Kontroverse Dariusz Leszczynski vs. Martin L. Pall (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 01.07.2019, 22:07 (vor 140 Tagen)

Im März 2015 verkündete der emeritierte Biochemiker Martin L. Pall, das Rätsel um eine athermische Schadwirkung von EMF gelöst zu haben. Reaktionen blieben hierzulande aus, bis sich im März 2019 die sogenannte Kompetenzinitiative daran machte, die These von Pall mit Heft 12 ihrer Broschürenreihe auf 120 Seiten in deutsch zu verwursten. Der Bundstagsfraktion der AfD kam das Heft gerade recht, um sich als Reichsbedenkenträger gegen Mobilfunk in Szene zu setzen. Dummerweise ging der Schuss nach hinten los, denn sogar eine ganze Reihe wissenschaftlich beschlagener Mobilfunkkritiker distanzierte sich von Palls These.

Was sich gegenwärtig in der Anti-Mobilfunk-Szene abspielt ist so selten wie Steinpilze auf Helgoland. Üblicherweise darf in der Szene jeder noch so grobe Stuss verbreitet werden, ohne dass sich offen Widerspruch regt. Das liegt zum einen daran, dass die personell dünn besetzte Szene selbst auf peinliche Mitstreiter nicht verzichten will, zum anderen fehlt es hinten und vorne an fachlichen Qualifikationen, um Stuss überhaupt erkennen, geschweige denn kompetent widersprechen zu können.

Die kluge Erkenntnis der Freifrau Ebner von Eschenbach (1830 – 1916), "Wer nichts weiß, muss alles glauben" wurde jetzt der "Kompetenzinitiative" (KOI) zum Verhängnis. Denn die KOI setzte mit Martin L. Pall auf das falsche Pferd. In der Hoffnung, es werde schon stimmen, was der inzwischen bald 80-Jährige (Jg. 1942) US-Amerikaner sich ausgedacht hat, ließ die KOI drei fachliche Laien auf Palls Elektrosmog-Wirkmodell der spannungsgesteuerten Kalziumkanäle los (VGCC): Eine Baubiologin in Kanada (Katharina Gustavs) übersetzte Palls Text ins Deutsche, das Lektorat der Übersetzung geht auf das Konto der beiden Germanisten Karl Richter und Peter Ludwig.

Das Bundesamt für Strahlenschutz konnte die KOI mit der Pall-These nicht beeindrucken. Kurz darauf meldete mit Henry Lai ein bekannter US-Mobilfunkkritiker auf Dariusz Leszczynskis' Blog Zweifel an Palls These an. Am 28. Juni 2019 legte Leszczynski nach und schreibt (nachbearbeitete Google-Übersetzung):

[...] Martin Pall hat selbst keine experimentellen Untersuchungen zu EMF durchgeführt. Er sichtete Studien, die Auswirkungen von EMF auf den Kalziumstoffwechsel in Zellen dargestellen, und stellte auf Grundlage dieser Studien die Hypothese auf, VGCC sei der biologische Wirkmechanismus für EMF-Exposition.

In seiner Ankündigung der "VGCC-Kalziumhypothese" ging Pall noch weiter und behauptete: "Kalziumkanäle sind der wichtigste, möglicherweise sogar der einzige Angriffspunkt für elektromagnetische Felder."

Martin Pall kann als erfahrener Biochemiker angesehen werden, ihm fehlen jedoch ausreichende Kenntnisse über die verschiedenen Formen von EMF. Deshalb sieht es ganz so aus, dass er bei der Formulierung seiner VGCC-Hypothese Äpfel und Birnen miteinander vergleicht. Das ist der Casus knacksus. Denn die biologische und gesundheitliche Forschung zu Auswirkungen von EMF leidet unter Studien, die –, weil die Autoren zwar in Biologie fit sind, die Physik von Funkwellen ihnen jedoch fremd ist –, zu falschen Schlussfolgerungen gelangen. [...]

