BaWü: Nur drei Städte sperren sich gegen Mobilfunksendemasten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 27.06.2019, 13:34 (vor 895 Tagen)

Auszug aus Stuttgarter Nachrichten vom 26. Juni 2019:

Erst kürzlich ist Esslingen einem Kreiszweckverband für die Breitbandversorgung beigetreten. Das Ziel ist es, zusammen mit den anderen fünf Landkreisen der Region Stuttgart den flächendeckenden Ausbau der 5G-Technik im Mobilfunk voranzubringen. Den Kommunen, die Mitglieder im Zweckverband sind, geht der Ausbau zu langsam, auch die Esslinger Rathausspitze dringt auf den raschen Ausbau der 5G-Technik und wünscht sich dabei mehr Unterstützung von Bund und Land.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle hält diese Haltung der Stadt Esslingen für scheinheilig. Denn nach Auskunft der Telekom zählt Esslingen neben Ludwigsburg und Schorndorf zu den drei einzigen Städten in Baden-Württemberg, die Mobilfunkmasten auf städtischen Grundstücken verbieten. Der 5G- Standard kommt zwar über Glasfaserkabel in die Verteilerkästen, ohne Sendeanlagen aber erreicht er die Handys nicht. Erst im Januar hat die Telekom wieder bei der Stadt nachgefragt. Konkret wollte die Telekom auf dem neuen Feuerwehrhaus in der Barbarossastraße eine Anlage installieren. Jedoch hat sie eine Abfuhr bekommen, wie die Telekom und auch die Stadt bestätigen. Esslingen hat dabei auf den Grundkonsens in Esslingen verwiesen, keine Masten auf den städtischen Liegenschaften zu bauen. [...]

Hintergrund
München gibt Mobilfunkvorsorgemodell auf

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Liegenschaften, Esslingen, Ludwigsburg, Schorndorf

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