mich wundern. Da beseelte Mobilfunkgegner ihre Helden jedoch gerne durch eine rosarote Brille sehen, halte ich es nicht für ausgeschlossen, würde Nicole Wolf das Video tatsächlich veröffentlichen. Alternativ könnte es die SPD-Ortsgruppe Gifhorn tun, leidenschaftsloser Initiator der Veranstaltung. Wahrscheinlich hängt alles davon ab, wie die "Hinrichtung" verlief, war sie human, werden wir das Video sehen, war sie grausam, werden wir es nicht sehen :-).

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Öffentliche "Hinrichtung" in Gifhorn: SPD-Ortsverein schweigt

H. Lamarr @, München, Samstag, 14.03.2020, 18:19 (vor 75 Tagen) @ H. Lamarr

Auffällig ist nun: Die risikolose Veranstaltung vom 13. April 2019 wurde öffentlich beworben, auch von Buchner selbst, man findet Spuren davon noch heute im Netz. Ganz anders verhält es sich mit der riskanten aktuellen Veranstaltung vom 5. März 2020, Werbung dafür suchte ich soeben vergeblich!

Das stimmt nicht ganz. Der SPD-Ortsverein Gifhorn hat am 25. Februar 2020 die Veranstaltung vom 5. März 2020 mit einer Pressemitteilung beworben, deren Widerhall in der Presse sich gemäß Google News allerdings in engen Grenzen hielt. Doch Google News bildet nicht die gesamte Presselandschaft ab, sondern nur deren bedeutsameren Teil. Das eine oder andere kleine Lokalblatt könnte daher für die Veranstaltung geworben haben, immerhin fanden sich ja 50 Besucher am 5. März ein.

Irritierend: Der SPD-Ortsverein hat bis heute, rd. zehn Tage nach der Veranstaltung, auf seiner Website mit keiner Silbe darüber berichtet. Mutmaßlich wissen die Genossen nicht, wie sie mit dem Streitgespräch zwischen zwei Profis der TU Braunschweig auf der einen Seite und zwei Laien auf der anderen Seite umgehen sollen. Denn für den richtigen Umgang müssten sie die Kunst beherrschen, zwischen Spreu und Weizen sicher unterscheiden zu können, was beim verzwickten Thema 5G kaum einem Gelegenheitsinteressenten gelingt. Aller Voraussicht nach sehen die SPDler deshalb nur zwei gleich große Haufen in den Lagern der Kontrahenten, dass der Weizen bei den Profis liegt und die Spreu bei den Laien erkennen sie nicht. Weshalb die Genossen nach der Veranstaltung vermutlich so schlau waren wie zuvor.

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Gifhorn: ÖDP trickste SPD aus

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.03.2020, 13:49 (vor 72 Tagen) @ H. Lamarr

Irritierend: Der SPD-Ortsverein hat bis heute, rd. zehn Tage nach der Veranstaltung, auf seiner Website mit keiner Silbe darüber berichtet.

Vielleicht ist den Genossen ein Licht aufgegangen. Denn mit den ÖDPlern Klaus Buchner und Nicole Wolf haben es politische Konkurrenten doch tatsächlich geschafft, von der SPD als zwei kritische Stimmen aus dem Wurstkessel der 5G-Paranoia öffentlich dem Publikum präsentiert zu werden. Mutmaßlich haben sich die Roten von Buchners irreführendem Aushängeschild "TU München" blenden lassen und Wolfs enge Verflechtung mit der ÖDP nicht auf dem Schirm gehabt. Vorteil ÖDP, Nachteil SPD. Den frisch gebackenen politischen Konkurrenten um die Wählergunst im kommenden Jahr jetzt auch noch auf der SPD-Website bekannt zu machen, dürfte nicht im Interesse der SPD sein.

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Buchners Taktik geht auf: ÖDP will Gifhorn erobern

H. Lamarr @, München, Samstag, 14.03.2020, 22:30 (vor 75 Tagen) @ KlaKla

Der Populist Dr. Klaus Buchner ist längst nicht mehr an der TU München. Er lehrte an der TU München Mathematik. Er ist ein belesener Laie oder Dilettant* mit Prof.-Titel. Warum die "Gifhorner Rundschau" das nicht klarstellt, darüber kann man genüsslich spekulieren. :wink:

Klaus Buchners bizarrer Anti-Mobilfunk-Feldzug ist für seine Partei nicht nur peinlich, zuweilen trägt er auch die erhofften Früchte. In Gifhorn traf Buchner schon 2019 auf eine felsenfest überzeugte Missionarin gegen 5G, die ihm aus der Hand frisst. Das hat womöglich parteipolitische Folgen für Gifhorn. Denn im Januar 2020 meldete die Gifhorner Rundschau "ÖDP-Kreisverband in Gifhorn kurz vor der Gründung". Noch muss sich in Niedersachsen aber keiner vor der ÖDP fürchten, das Treffen im Januar versammelte nur ein Dutzend potentielle ÖDP-Wähler aus dem Landkreis, darunter selbstredend die unermüdliche Missionarin gegen 5G.

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Buchners Taktik geht auf: ÖDP will Gifhorn erobern

H. Lamarr @, München, Dienstag, 17.03.2020, 12:25 (vor 72 Tagen) @ H. Lamarr

Denn im Januar 2020 meldete die Gifhorner Rundschau "ÖDP-Kreisverband in Gifhorn kurz vor der Gründung".

Seit 19. Februar 2020 hat der Landkreis Gifhorn tatsächlich eine eigene ÖDP-Kreisgruppe mit gegenwärtig 14 Mitgliedern. Kreisvorsitzende ist Nicole Wolf – wer sonst :-).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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