Meiner Kenntnis nach hat es eine derart scharfe offene Kritik eines wissenschaftlichen Mobilfunkkritikers an einem Gesinnungsfreund noch nicht gegeben. Nur hinter vorgehaltener Hand wurde von Mobilfunkkritikern z.B. auch gegenüber Karl Hecht ähnliche Kritik geäußert, Hecht möge ein guter Mediziner sein, von Mobilfunktechnik aber verstünde er nichts. Außerhalb der Blase der Mobilfunkkritiker sind Zweifel an der Kompetenz von deren Wortführern hingegen keine Seltenheit (Beispiel Hecht).

Leszczynski bringt in seinem Blog eine chronologische Korrespondenz, die zeigt, Martin Pall geriet bereits 2015, unmittelbar nach dem Aufstellen seiner VGCC-Kalziumhypothese, unter Beschuss durch fünf andere Mobilfunkkritiker. Außerhalb der Blase hat sich anscheinend niemand für Palls vermeintlich großen Wurf interessiert. Symptomatisch für die Anti-Mobilfunk-Szene ist die Unbelehrbarkeit vieler ihrer Wortführer. Pall weiß seit 2015, dass seine Idee eines athermischen EMF-Wirkmodells selbst unter Artgenossen nicht gut angesehen ist. Dennoch lässt Pall es zu, dass vier Jahre später die KOI seine umstrittene These in deutscher Sprache weiter verbreitet als sei nichts gewesen. So erfährt der Leser der Broschüre (z.B. die AfD) nichts von den bereits 2015 vorgebrachten Einwänden. Leszczynski wird in dem Heft mit keiner Silbe erwähnt, Lai schon, jedoch in ganz anderen Zusammenhängen.

Salbungsvoll hofiert Pall den hier im Forum nur zu gut bekannten durchtriebenen Lobbyisten George L. Carlo. Dass Carlo 1999 Henry Lai von der Washington-Uni feuern lassen wollte verschweigt er tunlichst – es passt nicht zu seiner rosarot gefärbten Darstellung des vermeintlichen Tausendsasas Carlo.

Leszczynski ist wahrscheinlich über Palls Lernresistenz verärgert. In der Chronologie von 2015 ergänzte er "I absolutely disagree with what Martin Pall is saying." Bei den Kommentaren am Ende des Blog-Beitrags wird er noch deutlicher:

Pall is mistaken and someone needs to point it out. Activists need to consider what evidence they present and rely on. Mistaken and outlandish claims are easy to debunk ...

Recht hat er! Zum Glück versteht Leszczynski (ohne Google-Translator) kein Deutsch. So bleibt er wenigstens von den hanebüchenen Ergüssen selbsternannter Anti-Mobilfunk-Experten aus den D-A-CH-Ländern verschont.

Für die KOI ist die Kontroverse ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite vermasselt Leszczynski ihr die ersehnte wissenschaftliche Anerkennung, als Herausgeber des (vermeintlich) epochal wichtigen Heftes 12 der KOI-Broschürenreihe ruhmreich in die deutsche Literaturgeschichte einzugehen. Andererseits könnte die Kontroverse das für Oktober 2019 geplante KOI-Symposium ein wenig beleben, das wegen seiner zu 100 Prozent einseitigen Ausrichtung auf Anti-Mobilfunk-Referenten (darunter Leszczynski, Pall & Carlo) ansonsten große Gefahr läuft, zu einer belanglosen Verlautbarungsveranstaltung zu werden, der bestenfalls restlos überzeugte Laien aus der Szene noch etwas Anziehendes abgewinnen können.

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Kontroverse Dariusz Leszczynski vs. Martin L. Pall

Alexander Lerchl @, Montag, 01.07.2019, 22:24 (vor 140 Tagen) @ H. Lamarr

Klasse! Vielen Dank! Unbedingt lesenswert!

