Schweiz: Hundertausende "Elektrosensible" (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 26.07.2018, 23:11 (vor 747 Tagen)

Der schweizer "Baubiologe" Peter Schlegel lässt die Welt auf seiner Website wissen:

Die öffentlich bekannten Elektrosensiblen sind nur die Spitze des Eisbergs

Aus Presse und TV sind von den vielen Menschen, die unter WLAN- und Mobilfunkstrahlung, Haus- und Bahnstrom, Elektrozäunen und weiteren Strahlungsquellen leiden, nur ganz wenige öffentlich bekannt. Von ihren zahllosen Leidensgenossinnen und -genossen weiß kaum jemand. Denn die meisten Elektrosensiblen wollen sich nicht als strahlungsempfindlich offenbaren, um in Beruf und Sozialleben nicht massiv benachteiligt zu sein.

Allein in der Schweiz kämpfen sich Hunderttausende Elektrosensible unter teils starken Beschwerden durch den zunehmend verstrahlten Alltag. weiter ...

Kommentar: Das Märchen von den angeblich zahllosen "Elektrosensiblen" gehört zur Anti-Mobilfunk-Szene wie der Hausmachersenf zur Weißwurst. Zuletzt wurde es jedoch nur noch selten aufgetischt. Im IZgMF-Forum finden sich viele Belege, die das Märchen widerlegen und die Anzahl überzeugter Elektrosensibler auf gleichbleibend niedrigem Niveau verorten (Beispiele). Sogar Donaldisten mobilisieren bei ihren Kongressen mehr Teilnehmer als gigaherz.ch, eigenen Angaben zufolge der mit Abstand größte Verein Elektrosmog-Betroffener in der Schweiz. Wer nicht einer der angeblich Hundertausenden "Elektrosensiblen" sein will, sondern die Einsamkeit sucht, ist im siechenden Forum dieses Vereins bestens aufgehoben.

Wenn mit Peter Schlegel nun ein Nutznießer der Angst vor Elektrosmog das glatte Gegenteil von alledem behauptet, so ist darin eine wenig innovative Marketingaktion zu erkennen. Es geht darum Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen in der Hoffnung, das schleppende Geschäft mit den häufig unnötigen und schlimmstenfalls schädlichen Dienstleistungen der sogenannten Baubiologie anzukurbeln.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Schweiz: Hundertausende "Elektrosensible"

H. Lamarr @, München, Freitag, 27.07.2018, 19:21 (vor 746 Tagen) @ H. Lamarr

Volksverhetzung ist strafbar, Volksverdummung nicht. Was Peter Schlegel mit seinem Aufsatz betreibt, ist aus meiner Sicht der beleidigende Versuch einer kommerziell motivierten Volksverdummung. Beleidigend deshalb, weil Schlegel die Besucher seiner Website ganz offensichtlich für zu doof hält, seine nahezu 100 Prozent belegfrei vorgetragene Verkaufsförderungsmaßnahme zu durchschauen.

Behaupteten früher Schlegel und Co. gerne, es gäbe Hundertausende oder Millionen "Elektrosensible", die ihre Qualen nur aus Unwissenheit nicht mit Elektrosmog in Verbindung brächten, so versucht es Schlegel 2018 mit der Masche, Hundertausende oder Millionen Betroffene wüssten Bescheid, fürchteten aber gesellschaftliche und berufliche Ausgrenzung. Jeder, der sich ein bisschen in der Anti-Mobilfunk-Szene auskennt, weiß, dass dies nicht wahr ist. Alle anderen verweise ich auf die Website mast-victims.org, die seit 2006 die Fallgeschichten von "Elektrosensiblen" aus aller Welt sammelt – und derzeit ganze 334 Stories auf Lager hat.

Die Schweiz ist in dieser Sammlung weder mit Tausenden, noch mit Hunderten Fallgeschichten vertreten, sondern mit zwei.

Wie haltlos Schlegels Behauptung von den "zahllosen Leidensgenossinnen und -genossen" der wenigen bekannten "Elektrosensiblen" ist, merkt jeder, der sich nur die schlichte Frage stellt, woher der Baubiologe diese Dimension denn wissen will. Er kann sie nicht wissen, niemand kann sie wissen, da über "Elektrosensible" keine Statistiken geführt werden. Schlegel kann nur vermuten und hoffen, doch in seinem Text verbreitet er gewaltige Ausmaße der "Elektrosensibilität" so, als wären diese eine erwiesene Tatsache. Das ist unseriös. Schon deshalb, weil der Baubiologe von jedem künstlich herbei geredeten "Elektrosensiblen" finanziell profitieren kann, indem er diesen Leuten unnötige Beratung, unnötige Messungen und als Königsdisziplin unnötige Abschirmungen andreht.

Eine beliebte Tatsachenverdrehung unter Profiteuren der Angst vor Elektrosmog ist die Umdeutung von Umfrageergebnissen zu ihrem Vorteil. Wie sich damit tricksen lässt zeigen dieser Beitrag und jener.

