Die Strahlung öffnet die Blut-Hirn-Schranke (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 04.04.2006, 13:28 (vor 5601 Tagen)

Klares Votum aus Böbrach: Wir wollen keinen Sendemasten

Aufklärung über gesundheitliche Gefahren durch Mobilfunk - Die Strahlung öffnet die Blut-Hirn-Schranke.

Nicht nur Handys Forschungen zeigten, so Zwerenz, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffne und es so vielen Giften leichter mache, in das Gehirn zugelangen. Medikamente und andere Schadstoffe, die sonst nicht durch diese Schranke kommen, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit unabschätzbaren Folgen. Selbst bei Leistungen, die die um ein Vielfaches unter denen eines Handys liegen, versage die Blut-Hirn Schranke.

Und: >Ich sage jetzt nicht, werft alle Handys weg«, so Siegfried Zwerenz, doch weniger telefonieren wäre schon ein Fortschritt, und vor allem müssen wir unsere Kinder und Jugendlichen aufklären. «

Kommentar
Warum hält S. Zwerenz dann einen Vortrag über die Gefahren des Mobilfunks, wenn er kein konsequentes Handel verlangt. Das ist so wie, die Texte mancher Bürger, die gegen den Sendemasten protestieren aber weiter mit dem Handy telefonieren wollen. :angry:

kompletter Artikel beim Viechtacher Bayerwaldbote erschienen am 04. April 2006

Verwandter Thread
Bürger wollen keinen weiteren Sendemasten

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Meine Meinungsäußerung

Was gibt's denn da zu meckern?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 04.04.2006, 16:53 (vor 5601 Tagen) @ KlaKla

Warum hält S. Zwerenz dann einen Vortrag über die Gefahren des Mobilfunks, wenn er kein konsequentes Handel verlangt.

Langsam, langsam! Rom ist ja schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden und die Grünen haben der Atomindustrie auch ca. 30 Jahre zugebilligt, damit die ihre Meiler schmerzfrei schön langsam runterfahren können. Da ist es doch nur realistisch, wenn Siegfried Zwerenz den Leuten das geliebte Handy schlückchenweise madig macht, in der Hoffnung, dass aus der Flocke ein Schneeball und aus dem Schneeball mal ein Lawinchen wird.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Handlungsanweisungen für Mobilfunkgegner

KlaKla, Mittwoch, 05.04.2006, 11:48 (vor 5600 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 05.04.2006, 16:42

Da ist es doch nur realistisch, wenn Siegfried Zwerenz den Leuten das geliebte Handy schlückchenweise madig macht, in der Hoffnung, dass aus der Flocke ein Schneeball und aus dem Schneeball mal ein Lawinchen wird.

Vielleicht ist meine Kritik zu scharf aber es muss mal gesagt werden, es ärgert mich, wenn ich sehe wie zum Teil Aufklärung betrieben wird. Keiner bringt es auf den Punkt. Die heilige Kuh dürfen wir nicht schlachten. Zum Beispiel: Neue Mobilfunkgegner ziehen los und verlangen per Unerschriftensammlung die Entfernung der Mobilfunkantenne. Ihnen wurde dazu geraten.

Dann wird eine Infoveranstaltung organisiert. Ein oder zwei Referenten werden eingeladen und halten ihren Vortrag. Man erfährt, dass die Strahlung krank macht. Die Grenzwerte zu hoch angesetzt sind und ein Handy mit nur 1µW/m² voll funktionsfähig wäre. Der Bürgermeister erklärt, dass die Betreiber hier errichten wollen weil der Bedarf vorhanden ist. Am Ende dürfen die nun informierten Bürger noch ihre Fragen stellen. Eine muntere Diskussion entsteht und man ist sich schnell einig, der Feind ist der Betreiber.

Am Infotisch finde ich weitere Informationen, Flyer, eine Visitenkarte eines Baubiologen, eine Unterschriftenliste und ein Buch zum Thema Mobilfunk welches ich für ca. 15,- Euro erwerben kann.

Fazit des Abends, Mobilfunk macht krank.
Kopfschmerzen, Depressionen, Schlaflosigkeit, Herzjagen, Schwindel, Hyperaktive Kinder, Leukämie, Tinnitus ...
Und wie verhindere ich die Errichtung der Mobilfunkantenne, den die ist ja der Auslöser der Krankheiten?
Falsche Frage.

Wenn der Mobilfunk "so krank" macht, was kannst Du und nicht andere für deine Gesundheit tun?

