Wie dem Lennart sein 5G-Appell zur Andrea ins Emmental kam ... (Allgemein)

Gast, Dienstag, 08.01.2019, 19:31 (vor 221 Tagen)

Szenen eines Märchens

Also, das war so: Der Lennart war ein wichtiger Forscher in Schweden. Als er seine Laufbahn aus Altersgründen beenden musste war ihm bald langweilig und er dachte sich: Mensch, Lennart, wie bringst du die Zeit bloß rum? Da kam ihm eine Idee: Schreibste mal einen Appell gegen diesen neuen 5G-Mobilfunk. Lennart glaubt nämlich fest daran, dass Funkwellen Menschen krank machen. Schon im September 2017 war sein Appell fertig, wenn auch nicht gut, und viele fleißige Ameisen trugen diesen in die weite Welt hinaus. Eine Ameise lief und lief, bis sie schließlich nach einem Jahr im Emmental ankam. Dort wo der Käse mit den Löchern herkommt. In Burgdorf setzte sich die Ameise erschöpft am Wegesrand nieder. Da kam die liebliche Andrea um die Ecke: Ei, was trägst du denn da, fragte sie die Ameise. Wortlos reichte das müde Kabbeltier ihr den 5G-Appell. Andrea las und erblasste. Sogleich eilte sie in den Rat von Burgdorf und verlangte, dieser solle sich der Sache mit dem gefährlichen 5G-Funk auf der Stelle annehmen. Doch, um Himmels Willen, warum nur gab Andrea so viel Dampf auf den Kessel? Daran ist die Swisscom schuld. Die ist in der Schweiz das, was hierzulande die Telekom ist. Nun begab es sich, dass Swisscom ausgerechnet Burgdorf ausgewählt hatte, um die Wirkung von 5G-Mobilfunk auf Emmentaler zu erforschen. So kam Lennarts Appell also gerade recht, Andrea das Fürchten zu lehren. Sie versteht zwar eine Menge von Sozialarbeit, nichts aber von Mobilfunkwellen. Der liebe Gott musste ihr die Ameise mit Lennarts Warnung über den Weg geschickt haben. Halleluja. Andrea weinte vor Glück, ging zu der Ameise zurück, kniete nieder und beide dankten Gott für seine Fügung. Dann machte sich die Ameise wieder auf den Weg nach Schweden. Dort wartet schon ein neuer Auftrag auf sie.

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