Alle Hinweise auf die Anzahl überzeugter Elektrosensibler (passen ihr Leben der Wahnvorstellung an) deuten unisono darauf hin, dass es in Deutschland davon nur wenige hundert gibt (höchstens 300 bis 500), die Anzahl der vermeintlich schweren Fälle (Uli W. und Co.) schätze ich auf höchstens 20 Personen.

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Tags:
EHS, Profiteur, Elektrochonder, Schlegel

Schweiz: Hundertausende "Elektrosensible"

H. Lamarr @, München, Samstag, 28.07.2018, 12:16 (vor 745 Tagen) @ H. Lamarr

Behaupteten früher Schlegel und Co. gerne, es gäbe Hundertausende oder Millionen "Elektrosensible", die ihre Qualen nur aus Unwissenheit nicht mit Elektrosmog in Verbindung brächten, so versucht es Schlegel 2018 mit der Masche, Hundertausende oder Millionen Betroffene wüssten Bescheid, fürchteten aber gesellschaftliche und berufliche Ausgrenzung.

Was Peter Schlegel verschweigt: Einige aggressive Mobilfunkgegner setzen alles daran, Szenekritiker (Wissenschaftler und Laien), zum Schweigen zu bringen. Das IZgMF-Forum belegt diese Behauptung mit vielen Postings. Hier einige willkürlich herausgegriffene Beispiele:

- Die Unterstellungen des Hans-U. Jakob
- IZgMF Faschistoides rechtradikales Mobingforum
- Denunziant mit Benzinkanister
- Die Denunziationen des Hans-U. Jakob
- 13 Referenz-Beleidigungen für Elektrosensible
- Totalitäres "Denken", Esoterik und Psychopathen

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Schweiz: Hundertausende "Elektrosensible"

hans, Samstag, 11.08.2018, 02:51 (vor 732 Tagen) @ H. Lamarr

Der schweizer "Baubiologe" Peter Schlegel lässt die Welt auf seiner Website wissen:

Die öffentlich bekannten Elektrosensiblen sind nur die Spitze des Eisbergs

Nur, wo sind sie denn? Bei den zwei wohl allen Elektrosensiblen des deutschsprachigen Raums bekannten Foren herrscht tote Hose. Hesse hat bei h.e.s.e. seit bald mal 3 Monaten nichts mehr geschrieben, äh, kopiert und reingestellt. Und keiner vermisst ihn.
Frau W. aus O. in M. scheint auch nachzulassen, stammt ihr letzter Beitrag bei h.e.s.e. doch vom 22. Juni und ist somit bald mal 2 Monate alt. Seither herrscht bei ihr Funkstille, jedenfalls bei h.e.s.e.
Marinlu's Frage, vor knapp einem Monat gestellt, ist bis heute noch nicht beantwortet.
Info, einer der internen h.e.s.e.-Mitstreiter, probiert die Lücke zu füllen, was ihm aber mehr schlecht als recht gelingt.
Nicht viel besser sieht es bei Gigaherz aus. Mehr als drei externe kommen dort nicht zusammen. Der Rest ist vom Team.

Sonstige Teilnehmer? Fehlanzeige. Und wenn es mal "ein Neuer" in das Forum schafft, läuft er ins Leere. Siehe dazu Marinlu

Ein weiterer Beweis wie stark das Thema die Schweizer "interessiert" ist in den Umfragen vom 20 Minuten zu finden. Zum Thema «Im Grossraumbüro ist es eine Katastrophe» gab es am 10.01.2018 eine Umfrage. "Sind sie Elektrosensibel" war die stimmige Frage. Teilgenommen haben daran gerade mal 806 Leute. 33% sagen ja was in etwa gleich aussagekräftig ist wie die Zahlen bei uneterrepourlesehs.org.
Im Vergleich dazu eine Umfrage über eine WhatsApp-Lücke. Da nahmen 11545 Leute teil.

18 Jahre Gigaherz und nach wie vor nahezu "Null Resonanz" in der Bevölkerung. Kein Wunder findet ein Verein, der von den "Alten" derart aufs Abstellgleis manövriert wurde, keinen neuen Präsidenten.

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Hunde die bellen beissen nicht. Wuff.
Ein Gnadenschuss wäre eine schnelle und menschliche Lösung (Zitat Eva Weber, München)

Hesse is back

hans, Samstag, 22.09.2018, 01:32 (vor 690 Tagen) @ hans

Hesse hat bei h.e.s.e. seit bald mal 3 Monaten nichts mehr geschrieben, äh, kopiert und reingestellt. Und keiner vermisst ihn.

4 Monate und 3 Tage dauerte seine Auszeit. Niemand hat ihn vermisst, keiner heisst ihn willkommen. Traurig wenn man sich doch so eine Mühe gibt und auf keinerlei Anerkennung stösst. Die Gemeinschaft der Elektrosensiblen ist halt doch ein Haufen von eigenbrötlerischen Egoisten. Kein Wunder kommen die seit Jahren auf keinen grünen Zweig.

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