Handlungsanweisungen:
- Telefonieren sie wenn möglich nur mit dem Festnetz
- Missbrauchen sie das Handy nicht als Babysitter
- Lassen sie Kinder nur im Notfall mit dem Handy telefoniere
- Reduzieren Sie die Strahlung, indem sie nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln mit dem Handy telefonieren
- Reduzieren sie die Unfallgefahr für sich und andere, indem sie nicht wärend der Autofahrt telefonieren

Und denken Sie daran, wer die Mobilfunktechnik nutzt ist mit verantwortlich das Mobilfunkantennen wie Pilze aus dem Boden schießen. Je dichter Sender und Empfänger zusammen stehen desto geringer die Strahlung. Deshalb werden Antennen gerne in die Nähe von Schulen plaziert, den hier sind die Kunden, ihre Kinder. Übernehmen Sie selbst Verantwortung und schieben sie diese nicht andern zu.

mehr dazu

Druck ausüben - was Verbraucher selbst tun können von Jörg Wichmann

Da die Umsetzung der Handlungsanweisung im Einzelfall unbequem sein kann, verzichten die neu gewonnenen Mobilfunkgegner lieber drauf und bleiben noch eine Weile bei der Forderung diese Mobilfunkantenne muss hier weg und die Grenzwerte müssen gesenkt werden. Die Antenne wird errichtet und der Bürgerprotest wird leiser, bis er ganz erlischt.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Verschwörung, Strategie, Egoismus, Bürgerwelle, Verantwortungslos, Leukämie, Seilschaft, Druck, Depression, Instrumentalisierung, Manipulation, Propaganda, Frontmann, Profiteur, Wutbürgertum, ADHS, Sozialverhalten, Handlungsanweisung

Handlungsanweisungen für Mobilfunkgegner

Karl, Mittwoch, 05.04.2006, 14:49 (vor 5600 Tagen) @ KlaKla

Du bekommst als Erster die Arschkarte.

Handlungsanweisungen für Mobilfunkgegner

KlaKla, Mittwoch, 05.04.2006, 16:45 (vor 5600 Tagen) @ Karl

Du bekommst als Erster die Arschkarte.

Ok, ich hätte gern Motiv A :-D

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Meine Meinungsäußerung

Die Strahlung öffnet die Blut-Hirn-Schranke

Schutti @, Mittwoch, 05.04.2006, 03:30 (vor 5601 Tagen) @ KlaKla

Nicht nur Handys Forschungen zeigten, so Zwerenz, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffne und es so vielen Giften leichter mache, in das Gehirn zugelangen. Medikamente und andere Schadstoffe, die sonst nicht durch diese Schranke kommen, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit unabschätzbaren Folgen. Selbst bei Leistungen, die die um ein Vielfaches unter denen eines Handys liegen, versage die Blut-Hirn Schranke.

Wie hat man das nachgewiesen?

Wenn man die Blut Hirn Schranke so leicht ausschalten könnte wäre das genial für die Medizin.

Schutti

Die Strahlung öffnet die Blut-Hirn-Schranke

Evi, Mittwoch, 05.04.2006, 15:47 (vor 5600 Tagen) @ Schutti

Wenn man die Blut Hirn Schranke so leicht ausschalten könnte wäre das genial für die Medizin.


Wieso denn, Sie Witzbold? Wenn die Blut-Hirn-Schranke geöffnet ist, dringen aus dem Blut Eiweissverbindungen ins Gehirn und etwaige Schadstoffe (auch Medikamente), die sich im Blutkreislauf befinden und lagern sich dort ab, mit allen nachgteiligen Folgen (z.B. Alzheimer Krankheit). Lesen Sie doch einmal bei Leif Salford, Lund-Universität nach. Wetten, dass Sie das noch nie getan haben, sonst könnte nicht so eine komische Antwort von Ihnen kommen. Oder war da etwa schon die Blut-Hirn-Schranke offen?

Evi

Die Strahlung öffnet die Blut-Hirn-Schranke

Robert, Mittwoch, 05.04.2006, 20:58 (vor 5600 Tagen) @ Evi
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 07.04.2006, 11:04

Hallo Evi,

es sind nicht nur nachteilige Folgen. Schutti hat da schon recht.

Sehen Sie zB hier oder hier oder einfach mal selber googlen.

Das Salford-Paper habe ich übrigens gelesen. Naja...

Vielleicht sollte man seine Informationen nicht nur aus der Literatur einer bestimmten Ecke beziehen.

Grüsse

Robert

glaub doch einem Heilpraktiker

helmut @, Nürnberg, Mittwoch, 05.04.2006, 20:36 (vor 5600 Tagen) @ Schutti
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 07.04.2006, 11:05

Wie hat man das nachgewiesen?
Wenn man die Blut Hirn Schranke so leicht ausschalten könnte wäre das genial für die Medizin.

Zweifle nicht Schutti, wenn ein Pleitier wie Zwerenz, der seine Firma, in der er auch Mobilfunk verkaufte, zweimal an die Wand fuhr, so etwas erzählt, dann stimmt das auch. Er ist doch schließlich Heilpraktiker!

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


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