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Artur Firstenberg vs. Martin L. Pall

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 04.07.2019, 11:15 (vor 137 Tagen) @ H. Lamarr

Das Bundesamt für Strahlenschutz konnte die KOI mit der Pall-These nicht beeindrucken. Kurz darauf meldete mit Henry Lai ein bekannter US-Mobilfunkkritiker auf Dariusz Leszczynskis' Blog Zweifel an Palls These an. Am 28. Juni 2019 legte Leszczynski nach und schreibt ...

Mit Artur Firstenberg bekommt Leszczynski unerwartete Unterstützung aus einer eher dunklen Ecke der Mobilfunkdebatte. Denn der US-Amerikaner Firstenberg hält sich für "elektrosensibel", verlor eine Millionenklage wegen E-Smog-Immission gegen eine Nachbarin und ist Initiator des aus meiner Sicht bekloppten Online-Appells "Stop 5G on Earth and in Space", der nach bald einem Jahr Laufzeit noch immer vergeblich auf Leszczynskis Teilnahme wartet. Firstenberg ist kein Wissenschaftler, hat jedoch vor vielen Jahren einige Semester Medizin studiert. Mutmaßlich deshalb fühlt er sich berufen, als Gastautor auf dem Blog des Finnen das umstrittene pallsche EMF-Wirkmodell der spannungsgesteuerten Kalziumkanäle in Zellmembranen zu kritisieren. Leszczynski lässt Firstenberg in guter wissenschaftlicher Tradition zu Wort kommen, macht im Vorspann jedoch klar, dass er deshalb nicht automatisch die Meinung des Querulanten teilt.

Als Nachrichtentechniker fehlt mir die Kompetenz, Firstenbergs Ausführungen treffend beurteilen zu können. Doch allein schon der Umstand, dass Pall sich jetzt auch noch der Kritik eines "Elektrosensiblen" erwehren muss, ist für die ansonsten eisern verschworene Anti-Mobilfunk-Szene ein Novum.

Sollte dies der Beginn eines Bereinigungsprozesses sein, mit dem sich die internationale Szene von eher peinlichen Mitstreitern distanziert, stünde die deutsche Anti-Mobilfunk-Szene vor einem existenziellen Problem, denn deren exklusiv pseudowissenschaftlicher Unterbau würde infolge einer solchen Bereinigung rückstandsfrei zusammenbrechen. So ist es nur logisch, dass derzeit nichts darauf hindeutet, die Anti-Mobilfunk-Szene in den D-A-CH-Ländern würde ihren peinlichen Wortführern das Mandat zur unqualifizierten Hetze gegen EMF entziehen. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit Palls Wirkmodell findet in unseren Breiten nicht statt, die meinungsmachenden Vereine schweigen diese für sie bedrohliche Entwicklung ausnahmslos tot. Vermutlich wird sich dies, wenn überhaupt, erst dann widerwillig ändern, wenn es nicht mehr anders geht. So wie die krampfhaft verschleierte befremdliche Karriere des Mobilfunkgegners Franz Adlkofer in der Tabakindustrie erst dann offen zugegeben wurde, nachdem diese nicht mehr zu leugnen war.

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Leszczynski, Ko-Ini, Pall, Firstenberg

Leszczynski über Pall: "völlig unverantwortlich"

H. Lamarr @, München, Freitag, 05.07.2019, 23:18 (vor 136 Tagen) @ H. Lamarr

Martin Pall hat sich in kurzer Zeit in der internationalen Anti-Mobilfunk-Szene der fachlichen Laien als Mann für steile Thesen etabliert. Er ist sozusagen die US-Ausgabe von Klaus Buchner. Beide zehren von ihre Karriere an Universitäten, beide werden in der Szene deshalb ausnahmslos als "Wissenschaftler" gehandelt, Pall als Emeritus der Washington State Uni, Buchner je nach Google-Treffer als "Atomphysiker" oder Physiker der TU München. Beide Ruheständler gehen kein Risiko ein, denn sie referieren nicht vor Fachpublikum, sondern stets vor andächtig lauschenden Laien, die, weil sie nichts über EMF wissen, alles glauben müssen, was ihnen erzählt wird.

Pall aber hat die Rechnung ohne Dariusz Leszczynski gemacht, denn der Finne hält sich nicht an die Omertà der Szene, sondern widerspricht Palls allzu steilen Thesen. Nicht allein dessen Kalziumkanalthese, auch dessen Hirnzersetzungsthese, die Pall im November 2018 anlässlich einer Veranstaltung von EMF-Alarmärzten (PHIRE) in London zum Besten gab.

Pall prophezeite seinerzeit, als Folge vorhandener EMF-Immissionen würden wir alle in etwa fünf bis sieben Jahre den kollektiven Zusammenbruch unserer Gehirnfunktionen erleiden – was Chaos in der Gesellschaft zur Folge hätte. Sicherheitshalber sorgte Pall vor und ergänzte, diese Zeitspanne sei eine grobe Schätzung, der kollektive Hirn-Blackout könne sowohl früher als auch später einsetzen.

Am 27. Mai 2019 provozierte ein blaues Vögelchen Leszczynski auf Twitter mit Palls Hirnzersetzungsprognose. Der ehemalige Stuk-Wissenschaftler entgegnete zunächst:

This kind of scaremongering as Pall does is unscientific. Amateurish propaganda for activists.

[Deutsch: Diese Art von Panikmache wie Pall sie betreibt ist unwissenschaftlich. Stümperhafte Propaganda für Aktivisten.]

Und dann noch einmal:

Scaremongering statements like these by Pall are completely irresponsible.

[Panikmache wie die hier von Pall ist völlig unverantwortlich.]

Für mich neu: Mit seinem Hinweis auf "Aktivisten" macht Leszczynski deutlich, dass er nicht nur mit et al. im Elfenbeinturm sitzt und fachsimpelt, sondern durchaus Kenntnis vom dilettantischen Treiben lauter Mobilfunkgegner draußen vor der Tür hat. Nicht ins Bild passt indes, dass er den Kontakt mit eben diesen "Aktivisten" pflegt und sich nicht scheut, auf deren Veranstaltungen als Referent aufzutreten. So geschehen 2015 bei dem indiskutablen Schweizer Anti-Mobilfunk-Verein Gigaherz und im kommenden Herbst bei der sogenannten Kompetenzinitiative. Irritierend auch sein Kontakt zu dem umstrittenen Ex-Tabaklobbyisten Franz Adlkofer (Stiftung Pandora), der als Strippenzieher der deutschen Aktivisten-Szene gilt.

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Verantwortungslos, Rentner, Leszczynski, Pseudowissenschaft, Pall

Leszczynski und die Büchse der Pandora

Alexander Lerchl @, Freitag, 18.10.2019, 21:00 (vor 31 Tagen) @ H. Lamarr

Am 27. Mai 2019 provozierte ein blaues Vögelchen Leszczynski auf Twitter mit Palls Hirnzersetzungsprognose. Der ehemalige Stuk-Wissenschaftler entgegnete zunächst:

This kind of scaremongering as Pall does is unscientific. Amateurish propaganda for activists.

[Deutsch: Diese Art von Panikmache wie Pall sie betreibt ist unwissenschaftlich. Stümperhafte Propaganda für Aktivisten.]

Und dann noch einmal:

Scaremongering statements like these by Pall are completely irresponsible.

[Panikmache wie die hier von Pall ist völlig unverantwortlich.]

Für mich neu: Mit seinem Hinweis auf "Aktivisten" macht Leszczynski deutlich, dass er nicht nur mit et al. im Elfenbeinturm sitzt und fachsimpelt, sondern durchaus Kenntnis vom dilettantischen Treiben lauter Mobilfunkgegner draußen vor der Tür hat. Nicht ins Bild passt indes, dass er den Kontakt mit eben diesen "Aktivisten" pflegt und sich nicht scheut, auf deren Veranstaltungen als Referent aufzutreten. So geschehen 2015 bei dem indiskutablen Schweizer Anti-Mobilfunk-Verein Gigaherz und im kommenden Herbst bei der sogenannten Kompetenzinitiative. Irritierend auch sein Kontakt zu dem umstrittenen Ex-Tabaklobbyisten Franz Adlkofer (Stiftung Pandora), der als Strippenzieher der deutschen Aktivisten-Szene gilt.

Es ist wirklich interessant, diesen Sinneswandel zu beobachten. Manche lernen schneller, manche langsamer, dass sie aufs falsche Pferd gesetzt haben. Und bei manchen ist es schlicht zu spät, wenn sie merken, dass sie die Büchse der Pandora aufgemacht haben.

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After-Show-Dispute: Leszczynski greift Pall an

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 16.10.2019, 00:59 (vor 34 Tagen) @ H. Lamarr

Für die KOI ist die Kontroverse ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite vermasselt Leszczynski ihr die ersehnte wissenschaftliche Anerkennung, als Herausgeber des (vermeintlich) epochal wichtigen Heftes 12 der KOI-Broschürenreihe ruhmreich in die deutsche Literaturgeschichte einzugehen. Andererseits könnte die Kontroverse das für Oktober 2019 geplante KOI-Symposium ein wenig beleben, das wegen seiner zu 100 Prozent einseitigen Ausrichtung auf Anti-Mobilfunk-Referenten (darunter Leszczynski, Pall & Carlo) ansonsten große Gefahr läuft, zu einer belanglosen Verlautbarungsveranstaltung zu werden, der bestenfalls restlos überzeugte Laien aus der Szene noch etwas Anziehendes abgewinnen können.

Auf dem KOI-Symposium vor einigen Tagen hat es anscheinend nicht geknallt zwischen Leszczynski und Pall. Aber zwei Tage danach platzte Dariusz der Kragen! Sein öffentlicher Tadel an Pall ist unter Mobilfunkkritikern einzigartig, denn üblicherweise sind Mobilfunkkritiker eine verschworene Gemeinschaft, bei der keine Krähe der anderen ein Auge aushackt. Dadurch fehlt der verknöcherten Szene die Selbstreinigung, sich unqualifizierter Mitglieder zu entledigen. Und davon gibt es mehr als genug. Dariusz Leszczynski ist eine erfrischende Ausnahme von der allgegenwärtigen Omerta. Am 8. Oktober zerrupfte der Wahlfinne den US-Amerikaner nach allen Regeln der Kunst:

Professor Martin L. Pall does not know the basics about millimeter waves

Dumm nur, dass ausgerechnet der seinerseits schräge George Carlo Leszczynski beipflichtet, das hätte der Finne mMn nicht an die große Glocke hängen sollen. Carlo treibt offensichtlich die Sorge um, Leute wie Pall könnten die wissenschaftliche Anti-Mobilfunk-Szene (noch mehr) in Verruf bringen. Als ob es nicht einen deutschen Professor gäbe, der Pall mühelos toppt. Damit ist jetzt auch klar, warum Klaus Buchner auf dem KOI-Symposium kein Referat halten durfte: Die KOI musste wohl befürchten, Leszczynski und Carlo wären danach aus Protest auf der Stelle wortlos abgereist.

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Mainz, Buchner, Leszczynski, Ko-Ini, Pall, Symposium, Carlos

Wenn die Selbstkontrolle versagt: ein Praxisbeispiel

H. Lamarr @, München, Freitag, 01.11.2019, 17:00 (vor 17 Tagen) @ H. Lamarr

Dadurch fehlt der verknöcherten Szene die Selbstreinigung, sich unqualifizierter Mitglieder zu entledigen. Und davon gibt es mehr als genug.

Welche fatalen Folgen fehlende Selbstkontrolle und Selbstreinigung haben können, das lässt sich hier am Beispiel einer Wurstfabrik erkunden. Für organisierte Mobilfunkgegner in den D-A-CH-Ländern ist die freiwillige Selbstkontrolle auf Blindgänger leider nach wie vor ein Tabu-Thema, jeder Idiot darf sich in dieser Szene unwidersprochen zu Wort melden.

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